Hallo Sunny,
danke das du das geschrieben hast! Vielen Dank!
Das wird vielen Frauen in ähnlicher Lage eine ganz große Hilfe sein.
Du hast alles richtig gemacht.
LG Peter
Hallo Sunny,
danke das du das geschrieben hast! Vielen Dank!
Das wird vielen Frauen in ähnlicher Lage eine ganz große Hilfe sein.
Du hast alles richtig gemacht.
LG Peter
Guten Morgen liebe Freunde,
ach.. was soll ich nur sagen - da bin ich gestern Nacht ganz rot geworden ob der libeen Worte! Danke euch so sehr ![]()
Die Wohnung war schön, aber doch mit reichlich familiärem Anhang. Das ist nichts für mich: ich bin erstens gern allein, auch wenn ich gesellschaftlich prima auftreten kann. Aber WOHNEN und den Rückzugsort sichern - dazu gehört für mich eine dicke Wohnungstür. Eine Art WG-Zimmer de Luxe für 750 Euro fand ich dann auch etwas überteuert.
Ich habe während der Arbeit meine Kolleginnen angesprochen, mit denen ich gestern zusammengearbeitet habe. Sie werden meine Wohnungssuche weitertratschen *äh per Whatsapp meine ich* und dann werde ich sehen, ob sich auf diesem Verbreitungsweg was tut. Ich habe keine Eile. Allein durch den Gedanken in und an die Zukunft geht es mir besser.
Eine ältere Kollegin hat mich zu einem späteren Zeitpunkt gefragt, wie es mir geht. Allein die Frage ist für mich eine Herausforderung. Aber dann merkte ich, wie schwer auch ihr das Fragen fiel und sie ständig mit den Tränen kämpfen musste. Als Kind sei sie mit ihren Eltern immer im Ahrtal spielen gewesen, am Fluß gesessen und gebadet. Wir waren uns still einig in der Ungeheuerlichkeit des Erlebten und schwiegen mehr. Aber auch das tat ganz gut, denn es war Schmerz teilen.
Was Lea ansprach mit den Windlichtern, aber auch das grün anstrahlen von Gebäuden, das habe ich auch als sehr schön und tröstend empfunden. Wie momentan eigentlich jede kleine Geste gut tut. So wie unser kleines Denkmal im Dorf, daß Kinder gemacht haben. Ein Herz aus Holz inmitten eines frischen Blumenbeetes mit den Inschrift "Danke".
Es wird schon werden... wenn es nicht nur so unglaublich schmerzhaft und intensiv wäre. Aber: das Leben hält eben alles für uns bereit.
Danke!
Peter
Hallo Tami,
du hast viel auszuhalten - aber du bist schon dabei, dich auf eigene Beine zu stellen. Das ist vollkommen richtig und konsequent.
Lass´deinen Mann nicht zuviel wissen. Deine Forderungen sind berechtigt, aber dein Schutz hat Priorität.
Das du dich auf dein Leben konzentrierst und deine Unabhängigkeit im Blick hast, ist ein großer Fortschritt. Das eigene Bankkonto gehört unbedingt dazu. Ich finde das ganz toll, wie du vorgehst! Hab weiter soviel Vernunft & Mut, du schaffst das!
Wir "verfolgen" dich hier weiter ![]()
Lieben Gruß! Peter
Liebe "Sterne", ich sage das mal so, weil mir heute zwei Sterne geschrieben haben ![]()
Habt ganz lieben Dank für eure Worte. Ich bin den Ortskräften des psychologischen Dienstes tatsächlich des öfteren über den Weg gelaufen. Ich bin aber "nur" indirekt betroffen und denke mir, die anderen Menschen haben mehr Anspruch darauf bzw. benötigen mehr Unterstützung, als ich.
Zudem kann ich eigentlich ganz gut mit mir umgehen. Mittlerweile mute ich auch meinen Freunden die Ungeheuerlichkeiten zu, auch wenn ich Gefahr lauf, diese damit zu überfordern. Auch euch hier im Forum mute ich ja einiges zu mit meinen Schilderungen. Es ist wirklich so: man steht hilflos herum, dreht sich im Kreis. Diese nun schon Monate dauernde Lage im Tal macht allen am meisten zu schaffen.
Vor einer Stunde habe ich einen Anruf bekommen und sehe mir morgen eine Wohnung an, die ich ab Januar beziehen könnte. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet, die Ankündigung der Vermieterin war interessant... eher etwas mit "Familienanschluß", auch wenn ich mich da etwas wundere
Egal, erstmal ansehen!
