Beiträge von Petter

    Hallo igel,

    auch wenn Du Dich nun leicht überfallen fühlst, kannst Du Dich ja mal in aller Ruhe hier durchs Forum lesen.

    Deine Freundin hat da eine gute Adresse entdeckt. :D

    Ich kann gut verstehen, daß Du Dich vom Ballast befreit fühlst. Jetzt ist es raus, mir ging es genauso. Der Ballast wird aber erst dann wirklich weniger, wenn Du Dich mit dem Alk und Dir auseinandersetzt.

    Dafür hast Du mit diesem Forum eine hervorragende Hilfe!


    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

    Peter

    Hallo igel,

    schön, daß Du hierher gefunden hast!

    Ich habe bis vor gut fünf Monaten auch ähnliche Mengen Alkohol zu mir genommen. Irgendwann kam der Punkt, wo ich einfach nur noch Angst hatte vor dem, was da noch kommen könnte, wenn ich so weitermachen würde.

    Mit Hilfe dieses Forums bin ich seit Juni trocken und es geht mir so gut wie seit Jahren nicht mehr.

    Wenn Du magst, stell´ Dich doch mal vor!

    Ich wünsche Dir/Euch alles Gute.

    Peter

    Guten Morgen Marla,

    ich finde es gut, daß Du das gleich hier berichtest! Das ist doch, wie Fides schon sagte, ein großer Schritt.

    Du wirst es wieder schaffen, ohne Alkohol zu leben, da bin ich ganz sicher! :lol:

    Ich drück´ Dir ganz dolle die Daumen!

    Ganz viel Kraft und liebe Grüße von

    Peter

    Hallo Aladin,

    herzlich wllkommen hier im Forum!

    Dein Beitrag ist - wie Du siehst - angekommen und es gibt natürlich auch ein feedback.

    Du brauchst hier keine Manschetten zu haben; alle wissen, warum sie hier sind und man redet auch nicht drumherum, dazu ist "es" zu wichtig. Wie Pauli schon sagte: "Trau´ Dich einfach!"

    Ich freue mich, mehr von Dir zu lesen!

    Alles Gute wünscht Dir

    Peter

    Hallo Micha,

    ich bin erstaunt!

    Mir war überhaupt nicht klar, dass es die Möglicheit einer Abhängigkeit bei Kaffee gibt.
    Bisher wusste ich nur, dass zuviel Kaffee ungesund ist (wie ja eigentlich alles, wenn im Übermass "genossen"...).

    Wie sieht es denn dann bei Dir mit Teein aus? Magst Du mal etwas dazu äußern oder gibt es da schon etwas Geschriebenes?

    Beste Grüsse und alles Gute wünscht Dir:

    Peter

    Hallo Peter,

    vielen lieben Dank für Deine Schilderung von Mutters Geburtstag.

    Ich lese mit großer Hochachtung, wie Du ihre Äußerungen und Ansichten mit einer gehörigen Portion Gelassenheit verarbeitest. Dazu gehört schon wirklich etwas! Für mich zeigt das besonders gut, daß Du sehr viel Arbeit in Dein trockenes Leben gesteckt hast (hört sich vermutlich etwas blöd an,...). Ich bin echt beeindruckt! Toll! :)

    Erst gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit meiner Mutter, in dem auch meine noch frische Trockenheit Thema war. Ich habe das Gefühl, sie wird und sie kann nicht verstehen, was zur Zeit mit mir passiert. Und ich bin leider schon jetzt soweit, ihr nichts mehr davon erzählen zu wollen.

    Natürlich wünsche ich Dir noch viel Erfolg bei Deiner neuen Tätigkeit als Moderator in der SHG.

    Alles Gute Peter

    Hallo Gerd,

    herzlich willkommen und auch von mir noch einmal Lob zu Deinem abstinenten Leben!

    Ich glaube, wir können von Dir hinsichtlich eines trockenen Lebens einiges lernen!

    Ich freue mich sehr, weiter von dir zu lesen.

