Hallo Ihr Lieben,
schon wieder was viel Zeit vergangen und danke fürs vorbeikommen. Gelegentlich frage ich mich wenn ich hier lese, Altes und Neues anschaue, was ist der Unterschied zu den ersten Gedanken und Monaten als ich hier ankam und heute? Gut, ich habe einiges geschrieben, Antworten erhalten, tolle Menschen getroffen und gelernt, Stufen, Schritte, Grundsteine, aber auch Alltägliches, was die Meisten in früher Kindheit schon mit auf den Weg bekommen haben und mir fehlte. Da ist so Lapidares, wie der Unterschied zwischen Intelligenz und Intellekt oder das mein Darm ein eigenes Hirn hat oder dass Mozzarella aus Büffelmilch und nicht von männlichen Bisons gezapft wird, manches war langfristig falsch einprogrammiert und einiges ist auch wieder vergessen.
Mir geht es körperlich und im Kopf ganz gut, es ist vieles in Butter, eine klasse Frau und eine super Familie sind an meiner Seite. Das ist ein großer Sprung, der ohne Freischreiben hier im Forum nicht gewesen wäre. Viel von dem, was früher normal war ist es nicht mehr oder hat eine neue Bedeutung bekommen. Mir fehlen heute Gedanken, die mich damals auf den Weg brachten, dafür habe ich heute anderes in mir. Enthusiasmus und wissbegierig alles Neue aufzusaugen wie ein Schwamm, Schmerzen zu fühlen wo ich sie nie hatte und tief in mir rumzufummeln, bis ich erschöpft am PC einschlief, von diesem Hormon- und Gefühlsspektakel bin ich heute weit entfernt. Es ist eine gewisse Ruhe eingekehrt und wenn sich Situationen ähnlich wiederholen, werden nicht mehr diese extremen Sprünge im Kopf ausgelöst. Um nicht zu trinken reicht es mir heute zu wissen, dass mir so was nicht mehr rein kommt, stinkenden Kadaversaft würde ich auch nicht trinken, der Körper sagt: nö, nix mehr. Nun gibt es Menschen, die haben das sofort erkannt und angenommen ohne zu hinterfragen, die sind herzlich zu beglückwünschen. Andere haben es nie begriffen.
Die Erkenntnis daraus lässt sich auf vieles duplizieren, dann sieht vieles eben plötzlich ganz anders aus. Manchmal fehlt mir dann auch das Verständnis für Reaktionen auf Argumentationen, für Palaver und Rumgeeiers, da stehe ich dann ziemlich alleine. Als ich hier ankam, wurde ich zum Anarchisten, dann zum Radikalen, das war damals gut für mich, aber genauso daneben, wie alles, was zu viel und was zu wenig ist. Ich habe das damals gebraucht. Was tut mir denn heute gut, denn eines ist doch klar: ich greife immer wieder in irgendwas, was mir so oder so nicht gut tut?
Immer wieder ist so nicht ganz richtig, damals war das mehr, viel mehr. Ich war mit meiner Exfrau noch kein Jahr zusammen, da knallte es erstmals und ich qualmte wieder. Es gab Auseinandersetzungen, Hörnerabstoßen, Drohungen, Manipulationen, Streit und Gefühlsverwirrungen. In der Zeit, die ich mit meiner jetzigen Partnerin liiert bin, da gab es schon mal unterschiedliche Ansichten, wir waren auch schon mal sauer, aber so ein Gefühlsgewurstel haben wir bisher noch nicht produziert. Ich ja auch klar, wir machen zwar vieles gemeinsam, aber da ist wenig was wir wirklich brauchen, wo sich so ein unerfülltes Kribbeln einstellen könnte, wenn wir es nicht bekommen, wo wir uns belügen, manipulieren und streiten würden. Kein Alk, keine Kippen, keine Streicheleinheiten, kein kein kein machte etwas mit mir, wenn ich es nicht bekam und brauchte, da ist derzeit kaum was. Gut, ich schlafe oft etwas laut und meine Frau weiß sich zu helfen. Nicht das einer glaubt, wir sitzen den ganzen Tag auf der Verandaschaukel und schlürfen unter dem Wolldeckchen unseren Kaffee, nö nö, wir sind schon noch etwas aktiv. Ein 2000er wird dieses Jahr noch dran glauben, unsere Firma hält uns auf trapp und die Motorräder rosten auch nicht, wir geben noch ganz schön Gummi, ach ja und bei unseren 5 Jungs, da ist immer was los.
