ich werde deinen Beitrag mal Stück für Stück durch gehen denn auch ich hab soviel im Kopf das ich am besten von oben anfang um nicht durcheinander zu kommen 
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Kam bei ihm die Einsicht von selbst?
Ja er hat sich aus freien Schritten entschieden trocken zu werden und auch nur so kann es funktionieren. Ich glaube er hat in unsere 4 1/2 jährigen Beziehung auch mal versucht für mich mit dem trinken auf zu hören aber das hat nie lang angehalten. Er musste diesen Schritt allein gehen und ich bin froh das er jetzt diesen Weg geht.
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Hast du den Eindruck,dass ihr euch durch den Enzug wieder besser annähern konntet,könnt ihr jetzt eher reden?
Es ist leider so(und das wird mir jetzt mit der Zeit erst immer mehr bewusst) das die Zeit in der er getrunken hatte nichts mit Beziehung zu tun hatte
. Erst jetzt fangen wir ganz langsam an uns erstmal richtig kennen zu lernen.
Wir reden viel aber meistens sind es eher Disskusionen die auch mal im Streit enden aber ich schaffe es besser als früher zu sagen was ich fühle was ich denke wie es mir mit manchen Sachen geht.
Das ist oft sehr schwer für mich weil ich genau so wie du ihm nicht weh tun möchte aber auch das ist ein Fehler da ich noch oft genug Dinge hin nehme obwohl sie mich wütend oder traurig machen. Und das führt dann bei mir zu Atemnot. Ich muss noch viel besser lernen meine Meinung zu sagen und auch zu verinnerlichen das es nicht schlimm ist wenn man mal anderer Meinung ist.
Wie heißt es doch so schön? Die Angst vor der Angst? und ich denke so ist es noch oft bei mir. Ich bin ein sehr ängstlicher Mensch
(kommt auch aus meiner Kindheit) und meine Angst steht mir noch zu oft im Weg. Angst ihn zu verletzen, Angst ihn zu verlieren, Angst vor Ablehung.Angst vorm allein sein, Angst mich mit mir auseinander zu setzen.....mein ganzes Leben besteht eigentlich aus Angst.
Ich muss lernen meine Ängste zu überwinden und sie aus zu halten......Die Angst ist der Weg..... und diesen Spruch hab ich mir ins Gedächtniss gehammert 
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Wir hatten letztes Jahr schon kurzzeitig 2 Trennungen,aber nie wirklich lange und ich war leider die Inkonsequenz in Person
Ohje liebe Cocomel davon kann ich auch ein Lied singen
Ich habe es auch nie geschafft bei ihm Konsequent zu sein und das hat mich auch immer fertig gemacht. Aber man muss es einfach immer wieder versuchen und die Gefühle die dabei hoch kommen lernen aus zu halten. Irgendwann wird es leichter.
Ich mache auch seit 1 1/2 Jahren eine Therapie und es hilft mir sehr.
Manchmal denke ich auch das ich soviel über ihn nachdenke um nicht über mich nach denken zu müssen. Denn wenn ich mal über mich nachdenke kommen viele Fehler und Schwächen zum erscheinen und das tut dann ganz schön weh.
Aber im Moment bin ich bei mir zuhause und allein und ich versuche meine Gedanken über mich zu zulassen. Und ja es tut weh und ist auch manchmal schwer aus zu halten aber siehe da ich denke nicht mehr so oft an ihn und seine Probleme. Es ist wichtig das wir lernen......seins ist seins und meins ist meins!!!
Das zu wissen ist leicht aber die Umsetzung ist schwer.
Veränderung braucht Zeit und mir geht es manchmal so das ich kleine Fortschritte Anfangs oft nicht sehe aber sie sind da!!
Ohje hab ich aber viel geschrieben
aber ich merke das mir das gut tut...... alles auf zu schreiben so ist es für mich greifbarer.
LG Georgina