Beiträge von Paulina

    Darf ich dich fragen, ab wieviel Jahren Trockenheit ein Urlaub risikoärmer wird?
    Ich würde auch gerne an's Meer .... MUSS aber nicht unbedingt ..... :?

    Müssen ist natürlich nicht der richtig Ausdruck. Es war mir einfach ungeheuer wichtig. dorthinzugehen. Möglicherweise in jenem Moment sogar wichtiger als meine Trockenheit.
    Ich habe mich selbst überschätzt.

    Aber jetzt Schwamm drüber. Es ist vorbei.

    LG Paula

    Hallo Schnuffig!

    Bist du denn immer nur zu Hause?

    Ich dachte gerade bei mir, es gibt ja auch vor dem Eissalon viele Leute zu sehen, oder im Park, event. auch im Tiergarten (oder vielleicht demnächst im Schwimmbad .... :? )
    Ich würde schon auch ein bißchen rausgehen, Du hast ja keine Einzelhaft verordnet bekommen!

    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche!
    LG Paula

    P.S. Hast du Deinen Notfallskoffer auch schon ein wenig befüllt?

    Hallo Hartmut!

    Danke für Dein einfühlsames Posting. Ich komm' leider erst jetzt dazu, es zu beantworten.

    Hm ... wie war das damals, beim ersten Mal? Ich war mir, so denke ich heute, meiner Krankheit noch nicht wirklich bewusst. Nachdem es mir ein paar Monate lang gut ging und ich keinerlei Suchtdruck verspürte glaubte ich tatsächlich, ich hätte nur ein wenig über die Stränge geschlagen und das danach dramatisiert. In diesem Glauben habe ich total bewusst wieder mit dem Konsum von Alkohol angefangen, erkannte aber schnell, dass ich im Grunde jegliches Gefühl für ein gesundes Maß verloren hatte.
    Dann folgte die Erkenntnis, und es ist mir auch bewusst geworden, wie heimtückisch diese Krankheit ist.

    So hat sich meine Einstellung grundlegend geändert. Mein Umfeld ist sehr trocken, aber das war es auch früher schon. Ich war nie ein Freund von großen Festen und fühlte mich niemals wohl bei Saufgelagen.
    Heute versuche ich in meinem eigenen gesundheitlichen Interesse wirklich jede Konfrontation zu vermeiden, was mir im Großen und Ganzen gut gelingt.
    Manchmal muß ich Kompromisse eingehen. Z.B. bei gelegentlichen geschäftlichen Meetings oder Essen. Würde ich das verweigern, wäre ich wohl meinen Job los.

    Im Privatleben kann ich mich konsequenter zurück ziehen. Hier gab es im gesamten heurigen Jahr 3 Anlässe, wo ich unbedingt dabei sein MUSSTE und das Risiko bewusst eingegangen bin. Der Maturaball meiner Tochter zum Beispiel, ich wollte sie unbedingt Bolognese tanzen sehen (trotz auf der Einladung angekündigten Sektempfanges).
    Und ja, ich bot hier meine Chauffeurdienste von vornherein an, quasi um doppelt oder besser dreifach abgesichert zu sein. Zum Nicht-Wollen und Nicht-Dürfen kam so auch das Nicht-Können dazu.
    Ansonsten nahm ich meinen Notfallskoffer mit, in dem sich nichts weiter befindet als ein paar wenige schmerzhafte Erinnerungen an die Vergangenheit.

    Ich bin mir dieses Risikos bewusst gewesen, hab es zum Glück gemeistert und bin froh, dass in den nächsten Monaten keine weiteren derartigen Ereignisse am Programm stehen.

    Es sollen ja weitere Bilanzen folgen .....

    Danke nochmals fürs Hinein-Denken, liebe Grüße und alles Gute!
    Bis zum nächsten Mal!
    Paula

    Danke für Deine Zeilen und die Tipps, klarerkopf! Den Übermut und das Mich-in-Sicherheit-Wiegen erachte ich als eine der grössten Gefahrenquellen meiner dauerhaften Abstinenz. Durch das Lesen in diesem Forum banne ich mein Risko leichtsinnig zu werden und bleibe auf dem Boden der Realität.