Gefühle entstehen durch Reaktionen in den Zellen, durch Mängel und Unordnung. Die Situation bleibt gleich – mit gutem Gefühl, mit schlechtem Gefühl, nur welche Zelle will eigentlich, dass es ihr schlecht geht und was tue ich dafür, dass es ihr gut geht?
Angst ist so ein Gefühl, Angst vor Neuem, Ungewissem, Flashbacks oder bei Gefahr.
Handeln mit Unwissen beinhaltet immer Risiko, Fehler, Konsequenzen, Angst, Gefühle, Unsicherheit, Fehlleitungen.
Bei Unter- oder Überversorgung meiner Zellen entstehen große Reaktionen. Bei einem Ungleichgewicht von Hormonen, Vitalstoffen, Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Sauerstoff, Wasser, Licht, Erholung, Schlaf. Folge: Überreaktion, Leichtsinn oder Blockade, Verstopfung, Vergiftung =
Funktionsstörungen = alles gerät in Unordnung, ist durcheinander, nichts geht mehr.
Der Organismus will etwas, das Bewusstsein macht das was es denkt, dass es gut ist und geht der Befriedigung nach. Unwissenheit führt dann zu neuen Reaktionen, z. B. der TV-Werbung folgen und das tun, was scheinbar gut ist, was es aber nicht ist = Verschlimmerung, bis nichts mehr geht und das hört nicht mehr auf. Alleine da zu stehen und zu denken, die ticken nicht sauber, das dauert, dann noch gegen alle zu handeln, das dauert. Nicht mehr zu trinken war ein guter erster Schritt.
Fehlendes Tageslicht, ein Mangel an Sonne, Mangel an Vitamin D, Energieverlust, Stoffwechselreaktionen oder Nächte vor der Flimmerkiste, fehlender Schlaf, der Sympathikus schaltet nicht ab, läuft auf Hochtouren, Stress, Parasympathikus kann seine Erholungsfunktion nicht einleiten, die Cholesterinproduktion steigt, der Cortisolanteil im Blut steigt, das Magen-Darmsystem läuft parallel auf Hochtouren, Insulinresistenz, Stoffwechsel blockiert, Nahrung wird unverwertet abgelegt, Flüssigkeiten werden gestaut, Trägheit steigt, weniger Bewegung, Leistung sinkt, mehr Gewicht, anfälliger, Krankheit, Unfall, Ausfall, bis nichts mehr geht. Im Zeitraffer ist es wie mit dem Saufen, das kann auch 30 Jahre gut gehen oder auch nicht.
Wissen, spüren, dass da was falsch läuft, es aber trotzdem falsch tun, weil etwas durcheinander ist im vegetativen Nervensystem, im Unterbewusstsein, worauf das Bewusstsein kaum Einfluss hat, das ist so etwas nicht Greifbares, sowas wie Wollen und nicht können.
Dazu Mängel von außen, wie Nahrung, Wasser, Licht, Berührung, Umwelteinflüsse, Umfeldeinflüsse
Mängel von innen, chemische Reaktionen, Unter/Überproduktionen, Fehldeutungen und schwupps geht nichts mehr. Als Reaktion folgt die Verschiebung der Unbekannten Ergebnisse auf anders,
Rattenschwänze von Reaktionen, Krankheiten entwickeln sich, Ärzte werden konsultiert, Ursachen einzementiert, bis was passiert, herauswächst, explodiert, nicht mehr funktioniert.
Ein ganz normaler Ablauf, eins geht in das Andere nahtlos über: Verdrängen, Ablenkung, nichts tun, Lähmung, Abreagieren, Sport, Auseinandersetzung, Spiel, Sex, Arbeiten, Herausforderung suchen, beten, meditieren, Suchtverhalten, Co-Verhalten, Verhaltensänderung, Bewusstseinsänderung, Unfälle, Krankheiten, Behandlung, Medikamente, Auseinandersetzung mit Personen, Partner, Familie, Freunde, Bekannte, Mitarbeiter, Kunden, Lehrer, Schuldfragen, bewerten, übertragen auf Überstelltes, Ämter, Banken, Politik, Unerreichtes, Fehler, sich abgeben, aufgeben, Depression, gegenteiliges Verhalten, Lügen, Verteidigen, Opferhaltung, Psychose, bis in die Sucht.
