Beiträge von Emma2010

    Kopf hoch, liebe Joanne, du hast in dem Gespräch zwischen deinem Mann, dem Arzt und Dir eine absolute Topleistung gebracht.

    Sieh es mal so, du hast es geschafft, genau die wesentlichen Dinge anzusprechen, ... das Leid deiner Tochter, deine Verzweiflung und sein bedenkliches Verhalten zu Hause......

    Glaube mir, die Fachärzte wissen sehr wohl, wie die Alkoholiker ticken.
    Der Arzt hat das Gespräch so moderiert, dass in einer einzigen Sitzung, das Wichtigste auf den Punkt gebracht wurde.
    Einfach toll ist, dass du so gut vorbereitet wasrt, das ist vermute ich, auch ein Gewinn aus dem Forum.

    Genauso wie du, muß dein Mann noch zu einer Entscheidung finden, doch da er freiwillig noch in der Klinik ist, glaube ich schon, dass sich bei ihm was tut.
    Aber das alles ist natürlich erst der Anfang.

    Zitat

    ja genauso sehe ich es im Moment auch,evtl kann ihm ja da geholfen werden,was aber nicht unbedingt das Ende unserer Probleme sein wird

    Und deshalb Joanne wünsche ich dir Geduld, dass du noch weiter an deinen Gefühlen dran bleibst. Gerade eine Therapie wird dich dabei entscheidend weiter bringen, um die Abhängigkeiten vom
    Alkoholiker und den Co-Strukturen zu kappen.

    Allles Gute
    Emma :wink:

    Hallo Dobby71,

    Zitat

    Kann es schaden, wenn ich sie zu früh versuche zu kontaktieren (therapietechnisch)?
    Gibt es einen perfekten Zeitpunkt? ;)

    Kann es sein, dass du jetzt wo deine Freundin in der Klinik ist, nun
    noch verzweifelter bist?
    Hast du denn so große Angst, dass sie dich verlassen will und kannst nicht mehr schlafen?

    Du hast sie einweisen lassen, dann mußt du ihr doch wenigsten die Chance lassen, dass sie sich erst meldet, wenn sie sich beruhigt hat.
    Falls sich aber deine Liebste tatsächlich nicht meldet, weißt du ja dann, dass sie weg will.
    Vielleicht auch sicherheitshalber in einigen Tagen anrufen und nachfragen, damit du weißt, woran du bist.

    Warum nützt du nicht derweil die Zeit für dich?
    Was sagt denn deine Familie noch dazu, redest du darüber?

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Emma

    Zitat

    Hier im Forum kann es passieren, daß man gerade als Co zum Co der anderen wird. Du bist für DICH hier, nicht um anderen zu helfen. Im Selbsthilfeforum geht es ja eben darum zu lernen, sich selber zu helfen.

    Hallo Linde,

    wie meinst du das, dass man als Co zum Co der anderen wird?

    Ich bin eigentlich nicht mehr hier, weil ich noch Hilfe brauche, doch ich wollte ab und an, jenen denen es schlecht geht, zum Dank noch unterstützen.

    Mir gehts prima, alles in meinen Verantwortungsbereich ist geordnet,
    manchmal kommt Besuch vorbei, nur jetzt bei dem vielen
    Schnee ist das Sporteln oder das Unterwegs sein etwas mühsam.
    Daher habe ich derzeit mehr Leerlauf als mir lieb ist.

    Ich kann leider nicht alles ausprobieren, was interessant ist und Spaß macht, weil ich sehr konsequent sparen muß, und da ist das Internet einfach eine liebenswerte Ablenkung.

    Emma

    Hallo miteinander,

    ich bin gerade ein wenig ratlos.
    Ich lese öfter in den Beiträgen der "Neuen" und würde gerne auch antworten, aber mir fällt dabei auf, dass die so mit "ihren" Partnern
    beschäftigt sind, dass ich gar keinen Ansatz zum Helfen finde.

    Geht es jemanden von den "Erfahrenen" manchmal auch so?

    Die Angehörigen weinen, leiden und streiten, kämpfen und
    trifften dabei völlig in die Probleme des Alkoholikers ab, was ja eigentlich dann schon grenzüberscheitend ist.
    Und als Rechtfertigung und als Klebstoff für die eigene Hilflosigkeit muß oft das unschuldige Gefühl " von Liebe" herhalten.

    Zu lieben ist himmlisch, aber wenn es wirklich Liebe ist, dann kann ich den Anderen doch nicht kontrollieren und eifersüchtig festhalten, wenn der/die sich nicht so verhält, wie ich will.
    Und Liebende verletzen und erniedrigen sich auch nicht gegenseitig.

    Ich vermute deshalb, hier klammern sich viele an der Verliebtheit und an ihren Illusionen fest, deshalb wird die Wahrheit und jede Veränderung unter den Teppich gekehrt?

    Nur Liebe ist das eine, aber Partnerschaft ist etwas anderes.
    Da denke ich, müssen schon von beiden Seiten die Voraussetzungen
    stimmen. Alkoholismus ist definitv ein Scheidungsgrund.
    Alkoholkranke sind unfähig für eine stabile und tragfähige Beziehung.

