Beiträge von lottemotte

    Hallo,

    lese jetzt noch mal das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben"
    Die heimliche Sucht gebraucht zu werden von Robin Norwood. Nach dem Buch habe ich damals zum ersten Mal Schluß gemacht. Habe aber mich nach drei Tagen wieder bequatschen lassen.
    Dieses ganze Thema kostet so viel Kraft. Es kreist die ganze Zeit in meinem Kopf. Bin ich jetzt krank?

    Hallo manilogos,

    meinen tiefen Respekt vor deinem persönlichen Kampf. Ich selbst war nur ein Jahr mit meinem Freund zusammen. Und habe drei mal mit ihm schluß gemacht. Alle guten Dinge sind drei. Die Themen Alkholismus und Co Abhängigkeit kreisen in meinem Kopf. Es kostet mich wahnsinnig viel Kraft, meine eigene Verleugnung der Realität mir einzugestehen. Und ich bin noch nicht über dem Berg. Das wichtigste ist für mich persönlich:

    1. Es gibt keine Hoffnung
    2. Ich kann niemanden anderen ändern, über den ich keine Macht habe (nur an mir kann ich was ändern
    3. Verwende die Energie du hast auf Dich
    4. Lass die Gefühle kommen egal welche ohne sie zu werten
    5. Tue nichts - keine Handlung

    Habe mir auf meinem Spiegel folgende Sätze geschrieben.
    Ich will mich trennen.
    Ich will nicht mehr.
    Ich komme gut alleine klar.

    Nur das Beste und viel Kraft für Dich.

    @ heidi13
    @ mario

    Ja ihr habt recht. Ich versuche mir immer wieder zu sagen:

    ES GIBT KEINE HOFFNUNG. Ich will nicht noch ne Runde.
    Er wird sich nicht ändern. Vielleicht mal ein Zucker hinwerfen, sich ne Zeit lang Mühe geben. Und dann fängt das ganze Leid von vorn an. Was will ich mit so einem?, gute Frage. Wenn ich sage ich liebe ihn, klingt das vielleicht albern. Einen Mann, der nichts geben kann. Das ist nicht gesund. Er sitzt vor mit mit seinem hübschen gesicht guckt mich an weint dicke tränen und hofft... Es ist schwer.

    Wichtig ist jetzt erst mal, dass ich meine Wohnung wieder für mich habe. xxx

    Mario

    Er trinkt. Jeden Tag. Mit mir hat er viel weniger getrunken hat er mir gesagt. Vor dem Jahr mit mir und nach der Trennung von seiner Frau (ein Sohn) hat er sein gesamtes Trinkgeld vertrunken und war richtig schlimm.

    Kurz gesagt er wird weiter trinken. Alkoholiker ist er nicht meint er, dass sind die Obdachlosen auf der Straße. Er wäre ja noch harmlos. Schau dir den an und den ... der ist noch spielsüchtig ...... Kein Problembewusstsein

    Ich habe ihm gesagt
    1. Kümmere Dich um eine Wohnung (er wohnt wohl jetzt bei einem freund)
    2. weniger trinken
    3. andere Interessen außer arbeiten und trinken

    Er sagt jetzt ich soll auf ihn warten....

    Danke Malinca,

    ich war heute tatsächlich im Kino mit einer Freundin und es war sehr schön. Aber er hat auch wieder angerufen. Ich schaffe es nicht nicht ans Telefon zugehen. Er fragt mich wie es mir geht, was ich mache. Ob ich mit ihm was trinken gehe?
    Nein will ich nicht, es geht mir gut, war im Kino. So weit. Meiner Freundin konnte ich nicht erzählen, dass ich noch Kontakt habe. Die ist schon so genervt. Sie meinte sie hat mir schon vor einem halben Jahr gesagt, was sie dazu denkt. Wenn ich es nicht begreifen will, ist es meine Sache. Es ist so schwer, wenn man offen mit anderen darüber redet. Das was ich erfahren habe, war ganz viel Abwertung und wenig Verständnis. Sicher sie meinen es alle gut. Aber es tut weh zu hören du bist coabhängig. Das sind alles Etiketten und Schubladen, in denen ich nicht gern stecken will.

    Hallo,

    ich bin die Lotte (30). Vor etwas über einem Jahr habe ich meinen Freund (34) kennengelernt. Zunächst ist mir gar nicht aufgefallen, dass er regelmäßig trinkt. Wir haben uns nur am Wochenende getroffen und zusammengefeiert. Wir sind tanzen gegangen und hatten eher eine Affäre als eine Beziehung.

    Ziemlich schnell ist er dann bei mir eingezogen. In dem Jahr seit dem wir zusammen sind, war ich noch nie in seiner Wohnung. Im Sommer gab es dann Stress mit seiner Familie und er meinte er kann nicht in seine Wohnung, die wohl eigentlich seiner Oma gehörte. Also zog er bei mir verübergehend ein. Immer wieder hatte er Psychische Abstürze. Ich habe versucht ihm zu helfen. Er sagt mir er will sterben. Habe versucht ihn so zu akzeptieren wie er ist. Mir ist aber aufgefallen, dass er jeden Tag tinkt.

    Er sagt immer wieder:
    Er selbst hat kein Problem. Er kennt immer Leute, die noch viel schlimmer sind.
    Er tut doch nichts er ist doch auch nur ein Mensch. Er muss so viel arbeiten
    12 bis 14 Stunden in der Gastronomie. Er hat ja selbst keine Zeit für sich.
    Er liebt die anderen und tut alles für die anderen und nichts für sich.

    Ich habe ihn jetzt Anfang des Jahres rausgeworfen. Er hat seine Sachen abgeholt und den Schlüssel abgeben. Ich kann nichts mehr geben. Bin leer.
    In all der Zeit hat er hier gewohnt, getrunken, geraucht, mein Internet benutzt und nichts bezahlt. Wenn ich keine Lust hatte mit ihm um die Häuser zu ziehen, ist er allein gegangen. Und kam stark angetrunken zurück.

    Ich liebe ihn wirklich. Er ist ein sensibler liebevoller Mensch. Aber er ist krank und ich kann nichts mehr geben fühle mich so leer.
    Ich habe keine Hoffnung, dass er was ändern will. Weil er ja nicht mal denkt
    ein Problem zu haben.

    Ich vermisse ihn. Er will jetzt um mich kämpfen. Ruft an, will sich treffen.
    Will all das plötzlich tuen was er vorher nicht getan hat. Sich für mich Zeit nehmen. Frühstücken gehen, ins Kino gehen... Er sagt er liebt mich und will kämpfen. Und ich vermisse ihn wirklich. Habe aber Angst meine Selbstachtung zu verlieren und dass alles wieder von vorn anfängt, wenn ich ihn zurück nehme.

    Meine Freunde können mich nicht mehr hören. Und ich mich selbst mich auch nicht. Diese Dramen seit einem Jahr. Bisher habe ich drei mal schluß gemacht und ihm noch eine Chance gegeben.

    Ich hoffe ich bin stark genug es diesmal zu schaffen.
    Freue mich auf mutmachende Antworten