Beiträge von Waschbaer
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Hi Seidenraupe
Schön wieder was von dir zu lesen.
ZitatAber: Es ist mir sehr schwer gefallen. Immer wieder hatte ich z.T. großes Verlangen. Selbst (oder gerade?) auf der wirklich schönen Reise mit dem Boot habe ich sehr unangenehme Stunden durchgemacht.
Genau davor habe ich ein wenig Respekt, wenn ich im Juli in den Urlaub fahre. Dann habe ich zu Haus immer ganz viel Reserve eingepackt. Diesmal wird es natürlich anders. Aber wenn ich dann beim ersten Mal in der Ferienwohnung sitze wird wahrscheinlich genau dieses Verlangen hochkommen. Ich habe ja noch Zeit, mich darauf vorzubereiten. Dank deiner Schilderung werde ich das auch machen.
Viele Grüße Nobby
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Hi Seidenraupe
So langsam musst du doch wieder aus deinem/euren Urlaub zurück sein. Wie geht es dir ? Wie war die Bootstour ?
Liebe Grüße Nobby
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Hallo D.Romedar
Mach dich mal nicht verrückt. Das ganze hatte ich auch im Februar. Habe auch hier im Forum nachgefragt ohne erfolgreiche Antwort. Bei mir veränderte sich mein S** Leben von fast gar keiner Lust, zu heute wieder ganz normalen Aktivietäten. Vieleicht musste sich mein Körper wirklich an die neue Situation anpassen. Keine Ahnung.
Lg Nobby
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Hallo zusammen.
@ Hi Poster
Ich gebe dir recht, das Verzicht auch was mit Willenskraft zu tun hat, aber nicht nur. Allerdings muss ich dir auch sagen das ich da gar nichts zu unterdrücken brauche. Ich verzichte auch dankend, wenn ich zum Eisschwimmen eingeladen würde. Da mit Willenskraft etwas zu unterdrücken würde sich von alleine ergeben. Auch schreibst du, das du andere die Alk verzehren bedauerst. Warum ? Ein wenig Neid ?
@Hallo Nella
Danke. Werde ja hoffentlich bei dir ein bisschen mehr lesen dürfen.
habe gestern den erweiterten Forenzugang beantragt.@Moin Moin Michi
ZitatAber manchmal schleichen sich dann auch Gedanken ein, wie z.B. "Ach, die sitzen gemütlich im Biergarten und trinken 1 Bier". Ja, 1. Und vielleicht bleibt es bei denen dann auch bei dem einen. Bei mir würde es nicht bei dem einen bleiben, das weiß ich. Ich wäre nach dem einen wieder voll drauf und es würde wahrscheinlich einen grauenhaften und evtl. tödlichen Ausgang für mich nehmen.
Deshalb empfinde ich aber den Gedanken, dass man auch evtl. einen Verzicht übt, gerade am Anfang der Trockenheit als normal. Ich würde es eher ungewöhnlich finden, wenn man diese Gedanken nicht hat.Was du schreibst, empfinde ich für mich fast genau so. Ja ich setze mich seit dem 14.02.11 jeden Tag wenigstes einmal mit dem Thema
Alkohol auseinander. Das mache ich ja schon hier. Immer wenn ich in Situationen komme, ob schlecht oder gut, versuche ich zu hinterfragen, wenn der kleine Gedanke an Alk kommt, warum jetzt. Was würde sich ändern wenn ich in der Situation XY Alk trinken würde. Meine Einsicht, ist immer die gleiche : NICHTS. In deiner beschriebenen Reihenfolge, sehe ich mich so zwischen darf nicht und will nicht. Aber nach den drei Monaten liegt der Staffellaufstab eher bei Ich WILL nicht. Und wie es bei mir zur Zeit läuft, finde ich schon ganz OK.@ Guten Tag Frank
Danke auch dir für die Worte. Ja es ist und bleibt spannend. Es ist eine aufregende Reise, auch mit 53 Jahren oder gerade deswegen. Und das schöne ist, das ich endlich mal das Ende bestimmen kann und nicht der Arbeitsplan.Euch allen liebe Grüße und wir lesen uns demnächst im geschlossenen Forumsbereich. Dort werde ich dann schon mal meine Urkunde vorbestellen.