Die Wiederholungsschleife ist immer wieder die Gleiche, dabei geht es nur um Eines:
a) eine Situation b) die Versorgung des Organismus c)Defekte und Folgen
Wenn meine Gefühle nicht mit einem Verlust umgehen können, wie soll ich damit klar kommen? Wenn das Unterbewusstsein die Funktion der Suchtbefriedigung übernimmt, was soll ich denn da noch drehen? Wenn geschädigte Organe geschädigt reagieren und unnatürlich behandelt werden, wie soll der Organismus das reparieren? Wenn die Wartungs- und Reparaturorgane falsch programmiert sind, wie soll da etwas in Ordnung kommen?
Bei solchen Fragen frage ich mich: was mache ich hier? Ein gebrochener Arm der heilt, wenn die Beeinträchtigung weg ist, dann denke ich kaum noch daran. Warum soll hier ein Unterschied bestehen? Warum soll ich immer zu an Vorsichtsmaßnahmen, Rückfälle denken und den drohenden Zeigefinger ins Hirn stecken? Das ist ja fast so, wie einem Kind bis zum Volljährigkeit Windeln anzulegen oder nie mehr den Gips abzulegen, dann wird es wund und fault.
Krankheit ist ein Prozess, der sich über viele Jahre und Jahrzehnte durch unnatürliches Verhalten entwickelt, d. h., wenn mit 65 Jahren eine sogenannte Alterskrankheit ausbricht, bricht diese nicht wegen des Alters aus, sondern wegen des vorherigen Fehlverhaltens, d. H. also: es gibt gar keine Alterskrankheit. Ein Körper, der 1 Jahr unter ungünstigen Umständen lebt, sich nicht bewegt, schlecht ernährt, in schlechtem Klima lebt und sich einem ungesunden Umfeld aussetzt, wird andere Reaktionen aufweisen, wie ein Körper der schon 50 oder 60 Jahre ungesunden Umständen ausgesetzt war.
Das ist dann fast wie Zins und Zinseszins. Bei einer gut angelegten Summe kann ich im Alter von den Zinsen leben. Bei schlecht programmierten Lebensjahrzehnten ist das ähnlich, nur umgekehrt, sich selbst aufgezehrt, verbraucht, verlebt, rasend schnell kaputt, Konto leer. Gut, bei 0,5% unversteuerten Zinsen und 2% Inflationsrate bzw. 4% spürbarer Inflation nimmt mir ja auch irgendwer Butter und Brot aus dem Mund. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind ähnlich wie ein zerbröselter Gesundheitszustand, nur, das machen dann andere, die von mir Gewählten, in meinem Namen und ich nicht selbst. Zum Glück gehöre ich da nicht mehr wirklich zu.
Ganz unten, ganz am Anfang, da stehen meine Zellen, die nur eine Aufgabe haben: der Erdanziehungskraft zu wiederstehen. Dazu müssen sie stark sein, sich laufend erneuern, sonst fangen sie an wild rum zu wuchern oder sterben ab. Stark sind sie, wenn sie regelmäßig natürliche, unveränderte Lebensmittel bekommen, frischen Sauerstoff und einen aktiven Stoffwechsel haben. Ohne Power siechen sie dahin, gammeln und leiten einen Gärungsstoffwechsel ein, da würde ich fast zum Flaschengeist mutieren. Das kann ich mir heute gut vorstellen. Das ist gut vergleichbar mit einem vor dem Fernseher festhängendem Sesselpfurzer, der in der verqualmten Bude von links seine Chips und Lalibo unter die Nase schiebt, von rechts mit Haussaft durchspült. Da fängt es schnell an zu gammeln, in den Organen, im ganzen Körper, von der Zehenspitze bis ins Hirn.