Ich danke euch nochmal! Wunderbar, hier im Forum Freunde zu haben!
LIeben Gruß, Peter
Na immerhin hast du das Forum gefunden und auch schon geschrieben ![]()
Einfach ein wenig reinfummeln und lesen, was dich anspricht! Du bist nicht allein!!
Du kannst ja schon mal reinschauen bei "Erste Schritte für Alkoholiker und Co Abhängige", Tami!
Hallo Tami, ich bins nochmal ![]()
Das du für dich erkennst, so nicht mehr weiterleben zu wollen, ist ein guter Schritt für dich. Du kannst ihm nicht helfen, du hast genug versucht und sehr viel Kraft dabei auf der Strecke gelassen! Nun ist es Zeit, daß du an dich denkst. Du wirst hier im Forum ganz viel wiedererkennen und Kraft schöpfen, einen neuen Weg einzuschlagen! Schön, daß du hier bist!
Lieben Gruß, Peter
Liebe Freunde,
Gestern konnte ich mich endlich mal "gehen" lassen. Nachdem ich einige Tage meine Trauer nur aufgeschrieben und beschrieben habe. Ich glaube, ich musste erst noch ein Stück weiter in meinen Gefühlen versinken, um weinen zu können. Immer noch bin ich jeden Tag gedanklich bei den armen Menschen, die in der Nacht des 14. Juli im rasenden Schlamm der Ahr gestorben sind. Es fasst mich unglaublich an, aber mein Leben geht weiter. Ich mache für euch seit diesem schrecklichen Tag jeden Morgen eine Kerze an und stelle sie ins Fenster, weil ich euch nicht vergesse und an euch denke.
Nachdem ich das Weinen gestern zulassen konnte, wurden die Gedanken zu meiner Zukunft ein wenig klarer. Wahrscheinlich werde ich woanders hinziehen. Nicht weit weg, aber weg aus den Trümmern und auch so, daß ich diese Trümmer nicht jeden Tag mehrmals durchqueren muss. Es ist unvernünftig, hier wohnen zu bleiben. Jedenfalls in dieser Lage. Ich muss viel mehr auf mich achten und glaube, mir in den letzten Monaten einfach zuviel zugemutet zu haben. Es wird Zeit für eine Veränderung, damit ich mich nicht weiter verändere. Zuviel Input dieser Art macht krank, verbittert und ich befürchte, am Ende auch einsamer.
Danke das ich das alles hierlassen kann!
Peter
Hallo Tami,
na - wart mal ab, bis die Freunde hier erwacht sind. Dann schreiben dir noch einige mehr, da bin ich ganz sicher!
Es werden dir auch vor allem die Freunde schreiben, die deine Situation kennen, weil sie auch Angehörige eines Alkoholikers sind oder waren.
Dein Mut, es hier endlich mal auszusprechen, wird vielleicht der Anfang für ein neues Leben sein, Tami. Du wirst deinem Mann nicht helfen können, das wirst du nach so langer Zeit ja selber wissen oder ahnen. Das du für dich selber einen Weg finden willst, ist das Beste, was du für dich tun kannst und du wirst dazu hier reichlich Hilfe und Unterstützung erfahren.
Ich bin selber Alkoholiker und seit 2006 trocken. Mein Leben war meist recht dramatisch - aber ich weiss genau, was ich meinem Umfeld mit meiner Sauferei angetan habe und schöme mich heute noch dafür.
Ich weiss, du wirst heute noch ganz viel Zuspruch bekommen! ![]()
Lieben Gruß, Peter
Guten Morgen Tami,
herzlich willkommen hier im Forum. Gut, daß du dich angemeldet hast.
Was du seit so vielen Jahren durchmachst, haben viele von uns erlebt. Das wirst du in den Geschichten erkennen und dich auch wieder-erkennen.
Das du diesen ersten Schritt gemacht hast, ist gut, Tami. Du bist hier richtig!
Schau dich einfach mal um und lies dich ein.
