Beiträge von ayki79

    Hallo Belle,

    Zitat von Belle

    Ich kann einfach nicht verstehen, warum es einem Alkoholiker so schwerfällt sich seine Sucht einzugestehen. Dass er lieber seine Familie und Ehe opfert ehe er die Finger vom Akohol läßt.


    Versuch erst gar nicht, das zu verstehen. Es ist die Sucht und für "normale" Menschen nicht nachvollziehbar!! Der Alkohol steht über allem!

    LG Ayki

    Ich bin sehr erstaunt und verwundert, dass meine Grenzen immer öfter akzeptiert werden und es zur Zeit kein Kampf mehr zu sein scheint. Der Vater lenkt ein, sucht andere Lösungen für sich etc. Das irritiert mich irgendwie, weil es lange Zeit anders war und ich immer kämpfen musste, was immer sehr stark an meinen Nerven zehrte!

    Ich finde es gut so, wie es ist! Und ich hoffe, dass es auch auf lange Sicht so weitergeht!

    LG Ayki

    Eine neue Phase des "Grenzen testen" ist gestartet... :lol: Ich habe meine Grenzen heute noch einmal deutlich machen müssen. Anscheinend dachte man(n), dass - nur weil man sich wieder besser versteht - er wieder Aufgaben verteilen könnte... Er wollte mal wieder Verantwortung abwälzen, damit war er leider bei mir an der falschen Adresse. Die hat er für sich und sein Leben selbst zu tragen (oder andere sollen sie übernehmen, ich jedenfalls nicht)! Aber man(n) kann's ja doch noch mal versuchen... Wurde meinerseits direkt und vor allem kurz und bündig geblockt... Es ist wirklich schön, wenn man diese Muster im Keim ersticken kann, weil man sie sofort erkennt und gar nicht großartig drauf eingeht ;) Im Ernst, das fühlt sich richtig gut an! Weil ich gerade an solchen Dingen sehe, dass ich mich weiterentwickelt habe!

    LG Ayki

    Das mit dem Abstand ist gar nicht so leicht, wenn man diesen vom Vater der eigenen Kindern haben möchte! Da gibt es hier und da schon einiges zu klären was die Kinder betrifft, wie z. B. diese Woche bei uns, wo es um ein Umgangswochenende und Einladungen der Kinder ging. Und die können das nun mal noch nicht alleine mit ihm regeln, da ist man dann doch hier und da als Eltern gefragt. Fakt ist: ich hatte doch wieder Kontakt zu ihm. Es war OK für mich, obwohl ich mich ein wenig darüber geärgert habe, meinen Vorsatz dadurch nicht eingehalten zu haben. Ich denke trotzdem, dass das mit Konsequenz nichts zu tun hat, weil es dabei nicht um mich ging! Und aus Sturheit zu meinen Kindern zu sagen: "Nein, ich möchte keinen Kontakt zum Papa und helfe dir in dieser Sache nicht", fände ich dann doch sehr übertrieben und vor allem egoistisch! Jetzt ist alles geklärt, und die Kinder freuen sich, dass alles abgesprochen wurde.

    Ich sehe es so: Man muss sich mit der Situation irgendwie arrangieren und darf auch nicht alles übertrieben betrachten und auf die Goldwaage legen. Es ist anders, als bei Leuten, die keine Kinder haben. Es ist nicht einfach, aber ich denke, es ist irgendwie machbar, wenn die eigene Einstellung zu den Dingen stimmt und man selbst und auch der Abhängige die eigenen Grenzen kennt!

    Ich kenne meine Grenzen, er auch, und an meinem inneren Gleichgewicht arbeite ich täglich ;)

    LG Ayki

    Hallo Ette,

    Zitat von Ette

    Da werden Streicheleinheiten verteilt, getröstet und „Kraftpäckchen“ geschnürt. Dabei wäre es sicherlich hilfreicher, wenn Erfahrungen geteilt würden, wie man sich aus seiner Abhängigkeit lösen kann.


    !!!

    Zitat von Ette

    Dazu gehört aber, genau hinzuschauen. Und zwar nicht nur in der Beziehung zu einem alkoholabhängigen Partner. Die Strukturen der Co-Abhängigkeit werden nicht nur mit einem alkoholkranken Menschen gelebt. Kinder, Kollegen, Eltern, Freunde und natürlich auch Forumsmitglieder sind immer wieder gern genommene „Suchtmittel“.

    Die Streicheleinheiten und „Kuscheleien“ sind in meinen Augen ein prima Mittel, von sich selbst weg und auf die Anderen zu sehen. Solange ich das sehe, was den Anderen fehlt, muss ich nicht auf das sehen, was in mir selbst nicht vorhanden ist.

