Beiträge von Martin S.

    hoppegarten

    Mit dem Essen will ich es nicht übertreiben.
    Klar ..... Likörpralinen, Schwarzwälder Kirsch, Sahne mit Boubon-Vanille-Aroma, alk-freies Bier, Branntweinessig, Coctail-Sossen usw. .... da sagt es schon der Name.

    Ketchup, Senf, Obstsäfte (wenns kein Traubensaft ist), Schokolade (o.k. .... da bin ich vorsichtiger) .... keine Ahnung.

    Muss ich drüber nachdenken (diese Diskussion taucht ja immer wieder auf), aber ich denke es ist eher Kopf-Sache, genauso wie Kinderpunsch von dem ich letzte Woche 3 Flaschen weggeschlabbert hab (der Name ist total übel und/aber ich trink den gerne kalt) :roll:

    Gruss

    @Frank

    Jepp ..... ich vergleiche (für mich) im Moment Alk ein bissl mit meiner Ex. Da war auch nicht "alles schlecht" .... und die Gründe für die Trennung kenne ich immer noch nicht alle, aber es gab gute und schlechte Sachen die passiert sind und trotzdem ist definitiv & endgültig Schluss.
    ICH (für mich) möchte da schon wissen was Auslöser, schleichende Gewohnheiten, Erziehung, Erfahrung usw. für mich bewirkten und was die alles auslösen konnten und wieder können um gegenzusteuern.

    Manche können ihre Ex einfach ablegen und vergessen - ich kanns nicht und irgendwie hab ich lange mit ihr zusammen gelebt und wenn ich diese Zeit (für mich) lösche komm ich bestimmt wieder irgendwann in die alte Denke rein. "Da fehlt (mir) psychologische & therapeutische Entwicklungshilfe" :cry:

    Gruss

    hoppegarten

    :lol: Ich hab grade nochmal nachgeschaut .... es ist Spreewälder-Sauerkraut, kein Weinsauerkraut was hier noch im Lager steht ..... und der Essig war Branntwein-Weinessig - das war nur noch ein Schuck und der fliesst jetzt durch die Kanalisation .....

    Aber auf Essig - ev. Apfelessig im grünen Salat (ich ess sehr wenig) möcht ich nicht verzichten - auf Tomaten, Gurken, Avocado etc. mach ich eh nur Öl, Zitrone und Pfeffer/Salz/Minze und Kräuter was gerade da ist.

    Wie gesagt. Das sind Gewohnheiten (und klar ist das alles unlogisch) .... ich arbeite mich voran. :D

    Gruss

    @Frank

    Zitat von Frank P.


    .... ich möchte es endlich mal erfahren warum ich so getickt habe.Ich habe mir nun lange genug alles schön geredet / gesoffen.Mir ist es wichtig mein Leben zu analysieren ........ in den Jahren Aufgestautes ,das ich um meines Lebens Willen psychologisch erörtert haben möchte.

    Das sehe ich genauso.
    Alles abwerfen geht auch nicht .... der Mensch besteht aus Gelerntem, Prägung, Erziehung, Genetik, Erfahrung, Gelebtem usw. ... das aufzuarbeiten finde ich (für mich) extrem wichtig um zu verstehen wie ich ticker und wo meine "Fallen" liegen.
    Manche können wohl diese Vergangenheit einfach ablegen - das ist wohl der einfachere Weg - auch gut.

    soweit 8)
    Gruss

    @Frank

    ..... laaaangsam. Stück für Stück. Es fängt ja auch erst einmal körperlich mit Entgiftung an und dann kommt die Entwöhnung oder der Kopf. So meinte ich das und mit der Ärztin ist besprochen dass wenn morgen die Blutwerte "relativ" normal sind wir uns um eine ambulante Betreuung oder sowas kümmern - eventuell Psychologe/Theapeut - das EEG fehlt natürlich auch noch.

    Glaub mir - Krämpfe kenne ich.

    :arrow: Und das "Nichts-Trinken" steht für mich schon am Anfang oder als Start zur echten Trockenheit - den genauen Weg kenne ich noch nicht, aber bisher hab ichs immer alleine versucht - eher "rumeiernd und ziellos" und geändert hatte ich nix (klappt nicht .... klar).