    Nachdem sich die Abhängigkeit bis zum Alkoholiker schon über Jahre hinweg entwickelt hat, ist es einfach naiv zu glauben, wenn nur das Rauchgetränk abgesetzt wird ist alles in Ordnung.
    Doch es ist eben nicht besser, weil der Süchte die Grümde fürs Saufen herausfinden und verändern muß, wenn er das überhaupt will, und das geht nur über eine SHG oder Therapie.
    X-Faktoren spielen bei der Entstehung der Alkoholkrankeit zusammen.

    Deshalb lieben Co`s müssen die Tatsachen auf den Tisch, der entscheidenden Krise kann keiner Ausweichen.
    Wer aus eigennützigen Gründen, nur aus Angst vor Einsamkeit oder finanzieller Sorgen, aus Angst vor Liebesverlust klammert, die/der ist eigentlich lebensuntüchtig und trägt noch dazu
    eine Mit-verantwortung am Suchtverlauf.

    Auch einem Alkoholiker allein die Entscheidung für das gemeinsame
    Glück zu geben, finde ich ein bisserl feig.

    LG Emma

    Hallo Joanne,

    Mensch du Arme, ich drück dir sooo die Daumen, dass die Entgiftung bei deinem Mann noch was bringt.
    Nur so wie du es schon längst befürchtet hast, so kann`s noch kommen.... DER SCHAFFT DAS NICHT!

    Kannst du die Zeit, wo er noch im KH ist nützen, um dir darüber klar zu werden, wie ein Plan B aussehen könnte?
    Was tust du dann, wenn er in ein paar Tagen nach Hause kommt und zapft sich von jetzt auf gleich ein, zwei, drei Bier an?

    Zitat

    Nun auf jeden Fall hat er dem Arzt schon mal gesagt das er das auf keinen Fall machen werde

    Ich glaube, da würde ich den nach der Aussage im KH gar nicht mehr aufsuchen. Der soll ruhig spüren, wenn Er wieder anruft, wie
    enttäuscht du bist.

    (nur als Beispiel!!) Sag ihm gleich, er soll sich schon mal Gedanken über die Scheidung machen, und dass du bestimmt nicht willst, dass eure
    Tochter mit einem alkoholkranken Vater aufwachsen muß.

    Verzeih mir, liebe Joanne, ich will dir nicht vorgreifen, dass was du gerade durchmachen mußt, macht mich auch ein bisschen wütend, weil ja auch mein Exmann so bekloppt ist, sich die Birne zuballert und meint noch jeder tanzt nach seiner Pfeife. Aber in Wahrheit ist er doch ein armes Würstchen mit so einer Einstellung.

    Hast du dennoch Ideen, wie es an Weihnachten bei Euch sein wird???

    Denk dran, du mußt nichts a l l e i n e bewältigen können.
    Es gibt Beratungsstellen, Frauenhäuser, SHG, Therapeuten, deine Eltern,
    Freunde, die Arbeit u.v.m... und uns.

    Ich wünsche Dir ganz viel Mut und Kraft und auch Vertrauen, mal in die Menschen, die auch ohne Partner im Leben sehr viel Positives erfahren und auch wieder mit Freude ihr Leben verzaubern.

    Liebe Grüße
    von Emma

    Hallo roloff,

    dein Thread liest sich für mich ein bisschen eigenartig.
    Was ist denn nun tatsächlich das Problem?

    Du hast eine beste Freundin und sie ist Alkoholikerin?
    Was verbindet dich noch mit ihr?
    Sie hat doch eh einen Mann und wohnt einige hundert Kilometer von dir entfernt.
    Ist das nicht ein deutliches Signal, dass sie auch ohne deine Hilfe klar kommt?

    Oder warst du mal in sie verliebt, oder sie in dich?
    Bei besten Freunden zwischen Mann und Frau kann das schon passieren.
    Warum könnt ihr euch nicht einfach treffen und euch dann aussprechen, dann siehst du doch ob sie so alkoholabhängig ist, wie du denkst und kannst es ansprechen.

    Du scheinst mir wohl sehr rücksichtsvoll und mitfühlend zu sein. Aber hoffentlich ist das nicht gerade die Facette, die ihr ihr Mann nicht geben kann.
    Dann würde dein Verhalten, ihrer Ehe auch nicht gerade gut tun.
    Und wie steht überhaupt deine Ehefrau dazu, die wird doch auch mitbekommen, dass du gefühlsmäßig mit dieser Freundin intensiv beschäftigt bist.

    Zitat

    Wisst ihr, was ich gerade überlege?
    Nämlich die, die alkoholkrank sind. Sie lesen und finden sich in den vielen Erzählungen wieder.

    Na hoffentlich spekulierst du nicht damit, das womöglich noch deine Freundin in *** das vlt. auch lesen könnte.
    Das wäre von dir schon ein ziemlich co-abhängiges und passives Spiel.
    Ich denke nicht, dass ein Alkoholiker/in über das Anerkennungs- und das Bestätigungsbedürfnis und über den Leidensdrück eines Freundes nachgrübeln soll, wenn der/diejenige krankheitsbedingt schon mit dem eigenen Leidensdruck gar nicht fertig wird.