Was ist schon dabei, wenn alles so vor sich hin gammelt, den Gammelvorgang mit verordneten Medikamenten zu beschleunigen, sich den passenden Partner zu suchen und sich gegenseitig zu unterstützen, also abzubauen? Was ist schon dabei, sich abzugeben, bis der Körper macht was er will, im Doppel, als Coabhängiger, der Unfähigkeit mein Leben zu leben auszuweichen?
Da war überhaupt nichts bei. Das ging ganz einfach, denn von vielem wusste ich nichts, das was gesunde, klar denkende Organismen tun, das war schon längst aus meinem Körper, zu unbequem, zu lästig. Auch heute habe ich noch viele Alibis, die immer wieder hochkommen und etwas mit mir machen, mich vom Weg abbringen. Dabei ist alles so einfach, denn es gibt einfache Gesetze, Fäden, Strukturen, Zusammenhänge und um die nicht zu vergessen, darf ich immer wieder über mich nachdenken. Hier ist ein guter Platz zum Denken.
Kartenspielen ist so etwas. Zum Spiel gehören Regeln, die sind fest, unwiderlegbar. Wenn ich die kenne und immer mit schwimme, werde ich im Spiel kaum Sieger sein, aber auch selten verlieren, alles wird immer überschaubar sein, aber vielleicht langweilig, ohne Kick. Wenn ich es schaffe die Karten nachzuhalten, noch weiß, wer was verlangt, wie aufgespielt hat und wie spielt, sind meine Chancen viel höher und Verluste entstehen nur noch wenn gar nichts mehr geht, wenn ich ausbreche oder anfange zu pfuschen.
Kartenspielen war als Kind die einzige Möglichkeit Nähe zu meinem zockenden Vater zu finden, ihn zu binden, zu packen, Kontakt zu haben. Das kleine bisschen Zeit, das auf uns fünft Kinder verteilt wurde, neben Mutter, seinem Beruf und der Zockerei noch vorhanden war, konnte ich so erheblich ausbauen.
Lange habe ich keine Karten angepackt, denn ich wollte nie so abhängig sein wie mein Vater und war es schon lange, nur anders. Wir spielen heute auch wieder. Mit allen Kindern, den Schwiegereltern, meiner Frau, in der Nachbarschaft, mit Freunden und ob Skat, Schafkopf, Ligretto oder was auch immer, es ist eine Bereicherung für uns alle. Es geht um nichts, nur um den Spaß und es hält die Birne fit.
Kochen ist so etwas, voller Gesetze, voller chemischer Reaktionen. Etwas zu viel Salz, schon ist alles versaut, wie einmal die Karten nicht nachgehalten, schon gibt es eins drüber, einmal den Gashebel im falschen Moment aufgerissen, vorbei. Dabei ist alles so einfach. Zutaten so frisch und natürlich wie möglich, Gewürze je nach Kultur, Geschmack, Gericht und die Reaktionen in Verbindung mit Zeit, Gärung und Hitze beachten, mehr ist es ja nicht. Ob es schmeckt oder nicht, hängt von so wenigen Faktoren ab. Langweilig wird es an unserem Tisch nie, aber wie langweilig muss das gewesen sein, als meine Wahrnehmungsnerven gestört waren, lahngelegt durch Nikotin, Suff und Gedanken?
Gesundheit ist auch so etwas. Innerhalb kürzester Zeit ist die Missachtung der Gesetze ablesbar. Vollwertige Ernährung, Bewegung, Sauerstoff, Erholung, alles in ausgeglichenen Verhältnissen und vieles geht von alleine. Paar Karten nachzuhalten oder den Geschmack mit der Zunge abzuschmecken ist da ein Kinderspiel, nur, wie oft vergesse ich das, sitze mit entfernten Gedanken am Tisch, handle aus scheinbarer Logik und Routine falsch?
Gesetze für nicht saufen, nicht coabhängig sein, nicht am Leben vorbei leben, die haben wir hier auch, als Steine, als Schritte, kilometerlange Seiten sind komprimierbar in kleinste Einheiten. Ich bin Regionen angelangt, die sollten es mir ganz einfach machen und trotzdem lange ich immer wieder in diese weiche stinkende Masse.