Viele Grüße, Peter
Kurz vor Weihnachten 2019 starb meine Mutter. Drei Monate später begann Corona mit all den vielen Ungewissheiten. Sechs Monate später vollführte meine ehemalige Zahnärztin eine schlimme Fehlbehandlung an meinem Gaumen, deren Folgen ich bis heute spüre und derentwegen ich sie verklage. Und widerum sechs Monate später zerstört eine Sturzflut meine Heimat und noch einiges mehr. Manchmal denke ich, ich komme vor lauter Bewältigungen kaum zur Ruhe, aber das stimmt nicht. Ich habe gelernt auf mich zu achten, mir Ruhe zu verordnen, wenn es angebracht ist und dazu gehört auch, mich einfach mal krank zu melden. Ich muss zugeben, daß mich tatsächlich heute diese Flasche Wein, die in der Ecke stand, angepiekst hat. Das war auch der Auslöser, sie umgehend aus meinem Sichtfeld zu bringen.
Nach einem Suizid vor meinem Zug im Jahr 2017 habe ich eine Traumatherapie gemacht, die mir bis heute hilft, sorgfältig mit mir umzugehen. Auch wenn ich schon so lange trocken bin, weiss ich um die Gefahr, die von einer Flasche Wein ausgehen kann. Ich habe immer dafür gesorgt, daß mein Umfeld alkoholfrei ist. Hier im Haus bin ich Gast und habe das schlicht übersehen. Ich bin aber auch ganz froh, daß ich mir ab und zu über diese Gefahr so klar werde, wie das heute geschehen ist. Da kann ich den bereits erwähnten Spruch, den ich noch von der Polizei kenne, ganz praktisch umwandeln: "Sei und bleibe vorsichtig!"
Diese Flasche Wein wird mich nicht mehr beschäftigen, da bin ich entspannt. Danke dir ganz doll, AufderSuche. Du hast erkannt, wo ich gerade stehe, glaube ich.
Viele Grüße, Peter
Ach, danke das du mich daran erinnerst! Ja, das mit der Kerze mache ich nachwievor - und ich muss morgen unbedingt neue Kerzen kaufen, um das weiterhin machen zu können
Das Anzünden ist tatsächlich eine bewusste Handlung, jeden Morgen. Auch wenn der Anlaß traurig macht, ist es wichtig, finde ich. Meine Gedanken sind dann ganz kurz bei den armen Menschen, die in diesen Fluten gestorben sind. Mehr Gedanken kann ich nicht zulassen, weil ich das Unaussprechbare nicht zu sehr an mich ranlassen will.
Vorhin kam mir nochmal der Gedanke, mich schützen zu müssen und das betrifft natürlich zuerst den Alkohol. Mir ist nämlich aufgefallen, daß im Wohnzimmer in einem "Wein-Ständer" (sowas unsinniges gibts echt nur in Weinanbaugebieten!) eine Flasche Rotwein steckte. Das ist mir in den vergangenen Wochen überhaupt nicht aufgefallen. Heute aber schon. Meine Vermieterin hat die wohl vergessen. Na, ich habe die Flasche vorhin gepackt und in die Abstellkammer gestellt. Aus den Augen, aus dem Sinn. Alkohol wäre nach der Flut die zweite Katastrophe. Aber eine, die ich beeinflussen kann.
Liebe Grüße, Peter
Hallo,
habt ganz lieben Dank. Was mich hält, ist das Aufschreiben. Auch wenn ich das Geschriebene manchmal nicht mehr lese. Aber dann ist es erstmal aus dem Kopf. Ich lebe in einem kleinen Ferienhaus, kein Traum, aber ein Dach über dem Kopf. Mein eigenes Haus habe ich Flutopfern zur Verfügung gestellt, als ich dachte, ich würde für längere Zeit beruflich woanders arbeiten. Nun, das ist anders gekommen, als gedacht. Aber ich habe den "Flutis", wie ich sie für mich nenne, mein Haus zugesagt und deren Traumatisierung ist viel heftiger, als meine. Die Armen werde ich keinesfalls raussetzen in dieser Zeit.
Ich werde das Dorf verlassen, wenn ich eine Wohnung finde. Augenblicklich ist das nicht möglich, denn es gibt keine freien Wohnungen abseits des zerstörten Tals. Darum muss ich Geduld aufbringen und einfach mal abwarten. Ich frage Kollegen und den Postboten. Die hören sich um und halten Ohren und Augen auf. Noch habe ich keine Antwort auf meine Frage, ob ich den Aufbau im Dorf mitmachen möchte. Eher nicht, ich fühle mich dem nicht gewachsen. Zudem habe ich nie wirklich an diesem Dorf gehangen, ich fand es nie "schön". Es war eine gute Mischung aus meinem Arbeitsplatz, dem Ferienhaus und meiner Wohnung. Das war prima zu bewältigen. Das alles ist nun Geschichte.. und das zu begreifen, tut jeden Tag aufs Neue weh. Aber ich bin sicher, das wird mit der Zeit besser.