    Alles Gute


    Peter

    Hallo Demi,

    und herzlich willkommen im Forum.

    Lies Dich hier mal in Ruhe durch (am besten ohne sechs Bier). Du hast bereits den ersten Schritt gemacht und hier etwas geschrieben. Beim Schreiben überkamen Dich Deine Gefühle und Du hast begonnen, zu weinen. Du merkst also noch etwas, und das ist gut. Bleib´hier, schreibe wenn Du magst und lies hier weiter. Es wird Dir helfen! Und hier sind ganz ganz viele liebe Leute, die Dir auf Deinem neuen Weg beistehen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!

    Peter

    Hallo,

    mir ergeht es ähnlich wie esgehtanders und anderen: ich sehe jetzt jeden Tag unzählige (..fast) Leute auf der Strasse, bei denen ich ein Alkohol-Problem zu sehen meine. Und das sind nicht die offensichtlichen "Fälle", die uns ohnehin überall begegnen: der/die mit der Bierflasche in der Hand oder der/die an der Kasse im Supermarkt stehende/n mit Verlegenheitskäufen.
    Vielleicht ist es wirklich so, dass "man" sich erkennt, wie Meni schon vermutet.
    Auf jeden Fall bin ich jeden Tag neu zutiefst erschrocken und traurig wenn ich sehe, wie unglaubliche viele Menschen sich Tag für Tag betäuben.

    Uns allen eine trockene, gute Zeit:

    Peter

    Hallo Micha,

    danke für die Schilderung Deines Weges. Dass Du nun seit 1994 trocken

    und clean bist, ist eine wahnsinnig tolle Leistung, ich ziehe gerne meinen imaginären Hut!

    Ich bin noch ganz frisch dabei und freue mich immer sehr, so etwas zu lesen.

    Natürlich freue ich mich auch auf viele weitere Beiträge von Dir.

    Alles Gute! Peter

    Hallo Paule,

    herzlich willkommen hier im Forum!

    Wohlfühlen kann man sich hier durchaus, es ist wirklich ein tolles Forum. Mir hat es immer sehr gut getan, hier zu sein, zu lesen und zu schreiben.

    Ich wünsche Dir alles Gute und einen guten Anfang für Deine Therapie. Wird schon, wirst sehen! :D

    Peter

    Guten Morgen Dicken,

    und auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Ich wünsche Dir, dass Du die erste Nacht gut hinter Dich gebracht hast.

    Vielleicht hast du ja auch etwas unruhiger geschlafen, weil nach den vielen Antworten von gestern klar wird, dass sich mit dem Entschluss, nichts alkoholisches mehr zu trinken, etwas mehr ändert im Leben.

    Am Anfang hatte ich grosse Angst vor meinem Entschluss. Man lässt ja bewusst diese nasse Zeit hinter sich und ahnt, dass es damit alleine wohl nicht erledigt ist. Und das stimmt!

    Aber ich kann Dir nur Mut machen und möchte Dir zurufen, es möglichst vielen zu sagen und Dein Outing als Alkoholiker nicht hinauszuschieben. Wenn es raus ist, lebt es sich leichter und du wirst respektiert.

    Ausserdem bin ich der festen Überzeugung, das die Chancen einer dauerhaften Trockenheit erheblich besser sind, wenn man - auch in dieser Hinsicht - zu sich steht.

    Viel Mut, Kraft und damit die notwendige Ehrlichkeit wünscht Dir

    Petter

    Hallo neuesleben,

    du brauchst hier weder "weiche Knie" noch "Angst" haben! Wir sind alle aus dem gleichen Grund hier.

    Angst solltest du eher haben, wenn alles weitergeht, wie bisher! Freu´ Dich auf ein freies, selbstbestimmtes Leben!! :D

    Lies dich hier in Ruhe durch; Du hast eine gute Adresse erwischt!

    Alles Gute

    Peter

    Hallo Ihr Lieben,

    und herzlichen Dank für eure Einschätzungen!