    Als guter Freund möchtest du doch bestimmt auch, dass sich diese
    Alkoholikerin eher mal um ihre Abhängigkeit kümmert, als noch zu überlegen, dass sie eure Fernbeziehung erwartungsvoll bedient.

    Viel wichtiger ist, dass du dein co-abhängiges Verhalten ehrlich zu lösen bereit bist.

    Liebe Grüsse und alles Gute
    Emma

    Zitat

    [quote='Monty']Ach meno Mädels,

    nicht zanken...heute ist Nikolaus!!!

    Hallo,

    möchte mich auch den Worten von Monty anschließen, liebe DesperateS und Melanie, ihr seid doch schon auf einen so guten Weg, der für jeden individuell und bestimmt nicht einfach ist.

    Ich möchte noch eine andere Seite zu dem Thema aufzeigen.
    Die Trennung ist bei mir jetzt schon 11 Monate her und ich habe mich in der erste Zeit relativ zurückgezogen. Aber um dann wieder den Anschluß zu finden, das ist gar nicht mal so leicht.
    Ich denke andere Menschen um sich zu haben, das ist schon wichtig und es ist schön jemanden, ob Mann oder Frau zu treffen, mit dem man sich gut unterhalten kann.
    Zwar bin ich definitiv nicht auf der Suche, weil ich gerne Unabhängig bin, aber ich denke schon, dass zwischen ein paar guten Gesprächen und schon einer Beziehung noch Welten liegen.

    Und so nebenbei, ab ca. 35 hab ich mal gehört, wird man wahrscheinlich leichter von einem Löwen gefressen als einen passenden Mann zu finden. 8)

    Daher ist die Kommunikation doch ein guter Anfang!
    Ist meine Meinung....
    Liebe Grüsse Emma

    Hallo Jeysie,

    der Alkoholkonsum deines Freundes ist schon sehr bedenklich, aber ich würde auch nicht gleich in Panik verfallen.

    Es ist ja tatsächlich so, dass doch eh die meisten zuviel trinken.
    Dein Beruf kann dir sicher weiterhelfen, damit du rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, doch er schützt dich nicht vor diesen Erfahrungen.

    Wichtig ist, dass du dich selbst sehr genau kennenlernen mußt.
    Vielleicht sind deine Grenzen schon zu durchlässig?
    Wie intensiv ist denn deine Zuneigung von ihm schon abhängig?

    Wenn es die Beziehung auch in Gefahr bringt, aber
    dein Standpunkt zur Alkoholabhängigkeit muß klar sein. Auch wenn Er
    nicht zu einer Beratung gehen will?????

    Und du mußt gefestigt sein um nicht wieder nachzugeben und vielleicht hast du noch Freunde, die dir helfen, damit du wirklich konsequent bist indem was du tust.

    Natürlich lotet ein Süchtiger auch deine Grenzen aus. :roll:

    Lieben Gruß und viel Glück
    Emma

    Hallo Rosa Li,

    habe nur mal kurz zusammengefasst, warum das zwischen dir und den
    Männern ev. nicht funktioniert,... das kommt bei mir so an, als würdest du noch mit einer großen Last auf den Schultern kokettieren.

    Zitat

    - die Männer oft gefragt habe ob diese mich trotzdem mögen würden wenn das und das bei mir ist,
    - Ich brauche den anderen also dazu um Dinge als´positiv bestätigt zu bekommen die mir selbst an mir nicht gefallen!!,
    - Zu groß ist die Angst vor Enttäuschung und Verletzung!,
    - Ich bin viel zu unsicher,eifersüchtig,kontrollierend.....usw....,

    Wenn es da auch einige Altlasten gibt, die dich zermürben, das sollte trotzdem kein Grund sein, nun völlig den Glauben an die Liebe und die eigene Beziehungsfähigkeit aufzugeben.

    Ich glaube, jeder Mensch hat sein eigenes Päckchen zu tragen, nur gut ist, dass man sich die Belastungen ( Enttäuschungen, Verletzungen, Liebenentzug, Sorgen,...) anschauen kann und verarbeitet, erst das schafft wieder den Freiraum für neue Möglichkeiten.

    Mein Problem bei der Partnerwahl ist gar nicht das, was ich bereits hinter mir habe, sondern ich möchte gerne auf Menschen treffen, die mir nicht immer nur ihr nicht können, nicht haben, nicht müssen....zumuten.

    Das was viele hier an Verarbeitung und Selbstfindung leisten, ich denke, das ist schon eine gute Basis für eine neue Beziehung ohne Desaster.

    Also liebe Rosa Li, es ist doch schön, wenn du nicht nur ein Kind von Traurigkeit bist, wenn du auch Spaß haben, Tanzen gehn und Flirten kannst.

    Das Singleleben hat auch gute Seiten, wenn man sie leben kann.