Nobby
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Hi Flo
Zitat von FloSAllerdings meine ich doch ein gewisses Gefühl von Verzicht wahrzunehmen.
Du schreibst ja, dass du gerne so wie andere mit Alkohol umgehen könntest.Nätürlich sehe ich da auch einen gewissen Teil Verzicht in meinem jetzigen handeln.
Würde ich das für mich nicht sehen oder wahrhaben wollen, würde ich mich ja wieder
betrügen und belügen. Verzicht ist für mich aber nicht gleichzusetzen mit Unglücklich
sein oder Unzufriedenheit. Wenn ich weiß, ich verzichte auf etwas, dann weiß ich aber auch warum.Lg Nobby

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Hi Hartmut
Danke für deine Glückwünsche. Mein Tag begann wie immer hier kurz reinzuschauen. Dann brauchte ich ein Ersatzteil für meine Anhängerkupplung. Nun schreibe ich wieder hier. Mein feiern heute sieht so aus, das ich mit meiner lieben Frau einen alleinigen Grilltag bestreite. Danach fahre ich zur Nachtschicht. @ Wie beginnst du den Tag und wie feierst du Ihn ? Alkoholfrei auch für Gäste? In meiner/unseren Wohnung wird es so schnell nicht mehr Alkohol , in irgendeiner Weise, geben. Ja der Gedankenweg zum "Partner Alkohol" ist ironisch gemeint. Trotzdem waren die Anfangszeiten auch mal ganz nett. Wenn ich das anders sehen würde, müsste ich kämpfen und das jeden Tag. So verstehe ich Ihn lieber als Partner, mit dem ich im gegenseitigem Einverständnis getrennte Wege gehen werde.
Liebe Grüße Nobby
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Hallo Forengemeinschaft
Habe heute an meinem 53 Geburtstag Drei Monate (12 Wochen) trinkfreie Zeit hinter mir. Nein Trocken bin ich noch nicht. Immer wieder kommen liebgewordene Gedanken an den oft netten Partner Alkohol. Als ich mich von ihm getrennt habe, war mir nicht ganz klar, auf was ich mich da einlasse. Auch jetzt denke ich mit komischen Gefühlen daran , wie man es schaffen soll, nie mehr Alkohol zu trinken. Was ich in den 84 Tagen erlebt habe, war ja doch schon beeindruckend. Mein Schlafverhalten hat sich total verändert. Da ich ja Wechselschicht Arbeiter bin habe ich viel schlafen als normal empfunden. Pustekuchen. Heute komm ich mit 7 Stunden locker aus. Bin dann auch schon seit längerer Zeit immer Top Fitt. Mein ganzes Nervenkostüm hat sich dahin verändert, das ich wieder Dinge, so wie ganz, ganz früher gelassener sehe als noch vor der Zeit. Endlich kann ich wieder Sport ausüben, ohne nach ein paar Metern zu merken, das mein Alk Körper nicht mitmachen will. Wenn ich mit meiner lieben Frau endlich klärende Gespräche, über den Partner Alkohol, in unserer 26 Jährigen Ehe führen kann, wird mir so ganz allmählich klar, wie Sie darunter gelitten hat. Ja ich habe das große Glück mit ihr darüber ruhig zu reden. Da mein Geist jetzt frei ist, bekomme ich auch wieder mit, was so schlecht am Alk war. Nicht so schön was man da so alles zu hören bekommt. Habe ja auch manchmal nach einem Absturz unsere Wohnung am nächsten Tag gesehen. Na ja Alk rein und aufräumen. Das brauche ich nicht mehr zu machen. Schönes Gefühl, keine SCHULDGEFÜHLE mehr dem Partner gegenüber haben zu müssen. Trotzdem kommt immer wieder der Gedanke auf, Nobby du kannst doch mal nur einen ganz kleinen Whisky trinken. Hast doch 3 Monate geschafft. Da ich heute in der glücklichen Lage bin, ZU DENKEN, kann ich auch gut hinterfragen UND DANN? Nun dieses UND DANN würde bei mir so aussehen Pulle Abends leer. Danach Reue. Und dann? Ja dann würden sich die trinkfreien Zeiten verkürzen. Dann lande ich irgendwann wieder im Krankenhaus zur Entgiftung. Nö so wie es jetzt ist, soll es auch noch ganz lange bleiben. Zu sagen " Ich Trinke nie wieder" währe aber auch eine Lüge. Viel besser gefällt mir immer noch der Satz " Heute trinke ich nicht wieder" Na ja und " Morgen auch nicht". Und " Übermorgen auch nicht". Und dann ist ja schon wieder " HEUTE". Endlich kann ich wieder das Leben genießen. Es ist echt schön seine Umwelt wieder ohne Schleier wahrzunehmen. Es ist natürlich alles nicht immer nur Rosig. Aber nun bin ich in der Lage vernünftig darauf zu reagieren. Das konnte ich ja schon lange nicht mehr. Wenn doch hatte mein Kumpel Whisky meinen Kopp ja schon vernebelt gehabt und so sahen dann auch die Lösungen aus. Wenn mich heute einer fragen würde "Vermisst Du was ? " würde ich sagen jein. Wenn ich so mit Alk umgehen könnte wie viele andere wäre ich froh. Kann ich aber nicht. Und das mache ich mir an jedem Tag , den ich an meinen Kumpel denke klar. Ich weiß einfach das es besser für uns beide ist, wenn er seinen Weg geht und ich meinen. So ist es am sinnvollsten. Ich bin vorsichtig , jeden Tag. Das schaffe ich aber nur ohne Ihn.
