Beiträge von elfi68

    Danke für eure lieben Antworten.
    Ja ich weiß, es kann eine Hinhaltetaktik sein. Ich weiß es!!!!!!!!!!!!!
    Wenn er Kontakt zu Leuten sucht, die eben keinen Alkohol anbieten, weil sie ihn nicht selbst trinken, so finde ich, ist das ein Weg in die richtige Richtung. Es gibt hier im Dorf sooo viele, die eben jeden Tag trinken und es gibt tausende von Möglichkeiten mitzutrinken. Ich weiß, dass es für ihn sehr sehr schwer sein wird.
    Ich habe mir aber ganz klar eine Grenze gesetzt, wobei ich natürlich weiß, dass es für Alkoholiker auch Rückschlage gibt.
    Ich muss irgendwie herausfinden, was ist ein Rückschlag, auf dem richtigen Weg. Aus diesem Grunde hätte ich natürlich gerne einen Therapeuten gehabt, mit dem man auch sprechen kann. Die AA sind ja anonym, weshalb die mir da nicht weiterhelfen können. Wenn er weitertrinkt, werde ich die weiteren Schritte gehen.
    Er muss dann ausziehen.
    Ich danke euch, dass ich das hier schreiben darf.

    Liebe Grüße
    Elfi

    Heute Abend wollte er zu einem Bekannten, wo ich von der Frau weiß, dass er trockener Alkoholiker ist. Er sollte sich mit ihm unterhalten. Vielleicht habe ich ja doch ein wenig Gück. Es hängt bei uns nicht nur die Familie dran, auch mein Betrieb. Vielleicht habe ich Glück.
    Gruss Elfi

    Herzlichen Dank für eure Antworten.
    Mir ist bewusst, dass ich nur abwarten kann, was diesmal dabei herauskommt. Werde es auch tun. Nur habe ich solche Angst, dass es wieder losgeht.
    Ich bin einfach am Ende.
    Ich weiß, dass wenn er nicht aufhört zu trinken, dass ich ihn ganz aus dem Haus setzen muss, schon wegen unserer Kinder. Aber auch für mich.
    Sagen die bei den AA des auch "Du bist ein Alkoholiker?" Meine Hoffnung hängt einfach dran, dass andere ihm das auch vor Augen führen und nicht nur ich allein.
    Liebe Grüße
    Elfi

    Hallo, ich bin neu hier, habe aber schon ganz viel gelesen.

    Ich bin seit fast 18 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Er hat eigentlich immer getrunken, musste es aber nicht.
    Wir haben sehr sehr viel gearbeitet und viel aufgebaut. Vor einigen Jahren fand ich ein Lager mit leeren Schnapsflaschen. Da sagte ihm ihm, wenn das nicht aufhört, müsse er gehen. - Führerschein ist weg.
    Anfang des Jahres hatte er einen Unfall - mit dem Fahrrad - 2,3 Promille - er hatte Glück, dass ihn jemand fand. Er lag auf der Intensivstation - wäre fast gestorben.
    Dann hat er ein paar Wochen nicht getrunken - ich dachte, ja jetzt hat er gemerkt, dass er ein Problem hat. Aber es fing wieder an, heimlich gekauft und getrunken.
    Vorige Woche war die Weihnachtsfeier von seinem Betrieb. Ich habe versucht, ihn in den frühen Morgenstunden anzurufen 18 x, aber er ging nicht ans Telefon. Ich hatte Sorge, gleich steht die Polizei vor der Tür und sagt dir er sei verunglückt und nicht mehr da.
    Um um halb 6 kam er dann mit einem Taxi - sehr betrunken - natürlich konnte ich wegen meiner Sorgen die Wut nicht unterdrücken. Er wurde sehr unfähr. Dann hat er den ganzen Tag geschlafen. Ich habe in dieser Zeit die Schlafzimmer getrennt - er hat jetzt sein eigenes Zimmer.
    Nun dies nahm er zum Anlass, noch mehr zu trinken.
    Aber vorgestern ging er zu den anonymen Alkoholikern, hat den Alkohol aus dem Haus geschafft. Er hat mir gestern gesagt, dass er aufhört zu trinken, er würde jeden Monat zum Arzt gehen, um Blut abnehmen zu lassen, um mir zu beweisen, dass er nicht trinkt, damit ich keine Angst haben müsse, dass er betrunken nach Hause kommt. Unsere Ehe sei ihm sehr wichtig und er liebt mich.
    Er würde nur Frusttrinken - er brauche keinen Entzug, da er keine körperlichen Beschwerden habe, die einen stationären Entzug nötig machen.
    Ich glaube, dass er zu den anonymen Alkoholikern gegangen ist.
    Können die ihm helfen?
    Ich habe die Hoffnung - die stirbt bekanntlich zuletzt.

    Hat meine Ehe noch eine Chance verdient?

    Gruß elfi