    Liebe Linde und lieber Martin! Danke für Eure Besorgtheit. Ich weiss nicht ob ich es tatsächlich "Taxi für Betrunkene" nennen möchte, wenn ich z.B, meine Kinder aus einer Disko abhole, nachdem sie alkoholische Getränke konsumiert haben. Ich stehe aber auch ansonsten mitten im Leben und nehme teils freiwillig, teils verpflichtet an Veranstaltungen teil, wo u.a. auch Wein getrunken wird.

    Ich möchte Euch aber bitten an dieser Stelle nicht weiter einzuhaken und mich nicht dazu zu verleiten, hier Dinge zu schreiben, die im Widerspruch zu Euren Grundbausteinen stehen. Ich unterlasse dies bewusst, da ich weiss, dass das in diesem Forum zu Diskussionen führen kann, die im Prinzip nicht erwünscht sind.

    Danke und liebe Grüße
    Paula

    Vielleicht noch etwas zur Ernährung:
    Mich störte die Gewichtszunahme durch das Trinken auch schon immer. Außerdem wollte ich meinen ungesunden Lebensstil speziell durch gesunde Ernährung und regelmässige Bewegung kompensieren.
    So habe ich mitunter auch mit 2 Promille Sport betrieben. :?
    Das ist mir jetzt zugute gekommen, denn unter dem dicken Speckmantel fand sich letztendlich ein recht durchtrainierter, muskulöser Körper.

    Heute kann ich einfach nicht mehr nachvollziehen, wieso ich mir die Trinkerei überhaupt angetan habe. Aber ich hab mir vorgenommen, in Zukunft eher nach vorn und nicht mehr zurück zu blicken ...

    Nochmals Gruß von Paula

    Zitat von wille2011

    Hallo Paula,
    Was ich interessant fand, war Dein Satz, dass Dich Deine Mitmenschen mit mehr Respekt behandeln. Beziehst Du das auf die, die von deiner Krankheit und Abstinenz wissen oder empfindest Du das bei allen so ?
    Wille

    Liebe Wille!

    Ich glaube nicht, dass das in direkter Verbindung mit dem Konsum oder Nichtkonsum von Alkohol steht. In der Öfffentlichkeit habe ich früher kaum getrunken. Mein Trinken spielte sich ganz genauso wie es bei Dir war zu Hause im stillen Kämmerlein ab, anfangs als ich die Kinder zu Bett gebracht hatte, später bei fast jeder Gelegenheit. Damals blickte ich bei gesellschaftlichen Anlässen immer verstohlen in die Gläser anderer Leute und bildete mir daraus meine Reime. Heute denke ich dass Menschen nicht danach beurteilt werden, was sie im Glas haben oder auch sonst zu sich nehmen - das ist völlig sekundär für mich geworden, und ich denke das ist es auch allgemein.

    Der Respekt beruht, so glaube ich, auf einem Spiegelprinzip. Je mehr davon ich einem anderen Menschen zukommen lasse, desto mehr bekomme ich selbst zurück. Zuvor war ich auch nicht respektlos. Aber ich bin meinen Mitmenschen gegenüber während der letzten Monate einfach offener, freundlicher und vor allem interessierter geworden und pflege einen bewussteren Umgang mit ihnen.
    Einerseits deshalb, weil ich nichts mehr zu verstecken habe (Ausdünstung? Fahne? Augen?), andererseits weil ich nun nicht mehr so sehr mit mir selbst beschäftigt bin, was die Bewältigung der bekannten körperlichen Beschwerden anbelangt. Ich fühle mich offener und freier.
    Auch von Menschen die über meine Krankheit nicht Bescheid wissen, wird mir oft bestätigt, dass ich mich "stark verändert" habe.

    Ich habe auch so gut wie nie das Gefühl dass ich mich dafür rechtfertigen muss, dass ich keinen Alk konsumiere. Wasser zu trinken kommt gut an, finde ich.

    Lieber Gruß von Paula

    [

    Zitat

    und bin im Prinzip eine praktische Gefährtin, was Chauffeurdienste anbelangt.

    Wie meinst du das?

    Lieber Gruß, Linde[/quote]

    Hallo Linde!

    .... dass ich immer 0,0 Promille habe
    .... zu jeder Tages und Nachtzeit mit bestem Gewissen ins Auto steigen und fahren kann.
    .... und jede (r) der das nicht kann bei mir einsteigen darf.

