Hallo Hartmut,
Zitates ist ja bekannt das der Suchtkranke gerne alles auf die lange Bank schiebt
manchmal stimmt das, neige zu Aufschieberitis
Zitatund hofft, dass sich das Problem, entweder von alleine löst ,
Ich mache ne Therapie, versuche mein Verhalten Schritt für Schritt zu ändern.
Zitatoder hofft das er gar kein Problem mit sich hat.
Ich weiß, dass ich Probleme habe, mehr als ich auf die Schnelle bewältigen kann.
ZitatEr setzt auf Zeit .
Nun, ich kann mich nicht über Nacht ändern. Wenn du eine Therapie weißt, die das kann, nur her damit ![]()
ZitatDa lese ich auch immer wieder Schlagsätze.
Ich gehe meine Geschwindigkeit . Es wird ein langer steiniger Weg . Ich brauche etwas länger um zu versehen. usw.. usw..usw.. dazu wird dann die ganze Energie dazu verwendet um seitenlange Situationen darzustellen das es im Moment nicht möglich ist
Meine Absicht war, meine bisherige Erkenntnis in Worte zu fassen und meinen IST-Zustand zu beschreiben.
Auf deutsch: Ich habe kapiert, dass es krank ist mehr auf die Bedürfnisse anderer zu achten statt auf meine Bedürfnisse zu achten. Dieses Verhalten kann ich jetzt öfter als früher vermeiden. Das funktioniert aber nicht immer, weil ich noch in alten Verhaltensmustern drinstecke. Ich bin noch unsicher.
Zitatanstatt sich seitenlange Gedanken zu machen es umzusetzen.
Ich bin hier in einem öffentlichen Bereich. Wie soll ich da konkret werden? Ich habe mich zwischenzeitlich dazu entschlossen, in den geschlossenen Bereich zu wechseln, da kann ich dann offener schreiben.
ZitatIst das eine Form der CO Krankheit die es nicht zulässt einen Weg ohne Hindernisse zu sehen?
Du kennst einen Weg ohne Hindernisse? Jetzt bin ich echt neugierig.
Ich mache jetzt meine 3. (!) Therapie, tue alles was mir einfällt um gesund zu werden - sorry aber da sind jede Menge Steine.
Meine wichtigsten StolperSteine:
-ich habe Schwierigkeiten mit meinem Selbstvertrauen (ich arbeite dran)
-ich habe psychosomatische Symptome und versuche mit Profi-Hilfe, davon wegzukommen
-ich schleppe noch Verhaltensmuster aus der Vergangenheit mit mir herum, die ich erst mal erkennen und dann in mühevoller Kleinarbeit durch neue Verhaltensmuster ersetzen will.
-ich bin nicht objektiv. Ich kann mein Verhalten nicht immer richtig einschätzen und brauche das Feedback von anderen, wie hier im Forum.
ZitatNatürlich braucht jeder solange er braucht. Aber wenn ich was brauche dann ist das wiederum auch sucht verdächtig.
Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Wenn ich keine Bedürfnisse mehr habe bin ich tot.
Ich vermute mal, dass du damit gemeint hast, dass man sich von irgendwas oder irgendwem abhängig macht. Also z.B. der Alkoholiker kann nicht ohne den Alkohol oder der Co-Abhängige kann nicht ohne den Hilfsbedürftigen/Süchtigen existieren.
Das Problem ist meiner Ansicht nach nicht, dass ich Bedürfnisse habe. Mein Problem ist, meine Bedürfnisse richtig zu deuten.
Ich brauche Wasser, Nahrung, ein Dach über den Kopf, Gesellschaft und Anerkennung. Letzeres ist der Knackpunkt. Die Anerkennung kann ich mir zur Not auch selbst geben, ich ziehe aber (noch) die Anerkennung von außen vor, was zugegebenermaßen ein Problem ist, das ich noch lösen muss.
ZitatDenn das wäre ja ausharren wenn es ohne Umsetzung geschieht.
Das stimmt, wenn man nur jammert und stehen bleibt. Ich versuche mit Profihilfe meine Steine aus dem Wegzu räumen, damit ich irgendwann mein Ziel, gesund werden, erreiche.
Freilich kann man versehentlich einen UmWeg wählen der unnötig viele Hindernisse enthält, so dass man sein Ziel nie erreicht. Ich vermute, dass du das gemeint hast?