Hallo,
ich fühl mich gerade wie eine die von den verbotenen Früchten nascht. Ich hatte alles verstanden dachte ich?! Aber dann fing es wieder schleichend an. Das Wutgefühl ist weg und auch das Leiden. Wie als wenn ich nach einem Strohhalm greife, wo ich eigentlich weiß, dass es mich nicht satt machen kann, aber es ist zu verführerisch und ich fühle mich so umgarnt, umkämpft von ihm, so geliebt, dass ich langsam wieder ins Muster falle. Die einzige Chance ist er ist weg gezogen, hat eine neue Arbeitsstelle. Hat aber die Vision, dass ich zu ihm nachziehe und dann alles anders wird. Was soll ich sagen, ich traue mich mit niemand darüber zu reden. Ich mache meinen Mund zu. Meinen Freundinnen könnte ich nicht erzählen, dass ich nach all dem Drama wieder Kontakt habe. Und das Verrückte ist. Ich fühle mich nicht mal schlecht dabei. Es ist als ob alles Schlechte in die Ferne rückt und eine Art Berühigung und Erleichterung eintritt, weil der andere ja nicht weg ist. Gott wenn ich das lese, hört sich das echt nach einer Sucht an. Ich schreibe hier damit ich mir dieser Muster bewusst werde und nicht völlig zurückfalle. Ich habe auch Angst vor der Selbstabwertung, die dann wieder kommt. Fragen wie warum brauchst du das? Warum bekommst du dein Leben nicht auf die Reihe und alle anderen?
LotteMotte