    LG Paula

    Bilanz nach 7 Monaten:
    --------------------------

    Minus 20 Kilo - ich habe mein Wunschgewicht erreicht und fühle mich großartig! Bin von Kleidergröße 44 auf 38 geschrumpft und mein Gesicht hat wieder Kontuuuuren! :mrgreen:
    Abgesehen davon dass meine Kondition beim Radfahren und Wandern so gut wie noch nie ist, sagt mir ständig jemand: ""Du siehst fantastisch aus!"

    Die optischen Vorteile betrachtete ich anfangs nur als einen "angenehmen Nebeneffekt", aber jetzt bin ich mächtig stolz und will nimmer drauf verzichten. Keine Schlabberblusn mehr, sondern elegante Etuikleider und geile Jeans. Ich geb's zu, ich bin eitel geworden ... :oops:

    Das ist mir aber nur deshalb gelungen, weil die Kalorien von 1-2 Flaschen Wein täglich weggefallen sind und ich keinen unbremsbaren Heißhunger vom Alk mehr habe.

    Meine Mitmenschen behandeln mich allgemein mit mehr Respekt und ich selbst kann, schon frühmorgens klar im Kopf, auch viel besser auf andere eingehen.
    Besonders mit schwierigen ArbeitskollegInnen komme ich jetzt sehr viel besser aus..

    In Gesellschaft achte ich nicht mehr wie früher vordergründig darauf, wer wieviel wovon trinkt. Ich trinke Wasser, das wird allgemein respektiert und insgesamt hat in diesen 7 Monaten vielleicht 2 oder 3mal jemand versucht, mich zum Trinken von Alkohol zu überreden. Das nervte mich einfach nur. Ich kann mich auch bei alkoholfreien Getränken sehr gut - oder sagen wir besser - unterhalten und bin im Prinzip eine praktische Gefährtin, was Chauffeurdienste anbelangt. :)

    Nebenbei ist mir aufgefallen, dass mir wesentlich mehr Geld zur Verfügung steht. Statt Weinflaschen kaufe ich ab und zu mal was Schönes, das mir oder meinen Lieben Freude bereitet.

    Und last not least - meine Kinder sind selig. Sie sehen mich nun schon seit 7 Monaten ausschließlich klar in der Birne, können über alles mit mir reden oder diskutieren und sich in jeder Situation auf mich verlassen. Das ist für mich das Schönste von alldem, es macht mich wirklich sehr glücklich.

    Auf all das möchte ich niiiiie wieder verzichten. Ich geb mein schönes Leben nicht mehr her :D !
    Mein Appell an Euch, liebe Mitleser: "Haltet durch, es lohnt sich!"

    Herzlichst
    Paula

    Hallo Bär!

    Ich gratuliere Dir auch zu Deiner Erkenntnis udn wünsche Dir viel Erfolg und Freude auf Deinem neuen Weg.

    Und zum Thema "Outen" wirst Du hier viele interessante Tipps finden!


    Zitat von Martin

    Hallo Bär,


    das solltest du aber möglichst schnell machen.

    Woher soll sie denn sonst wissen dass ab sofort beim kochen kein Alkohol mehr verwendet werden soll ?

    LG Martin

    Tztztztz, Martin ..... gehst Du etwa grundsätzlich davon aus, dass die Frau kocht? :lol:

    Alles Gute und liebe Grüße!
    Paula

    Hallo!

    Das mit der Musik ist mir kürzlich auch bewusst geworden. Meine Hymne war "Death of a clown".

    Und ich hatte ebenso in aller Heimlichkeit ein Doppelleben geführt. Nach aussen hin habe ich bewusst und gesund gelebt und auch immer super gepflegt ausgesehen, aber in den merkwürdigsten Verstecken befanden sich Flaschen aller Art. :oops:

    Aber die Scham würde ich nicht ganz vergessen. Ich hab sie als schmerzhafte Erinnerung in meinen Notfallskoffer gepackt. 8)

    Liebe Grüße von Paula

    Hallo Clara!

    Zunächt möchte ich dir sagen, dass Du einen tollen Schreibstil hast. Du liest Dich sehr interessant und formulierst toll. Ich würde mich freuen, mehr von dir zu lesen :)

    Bezüglich "Outen" hatte ich anfangs auch große Probleme. Ich habe dann aber im geschlossenen Bereich von einer Möglichkeit des Outens gelesen, mit der ich mich sehr gut identifizieren kann und die wunderbar funktioniert.

