Beiträge von heidi13

    Hallo,

    ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass Liebe für mich nicht SO bedingungslos ist, dass ich nicht erwarte, dass der andere mir in (z.B. gesundheitlich) schwereren Zeiten beisteht ....

    Was ich auch nicht möchte (weder in die eine noch die andere Richtung), ist, dass man sich nicht so nimmt, wie man ist und seine Freiheiten lässt.

    Aber das "sich um den anderen sorgen" in einer gesunden Art und Weise gehört für mich schon zur Liebe dazu .....

    Es scheint so, als stünde ich am Beginn einer neuen Partnerschaft und ich traue mich noch gar nicht so recht zu glauben, das Glück dafür haben zu dürfen ....

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Hallo Alex,

    OK - das sind natürlich andere Ausgangsvoraussetzungen und Randbedingungen, die ich nicht kannte (oder überlesen habe).

    Ich würde Dir auch empfehlen, sie an Deinem Prozess teilhaben zu lassen und unbedingt ehrlich zu sein.

    Aber schau nicht nur nach hinten, sondern geniesse auch den Augenblick und schaue freudig nach vorne.

    ... und red Dir um Himmels willen nicht ein, dass Du nicht fähig bist, eine vernünftige Beziehung zu führen .. ;)

    Viel Erfolg und gutes Gelingen,
    Heidi

    P.S.: Meine "Neuerwerbungen" müssen da auch durch .. meine Familiengeschichte hat es auch in sich.

    Hallo Alex,

    ich würde Dir empfehlen, erst mal mit Dir selber ins Reine zu kommen. Danach kannst Du über eine neue Beziehung nachdenken.

    Von "Problemmännern" habe ich für meinen Teil die Nase gestrichen voll. So ähnlich wird es anderen Frauen in meinem Alter auch gehen.

    Die Partnerin / der Partner ist nicht zuständig, um die Probleme des anderen zu lindern oder zu lösen.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Naja ... mit Nix-Tun verdient man sein Geld halt nicht. Arbeiten gehört zum Leben dazu. Man kann seinen Feierabend auch anders als mit Fernsehen verbringen.

    Aber mir scheint, Du willst Deine eigenen Belange gar nicht in die Hand nehmen ...

    Damit, dass es mit dem Wechsel des Landes nicht getan ist, gebe ich Dir allerdings absolut Recht.

    Liebe Rosemarie,

    ja - leider kannst Du nichts tun. Ich bin mit der gleichen Konstellation gross geworden und mein Erzeuger säuft nun seit mehr als 40 Jahren. Meine Mama hat es nie geschafft, sich von ihm zu lösen. Es steht nicht in meiner (und auch nicht in Deiner) Macht, daran irgendetwas zu ändern.

    Was meiner Mama geholfen hat, um wenigstens emotionalen Abstand zu bekommen und sich nicht mehr ganz so schuldig zu fühlen, war ein Buch für Angehörige von Alkoholikern. Das hatte ich ihr geschenkt.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Ist es wichtig, WARUM jemand notorisch lügt?

    Das allein sollte doch schon Grund genug sein, um die Beine in die Hand zu nehmen und weg zu laufen. So schnell wie nur möglich.

    Einen notorischen Lügner (ob er nun säuft oder nicht) will ich mir als Partner nicht antun. Das ist doch keine Basis für eine Partnerschaft.

    Alkohol verändert nun mal die Persönlichkeit und das Lügen scheint für einen sehr grossen Prozentsatz dazu zu gehören (auch bei meinem "Vater").

    Lieber Schwan,

    Hunde, die bellen (kläffen), beissen in der Regel nicht.

    Auf das "dann häng ich mich auf" von meinem versoffenen Erzeuger reagiert bei uns gar keiner mehr. Früher habe ich mich noch zu einem "Immer diese leeren Versprechungen" hinreissen lassen. Heute überhört das jeder von uns.

    Meine 2 Daumen hast Du auch.

    Viel Kraft, Mut und Stärke!
    Heidi

    Liebe Melanie,

    ja - ich glaube, das ist in ganz vielen Fällen der springende Punkt: etwas einfach annehmen zu können. Nicht zu schmälern, nichts zu tun, um mehr davon zu bekommen. Einfach annehmen und einfach so stehen lassen wie es ist. Damit sagst Du nämlich auch aus: "Alles ist OK so, genau SO, wie es ist". Auch zu Dir selber. Womit wir wieder bei der Eigenliebe wären ....