    Liebe Grüsse Emma

    Hallo Schneewittchen,

    ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir geht, wenn von uns soviel Gegenwind daher kommt.
    Aber jeder von uns, war schon mal in deiner Lage, die vielleicht noch nicht so dramatisch ist, aber wie Paddy schreibt, je früher du reagieren kannst, um so größer ist deine Chance für eine gesunde Beziehung.

    Co-Abhängigkeit ist wie eine Einbahnstrasse, der Verlauf der Krankheit ist mit der Krankheit Alkoholismus ident.
    Der Co-Kranke ist a) direkt a b h ä n g i g vom Verhalten des Partners und b) indirekt auch vom Alkohol.

    Früher waren zwar auch viele Frauen von ihren Männern abhängig, doch da haben sich zum Glück die Zeiten geändert.
    Aber sich jetzt freiwillig abhängig zu machen von den Launen eines Alkoholkranken, das ist mit ein bisschen Abstand betrachtet schon krass.

    Es wacht niemand von Heute auf Morgen als Alkoholiker auf.
    Niemand ist sofort Co-Abhängig, nur wenn mans ist, befindet man sich schon in der Dramatik mitten drin. Meistens sogar hält gerade das selbstlose Co-Verhalten die Partnerschaft solange aufrecht, bist die eigene Kraft ausgeht und plötzlich alles zusammenbricht.
    Jemand mit Selbstliebe, Gesundheit, Selbstwertgefühl und einen beruflichen Ansporn, könnte mit einem Alkoholiker wahrscheinlich gar nicht leben, weil einfach die Geborgenheit fehlt, die wieder Kraft gibt.

    Warum haben gerade Alkoholiker die liebenswertesten Frauen bzw. sehr einfühlsame Männer?
    Vielleicht deshalb, weil diese Menschen aus anspruchsloser Liebe, (die in der Abhängigkeit dann keine Liebe mehr ist), die kann nur im Geben und Nehmen harmonieren, ihre Partner an sich ziehen wollen?
    Aber genau das erzeugt die Bedingungen, die den Alkoholkranken in der Sucht den Halt geben.

    Zitat

    Ich tu die letzten Jahre nichts anderes, als mich von einer besseren Phase zur nächsten zu retten, dazwischen geht es mir von Mal zu Mal schlechter, meine Downs kommen in immer kürzeren Abständen.
    Habe keine Ahnung wie`s weitergehen soll (und große Angst davor)!!

    Liebes Schneewittchen, genau diese Stimmungsschwankungen sind Grund genug, die Wirklichkeit ernst zu nehmen.
    Wir, oder ich können dich nicht aufhalten, die Co-Einbahnstrasse
    fortzusetzen, aber du mußt damit rechnen, dass der lange Weg retour, auch nicht soviel schöner ist.

    Ich glaube, dass jeder Süchtige eigentlich eh genau weiß, dass der unkontrollierte Alkoholkonsum nicht okay ist, sind sie viell. gerade deshalb dann wieder so gefühlvoll mit uns, als Wiedergutmachung?

    Und schon reagiert gar simpel und so sehnsüchtig unser Mitgefühl?

    Vielleicht kann ich den einen oder anderen mit meinen Zeilen ein wenig wachrütteln, damit uns die Symbiose zwischen ALK und CO mal
    bewusst ist, nur die Anderen, die da durch sind, die wissen auf schmerzhafte Weise eh bescheid.

    Lieben Gruß
    Emma

    Hallo Sorrowful,

    vielleicht kannst du mit meine Denkanstösse etwas anfangen.

    Zitat

    Seine Erfahrungen mit Cannabis, Koks, Betäubungsmitteln etc. hat er alle schon gemacht - er braucht immer irgendwas, um (wie er sagt) entweder mehr Power zu haben oder abschalten zu können...!

    Sieht ganz danach aus, als würde dein Freund schon ganz schön tief in den destruktiven Mustern drinnen stecken.
    Klar, vlt. ist heut zu Tage die Kokserei und Sauferei oberflächlich betrachtet nichts aufregendes, aber dahinter steckt wahrscheinlich eine
    Person, die ohne das Zeugs im Leben nicht mehr zurecht kommt.
    Warum missbraucht dein Freund alle Suchtmittel als eine Medizin
    zum Abschalten?
    Weißt du wer dein Freund hinter der Fassade ist?
    Sei dir darüber im Klaren, dass Er die Sucht nicht einfach ablegen kann und alles ist gut.
    Ohne Beratungsstelle und eine Therapie, die ihn wieder ins
    seelische Gleichgewicht bringen kann, ist dein Kampf um ihn sicher völlig aussichtslos.

    Zitat

    Nun wird mir aber mehr und mehr klar, dass es so nicht funktionieren wird und ich auf Dauer nur in eine Co-Abhängigkeit steuere, was ich auf jeden Fall vermeiden möchte. Meine eigenen Sorgen stehen jetzt schon oft hinten an...

    Um das zu vermeiden, mußt du auch dich genau prüfen, den Fokus auf dich ausrichten. Was brauchst du von ihm, was du dir selbst nicht geben kannst?
    Eine abhängige Liebe macht auf Dauer nicht glücklich.
    Also wo sind auch deine Schwachpunkte oder die unerfüllte Sehnsucht, die du mit seiner Zuneigung kompensieren willst?