    Beispiel:
    Jemand fragt:
    "Trinkst Du denn nie Alkohol" oder "denn gar keinen Alkohol mehr?"
    Ich: "Nein, gar keinen."
    "Und warum nicht?"
    Ich: "Aus gutem Grunde." - Diese Worte mit einem entschlossenen, freundlichen Blick in die Augen des Gegenübers schaffen Klartext und laden nicht zu weiteren Diskussionen ein.

    Ich habe zu meiner eigenen Überraschung mittlerweilenauch recht oft sehr positive Reaktionen geerntet, wie etwa: " Toll" oder "Das ist super" .... "eigentlich trinke ich ja auch oft mehr als ich eigentlich wollte..."
    Dann nicke ich meist nur freundlich und das Thema ist für mich beendet.
    Ansprechpartner für Diskussionen sind lediglich mein Arzt, meine beste Freundin und selbst Betroffene.

    Ich lass Dir einen lieben Gruß da und wünsche Dir einen schönen Tag.
    Paula

    Also das mit der negativen Einstellung zu den Mitmenschen im allgemeinen kann ich gut nachvollziehen. Ich bin im Prinzip ein sehr positiver Mensch und habe auch von meinen Mitmenschen von vornherein immer nur Gutes angenommen. Von mir bekam quasi jeder erst mal einen Vertrauensbonus. Erst wenn ich enttäuscht worden bin, habe ich meine Meinung über die betroffenen Person geändert.

    Nun, langsam komme auch ich zu dem Entschluss, dass 90 % der Menschen zum Vergessen sind. Besonders in den letzten Jahren wurde ich mit sehr viel Bosheit, Neid, Habgier und Hinterfotzigkeit konfrontiert. Seitdem ich nicht mehr trinke durchschaue ich auch so manche Intrige viel schneller.
    Sei es bei Erfolgen im Job oder beim Erben ... sehr viele Mitmenschen in meinem Umfeld haben sich disqualifziert.

    Punkto Familie: Für mich hatte der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" eigentlich noch nie eine generelle Berechtigung.

    Hmmm, wie gehe ich damit um?
    Ich wahre keinen Schein, spiele keine Spielchen. Ich lasse los was ich nicht mehr mag und wende mich dem zu an dem mir etwas liegt.

    Pick Dir im Hinblick Deiner Mitmenschen die Rosinen aus dem Kuchen! :D
    Es gibt nicht allzu viele davon, aber einzelne wirst Du überall finden.
    Egal ob verwandt oder "nur" befreundet - die Kontakte die sich als wertvoll erwiesen haben, hege und pflege, sie sind Dein soziales Netzwerk! Alles andere hake einfach ab.

    Einen schönen trockenen Tag wünscht Dir
    Pauzla

    Ist ok, Petra!
    Ich sah einen Widerspruch - Du hast ja auch geschrieben, dass Deine Tochter geweint hat, weil sie Angst hat, dass auf Grund Deiner Trockenarbeit IHR Leben für Dich an Wichtigkeit verliert und sie deshalb aufs Abstellgleis geschoben wird.
    Ich habe hier eingehakt, weil mMn nach die Trockenheitsarbeit jetzt wirklich das Wichtigste für Dich ist, und ausserdem Trockenheit von der Priorität her mit der Liebe zur Tochter ja gar nicht vergleichbar ist.
    Aber wie immer ....

    @ Karten: Ich finde es schade, dass Du nicht MEHR schreibtst ....
    :lol:

    LG Paula

    Hallo Perla!

    Danke für Deine Ausführungen, sie waren sehr interessant für mich.
    Nachdem ich selbst eine 19jährige Tochter habe, befasse ich mich zur Zeit relativ intensiv mit dem "Abnabelungsprozess" ... :roll:

    Wir haben auch eine sehr, sehr enge Beziehung zueinander, meine Tochter und ich. Es gab bei uns ebenfalls keinen Vater im eigentlichen Sinne, dafür aber viele aufwühlende Gerichtsprozesse.
    Wir stehen uns sehr nahe und reden über (fast) alles.