    Sehe ich auch so. Wenn man sich oft um die Probleme der anderen sorgt und vor allem öfter als man sich mit sich selbst befasst, dann stimmt etwas nicht! Co-Abhängig gibt es nicht nur in Verbindung mit der Sucht! Die Co-Abhängigkeit betrifft sehr viele Menschen, z. B. auch die, die sich enorm für ihre Mitmenschen und deren Probleme einsetzen, sich aber nicht oder nicht genug um sich selbst kümmern! Die ihre Grenzen nicht (an-)erkennen... Hier den Unterschied zwischen echter Hilfe und Co-Abhängigkeit herauszufinden ist sehr wichtig! Es geht nicht darum, sich egoistisch abzugrenzen, sondern darum, anderen weiterhin helfen zu können, aber die Grenze zwischen Kontrolle und Fürsorge zu finden und sie auch einzuhalten. Und vor allem, für sich selbst gut zu sorgen! Sagt jedenfalls ein Buch, das ich gelesen habe ;) Ich sehe das auf jeden Fall auch so!

    „Mit mir selbst zufrieden leben“ hat sehr viel damit zu tun! Hier das richtige Maß zu finden sollte Ziel eines jeden von uns sein!!

    LG Ayki

    Hallo Emma,

    Zitat von Emma2010

    Du hast schon recht, es geht hier vorallen um die SELBST-HG und es sind die Erfahrungen, die wir hier austauschen, das Forum lebt von diesen Erfahrungen, jeder kann etwas dazu beitragen.

    Ich bin gerne Mitten drin. Aber ich sehe trotzdem momentan keinen Sinn darin, nur deshalb einen Thread zu eröffnen, mir fehlt halt auch das Bedürfnis dazu.

    Ich denke, man ist nur in einem solchen Forum angemeldet, weil man Hilfe für sich sucht. Sonst würde man sich gar nicht damit auseinandersetzen, oder?

    Warum bist du denn hier?

    Was hast du denn für ein Bedürfnis?

    Nur mittendrin zu sein?

    Ich weiß nicht... das passt für mich irgendwie alles nicht richtig zusammen, weil ich dann direkt - wie auch andere hier - denke, da stimmt doch was nicht...

    Es kann doch nicht alles gut sein, wenn man in einem solchen Forum schreibt. Oberflächlich und nach außen hin natürlich schon, aber innen sieht das glaube ich ganz anders aus... ist nur mein Eindruck...

    Ich denke auch, dass ein eigener Thread dir ganz gut täte, aber das ist natürlich deine Entscheidung ;)

    LG Ayki

    Hallo Helena,
    du hast genau richtig gehandelt, und ich kann dir sagen: Du verlangst nicht zu viel! Geh deinen Weg mit dem Kind für euch weiter - ohne ihn. Wenn er etwas ändern möchte, dann sollte er dies für sich alleine tun! Abhängige versprechen alles, damit sie weitertrinken können! Und wenn du jetzt nicht konsequent handelst und wieder zurück gehst, machst du damit alles nur noch schlimmer!

    Ich wünsche dir viel Kraft. Ich weiß, wie schwer es ist - gerade mit kleinen Kindern! Sei froh, dass dein Kind noch so klein ist. Je älter sie werden, desto mehr kriegen auch sie mit. Und für niemanden ist das Leben mit einem nassen Alkoholiker an der Seite auf die Dauer lebenswert!

    LG Ayki

    Ette

    Zitat von Ette

    Worum gehts hier eigentlich?


    Eine sehr gute Frage!!! Und ich hab direkt noch eine:
    Warum stellt man diesen Thread in ein Forum und sagt dann nicht, worum es geht... Redet in Rätseln... Ja, das wüsste ich auch mal gern ;)

    Skye
    !!!!!!! :lol::lol::lol: Ich sehe das alles ganz genauso!! Und weil ich genau diesen Eindruck hatte - dass hier nur jemand im Mittelpunkt stehen möchte - hab ich auch meinen Senf dazu gegeben ;) Eine Entschuldigung zu verlangen für so einen Beitrag, der überhaupt nicht schlimm ist... :roll:

    Dass jemand mit solchen Äußerungen nicht klar kommt, macht mir nur deutlich, wie wenig er in seiner Gesamtsituation gefestigt ist... bzw. kritikunfähig oder sonst was ist - und so etwas kann ich leider nicht ernst nehmen, sondern muss da auch ein wenig pieksen und provozieren, sorry :oops:

    Melinak
    Nein, rechtfertigen musst du dich keineswegs, aber ich habe den Eindruck, du hast gerne das letzte Wort... Denn wenn jemand vielleicht mal deine Meinung nicht teilt oder was auch immer dein Problem war, dann wird ihm direkt das Schreiben darüber verboten :shock: Wie wäre es, wenn du den Spieß einfach mal umdrehst. Die Dinge der anderen einfach mal so stehen lässt und einfach bei dir selbst bleibst ;)

    Wenn ich damit falsch liegen sollte, dann entschuldige ich hiermit aufrichtig dafür. Dann schreib aber du auch klipp und klar, worum es dir geht, damit es hier jeder versteht und verhalte dich nicht so kindisch...