    Aber auch das funktioniert nicht. Niemand kann in der Seele eines Anderen Befriedigung pflanzen, den dazu ist jeder sich selbst der Nächste.
    Jeder Gesunde oder auch jeder Depressive muß im Leben mit Erlebnissen des Scheiterns und mit emotionalen Enttäuschungen fertig werden.
    Ein gesunder Körper hält das aus, hält dem Stand und braucht keine Ersatzlösungen.

    Wenn du es schaffst, gut für Dich selbst zu sorgen und du gut im Leben stehst mit allen was dazugehört, kannst du deinen Freund
    innerlich loslassen.
    Nur indem du ihn nicht umgedingt haben mußt, kann auch eine leistungsunabhängige Liebe entstehen.

    Zitat

    Andererseits liebe ich ihn... Es ist mir nunmal nicht egal, was aus ihm wird, und ich kann ihm doch auch nicht tatenlos dabei zusehen, wie er sich selber immer wieder in Richtung Abgrund manövriert!

    Na gut, bitte probier es doch aus. Wenn du so stark bist, dann zeig ihm doch, wies geht, wie man auch ohne eine Sucht ganz gut leben kann und glücklich sein kann.

    Alles Gute
    wünscht Dir Emma

    Hallo Nici,
    wünsche dir auch einen schönen 1. Advent.


    Zitat

    Hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, die eh keinem helfen,
    hier geht es um Deiner Erkrankung und Deine Genesung.

    Aber irgendwas oder irgendwer ist immer schuldig, sonst würde
    in jeder Ehe alles Frieden und Freude sein.

    Okay, wenn die Alkoholsucht und eine Co-Abhängigkeit nicht die Auslöser
    zum Zwist waren, dann könnte natürlich auch noch meine oder seine
    mangelnde Beziehungsfähigkeit dahinter stecken, u.v.a.m

    Wie dem auch sei, es wird immer Eckpunkte geben, die ich analysieren
    könnte, aber das möchte ich nicht.
    Ich möchte mich viel lieber wieder im echten Leben ausprobieren und neue Erfahrungen gewinnen.

    Mir ist der Schwank zwischen Erkrankung und Genesung gar nicht hoch genug, weil ich viel zu neugierig bin auf alles was sonst noch zählt.

    Bitte liebe Moderatoren, ich würde diesen Thread gerne schließen.
    Was vorbei ist, ist vorbei, und die Beziehung mit XY ist halt vorbei.

    Liebe Grüsse Emma

    Hallo Doro,

    ich möchte dir auch mein Mitgefühl ausdrücken.
    Manchmal sieht man erst dann, wenn ein naher Angehöriger weg geht,
    dessen Leben und Leiden nochmal an uns vorbeiziehen.

    Darin sind dann auch viele Momente enthalten, die uns intensiv berührt haben, sonst hätte dieser Mensch ja auch nie unser Herz bewegt.
    Schön ist, dass du beides sehen und akzeptieren kannst, die
    ehrliche Liebe, die Fürsorge, den alten Schmerz und die Trennung.

    Das echte Leben ist oft anspruchsvoll. Jeder Mensch würde gerne
    ein glückliches Leben führen, doch für viele Menschen bleibt dieses Ziel
    dennoch unerreichbar.

    Lieben Gruß
    Emma

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass es so liebe Menschen wie
    Euch hier gibt, oder Menschen wie meinen Lieblingsbruder, der mich gerade besucht hat und mit dem ich so gut reden kann.

    Ja liebe Linde, diese Co-Abhängigkeit wird immer latent vorhanden sein
    und das ist auch gut so, ich hoffe sie wird mich immer davor
    beschützen, jemals wieder soviel von mir abzugeben und trotzdem
    es war in seinen Augen belanglos.

    Nun, gar so gut wie ich dachte, gehts mir doch nicht, bin
    schon traurig, wie alles gekommen ist.
    Aber was soll`s, dieser Ex - dieser selbstverliebte Klotz, hat mich doch
    überhaupt nicht verdient. Nur mein kleines emotionales Herz
    weint noch ein bisschen.

    Zitat

    All diese Gefühle von Angst um XY, eigenen Versagens, des Gefühls, nur ausgenutzt worden zu sein, der Wut, der Trauer u.s.w.

    Ja den Verlust möchte ich betrauern, bin ja doch ganz schön an ihm gehangen. Andererseits sehne ich mich wahrhaftig danach,
    wirklich mal zu leben. Möchte überhaupt nicht mehr alles so gewissenhaft und tiefsinnig ergründen, sondern auch mal von der
    Leber weg blödeln dürfen. Oder über Musik und Tanz, meine
    emotionale Bandbreite ausloten.

    Viele andere haben solche Bedürfnisse bestimmt bereits als Kind durchlaufen, aber da habe ich einen totalen Nachholbedarf.

    Noch eine Frage, die mich beschäftigt, ist es mein Versagen, wenn ein hyperintellektueller, überlegener und oberflächlicher XY, in mir eine Frau gefunden hat, die spirituell immer allen Problemen an die Essenz geht?
    So ist ja auch mein Naturell, nur das was Er gewollt hätte, war ich nie.