    Mein Ziel und mein grosser Wunsch als ihre Mutter ist es, dass eine unabhängige, selbstbewusste und glückliche Frau aus ihr wird. Eine die ihren Weg geht, und ihren Weg auch dann weiter geht wenn es mich einmal nicht mehr gibt. ´Nach jedem Gespräch, nach jeder Diskussion (insbesondere jetzt, wo es um Studienwahl, usw.geht) betone ich ihr gegenüber, dass ich meine Aufgabe in einer beratenden Funktion sehe, es aber ganz wichtig sei, dass sie macht was sie will und nicht was Mama möchte.
    Ganz kleinweise stosse ich sie Zentimeter für Zentimeter aus dem Nest. Das ist ein neuer Lebensabschnitt und eigentlich ein sehr spannender. :)

    Gewisse persönliche Dinge halte ich tabu für meine Tochter: Meine jetzige Ehe zum Beispiel. Über diese Beziehung würde ich niemals mit ihr diskutieren und es war auch nie Thema, ob nun mein Mann gut oder nicht gut ist oder ob er zu viel Raum einnimmt und etwa wichtiger sein könnte als sie. Das ist meine ganz persönliche Sache, und meine Tochter hat sich da rauszuhalten. Sie weiß dass ich sie liebe und immer für sie da sein werde und das sollte reichen.

    Ähnlich sehe ich es mit meiner Trinkerei oder Sucht. Das ist meine Baustelle und ich hatte mit meiner Tochter zu diesem Thema nur ein einziges. langes Gespräch.
    Nun freut sich meine Tochter über mich: Ich sehe ja völlig anders aus, rede anders und gebe mich anders, bin ausgeglichener und kann jederzeit Autofahren.
    Für meine Tochter ist dieser Zustand, nun nach knapp 7 Monaten, eigentlich schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Sie hat seinerzeit natürlich auch viel Schlimmes mitbekommen. Aber ich ich habe den Eindruck, "Kinder" blenden die negativen Ereignisse ganz schnell aus, und gewöhnen sich rasch an das Neue, Positive - sie leben einfach im Hier und Jetzt.

    Was ich ausdrücken wollte: Trockenheitsarbeit ist MEINE Sache. Ansprechpartner für event. Unpässlichkeiten oder Fragen sind mein Arzt, das Forum, eine SHG ..... aber nicht meine Tochter.

    Ich möchte nicht behaupten, dass meiner der bessere Weg ist, sondern ich wollte Dich nur wissen lassen, wie ich zu diesem Thema stehe.

    Vielleicht regt Dich der eine oder andere Gedanke an, wenn nicht betrachte es einfach als Austausch!

    Ich lass Dir einen lieben Gruß da!
    Paula

    Hi, Petra!

    Sicher durchlebt ihr eine grosse Umstellungsphase! Bei un sist es ja nicht anders. Alle stehen plötzlich vor einer komplett neuen Situation!

    Mich hat das hier ein wenig irritiert:

    Zitat von perla54

    guten morgen
    am dienstag morgen dann nach dem streit vom vorabend ist sie in mein bett gekommen und hat geweint.....von ihren ängsten geredet....sie hat angst das ihr eigenes leben für mich an wichtigkeit verliert und sie aufs abstellgleis geschoben wird denn sie sieht ja das die thematik schon einen grossen raum einnimmt.....

    Ich denke, dass die "Thematik" momentan wirklich das Wichtigste ist und Deine Tochter vielleicht gar nichts mehr von Dir haben wird, wenn sie nicht bereit ist, ihr genug Raum einzuräumen.

    Weiters glaube ich, dass es im Leben einer 23-jährigen demnächt Beziehungen zu anderen Menschen geben könnte oder sollte, die wichtiger sind als die Beziehung zur Mutter ist.
    Sie ist eine erwachsene Frau.

    Ich hoffe, ich war nicht zu direkt.
    Liebe Grüsse von Paula

    Petra darf ich fragen, wie alt denn Deine Tochter ist?
    Ich habe gelesen, dass sie bereits in einer anderen Stadt lebt und studiert.
    Wie steht es denn bei Euch mit dem "Loslösungsprozess"?

    Ich habe selbst eine 19jährige Tochter und stecke gerade mtitendrin.
    Auch deshalb meine Frage ....

    Liebe Grüße von Paula

    Ah ja, noch etwas:

    Zum Thema Gefühle und Sucht und habe ich ein sehr empfehlenswertes Buch gelesen: "Die Frau die im Mondlicht aß". Es ist zwar speziell für eßsüchtige Frauen geschrieben, betrifft aber meiner Meinung nach jede Art von Sucht.

    Entschuldige bitte Matthias, dass ich Deinen Thread missbrauche, ich wollte das bei den Buchtipps loswerden, was aber leider nicht funtkionierte.

    Nochmals Grüße von Paula