Es wird ein sehr trauriger Winter für alle Menschen hier im Tal. Das zu wissen macht es nicht einfacher - aber ich weiss: ich bin nicht allein mit alldem.
Peter
Ich muss immer wieder schreiben und es loswerden, was ich täglich erlebe. Wenn ich schreibe merke ich, wie gut mir das tut, weil ein kleiner Teil der Seele entlastet ist. Ich bin ein etwas seltsamer Mensch: in Tagen nach der Sturzflut habe ich kopflos vor dem gestanden, was da geschehen ist. Ich konnte nur einmal kurz weinen. Die Situation war so ungeheuerlich... und sie ist es bis heute. Der Verlust von Menschen ist immer ein sehr einschneidendes Erlebnis, man wird an seine Grenze gebracht und muss sehen, wie man damit zurecht kommt. Trauer erlebe ich sehr körperlich, mir dann tut wirklich alles weh. Aber vor etwas zu stehen, daß im Leben alles infrage stellt, überfordert mich seit dem 14.7. jeden Tag. Aufzuwachen und zu erleben, daß Straßen, Brücken, Häuser, Gas, Strom, Wasser, Arbeitsplatz und Menschen weg sind, ist absolut irreal. Die grauenhaften Verwüstungen und Veränderungen von allem Gekannten machen mir sehr zu schaffen. Das nicht endende Leid und die Geschichten der Menschen dazu muss ich manchmal wegdrücken, weil ich es nicht mehr aushalte. Gestern sagte ein Bekannter "Peter, ich muss jedes Mal weinen, wenn ich ins Dorf fahre." und das erlebe ich genauso. Beim raus- und beim wieder reinfahren. Heute Nacht kam ich von der Arbeit zurück und habe gesehen, daß wieder zwei Häuser am Nachmittag abgerissen wurden. Das erschlägt mich. Von ehemals 550 Menschen leben hier immer nur noch 50 Menschen. Anfangs dachte ich, daß ist sicher dem kommenden Winter geschuldet, aber das ist nicht richtig. Die Menschen gehen in nicht geringer Zahl weg. Ich (wir alle Betroffenen) sind in einer Lage, nicht entscheiden zu können, was richtig oder falsch ist. Alles ändert sich fast täglich und wir ändern uns mit dieser Katastrophe. Wo führt MICH das hin, diese "neue Realität"? Geduld aufzubringen fällt mir augenblicklich so schwer wie noch nie. Darum weiss ich auch, daß ich aufpassen und auf mich achtgeben muss. Zu trinken kommt nicht in Frage. Auch und erstrecht nicht nach über 15 Jahren nüchternen Lebens. Im Auto hörte ich zufällig ein Lied von Herbert Grönemeier und den Satz "Das Leben ist nicht gerecht." ... Wie wahr, dachte ich.
Peter
Ganz herzlichen Glückwunsch zu 17 erfolgreichen Jahren.
Dank an Euch alle!
LG Peter
Hallo,
was für eine gute Nachricht! Ich freu mich sehr für euch und gratuliere zu deinem tollen Erfolg!
LG Peter
Liebe Freunde,
mir ist schon das ein oder andere Mal in Selbsthilfegruppen aufgefallen, daß neu hinzugekommene Freunde durch klare Worte Angst bekommen, weil diese harsch formuliert werden. Natürlich sind klare Worte wichtig. Aber Angst möchte ich als Mensch, der gerade auf einem ganz neuen und unbekannten Weg ist, nicht bekommen. Diese Angst möchte ich weder als "Du bist noch nicht soweit!" interpretiert wissen noch möchte ich vor den Kopf geworfen bekommen, der Wunsch nach Erhalt einiger sozialer Kontakte sei "nasses Denken". Das kann so sein, muss aber nicht so sein. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind die Wege eines Menschen, seinen Weg in eine zufriedene Trockenheit zu finden. Einige Freunde machen das sehr konsequent, andere weniger und sind dabei vielleicht auch unvorsichtiger. Aber so wenig wie wir in Köpfe schauen können, so wenig können wir eine Erfolgsprognose in Sachen Trockenheit geben. Wir können nur zeigen, wie es geht. Ich habe immer den Wunsch, daß ich in der Lage und Verfassung bin, dies liebevoll und freundlich zu tun. Harsche Worte haben mich immer abgeschreckt. Ein Online-Forum ist eine phantastische Sache, aber ein paar Dinge fehlen mir zur Selbsthilfegruppe vor Ort: erstens die erforderliche Disziplin aufbringen zu müssen, aufzustehen und hinzugehen und zweitens, daß ich Gestik und Mimik der Freunde nicht wahrnehmen kann. Eines habe ich in guter Erinnerung: in meinem zweiten Job als Polizist hatten wir ein kleines Schreibheftchen. Darin war auf jeder Seite unten gedruckt: "Sei und bleibe freundlich.". Ich fand das gut und ich finde das heute noch gut. Es hält mich an, so zu sein, wie ich selber behandelt werden möchte.