    Wenn das mal so einfach wäre ....

    Ich bin auch jemand, der superhohe Ansprüche an sich selber hat und alles tut, um die zu erfüllen. Viele sind dann wie "überfahren" von mir und meinen extremen Leistungen, weil sie mit mir nicht "mithalten" können und entwickeln dann mir gegenüber Minderwertigkeitskomplexe. Aber das ist dann deren Baustelle - DAS habe ich inzwischen auch gelernt.

    Alles schwierig.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Guten Morgen Melanie,

    wenn das Lob gerechtfertigt ist, dann kann ich es gut annehmen inzwischen. Wenn nicht, sage ich es auch so.

    Es geht nicht darum, meine Leistung zu schmälern - aber wenn ich etwas nicht gut gemacht habe oder jemand anderes grössere Anteile hatte, dann sag ich das genau so.

    Sich selber loben, finde ich aber auch sehr wichtig. Das musste ich auch lernen.

    Ebenso wie das Komplimente annehmen. Ich muss mich immer noch bremsen, nicht alles klein zu reden, sondern einfach anzunehmen. Das ist echt schwierig, gelingt mir aber mit zunehmender Eigenliebe immer besser.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Ein wichtiger Schritt war für mich, mir selbst das zu geben, was ich mir von anderen wünsche: Anerkennung. Anerkennung für meine Ausbildung. Anerkennung für meine Leistungen.

    Anerkennung ist überhaupt ein riesiges Thema für mich - wie bei den meisten EKAs. Und um die zu bekommen, habe ich nahezu alles gemacht. Seit ich sie mir selber schenke, ist das vorbei.

    Liebe Lisken,

    genauso schwer ist es, wenn der eigene Vater einen mag und "umwirbt" - und man selber ihn ablehnt, ablehnen muss, weil man seine Verhaltensweisen nicht mehr erträgt *seufz*.

    Zum Glück bin ich weit weit weg ....

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Liebe Lisken,

    ich schliesse mich Melanies Gedanken an.

    Früher war ich auch so ein Harmoniesuchtel und wollte allen alles recht machen, damit alle mich auch lieb haben.

    Gerade vorgestern habe ich zu meiner Oma gesagt: "Weisst Du - ich muss nicht alle Menschen mögen. Und ich hab auch kein Problem damit, wenn mich nicht jeder mag". Das lebe und fühle ich auch so. Und das fühlt sich ziemlich gut an, geht aber erst seit ich Eigenliebe und Selbstwertgefühl entwickelt habe.

    Es ist ein Prozess. Ein wichtiger Prozess für die Gesundung der Seele.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Hallo Nadine,

    lass Dir keine Schuld einreden. Du hast ihm die Flasche ja wohl kaum an den Hals gesetzt.

    Wenn sie (seine Familie) so verantwortungsvoll wären, wie sie tun, hätten sie ja auch mal mit Dir VORHER reden können. Hätten, würden, könnten .. hilft Dir jetzt aber alles nicht weiter. Am besten distanzierst Du Dich von ihnen so weit Du kannst.

    Und wenn er sich von anderen so sehr beeinflussen lässt, dass plötzlich Du schuld bist, dann hast Du bei und mit ihm eh nichts mehr verloren.

    Ich wünsche Dir alles Gute, viel Durchhaltevermögen und gute Nerven,
    Heidi

    Hallo Nadine,

    er ist länger Alkoholiker als Du alt bist ... das lässt sich nicht einfach so abstellen ...

    Und Alkoholiker versprechen viel, wenn der Tag lang ist ..

    Die Kinder bekommen ALLES mit. Meine Mama war geschockt, als ich vor ein paar Monaten mit ihr darüber geredet habe, was wir alles mitbekommen haben.

    Sei konsequent, wenn er nicht trocken ist und bleibt nach der Therapie.

    Lieben Gruss,
    Heidi

    Hallo Nadine,

    warum tust Du Deinen Kindern das an?

    Es ist ja schon schlimm genug, wenn der leibliche Vater Alkoholiker ist und sich die Mutter nicht trennen kann von ihm - aber dass man sich BEWUSST in eine Beziehung mit einem Alkoholiker begibt und den Kindern zumutet, das aushalten zu müssen, kann ich nicht verstehen.

    Lies doch bitte auch mal im EKA-Bereich, was Du Deinen Kindern da antust. Wir leiden nach Jahrzehnten noch darunter.

    Lieben Gruss,
    Heidi