    Nein, ich schiebe lieber doch den 4 Flaschen Wein pro Tag als Unglücksursache jede Schuld zu.

    Hallo liebe SHG,

    ich danke Euch für die hilfreiche Unterstützung, das kann ich dann immer
    wieder mal nachlesen, falls mir die traurige Geschichte wieder mal unreal vorkommen sollte.

    Paddy, zum Glück sind die Kinder meines Partner eh schon längst aus
    dem Haus und sind auch bei seiner 1. Frau aufgewachsen, aber immer wenn sie zu Besuch waren, sind es sehr schöne Momente
    gewesen.

    Mir geht es inzwischen wieder recht gut, möchte daher heute
    zu einer Adventkranzweihe gehen und um wieder mit gutgelaunten
    Menschen beisammen zu sein.

    Die BEZIEHUNG zu diesem Parnter ist jedenfalls nun für ewig abgeschlossen.
    Es ist als hätte ich die letzte Seite eines Krimis gelesen.
    Ich möchte auch gar nicht mehr zurückschauen oder mir ausmalen, was
    er möglicherweise gerade tut.
    Ich denke, dieser Mensch ist jetzt in einer ganz verzweifelten Situation, aus der er sich nur selbst befreien kann.

    Seine Sauferei hat womöglich ihren Zweck und ihre Befriedigung verloren.
    Dadurch kommen auch langsam viele seiner Lebenslügen ans
    Tageslicht. Unsere Verbindung, die gescheitere Ehe und seine angespannten Finanzen .... und noch dazu die ausgemerkelte,
    ausgezerrte, alkoholkranke Verfassung.
    Wie soll jemand das noch in Ordnung bringen?

    Ich habe gehofft, wenn er es schafft, endlich ohne den Alkohol seinen Zustand zu bewerten, würde es langsam wieder aufwärts gehen.
    Alle rundum haben die Augen zugemacht, haben mitbekommen, wie seine Welt zusammenbricht, und er als einziger hat nichts bemerkt?

    Ich weiß nicht, wofür er sich entscheiden wird, vlt. nimmt er den
    Kampf ums Überleben nochmal auf, geht zum Arzt und macht vielleicht noch eine Therapie.

    Ich wünsche es ihm, doch noch mehr tun, das geht einfach nicht, nur noch Er selbst kann spüren, was Er eigentlich braucht.

    Damit werde ich diese Probematik als gescheitert beenden.

    Liebe Grüsse und einen guten Weg
    von Emma

    Hallo inga,

    ich kann deine kritische Haltung verstehen.

    Zitat

    Was war noch einmal der Grund, der Dich so sehr aus dem seelischen Gleichgewicht brachte, daß Du viele Kilometer weit fluchtartig weggezogen bist, Deinen Freundes- und Bekanntenkreis aufgegeben und Dir eine neue Arbeitsstelle gesucht hast?

    Inga, in den Szenen mit einen Alkoholkranken gibt es nicht nur einen, der austeilt, sondern auch jemanden, der sich auf einige heftige Auseinandersetzungen eingelassen hat und zurück geschlagen hat.

    Heute sehe das auch komplett anders als damals, habe mir lange Zeit sein Verhalten gar nicht erklären können und meines auch nicht mehr, und wollte schon deshalb dem Drama auf den Grund gehen.

    Oder, weiß von euch jemand, was dahinter steckt, wenn sich ein Mann
    mit allen Tricks an eine Frau ran macht und dann wenn er sie hat, und die
    ist nicht sehr gehorsam, schießt er sie wieder ab.
    Und dann nach 2 Wochen passiert der nächste Galaauftritt, wieder
    kommt es zur Verführung, zu Abenteuer, Harmonie und schöner Versprechungen, aber sobald die Prinzessin irgendetwas in Frage stellt, wird sie wieder abgeschossen.

    Nun ja, das ist mittlerweile vorbei und ich habs überstanden.

    Ich möchte noch gerne mitteilen, wie gestern der Neubeginn mit
    dem ExPartner gelaufen ist.

    Da ich mit den Zug unterwegs war, mit den Gebäck und mit dem Hund, hat er mich vom Bahnhof abgeholt.
    Er wirkte auf mich nüchtern und ein bisschen nervös.

    Dann bei ihm zu Hause haben wir uns noch weiter normal unterhalten, als
    er plötzlich Probleme mit seinen Ohren bekommen hat.
    Also hat er sich ins Wohnzimmer zurück gezogen. Inzwischen habe ich in
    der Küche ein wenig Ordnung reingebracht und danach etwas für Mittag
    vorbereitet, aber da höre ich ihn tatsächlich schon wieder schimpfen.

    Zuerst dachte ich mir, das hätte etwas mit dem Ohrenproblem auf sich, aber schnell mußte ich feststellen, dass der Mann völlig am
    Durchdrehen ist.

    ICH - Und auch dafür bin sowieso nur ICH schuld, schuld dass er ein Ohrenproblem hat, schuld weil ich weg war, und und und so weiter.