Euch allen wünsche ich einen schönen Wochenstart. Auf in die nächsten 24 Stunden.
Viele grüße vom nicht Whisky trinkenden Nobby

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Zitat von Martha66
Guten Morgen FloS,
Es geht darum, dass Du genau guckst, welche Personen oder auch Situationen waren früher mit Alkohol für Dich verbunden. All das kann Dein Suchtgedächtnis anspringen lassen, wie gesagt es kann, es muss nicht. Besonders am Anfang ist es ganz wichtig, dass Du dieses Situationen meidest, weil es einfach Stress ist, der nicht sein muss - also Risikominimierung, nach dem Motto aus den Auge aus dem Sinn.
Werd ein scharfer Beobachter und guck genau hin, was bei Dir Suchtdruck auslöst. Je besser Du das weisst, desto mehr kannst Du Dich dem entziehen.
Guten Morgen Martha66 und FloS, hallo Forum
Genau so etwas habe ich gestern in einer Situation erlebt. Wieder mal Suchtdruck.
Habe gestern nur ein Fahrrad in der Garage repariert. War einfach nur mit mir zufrieden das alles mal "wieder" geklappt hat. Danach hatte ich das große Gefühl Alk trinken zu müssen. Vor ein paar Monaten habe ich das immer mit großer Freude gemacht. Mittlerweile weiß ich, das solche Getriggerten Situationen vorkommen. Mir half dann immer der Trick, ganz viel Wasser trinken.
Ja FloS ich habe versucht bis jetzt allen Situationen die mich triggern könnten vermieden wo es nur geht, leider war die Radreparatur nötig.
Ich werde mich freiwillig in zu vermeidende Situationen am Anfang nicht einlassen.
Ein schönes trokenes Wochenende wünscht euch allen Nobby
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Zitat von neuesLeben2011
Ich registriere wie ich mich wieder an alltäglichen Kleinigkeiten freuen kann. Ich mache mir mit Genuss und Vorfreude nachmittags einen Cappucchino und freu mich darüber wie ein kleines Kind. Koffein hab ich nämlich mit Kater auch nicht vertragen und breit schon gar nicht.
Zur Zeit habe ich (heute noch) Nachtdienst, das macht die Gestaltung der gefährlichen Abendstunden überflüssig. Der Drang nach der Nacht dann Feierabendbier zu trinken ist überschaubar weil ich bald todmüde ins Bett falle.
Hi neuesLeben
Mein Ausgleich zum Kaffee und Alk war schöner Tee. Habe mich durch ganz viele Teesorten durchgetrunken. Immer bei dem Gefühl, jetzt fehlt (Alk) mir was habe ich mir und meiner lieben Frau einen schönen neuen Tee zubereitet. Das hilft mir noch bis jetzt am besten. Da ich vorher fast nur Kaffee getrunken habe, war das ein schöner aufregender Ausgleich. Auch kommt die Vorfreude nicht zu kurz. Man weiß ja nicht, bei so vielen Sorten, was auf einem zukommt.