    LG Ayki

    Hallo Linde,

    Zitat

    Vielleicht könntest du einfach mal etwas so stehen lassen wie es ist und nicht gleich darauf anspringen.

    Natürlich kann ich das, wenn ich es möchte und für richtig halte ;)

    LG Ayki

    Liebe Melanie,

    Zitat von Melinak

    liebe ayki,

    also ich weiss nicht warum du mich die letzte zeit immer wieder versuchst so anzuschreiben.wenn dunicht weisst worum es mir geht dann frage mich doch einfach worum es mir geht und stelle nicht eine behauptung auf.

    ja, ich tus nicht , will aber wie gesagt meinen namen nicht bei anderen lesen. PUNKT


    Ich schreib dich IMMER an?
    Und dann auch noch SO?
    Wie schreib ich dich denn deiner Meinung nach an?
    Und was stell ich für eine BEHAUPTUNG auf?
    Warum soll ich dich fragen, worum es geht, wenn es mich nicht interessiert?

    Könnte es sein, dass du heute etwas gereizt bist?

    Ich weiß echt nicht, was du für ein Problem hast :roll: Ich hab nur gesagt, reagier nicht drauf, wenn es dich stört. Nicht mehr und nicht weniger. Das war nur ein Vorschlag ;) Denn in einem Forum passiert so etwas schon mal öfter :lol: Und wenn man reagiert, hört es nicht auf...

    OK, PUNKT ;)

    LG Ayki

    Hallo Melinak

    Zitat von Melinak

    es werden behauptungen eingestellt die so nicht stimmen und ich habe keine lust mich in den anderen treads dazu zu äussern.

    Ich weiß zwar überhaupt nicht, worum es dir genau geht, aber ich kann dir dazu nur sagen: Dann tu das doch auch einfach nicht ;) Leute, die über andere herziehen, sollte man nicht beachten!

    LG Ayki

    Zitat von Frau Ho-Chi

    Ja, ermacht eine Verhaltenstherapie und die geht doch nicht soooo tief... ich denke er belügt sich sehr und hat auch dort noch nicht erzählt dass wir uns übers trinken streiten.

    Meiner hat 1000 Therapien hinter sich, halb oder ganz, aber keine Alkoholtherapie. Das ist ein Wegrennen vor der Wahrheit. Er belügt sich selbst damit - und dich auch...

    Zitat von Frau Ho-Chi

    Ich glaube gerade ich bin das Problem, ich muss lernen nicht mehr so krass zu reagieren...

    Nein, du bist nicht das Problem! Der Alkohol ist das Problem! Denn dir geht es nicht gut damit.

    Mach dir in Ruhe Gedanken über alles. Und entscheide dann!

    LG Ayki

    Hallo Frau Ho-Chi,

    Zitat von Frau Ho-Chi

    Ich MÖCHTE ihm gerne ein Ultimatum setzen, aber steht mir das zu?

    Ja, das steht dir zu! Denn du hast ein Problem mit seinem Alkoholkonsum und möchtest so nicht mehr leben! Und ihm steht es dann zu, etwas zu unternehmen oder nicht!

    Wenn du das Ultimatum aussprichst, dann steh auch dahinter und zieh es durch, sonst machst du alles nur noch schlimmer!

    Die tolle Woche ohne Freund kannst du immer haben... denk mal drüber nach!

    LG Ayki

    Hallo Nici,
    ich denke, man begibt sich so keineswegs wieder zurück in die Co-Abhängigkeit. Ich jedenfalls nicht. Dafür bin ich viel zu aufmerksam, um da wieder in alte Muster zu verfallen (denke ich jedenfalls). Ich sehe das nicht als „Lüge im System“, denn vom Vater meiner Kinder kann ich nur sagen, dass er meine Grenzen kennt. Ich akzeptiere zwar sein Alkoholproblem, toleriere es aber nicht! Ich denke, das ist bei Ette genauso! Co-Abhängige, die sich nicht trennen und das immer wieder mitmachen, die tolerieren es ja auch und handeln nicht konsequent!

    Bei mir hat das alles glaube ich weniger mit der Co-Abhängigkeit zu tun als mit meiner inneren Einstellung zum Leben, die ich mir in den letzten Jahren erarbeitet habe. Ich weiß, was ich mir wert bin, und das ist auch gut so! Das sollte man immer im Blick behalten!