    Gruss

    17. Tag ….. witzig.

    Meine Wohnung ist sauber ….. auch witzig. :)
    Der letzte Alkohol wurde von mir am 19.12.2010 brav oral entsorgt – Mundwasser war sowieso keins mehr da und die Lebensmittel …. naja. Essig, Weinsauerkraut, etc. hat für mich nix mit “Trinken“ zu tun.
    Ha. ich hab noch relativ viel Geld in der Tasche (Klar. Muss ja nicht so viel Rotwein shoppen gehen) und netterweise kann ich auch gut schlafen wenn ich lange genug nachts wach bleibe und mich einfach hinlege wenn ich mal von mir aus sage: “ICH bin müde“ und nicht durch Rotwein einfach bereit bin traumlos einzuschlafen.

    Die Blutwerte gibts morgen – kann nicht so schlimm sein (im Sommer waren die zwar überhöht, aber nicht katastrophal). Schaunmermal.

    Der Neurologe ist mir wichtig. Stichwort “Krampfanfälle“ …. davor hab ich Schiss (hatte ich schon .... ). Aber auch die Ärztin meint solange nicht wieder alle oder mehrere Faktoren zusammenkommen (Alkohol, Stress, Schlafmangel, Unruhe, falsches oder gar kein Essen und nichts Trinken, zu viel körperliche Anstrengung), Rauchen (neee .... das geb ich nicht auf) kann normal nichts passieren.

    Hallo ..... Ich schieb hier mal eine z.T. gekürzte Fassung aus der Vorstellungsrunde rein zum Anfang und schreib wie es weiter geht.


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    Verfasst am: 22.12.2010, Titel: So langsam wirds Zeit für mich .....

    Tach. Mein Name ist Martin.

    Nach der letzten Trennung und finanziellem Ruin aus 20 Jahren Selbstständigkeit geht’s so richtig den Bach runter. Nicht "nur" wegen Alkohol, auch wegen anderen Sachen – Schicksal (?).

    Bis vor eineinhalb Jahren war meine Trinkmenge noch normal - dachte ich …. es hat alles brav funktioniert mit mir und meiner regelmässige Fastenzeit zwischen Fassenacht und Ostern - das war kein Problem (auch dieses Jahr nicht) …. Pausen waren auch normal, aber immer seltener und kürzer.

    Trinkmenge aktuell …. 2 Liter Rotwein mit Cola am Tag (selten mehr – nie härteres Zeug) ausser eine Flasche Wodka letzten Silvester, Ostern und Einweihung meiner neuen Wohnung, aber *** regelmässig und ich hab Schiss es geht nimmer ohne. Ich krieg schon morgens Panik wenn nix im Haus ist und die letzten 4 Wochen waren wieder extremes Kopfkino wegen “Jahrestag“ mit meiner Ex und deshalb wars mehr – klar. Im Moment seh ich mich so als Pegel-Quartalssäufer ohne Extremabsturz.

    …. ich habs gesehn bei nem "Extrem-Kräuterschnaps-(Markennamen-entfernt)-Kumpel" der was ein Glück vor 5 Jahren den Turn mit Entzug und Therapie geschafft hat. Er sagt auch ich geh kaputt und ich merks auch so langsam und wir haben schon viel über meinen Suff geredet - Er wird mir immer helfen und auch Tipps geben – jederzeit rund um die Uhr erreichbar.

    Letzten Sonntag gabs den letzten Wein – ich geh sonst kaputt …. heute ist mein 3. Tag … das Forum und die Texte hier helfen ungemein – manches mehr, manches weniger, manches nicht – jeder machts anders .... ich hab viel nachgedacht die letzten Wochen. Alles muss erst einmal neu werden. Zumindest muss ich einen grossen Bogen um den Suff machen – klar für immer.

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    ... zum Arzt muss ich dringend. Ist nur bissl dumm jetzt wegen Weihnachten und ich kenne mich wegen Umzug hier noch nicht aus, aber ich versuche morgen mal bei der Suchtberatung (dummerweise haben die keine e-mail-Adresse im www. - wie immer ist das prepaid von meinem Handy alle) oder Krankenkasse einen zu finden der sich mit dem Thema auskennt
    Erreichen muss ich dass ich einfach nix mehr "saufen will" und es geht auch nimmer - ich merks einfach dasses mir den Überblick und die Gesundheit raubt. Es wird so langsam zum einzigen, langweiligen Tagesablauf.