Zitat klappt ja schon fast.Ich wünsche dir noch schöne 24 Stunden
Nobby -
Zitat
P.s.: Kann mir kurz jemand erklären wie ich das mit den Zitaten mache?!
Jo habs vergessen. Oben rechts ist ein Butten "zitat" Einfach daraufklicken und im aufgehenden Feld " [quote] " am Zitatanfang und Ende stehen lassen.
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Zitat von neuesLeben2011
Bei all dem stecke ich ganz am Anfang und es ist schwer und immer und immer wieder ein Kampf. Ich habe große Angst das mir das über den Kopf wächst obwohl ich doch nur ganz normal Leben will wie andere auch. Bei anderen wirkt das so normal und leicht und ich (wir) kämpfen so sehr für Normalität.
Das macht mich manchmal wütend.Hallo neuesLeben
Ich habe erst mal den Kampf vor langer Zeit aufgegeben. Erst dann konnte ich meine Alkoholabhängigkeit erkennen. Wenn man nur dagegen versucht anzukämpfen, wird man immer verlieren. Akzeptiere was du bist dann erkennst du das Wut nichts verändert. Du bist ja auf dem richtigen Weg. Lass erstmal die neuen Dinge mit Gelassenheit auf dich zu kommen.
Lg Nobby
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Zitat
Seit dem Spruch kann ich meine Angst nicht mehr verdrängen und ich bin sehr dankbar dafür. Also keinen Alk mehr, auch nicht an meinem Geburtstag, Freunde und Verwandte werden das verstehen da bin ich sicher. Ich muss es nur wollen und durchziehen. Die Frage ist ob ich das an dem Tag dann auch so sehe, bin dann sicher gut drauf und manchmal meint man dann mit Alk wäre man noch besser drauf und überschätzt sich und die Situation. Kennt ihr das?Hallo Astrid
Willkommen im Forum
Vielleicht hast du ja schon hier viel gelesen. Einfach nur durchziehen hab ich auch oft gedacht. Dann habe ich die Grundbausteine ( https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php ) immer wieder gelesen und angefangen alles umzusetzen was geht. Ein Alk freies Umfeld ist das absolut wichtigste. Dann kannst Du auch in Ruhe deinen Geburtstag feiern.
Viele Grüsse Nobby
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Hi Frank
Auch ich wünsche dir nach ZWEI JAHREN Trockenheit alles Gute für deine nächsten Jahre.
Ich hoffe du hast bei dir schönes Osterwetter gehabt. Da ich deinen genauen ersten Tag nicht weiß, hoffe ich das du ihn gebürtig gefeiert hast.Viele Grüße aus dem kalten Ruhrpott Nobby

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Zitat von clubchef
daher hab ich den selbstversuch abgebrochen.
und eine warnung an alle die es auch ausprobieren wollen: es ist verdammt schwer. wenn dort nicht meine freunde gewesen wären, die meine krankheit kennen, sondern nur "saufkumpel" hätte ich mich besoffen
Hi Dirk
Ausprobieren ? WOZU ?
Wir wissen doch seit unendlich vielen Jahren wohin das führen wird
Lade deine Kumpel zum nächsten Wochenende zum Radfahren oder zu anderen Sportarten ein. Der Spaß ist garantiert.Viele Grüße Nobby
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Zitat von Karsten
irgendwie kommt mir das hier so vor, als wenn Grenzen ausgetestet werden wollen.
Da man die Grenzen nicht kennt, ist die Gefahr eben sehr groß, diese zu überschreiten.Hi Karsten
Genau, hab an meinem neuen Fahrrad (vergleichbar nie mehr trinken) das erste mal Hydraulikbremsen. Wollte mal schauen(vergleichbar Garage) ob die bei einer Vollbremsung auch halten was man mir versprochen hatte. Jo taten sie, mit dem Ergebniss, das ich übern Lenker geflogen bin. Hatte massenweise Schürfwunden und Prellungen. Gar nicht auszumalen wenn ich auf den Kopf gelandet währe. Grenzen auszutesten ohne zu Ahnen was kommen könnte enden auch Tödlich.