Gelegentlich sehe ich diesen Kerl, der mehrfach in der Woche stolz darauf ist 24Std. durchzuarbeiten und keinen Schlaf mehr hat, der Kaffee trinkt um wach zu sein, der qualmt wie ein Schornstein, der, wenn er denn ins Bett geht nur mit einem Absacker, vollgepumpt von Fastfood, vor der Glotze und am PC hockend, die Lalibotüten unter die Nase schiebend, voller Geltungsbedürfnis, Anerkennungshunger, Liebesentzug, kränkelnd und bis über beide Ohren im Verschuldungs- Expansionswahn seine Monate verlebt. Meine damalige Insolvenz, die Trennung von der ersten Frau, der Zusammenbruch, das Abtauchen, der Neuanfang, haben mir die Gesetze nicht zurückgegeben, ich war nicht in der Lage zu verstehen worum es ging. Ich war nur in der Lage den ganzen Sumpf gegen eine neue Frau einzutauschen. Das war in etwa das Gleiche, nur etwas anders.
Wie soll das auch funktionieren, wenn es keine Gesetze mehr gibt? Wenn das Alibi das Alibi deckt, in einer Welt, die aus einer großen Cyberei besteht. Eine Cyberwelt, mit Cybergeld, Cyberjobs, Cyberpersonen, Cybergefühlen, ein riesiges Cybercyber, wo Menschen von Cyberzinsen und Unfassbarem aus einer anderen Welt leben, wo mag das hinführen?
Es reicht mir die Gesetze in mir, die chemischen Abläufe, Zusammenhänge und Vorgänge langsam zu begreifen, da bin ich bei mir, mit mir, in mir und das tut mir gut. Dieses Unfassbare, dieses Eldorado im Nichts, das ist nicht mehr meins und da will ich auch nicht mehr hin. Das warum ich hierhin kam, hat scheinbar wenig mit dem zu tun, warum ich noch hier bin und doch ist es das Gleiche, nur etwas anders.
Sich eine lange Weile annehmen, lange weilen ist so etwas. Alleine was aus dem Wort gemacht wurde: Langeweile, da kommt gleich ein ungutes Gefühl hoch. Was sitzt du da rum, hast du Langeweile, dir werde ich helfen, hieß es zuhause.
In mir, mit mir verweilen, Stillstand. Wie geht Stillstand bei Multitasking, bei Flatrateaussenkontakt und Dauerstress? Es heißt doch immer: Stillstand = Rückstand? Lange weilen, vor meiner Frau, vor den Kindern, im Job, vor mir, vor dem Leben, vor Gesetzen. Ist das nicht viel zu langweilig? Zu langweilig ohne Stress, ohne Druck, ohne Auseinandersetzung, ohne Widerstand, ohne wollen, reißen, ändern, anschieben und machen? In der Ruhe der langen Weile da ist es still, windstill, atemlos.
Ich kann keinen Wind machen, sagte eine Freundin immer. Ohne Ablenkung, windstill, passend, korruptionsfrei, konsequent ehrlich zu mir sein und mit mir lange verweilen? Wie soll das gehen? Wie soll das gehen, in einer Welt, in der sich Menschen am Wohlsten fühlen, je unnatürlicher alles ist, je mehr alles verwurstelt ist und Scheinwelten als Zuhause normal sind? Ich mitten drin.
Daran übe ich. Mir selbst gegenüber ehrlich zu sein ist oft unangenehm. Diese verwurstelten Unehrlichkeiten in mir aufzudecken, angepasste Gesetze zu finden und zu ändern ist unangenehm. Langeweile auszuhalten ist neu und unangenehm. Das ist lebhafte Langeweile, es ist immer was in mir los.
Da las ich neulich, dass in unserer Informationswelt folgendes, ganz legal mit kranken Menschen passiert:
Die Personen hatten zig Varianten an Vorgeschichte, an Krankheitsauslösern, an medikamentöser Einstellung, die bei der Behandlung nicht berücksichtig wurden, ohne Ursachenbestimmung wurde behandelt. Die verabreichten Medikamente waren zudem weder getestet, noch standen Langzeiterfahrungen zur Auswertung zur Verfügung. Die behandelnden Ärzte hatten weder ausreichende Erfahrung, noch genug Zeit dafür eine gründliche Anamnese. Die wissenschaftlichen Resultate der Industrie an lebenden Menschen waren nicht nachvollziehbar und nicht belegbar. Die behandelnden Einrichtungen waren nicht daran interessiert und das behandelnde Personal nicht ausgebildet. Es handelte sich dabei nicht um irgendwas, sonder um eine der größten Krankheitsgruppen mit exponentiellem Wachstum und einem Garant, schon bald ganz oben auf Platz eins zu stehen, zwei Drittel von uns.
