Hallo Marylin,
noch ein nachträgliches herzliches Willkommen hier im Forum. Es ist Wunschdenken, sich freundschaftlich trennen zu können, so nach dem Motto: lass uns mal aufhören, war schön mit dir und dann friedlich nebeneinander zu leben, vielleicht noch die Hobbys, Freunde und Arbeitsstelle zu teilen, wenn einer gleichzeitig den Partner nicht verlieren möchte.
Konsequent seinen Weg gehen und mit einem klaren Schnitt aus einer unpassenden Beziehung aussteigen ist das, was wir nicht konnten. Die genaue Definition der Coabhängigkeit kann Du in den Grundbausteinen nachlesen. Ich kenne Angehörige von alkoholkranken Menschen, die sind nicht coabhängig und Alkoholiker, die von ihrem nicht trinkenden Partner coabhängig sind, wir wachsen da rein, bis wir uns verloren haben.
Coabhängig wird gerne verallgemeinert, in alle Lebenslagen übertragen, steht auch für die eigene Unfähigkeit für sich selbst zu handeln. Das lernen wir in frühen Kindertagen, unbewußt, so wie an der Flasche nuckeln, nur ist während unserer Entwicklung nie eine heiße Herdplatte angestellt, auf die wir mal langen können um sie nie wieder anzupacken.
Grundbausteine
LG Kaltblut