Lg Nobby -
Zitat von clubchef
die garage an sich ist rot, weil dort abends alkohol getrunken wird.Hi Dirk
Da ich auch Sonntags arbeiten muß fahre ich öffters, auch um 5:00 Uhr morgens an rote Ampeln ran. Nun habe ich manchmal überlegt, rot mal nicht so ernst zu nehmen und einfach mal drüber zu fahren. Dann habe ich aber Angst, das es zur Gewohnheit werden könnte. Irgendwann fahre ich dann auch mal unbewusst im dicken Verkehr drüber.
Es darf bei unserer Vorgeschichte kein an sich oder mal schauen wie es läuft geben. Die Gefahr an einem solchen Ort übermächtig Alkoholverlangen zu bekommen, vorallem so am Anfang, des nicht Trinkens,
scheint mir sehr groß zu sein. Ich glaube die Uhrzeit spielt dabei nicht so die große Rolle.ich wünsche dir ein schönes Wochenende Nobby
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Guten Morgen hasenpfote
Die Idee mit deiner Ampel finde ich so gut, wie den oft beschriebenen Notfallkoffer. Da ich mit besagtem Koffer noch nicht richtig umzugehen weiß, werde auch ich auf deine Ampel setzen. Ich glaube das ist am Anfang sehr effektiv. Werde gleich morgen hinter den Farben aufschreiben was geht, und was nicht. Gute Idee.
Lg. Nobby
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Hallo Alki
Puh ! Harte Anrede oder ? Ja manchmal wurde ich so begrüßt. Ich war dann manchmal überrascht und habe immer versucht alles in eine andere Bahn zu lenken. Natürlich merkte ich schon recht früh, das mein Alkoholkonsum Übermaße angenommen hat. Aber dauend mich zu wehren wollte und konnte ich nicht. Also musste ich das Erkennen der Gefahr erst mal lernen. Ich hatte dann eine Sache gelesen, das man erstmal in der Lage sein muss, sich selbst zu gestehen, das man Alkoholiker ist. Das habe ich dann vor dem Spiegel im nüchternen Zustand getan. Man war das schwer. Als ich es laut sagend schaffte, wusste ich auch das ich schnellstens etwas verändern muss. Warum erzähle ich das. Na ja. Meine liebe Frau und ich hatten topp Ostertage. Da wir beide mal gemeinsam sehr viel Sport betrieben haben, haben wir uns nach dem K.H neue Fahrräder ,nach unseren alten 20 jährigen Rädern, zugelegt. So haben wir Ostern ( frei von der Arbeit hatte ich auch noch) grillend und Radfahrend verbracht. Da ich in den letzten 5 Jahren fast nie mehr gefahren bin, war das ein ganz neues Glücksgefühl. Gerade habe ich eine schnelle Runde alleine verbracht und war überrascht das mein Körper meinen Raubbau verkraftet hat. Nach den knapp zweieinhalb Monaten nicht mehr trinken, fühle ich mich pudelwohl. Ich verspüre wieder totale Lebensfreude. Zumindest dann, wenn ich nicht arbeiten muss. Es ist schon beeindruckend wenn man nicht mehr, wegen ein bisschen Anstrengung schwitzt wie ein Muli. Das beste ist, das ich kaum Verlangen nach meinem alten Wegbegleiter Alkohol habe. Auch weiß ich, das ich die erste Euphorie Phase hinter mir habe. Nun möchte ich nur noch am Ball bleiben. Es ist einfach zu schön das Leben wieder mitzubekommen. Es ist herrlich, nicht mehr die Wohnung nach noch mehr Schnaps durchsuchen zu müssen. Es ist herrlich die Ängste los zu sein. Es ist schön das meine Nachbarn, die mein Leid (und meiner Frau) zum Teil mitbekommen haben und wissen das ich Alkoholiker bin, jetzt erst recht meine liebe Frau und mich mit lieben Worten unterstützen. Na doch wieder ein wenig Euphorie. Keine Ahnung. Aber ich fühle mich einfach nur wohl. Alle die diesen Schritt noch nicht gemacht haben, aber hier schon mal lesen, möchte ich einen Antwortsatz aus meinem Vorstellungsbereich schreiben.
Also, auf, schwing die Hufe, mach hin! (viele Grüße an Spedi)
So jetzt hab ich wieder zu viel geschrieben aber das musste doch einfach raus. Schön das es hier die Möglichkeiten gibt.
Euch allen wünsche ich zufriedene trockene Tage.
Nobby