    Mittlerweile nehme ich dieses Doxepin eine Woche und es geht mir nicht schlechter. Der Arzt meinte heute jedenfalls, ich sähe bedeutend besser aus. Ist doch was.

    Als ich die ersten Schritte in mein neues Leben unternahm hat mir irgendjemand hier im Forum mal gesagt, daß ich nicht ungeduldig mit mir sein soll - und vor allem nicht leichtsinnig. Leichtsinnig, weil ich trotz Abstinenz noch in "meine" ehemalige Kneipe gegangen bin.

    Mittlerweile glaube ich, daß das einer der schlimmsten Anfangsfehler gewesen ist. Ich habe vermutlich tatsächlich mein Suchtgedächtnis immer wieder gefüttert, obwohl ich das natürlich nicht wollte. Vielleicht kommen daher die Angst- und Panikattacken. Seit ich mir darüber mehr Gedanken mache, geht es mir wirklich etwas besser.

    In nächster Zukunft werde ich keine Orte mehr aufsuchen, wo man sich primär aufhält, um Alkohol zu konsumieren. Ich trinke keinen Alkohol, also muss ich da auch nicht hin.

    Und die Leute dort vermisse ich auch nicht mehr. :D:D

    Das ist nun wirklich merkwürdig, dass ich dafür über vier Monate gebraucht habe..., aber ich bin ja auch eigentlich noch ein Säugling, was mein nüchternes Leben angeht!!!

    Ich wünsche Euch weiter alles Gute!

    Peter

    Mensch dibo,

    klasse! :D

    Du machst das ganz richtig! Schön, daß Du den Mut gefunden hast und nun die ersten Schritte erfolgreich losgehst.

    Manchmal denke ich, daß man das Schlimmste eigentlich schon hinter sich hat, wenn man über den Tiefpunkt hinaus erkannt hat, daß es so nicht weiter geht: damit meine ich die Uneinsichtigkeit, die einen hindert, ein neues Leben zu beginnen. Da bist Du nun weiter, dibo! Herzlichen Glückwunsch dazu!

    Weiterhin alles Gute und viel Kraft!

    Peter

    Hallo Ihr Lieben,

    vor knapp zwei Wochen habe ich zu einem Thread von esgehtanders meinen Senf dazugegeben, der "Komisches Phänomen" hieß.

    Ich habe nach über vier Monaten im trockenen Leben nun einen Tiefpunkt, der mich so ziemlich komplett lahmlegt.

    Mein "komisches Phänomen" zeigt sich in massiven Attacken; diese überfallartigen Zustände blockieren mich nicht nur im Moment, indem sie auftauchen, sondern sie behindern mein frisch aufgebautes, trockenes und positives Leben nachhaltig, denn ich bin nur noch passiv und bekomme im Alltag fast nichts mehr auf die Reihe!
    Ich denke überhaupt nicht an Alkohol, ich habe kein Verlangen und erlebe diese körperlichen Attacken gerade in den Augenblicken, in denen ich nie und nimmer damit gerechnet hätte: es zuckt in der Brust, ich bekomme Atemnot, der Puls geht (vermeintlich) in die Höhe und ich habe das Gefühl, nicht mehr weitergehen zu können.

    Und schon bin ich in einer Situation, in der ich den ganzen Tag durch die Gegend gehe und mich frage, WANN geht es wohl wieder los? Das macht mich wahnsinnig und blockiert mein Leben!

    Ich habe das meinem Arzt erzählt und auch einer schon länger trockenen Bekannten. Beide rieten mir zu versuchen, mittels eines Antidepressivums diese Zeit zu überbrücken. Seit fünf Tagen nehme ich "Doxepin dura 50" und ich frage mich, ob ich da nicht eventuell in etwas anderes, nämlich vielleicht in eine neue Abhängigkeit hineinschlittere.

    Ich wünsche Euch weiterhin eine gute trockene Zeit!

    Peter