    Ich beschäftige mich auch nicht mehr mit seinen Problemen, kontrolliere nicht mehr und übernehme auch keinerlei Verantwortung für ihn. Genau HIER liegt der Unterschied zur Co-Abhängigkeit! Und wenn man sich nicht nur im Handeln, sondern auch gedanklich davon soweit entfernen kann, dass es einem dabei gut geht, dann ist doch alles i. O. So sehe ich das jedenfalls. Ich bin auch (noch) nicht so weit, deshalb hab ich mir ja auch wieder den Abstand genommen, der sehr wichtig für mich ist! Weil mir der Kontakt zu ihm einfach nicht gut tut. Ich habe gemerkt, dass ich oft traurig wurde, wenn wir Kontakt hatten, wie sehr er mich doch mit seinem eigenen Leben runterzieht und meine Laune drückt! Und das möchte ich einfach nicht! Ich will seine Probleme nicht annehmen, über die er oft geredet hat - und habe dies auch sofort geblockt! Das tu ich mir nämlich nicht mehr an... :D

    Ich merke aber auch, dass ich mit mir selbst noch nicht im Reinen bin! Wenn man hier gefestigter ist, ist glaube ich vieles einfacher. Ich denke auch, dass wenn bei uns die Kinder nicht wären, wir schon längst keinen Kontakt mehr hätten (und das ist kein „Deckmäntelchen“)! Als Mutter liegt mir natürlich doch einiges daran, dass das alles ordentlich funktioniert! Das mit dem Umgang... der Rest funktioniert ohne Abstand bei mir auch nicht...

    „Mit mir selbst zufrieden leben“ – ich glaube auch, dass ich noch Meilensteine davon entfernt bin, aber ich bewege mich immer wieder einen Schritt mehr darauf zu. Das dauert halt alles seine Zeit, aber die Zeit wird kommen, da bin ich mir ganz sicher ;)

    LG Ayki

    Mein Rückblick... Resümee... Fazit oder was auch immer ;)

    Die letzten Wochen waren sehr schön, ich habe viel über mich selbst nachgedacht, der Kontakt zum Vater ist viel besser geworden, und es hat mir sehr viel gebracht, zu verzeihen! Aber es wird jetzt Zeit, mich wieder „komplett“ aus seinem Privatleben zurück zu ziehen (natürlich außer auf den Umgang bezogen)! Das hat ja in den letzten Tagen auch eigentlich schon ganz gut funktioniert, aber irgendwie nie so ganz. Heute ist mir noch einmal mehr als bewusst geworden, dass ich den Abstand auch nach wie vor zu ihm und seinem Privatleben brauche! Dass mich viel zu viel stört, mit dem ich mich erst gar nicht wieder befassen möchte.

    Mir ist heute aufgefallen, wie er sich in allen Belangen seines Privatlebens nach wie vor durchs Leben wuselt und das gefällt mir gar nicht. Ich kann damit nicht umgehen, wenn er mal so und dann mal so redet, kein Rückgrat zeigt, sich immer so verhält, wie es gerade am besten für ihn ist - um sein Ziel zu erreichen! Ich weiß, das alles ist das Verhalten, das durch die Sucht geprägt ist. Aber man kann das alles auch nicht immer nur einzig und alleine auf die Sucht schieben – das hängt auch jetzt eher weniger damit zusammen! Viele Menschen verhalten sich so, gehen gerne den einfacheren Weg. Und das kann ich gar nicht leiden! Ich möchte mit so einem Verhalten nicht ständig konfrontiert werden! Bei ihm werde ich das allerdings viel zu oft, und davon habe ich gar nichts! Ich rege mich nur darüber auf!

    Ich möchte in meinem Leben weiterkommen. Nicht auf der Stelle stehen. Deshalb heißt es für mich ab heute wieder: 0 privater Kontakt, Umgang freundlich, spaßig und respektvoll. Den Rest lasse ich komplett bei ihm. Ich möchte davon nichts mehr mitkriegen! Wenn nur meine Neugierde nicht wäre :oops: Nein, keine Angst, ich halte das schon durch, ich stehe für meine Konsequenz ;)

    Ansonsten hatte ich heute einen sehr schönen Tag. War mit einer Freundin bei dem super Wetter spazieren und habe die kalte, sonnige Luft genossen! Jetzt trink ich mir einen leckeren Tee, lese noch ein wenig mein Buch und mummel mich dann vor den Fernseher in eine Decke, genieße den kinderfreien Abend und hole den Schlaf der letzten Tage nach ;)

    LG Ayki