Ich denke mir dann schon einmal, wo wäre ich, wäre ich nicht hier gelandet? Würde ich mich dann mit solchen Dingen beschäftigen können? Wäre ich dann in solche Mühlen geraten, die kopfschüttelnd ganz normal sind und überall breit gefördert werden?
Zusammenfassend sind es ja nur wenige, leicht verständliche Vorgänge, die es zu beachten gibt:
Raus aus meiner Sucht durch nicht bewerten, einfaches tun, ordnen, Ehrlichkeit, im Heute sein, Ändern, loslassen. Nicht beachtet, alles von vorne.
In der Partnerschaft ist das Fundament aus Kommunikation, Augenhöre, Respekt, ungebunden, Ehrlichkeit. Ist etwas davon nicht vorhanden, geht keine Beziehung und bezieht sich nur auf die vorübergehende Bedürfnisbefriedigung
Im Job geht es langfristig nur im Rahmen der Interessen und des Verständnisses, wenn Freude da ist, Anerkennung, Verdienst. Nicht vorhanden, kein Erfolg, Wechsel, Notlösungen.
In der Firma geht es nur mit klarer Linie, kundenorientiert, mit den geringsten Mittel größten Erfolg erzielen, ordnen. Abweichungen bedeuten, keinen Erfolg, pleite.
Im Straßenverkehr heißt es Regeln beachten, Gerätewartung, fit sein, für andere mitdenken, Abweichungen erhöhen das Risiko für einen Unfall, Ausfall oder eine Strafe.
Da sind wir wieder bei der Gesundheit, die kommt von Bewegung, Luft, Sonne, Ernährung, Ruhe, Erholung und Schlaf. Bei Nichtbeachtung spinnt der Körper.
Damit eng verbunden ist die Ernährung, immer alles im richtigen Verhältnis: Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitalstoffe, Flüssigkeit, sonst spinnt der Organismus.
Da sind wir wieder beim Glück, wie beim Kartenspielen: Regeln beachten, aufpassen, Karten nachhalten, mit zählen, sonst gibt es keinen Erfolg.
In allem: in der Mitte sein, nie Ausschlagen, nie einfallen, dann geht alles leichter.
Alles nochmals zusammen:
Bewegung, Luft, Sonne, Ernährung, Ruhe und Erholung, Schlaf, Regeln beachten, aufpassen, Wartung, fit sein, für andere mitdenken, klare Linie, kundenorientiert, mit den geringsten Mittel größten Erfolg, geordnet, in Rahmen der Interessen und des Verständnisses, Freude, Anerkennung, Verdienst, Kommunikation, Augenhöre, Respekt, ungebunden, Ehrlichkeit, nicht bewerten, einfach tun, ordnen, Ehrlichkeit, im Heute sein, Ändern, loslassen, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitalstoffe, Flüssigkeit, in der Mitte sein.
Nur, was kaum einer braucht ist das, was am Meisten da ist, verwendet und eingebläut wird:
Suchtmittel, denaturierte Nahrungsmittel, sitzen im Job, Auto, vor PC + TV, Unruhe und Krach, fehlende Erholung, mangelnden Schlaf, falsche Partner, falschen Beruf, falsche Ziele, keine Bewegung, keine frische Luft, Kunstlicht, krank machendes Umfeld, kranke Umwelt, Ausraster, nicht bei der Sache sein und sich rund um die Uhr was vormachen.
In der Summe, das was die kleine Zelle nicht gebrauchen kann.
Wisst Ihr, ich vergesse immer wieder was von den paar Sachen und verhalte mich dann nicht natürlich, dabei ist es doch so einfach, so viel ist das gar nicht.
Gute 24h LG Kaltblut
..und der Rest steht wie immer wo anders https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic3884.html