Beiträge von Poster

    Hallo Preha

    Auch ich habe gerade deinen Thread komplett gelelesen.
    Ist ja fast abendfüllend.

    Schade es beginnt so herzerfrischend und positiv und dreht sich dann
    Leider schrittweise ab Seite zehn ins negative und alle Speerspitzen
    Zeigen vermeintlich auf dich.

    Geh mal davon aus dass ich Deinen Weg hier positiv mitverfolge wofür
    Ich hoffentlich nicht den roten Reiter aufgesetzt bekomme.

    Lg und gute Zeit

    vom Poster

    Also in den 43 Jahren unserer Beziehung haben wir uns schon ab und an
    Mal gefetzt.
    Aber dabei ginge um andere Dinge als um Alk.
    Meine Saufkarriere hatte ich auch erst vor zehn Jahren aus gesellschaftlichen
    Gründen begonnen mit geringer Dosis und sukzessive bis zum Saufstopp
    Gesteigert. In meinem Suff war ich eher zahm und unauffällig.

    edit, bitte keine real life Namen! Linde

    Liebe Melanie
    Mir ist schon klar dass es Menschen deiner Generation nicht glauben
    können dass Ehen wie unsere über Jahrzehnte glücklich funktionieren.
    Meine Frau und ich kennen uns bereits 43 Jahre und sind seitdem
    In einer monogamen Beziehung. Bitte einfach nur glauben.

    Ich lebe seit 22.November 2010 abstinent und das wird für den Rest
    Meines Lebens so bleiben.

    Ich bin hier weil ich das Forum voll interessant finde und Geschichten und Entwicklungen von anderen Abstinenten begeistert lese.

    @ Maria

    Die Antwort auf deine Frage ist ja.

    hoppegarten

    Also bitte keine Sorgen machen um meine wunderbare
    Beziehung mit und zu meiner Frau.
    Das hat deshalb bisher so gut geklappt weil keiner dem
    Anderen etwas überstülpen wollte.
    Unser Sohn ist übrigens 38 und steht mitten im Leben.

    Also ich muss dem Christian mal kurz zur Seite springen.

    Vielleicht sind wir bezüglich Alkoholsucht und deren Bekämpfung
    Noch zu unerfahren aber ich finde seine Vorgehensweise und Denkweise
    garnicht so verkehrt.
    Immerhin hat er auf ähnliche Weise seine Heroinsucht besiegt.

    Warum soll man nicht einen eigenen Weg gehen den man für sich
    Als den plausibelsten hält.

    Ich habe vor 4 Jahren nach 40 Jahren täglich 50 Zigaretten mit der
    Qualmerei aufgehört. Ich bezeichne mich jetzt als Nichtraucher.

    Es fällt mir hier schwer nachzuvollziehen dass sich Menschen die
    Jahrzehnte lang keinen Alk getrunken haben sich selbst als Alkoholiker
    bezeichnen.

    Muss man denn sich wirklich selbst so kasteien um trocken zu bleiben ?

    Ähm...ich wollt nur nochmal an meine Fragen von gestern erinnern,die
    Etwas in der Eigendynamik der Diskussion untergegangen sind.

    Ergänzen möchte ich noch, dass ich seit 38 Jahren glūcklich verheiratet
    Bin und meine Frau ab und zu mal ein Gläschen Sekt trinkt.

    Sorry aber mit den Grundbausteinen wie sie hier beschrieben werden
    Tue ich mir teilweise extrem schwer.

    Mit 60 Jahren habe ich einen ausgedehnten Bekannten und Freundeskreis.
    Soll ich die jetzt aussortieren in Trinker und Nichttrinker ?
    Und neue soziale Kontakte aufbauen ?
    Soll ich meine Freizeitbeschäftigung und meine Hobbies danach ausrichten
    Ob andere dabei alkoholische Getränke verzehren ?
    Darf ich nie mehr in eine Weinstube gehen ?

    ...oder hab ich das falsch verstanden..

    Danke Matthias
    Das ist nicht nur mein Ziel, das ist meine feste Überzeugung nie mehr
    In diesem Leben der Alkoholsucht nachgeben zu müssen.

    Genau deshalb lehne ich mich so weit aus dem Fenster weil es
    Bei mir keine Hintertür gibt.

    Nö,nö ich will und werde auch niemehr saufen.
    ...und bin einfach nur glücklich dass es mir in der relativ kurzen
    Zeit schon soviel besser geht.
    Für mich ist im Moment die psychische Bewältigung der neuen
    Lebenssituation und mein selbstbestimmter Tagesablauf von
    Vorrangiger Bedeutung.

    Bei mir funktionierts mit Carr und ich hoffe das bleibt so.

    Hmm ich merke dass ich bezüglich alkoholfreies Leben noch einiges
    Dazulernen muss.
    Werde die vielfältigen Threads hier schon noch durcharbeiten um die
    Problematik besser zu verstehen.
    Fragen die für mich im Moment offen sind :

    Warum bin ich krank ? (fühle mich pudelwohl)
    Warum soll ich kein Bier oder Wein zuhause haben ?
    Gestern war wie alljährlich die komplette Verwandschaft bei mir.
    Natürlich bekommt mein Schwager ein Bierchen zum Essen...
    ...nur zum Rauchen muss er raus.

    Hallo Hans
    Erstmal danke für deine Antwort.
    Also vom kalten Entzug habe ich keine Ahnung und verspüre bis
    Jetzt auch keine körperliche Beschwerden.
    Getrunken habe ich täglich ab 12Uhr 1 Liter Wein 13% und 4 cl Schnaps.

    Hallo zusammen,habe mich gerade registriert und freue mich einem
    Bis jetzt unbekanntem Forum einschl.Moderatoren mitteilen zu können
    dass ich seit 22.11.2010 kein alkoholhaltiges Getränk mehr zu mir
    Genommen habe.
    Meine Methode : allen Carr mit dem ich vor vier Jahren auch das Rauchen
    aufgehört habe.
    Freue mich auf einen interessanten Austausch.