Beiträge von insecure

    Hallo Marcelo!

    Es ist für mir wirklich sehr sehr schwer vorstellbar...
    Mein Vater war mein Leben lang bei mir und jetzt soll ich ihn einfach verlassen weil er Probleme hat, wo er mir doch mit meinen immer geholfen hat?? Das kommt mir iwie nicht richtig vor...

    Ist das wirklich das Beste was ich für uns alle tun kann oder nur das Beste für mich??

    Danke für deine Antwort

    LG

    Hallo!

    Meine Angst wegen meines Freundes ist auch die, dass ich es ihm nicht sage und er sieht meinen Vater dann iwann so! Bis jetzt habe ich ihn erfolgreich von unserem zu Hause fern gehalten, aber ewig wird das nicht funktionieren. Ich habe Angst dass er dann sauer ist weil ich es ihm nicht gesagt habe(was ich weniger glaube), aber viel mehr dass ihm das zu viel ist und er in so etwas nicht hinein geraten will...
    Des Weiteren habe ich auch noch das Problem dass ich noch einige Jahre Schule machen möchte, und somit nicht genug Geld verdienen werde um mich bald von dem hier los zu reißen... Andererseits weiß ich auch garnicht ob ich ihn und meine Stiefmutter, so wenig ich sie auch leiden kann, einfach allein lassen will! Sie tut mir ja schon iwo leid, denn sie macht das Gleiche durch wie ich...
    Ich glaube ich habe noch so viele Entscheidungen zu treffen, und die möchte ich nur ungern alleine treffen!
    Ich bin froh mich hier angemeldet zu haben! Schon in dieser kurzen Zeit ist mir mehr klar geworden als in vielen Jahren davor...
    Vielen Dank für eure Hilfe! Ich glaube lange hätte ich es nicht mehr ausgehalten ohne Menschen die sich damit auskennen, mich aufbauen und mir Ratschläge geben können...
    VLG

    Hallo an Alle!

    Danke für eure Antworten!

    Ja, es fällt mir sehr schwer einfach zu versuchen seine Sucht zu ignorieren!

    Mal als Erklärung nebenbei, damit ihr mich versteht...
    Ich bin mit meinem Vater alleine aufgewachsen. Er war immer für mich da, hat mir alles beigebracht was ich wissen muss und noch vieles mehr. Auf ihn konnte ich mich immer verlassen.
    Mit 12 habe ich ihn zum ersten Mal gefragt warum er so viel trinkt und hatte Glück dass er nur ausgeholt hat, aber nicht zuschlug...
    Als meine Stiefmutter als ich 9 war in unsere Familie kam wurde es Anfangs besser und ich begann mich ihr anzuvertrauen... Es hat Jahre gedauert bis ich gemerkt habe wie hinterhältig sie in Wirklichkeit ist! Alles was ich ihr anvertraute erzählte sie meinem Vater...
    Er wurde auch zunehmend aggressiver wenn er getrunken hatte und schlug mich mehrmals... als ich 16 wurde hörte das dann auf.
    Aber anstatt dass es sich besserte wurde es immer schlimmer...
    Ich war mir lange Zeit nicht sicher ob er wirklich Alkoholiker ist oder nur etwas mehr trinkt als andere Menschen.
    Aber als er dann anfing jede Woche mehr als 2 mal betrunken durchs Haus zu fallen, da war ich mir ziemlich sicher.
    Heute ist es so schlimm dass er in guten Wochen 3 Mal und in schlechten Wochen 4-5 Mal betrunken ist...
    Aber immer nur Bier, nie etwas Härteres, und das auch immer nur Abends.
    Früher hat er nur mit Freunden getrunken, heute ist das eher die Ausnahme...
    Wenn er nüchtern ist dann ist er ein wirklich toller Vater... aber eben nur dann...

    Ich möchte nur dass ihr wisst, dass mein Vater kein schlechter Mensch ist... aber seine Art mit Problemen umzugehen ist wohl nicht die beste...

