Hallo,
Am Anfang war ja alles auch auf „Augenhöhe“ man hat weder von Ihrer psychischen Erkrankung noch von ihrer Alkoholsucht was gemerkt (sie war ja trocken). Wir haben viel unternommen haben gemeinsame Interessen entdeckt….
Die Probleme haben angefangen als sie wegen ihrer psychischen Erkrankung eine neue Therapie begonnen hat. Und ich kann ja wohl schlecht sagen, Jetzt hatten wir gute Zeiten, nun geht’s dir schlecht jetzt verlass dich weil du bist nicht gut für mich.
Des weiteren hat jeder Mensch irgend ein Defizit, das er versucht mit Hilfe eine Partners auszugleichen. Sonst bräuchten wir keine Partnerschaften.
Erst als ihre Probleme wieder ausgebrochen sind wurde es einseitig.
Und der Plan war ja auch anders, wenn sie solange trocken bleibt bis die Therapie „greift“ hat sie die besten Chancen auf Dauer trocken zu bleiben.
Und so lange wollte ich durchhalten und ihr mit Liebe, Geduld und viel Verständnis (versuchen zu mindest) bei stehen. Die Theorie hat sich so gut angehört aber die Praxis…..
Na ja… ich habe mir auf jeden Fall einiges von euch zu Herzen genommen und glaube auch das unsere Trennung eine Chance für mich ist wieder ich selbst zu werden. Habe natürlich Angst wieder allein zu sein und ich weiß auch noch nicht wie ich reagiere wenn sie doch wieder zu mir zurück will.
Liebe Grüße
Dobby