Danke fürs Lesen.
Peter
Guten Morgen Tinka,
Herzlich willkommen und schön, daß du hier bist. HIer bist du richtig und du bist hier nicht allein. Das, was du gerade auf die Beine stellst, haben viele vor dir auch so oder ähnlich durchgemacht. 120 Tage ohne Alkohol sind eine stolze Zahl!
Ich habe auch ungefähr in deinem Alter Schluß mit dem Alkohol gemacht und mir ein neues, trockenes und zufriedenes Leben aufgebaut, das ich nie wieder missen möchte. Das ist zwar schon etwas her, denn ich bin nun 58
.
Das es dir nicht schwer fällt, nicht zu trinken, ist gut. Ich hoffe, es liegt nicht nur an den vielen Kontrollen? ![]()
Mit dem Austausch hier im Forum kannst du auch die schwierigen Momente im Leben und im Alltag bewältigen, denn der Teufel Alkohol bleibt immer auf unserer Schulter sitzen. Aber wie gesagt: du bist hier unter Gleichen, darum ist der Austausch so unglaublich wertvoll.
Liebe Grüße, Peter
Hallo Hanseat,
Glückwunsch zu dieser tollen Zahl! Und immer noch einen Tag drauf ![]()
Deine Einschätzung zu AA teile ich nicht. Es ist dort jedem überlassen, das Sprituelle anzunehmen oder nicht. Das oberste Ziel ist das Gleiche, wie hier auch: ein zufriedenes und trockenes Leben. Persönliche Gespräche sind dort sehr wohl möglich. Dazu muss man aber auch selber beitragen, sich öffnen, zuhören. Die guten Kontakte kommen von selber, wenn man sie denn kommen lässt. Und mit dem Ende eines Meetings muss das nicht das Ende eines Gesprächs sein, erstrecht nicht eines persönlichen Gesprächs.
Ich wünsche dir, daß du dann in einer anderen Gruppe warm wirst - hier scheint das ja schon mal zu klappen! ![]()
Viele Grüße, Peter
Guten Morgen Fee,
natürlich verfolge ich auch deine Nachrichten ständig, wie so viele hier. Zuerst einmal kann ich dir nur gratulieren, daß du so zügig ein Wohnungsangebot hast. Zögere nicht - je schneller du mit deinen Kindern das Haus verlässt, um so besser. Selbst wenn die Wohnung nicht so dolle sein sollte, ist doch eure Sicherheit am wichtigsten! Was schöneres oder größeres oder was auch immer, kannst du später immer noch suchen. Toll, damit bist du einen ganz großen Schritt weiter. Und diese Woche folgen weitere Schritte, die DU allein angestoßen hast. Da ziehe ich den Hut!
Deine Zweifel spüre und lese ich, Fee. Aber du machst das richtig. Und bei allem Zweifel vergiss nie, daß aus ihm die Sucht spricht. Die Sucht ist in jeder Hinsicht bedrohlich und kann sehr schnell für euch gefährlich werden. Darum: Abstand Abstand Abstand. Gib´ihm keine einzige Gelegenheit zu jammern, zu bedrohen, zu beleidigen. Kümmere dich vor allem um dich selber und um deine Kinder. Damit machst du wirklich alles richtig.
Viele Grüße, Peter
Hallo Tobi,
das war ja ein starker Auftritt. Ich bin ganz sicher, das macht was mit dir
und zwar was gutes!
Ich finde es zwar immer schwierig, wenn man sich als noch nicht allzulang Trockener in Gefahr begibt. Aber wenn ich ehrlich bin, war ich genauso. Es ist wohl auch stark abhängig vom Typ Mensch. Ich war auch sehr froh und erleichtert und kann dich sooo gut nachfühlen.
Alles Gute für Tag 174!
Peter