    Hallo Linde66!

    Danke für deine Antwort...
    Vielleicht denken alle so die erst vor kurzem wirklich realisiert haben dass ein echtes Problem vorliegt wie ich. Ich denke immer noch dass man das Problem bei der Wurzen packen muss! Das heißt, dass man meinem Vater helfen muss seine Sucht zu überwinden damit es uns anderen besser geht!
    Oder ist das falsch?

    LG

    Hallo sweetnina5!
    Vielen Dank für deine Antwort. Das mit dem Hausarzt ist an sich eine gute Idee, aber die habe ich schon lange verworfen da mein Hausarzt ein persönlicher Freund unserer Familie ist. Mit ihm möchte ich nur ungern darüber reden...
    Deinem Vortschlag meine Vorstellung noch mal hier her zu kopieren komme ich gerne nach:

    Hallo!
    Ich bin 18 Jahre alt, morgen 19... Ich lebe zusammen mit meinem Vater, meiner Stiefmutter und meinem 7 Jahre alten Halbbruder zusammen.

    Mein Vater ist alkoholabhängig... seit wann mir das klar ist weiß ich nicht genau, aber jetzt, wo mir das wirklich klar ist, weiß ich dass es schon viele Jahre so ist... eigentlich schon so lange dass ich mich nicht mehr erinnern kann wann es nicht so war.

    Für mich als Tochter ist es schrecklich daneben zu sitzen, zuzuschauen wie mein Vater sich selbst zerstört und nichts dagegen tun zu können.
    Er trinkt ausschließlich Bier. Aber das mehrmals die Woche und genug davon um nicht mehr zu wissen was er tut oder sagt.

    Ich habe lange Zeit versucht damit einfach zu leben und es hinzunehmen, bis ich gemerkt habe wie sehr es mich innerlich auffrisst.

    Ich hoffe hier zu erfahren, wie andere mit so etwas umgehen/umgegangen sind, wie man ihm vielleicht helfen kann und wie ich mir selbst helfen kann besser mit der Tatsache zu leben, dass der Vater den ich liebe und immer bewundert habe, ein Alkoholiker ist. Ich ertrage es einfach nicht mehr...

    Liebe Grüße
    insecure

    Hallo an alle!

    Den Titel für meinen eintrag habe ich gewählt, weil ich in einem Buch neulich gelesen habe dass ein Alkoholproblem in der Familie wie ein Elefant im Wohnzimmer ist... Alle sehen ihn, alle wissen dass er da ist weil er nicht zu übersehen ist, aber keiner will darüber reden.

    Wie ich bei meiner Vorstellung schon gesagt habe, ist mein Vater in diesem Fall der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe...

    Ich habe mehrere große Fragen für deren Antwort ich hierher gekommen bin:
    Wie kann ich meinem Vater helfen?
    Wie kann ich meiner Familie helfen?
    Und, wie kann ich mir selbst helfen?

    Ich halte das einfach nicht mehr aus! Ich dachte immer in meinem Alter sollte man sich sorgen machen was man anzieht, wie man Schule/Ausbildung geregelt bekommt, was mit der besten Freundin los ist oder welches MakeUp man heute auflegt...
    Stattdessen drehen sich meine Sorgen darum, wie ich mit meinem alkoholabhängigen Vater klar kommen kann und wie ich ihm helfen kann. Wie ich verhindern kann dass meine Freunde davon erfahren oder mein neuer Freund...
    Ich habe genug davon daneben zu sitzen und mir mit anzuschauen wie mein eigener Vater sich selbst zerstört! Das muss jetzt aufhören! Es muss aufhören das mich all das langsam von inner auffrisst!

    Ich möchte endlich etwas ändern. Ich weiß nur noch nicht wie. Und darum hoffe ich dass ihr mir helfen könnt und mir sagen könnt, wie ihr mit sowas umgeht oder umgegangen seit! Bitte... könnte ihr mir helfen?

    Liebe Grüße

    insecure