    LEISE habe ich meine Sachen und den Hund geschnappt und bin
    gelaufen, zum Bus, zum Zug und wieder nach Hause.

    Übrigens hat er zudem noch eine geladene Waffe frei rumliegen, also jedes Wort zuviel hätte böse ausgehen können.

    Ich bin nur heilfroh, dass ich wieder gut zurück gekommen bin, das war so heftig, dass ich es noch gar nicht einordnen kann.
    Nur gut ist, dass er wirklich nicht weiß, wo ich jetzt lebe.
    Oh Mann, ihr habt mir alle gesagt, dass der Kontakt zu dieser Person eben totaler Unfug ist, doch geglaubt hab ichs nicht.

    Zitat

    Eine Frage habe ich immer noch, aber sei mir bitte nicht böse:
    Geht es Dir überhaupt um Deinen (Ex-?)Partner oder geht es Dir um das Haus mit dem Garten?

    Inga, der Exmann hat so tolle Kinder, dass ich überhaupt nicht wahrhaben
    will, dass er so ver-rückt sein kann.

    LG Emma

    Hallo Joanne,

    schön, dass du bei mir vorbei geschaut hast.

    Zitat

    ich versuche alles um meinen Mann dazu zu bekommen das er eine Therapie macht, komme irgentwie nicht von ihm los,

    Ja, Joanne, möchtest du denn von ihm loskommen?
    Weißt du, ich denke mal, du hast bist jetzt alles getan, dass dein Mann zu einer Therapie gehen muß. Nur ich würde dir auch empfehlen, dass du ihn nun auch mal loslassen mußt.
    (ist vlt. ein blöder Vergleich, aber Kinder müssen auch mal alleine
    laufen dürfen, oder?)

    Du hast doch eh jetzt bis Jänner Zeit. Weihnachten steht an.
    Stell dir vor, du könntest für eine Weile, das ALK und CO Problem verschenken. Wie würde dann dein Leben aussehen?
    Gönne dir doch so gut es geht, eine geistige Auszeit von dieser
    Co-Abhängigkeit und gestalte deiner Tochter und Dir ein
    angenehmes Leben.
    Trotzdem wird dein Mann bis Jänner weitertrinken, das sagt ihm wahrscheinlich auch sein Arzt.

    (Ich weiß aber überhaupt nicht, wie bedrohlich er ist, wenn Er es ist, dann ist auch die Zeit bis Jänner noch eine verlorene Zeit)

    Zitat

    Aber du,du willst wieder zu ihm zurückgehen obwohl er sich nicht geändert hat,was vesprichst du dir davon?

    Nun, ich denke schon, dass sich mein Partner verändert hat.
    Aber das ist schon richtig, dass doch seine Alkoholkrankheit noch weiterhin besteht.
    Doch das darf zukünftig nicht mehr mein Problem sein.
    Diese Alkoholabhängigkeit ist die eine Facette, aber der Mann hat ja zu
    Glück noch ein paar andere Facetten, wo es gemeinsame Anknüpfstellen gibt.

    Noch bin ich auch gar nicht sicher, wie es uns miteinander
    gehen wird. Ich möchte erstmal einfach meinen Anteil in diese Partnerschaft einbringen und die gaanze restliche Zeit dafür sorgen, dass mein Leben humorvoll ist, interessant und abwechslungsreich ist.

    Aber wer weiß, ob mir das gelingt? Auf jeden Fall stehe ich noch vor
    jeder Menge Anforderungen.

    Joanne, ich wünsche Dir, dass wieder mal ein frisches Lächeln dein Herz berührt, alles alles Gute.


    Liebe Feeli,


    > Danke


    für Deine herzlichen Worte.


    Lieben Gruß
    Emma

    Zitat

    Bei einem Alkoholiker würde man dann sagen:
    Das war keine Trockenheit, nur eine Trinkpause.

    Gegenfrage:
    Wie sieht den ein CO sein trockenes Leben?

    Also mir fällt echt auf, dass IHR alles schwarz und schwärzer seht, so
    wie ich es mir gar nicht vorstellen möchte.

    Gute Frage: Ja, was will ich überhaupt hier im Forum.
    Dazu kann ich nur sagen, dass ich genauso wie jeder andere hier, einfach einen guten Weg suche, der möglich ist, der meine Sehnsüchte berücksichtigt und der ehrlich ist.

    Klar habe ich mich in den 10 Monaten Trennung nicht von einer Fliege in einen Elch verwandelt, aber

    - ich habe gelernt, alleine den Alltag zu managen
    - habe meine seelische Balance stabilisieren können
    - bin wieder fantasievoll
    - bin wieder dynamisch und denke realistisch

    Zitat

    Kein Nicht-Co würde in eine Beziehung zurückkehren, in der
    1.)der Partner nichts gegen seine Erkrankung unternimmt
    2.) das Hauptthema das "Helfen" ist und
    3.) der Partner durch erzieherische Maßnahmen zum sich-Ändern bewegt werden soll.

