Beiträge von Fleur

    Hallo Regenogenblume,

    nein, ich trinke nichts. Und ich habe auch nie viel getrunken (vielleicht einmal im Monat ein Glas Sekt oder Bier oder so). Jetzt trinke ich gar nichts mehr, einfach, weil ich weiß, was passieren kann. Meine Oma hat Korsakow, mein Vater, mein Onkel, meine Tante... alle abhängig.

    Ich denke nicht, dass der Alkohol mir gefährlich werden würde, aber mir fehlt nichts, wenn ich ihn ganz weglasse. Also warum meinem Körper das unnötige Gift zuführen? Ich sehe da keinen Sinn.

    Klar, man erntet oft komische Blicke, wenn man statt zum Sekt zum O-Saft greift, aber das stört mich mit jedem Mal weniger.
    Also ich bin so zufrieden, mir fehlt rein gar nichts.

    Liebe Grüße
    Fleur

    Hallo!

    Zitat

    Hilfreich finde ich das Wissen, daß ich gehen kann. Daß ich den Abstand verändern kann. Und sei es "nur" auf einen winterlichen Abendspaziergang. Ich muß nichts aushalten!

    Danke, Linde. Das Wissen ist wirklich sehr hilfreich!!
    Es ist eigentlich so offensichtlich und trotzdem habe ich es noch nie so gesehen und wäre nicht von allein darauf gekommen :oops: .

    Hallo Linde,

    für mich ist es das erste Weihnachten, das ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne und theoretisch hätte ich die Wahl nicht hinzufahren. Praktisch hat sich mir die Frage gar nicht gestellt. Ich fahre hin. Ein besoffener Vater ist zur Not eher zu ertragen als alleine in seiner Bude zu hocken am 24. Das sage ich jetzt und hoffe, dass die Situation nicht eskaliert. Ich weiß selbst nicht, ob dies die richtige Entscheidung ist, für mich ist es die Wahl des hoffentlich kleineren Übels.

    Nach Weihnachten treffe ich mich dann zum Glück mit ganz vielen Lieben Menschen, die ich im Moment sehr vermisse. Das wird dann bestimmt umso schöner!

    Liebe Grüße
    Fleur

    Hallo insecure :)

    habe gerade ein bisschen hier in deinem Thread gelesen und festgestellt, dass wir gleich alt sind :wink: .
    Vielleicht kann ich dir deshalb ganz gut was zum Thema Auszug sagen, weil ich es auch gerade "hinter mich" gebracht habe. Also mein Vater ist auch Alkoholiker.
    Da ich im Oktober mit dem Studium begonnen habe, bin ich im September umgezogen. Das war echt nicht leicht! Zuerst hat mein Vater mich erpresst, dass ich daheim bleiben sollte, von da hätte ich auch studieren können. Er wollte mir dann ganr nichts zahlen. Habe mich dann in ganz harten Kämpfen durchsetzen können. Davon sind ziemlich viele Verletzungen übrig geblieben.
    Trotzdem bereue ich den Schritt nicht! Ganz im Gegenteil!! Seitdem ich weggezogen bin, geht es mir besser. Es ist nicht alles toll und es gibt viele Tage, an denen es mir besch*** geht, aber durch den Abstand wird es besser.
    Wenn ich dann jetzt mal bei meinen Eltern bin, frage ich mich, wie ich das ausgehalten habe. Was früher normal war, ist für mich jetzt, nach so wenigen Wochen schon fast unerträglich.
    Wenn ich für das Studium wirklich bei meinen Eltern geblieben wäre, dann würde ich irgendwann zugrunde gehen.
    Ich habe auch eine kleine Schwester (gut, fast 17 :lol: ), für die ich einen riiiiiesen Beschützerinstinkt habe. Es tut mir unendlich weh sie weiterhin leiden zu sehen und nichts machen zu können. Aber wäre ich dort geblieben, wäre ich selbst samt Schwester untergegangen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, dass dir mein Post vielleicht einen Denkanstoß geben kann.

    Liebe Grüße
    Fleur