Hallo an alle,
heute möchte ich Euch gerne etwas über das Annehmen erzählen...für mich persönlich ist es sehr leicht, zu sagen: Jaja, ich nehme mich einfach mal an, ist halt so. Aber das auch wirklich zu empfinden, das ist schon deutlich schwieriger. Der Zugang zu meinen echten Gefühlen, zu mir, ist für mich sehr, sehr schwierig. Da arbeiten eine Menge unbewußter Mechanismen in mir.
Vor einiger Zeit (Jahren) hat man mir mal eine Theorie vorgestellt, die ich als wahr empfinde und sie Euch von daher vorstellen möchte. Der Mensch empfindet und wertet sich häufig selbst als "logisch". Doch unbewußt funktionieren wir eher "analog". Wir stellen Zusammenhänge über Ähnlichkeiten her, nicht über Folgerichtigkeit. Und so beobachte ich mich und sehe so viele Ähnlichkeiten.
Ich erkenne mich in Dingen, die sich scheinbar außerhalb von mir abspielen, wieder. Ich erkenne, daß ich Dinge, die ich bei anderen als schrecklich und unverständlich ansehe, selbst in mir trage. Und so, wie ich sage, daß es viel Verzweiflung ist, die andere Menschen dazu bringen, schreckliche Dinge zu tun, so kann ich auf mich übertragen, daß ich mir selber weh tue, weil ich es nicht besser weiß.
Allerdings kann ich lernen...
Das mal so in der ganz kurzen Zusammenfassung.
LG