    1.) wer weiß, vlt. geht ihm noch ein :idea: auf
    2.) mein Hauptthema ist Respekt
    3.) das ist nicht mein Anliegen, denn das könnte einen Erwachsenen ziemlich sauer aufstossen, ihn erniedrigen

    He, ehrlich, vielleicht bin ich ja wirklich viel zu positiv denkend, aber
    es gibt doch einige Alkoholiker hier, die ihr Leben selber auf die Reihe gekriegt habe, ohne die Kapriolen eines Angehörigen.
    Warum sollte das meinem Freund nicht auch noch gelingen.
    Ich glaube fest daran, dass seine Heilungstendenzen gar nicht von mir abhängig sind.

    Und auch noch deshalb bin ich hier, nämlich um meine Unsicherheiten und meine Ängste aus den Weg zu räumen.

    Und ich bin sehr froh, dass es dieses Forum und sehr viele
    Gleichgesinnte gibt, da in den reale SHG`s in meiner Nähe
    keine Co-Betroffenen dabei sind.

    Liebe Grüsse
    Emma

    Hallo zusammen,

    also, wir haben jetzt nochmal miteinander geredet.
    Ich werde am Donnerstag hinfahren und solange bleiben, solange die Beziehung noch einen Sinn hat.

    Es geht nun gar nicht mehr darum, dass ich in seinem Leben wieder eine Rolle spielen will oder mit meiner Hilfe irgendwas erreichen möchte,

    sondern, ich denke es ist jetzt einfach an der Zeit, dass ich mein ganzes
    mentales Wissen und die co-abhängigen Erfahrungen, auf der 2. Stufe in die Partnerschaft einzubringen und für mein Wohlergehen richtig einzusetzen.

    Ich danke alle, die mich bis hierher schon begleitet haben und ich hoffe sehr, dass ihr mir die Entscheidung (für eine Fortsetzung der Partnerschaft) nicht übel nehmt und ich trotzdem
    noch weiter hier schreiben darf, um eben meine Verhaltensweisen
    immer wieder neu zu überprüfen.

    Ich glaube, es ist eigentlich eh unsinnig, wenn ich an der Liebe von XY zu mir solche Zweifel habe. Das würde alles was er bisher für mich getan hat und meiner Wahrnehmungen widersprechen.

    Mal genau betrachtet, kann man überhaupt von jemanden nach einer zerrütteten Beziehung und nach 10 Monaten Trennung, dann noch eine Liebeserklärung erwarten?

    Das gibst doch eh ehrlich nur in dieser Hollywood-Romantic.

    Mein Partner und ich stehen jedoch nochmal am Anfang und wir möchten erstmal wieder unser Vertrauen aufbauen, dann wird sich schon zeigen, ob irgendwann
    tatsächlich ein "Ich liebe Dich" noch das Ziel ist.

    Zitat

    Nach allem, was Du über ihn berichtet hast, erfüllt er derzeit nicht eine einzige dieser Bedingungen.

    Und ich möchte daher erstmal überprüfen, inwieweit ich konsequent genug bin, auch eben diesen Erwartungen zu entsprechen.


    Liebe Grüße und einen frohen Advent,
    wünscht Euch Emma

    Hi miteinander,

    ich habe mich über Eure Antworten sehr gefreut, vielen Dank.

    Ja, ich sehe das alles genauso wie ihr.
    Damit derzeit aus der momentanen Situation echt etwas Neues entstehen könnte, dafür fehlen noch die Voraussetzungen.
    Dafür verschwende ich nicht meinen Einsatz.

    Aber ich will auch nicht egoistisch sein.
    Weil ich weiß auch, in welcher kraftlosen Verfassung Er ist.
    Wenn mein XY wirklich vor hat, sich im Frühling eine neue Freundin zu suchen, dann ist das schon ein sehr anspruchsvolles
    Ziel. Da wird er sich aber gewaltig anstrengen müssen und genau das möchte ich erreichen.

    NNNNeeeeeee, also mit dem Ultimatum habe ich wirklich kein Problem, ich habe ja keines gestellt, da soll schon Er dran knabbern.

    Zitat

    [quote='desperateS']
    was erwartest Du von einer Rückkehr?
    Was ist da für Dich drin?
    Der Hund?
    Der Garten?

    Und genau darum gehts mir.
    Ich erwarte mir etwas und ich stelle Bedingungen.
    Früher habe ich das nie gemacht, war immer nur froh, wenn mich ein
    interessanter Typ haben wollte.

    Aber heute bin ich es mir wert, sehr genau hinzuschauen.

    Ich erwarte mir vom Exmann, wenn er mich wirklich zurückhaben will, dass er sich in die Beziehung einbringen kann.
    Ich erwarte mir, dass er meine Vorstellungen respektiert.
    Ich erwarte mir, dass ein Partner an mir echtes Interesse hat.

    Nur bin ich dem Mann auch nicht böse, wenn er etwas ganz anderes haben will.
    Ich wünsche diesem XY aber trotzdem ein gesundes Leben und einen guten Weg.

    Vielleicht ist es besser, wenn ich mich aus seinem Leben mal raushalte, es gibt doch bestimmt auch noch andere wertvolle Menschen.

    Lieben Gruß
    von Emma