    Ich bin erst mal froh den 3. Tag ohne Probs überstanden zu haben. Die letzten 4 Wochen hab ichs wie erwähnt übertrieben.

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    .... Mein Handy liegt bereit falls ich Hilfe brauch (die 112 kostet ja nix und SMS hab ich noch ewig viele frei) .... 3. Tag Ich denke ich bin erst mal giftfrei.

    Im Moment bin ich noch bissl am schwächeln. Ich glaub ich hab letzte Woche am Tag nicht viel mehr als ein Brötchen oder ne Käsestange gefuttert
    Die Umstellung von Flüssig-Nahrung auf Essen ist schon dringend nötig. Aber nix tiggert. Schön. :D

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    Wichtig erst einmal für mich: dieses "klick" in meinem Kopf zu Schalten dass ich nicht in die gewohnten zeitlich begrenzten Saufpausen, sondern in eine Dauerpause komme. :idea:

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    Grundbausteine … hab ich kurz mal angelesen - gut. :!:
    Weihnachten is ja das wunderbarste Fest um alles mal richtig nüchtern zu lesen.

    Ich seh das als Anfang.
    Mein Ziel? .... klar .... ich kenne meine Fallen wo langsam mal wieder so ein Fläschchen Wein ins Haus kommen kann .... NÖ

    Ich hoffe ich halte durch.

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    Verfasst am: 03.01.2011, Titel: Re: So langsam wirds Zeit für mich .....

    die Hausärztin ist o.k. .... Blutwerte stehen noch aus - körperlich hab ich wohl nix versaut mit der Sauferei + Termin beim Neurologen nächste Woche ist angesagt - ich will einen hier im Ort.

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    .... ich bin grade noch in der Reflexions-Phase - tut gut und die 2. Woche ist heil überstanden (nur Weihnachten hatte ich ne "schwache stunde" - gut dass alle Geschäfte zu waren - Silvester war o.k. - aber einsam ... warum nicht mal so das neue Jahr beginnen?). :roll:

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    @Karsten

    ich glaube wir meinen 2 unterschiedliche sachen mit erfahrungen.

    erfahrungen in der "saufzeit" incl. spirale runter (die sind bei vielen ähnlich, haben aber wohl auch andere ursachen und auslöser und ich muss die spirale ja nicht bis ganz unten ausloten)
    und
    erfahrungen .... wie komme ich aus dieser spirale und dem saufen raus?

    .... ich meinte auch dass ich über für mich "unpassende" ratschläge nachdenke und sie nicht gleich verneine - wer kann sich besser belügen als ich mich selbst?

    aber zum thema ganz, ganz oben:
    ich weiss nicht ob der steinige weg schwer oder leicht ist, ich muss ihn erst einmal anfangen und es wollen .... (und aufhören wollte ich früher noch nie. das waren bewusste trinkpausen oder "ich-mal-mal-langsamer-phasen" - aber ich merke es macht mich und mein leben kaputt und deshalb mach ich diesen trockenen weg und sag "nein").

    gruss

    @ karsten

    erfahrungen ..... ich weiss nicht ob das so zu sehen ist:

    haben wir als kind immer auf mutti gehört die uns vor der nächsten "pfütze" gewarnt hat und sind wir nicht bockig oder patschend durchs wasser durchgelatscht und hatten wir dann nasse füsse? klar.

    ich finde jeder sollte wissen oder herausfinden wo seine probleme liegen mit ritualen (so wie olaf das beschreibt mit dem bier nach dem tanzen) oder gewohnheiten oder an welchen orten er sich wohl oder unwohl fühlt.

    dafür sind erfahrungen gut um -für mich- herauszufinden wie komme ich aus so "durstigen" situationen wieder raus oder wie kann ich sie vorab vermeiden.
    ich finde ratschläge gut und hilfreich (nicht alle passen -zu mir-, aber viele und über die unpassenden kann ich ja auch mal nachdenken). :)

    gruss