Beiträge von Petter

    Hallo dibo,

    schön, daß Du in dieses Forum gefunden und "das Eis gebrochen" hast. Schon sehr bald wird es Dir körperlich deutlich besser gehen, wenn Du bei Deinem eingeschlagenen Weg bleibst.

    Die Sache mit dem Rauchen solltest Du Dir gut durch den Kopf gehen lassen: geh´ doch Dein neues Leben Stück für Stück, und überfordere Dich nicht mit zuviel guten Absichten!!

    Wichtig ist jetzt zuerst Deine Nüchternheit - das Rauchen - oder Nichtrauchen - läuft Dir ganz sicher nicht einfach so weg...

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft für Dein neues Leben.

    Peter

    Hallo Stefanie,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Schön, daß Du hierher gefunden hast!

    Hier braucht sich nun wirklich niemand zu schämen (das kann ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen :) ), und es ist immer wieder sehr wohltuend, hier schreiben und lesen zu können.

    Du bist auf dem richtigen Weg und wirst mit jedem neuen, trockenen Tag Dein neues Leben lebenswerter finden und es genießen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und auch Freude dabei!

    Peter

    Hallo Ivo!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum! Und natürlich ersteinmal: alles Gute zu Deinen ersten acht Tagen!!!

    Ich kann mich da auch noch ganz gut reinfühlen, bei mir ist "es" auch gerademal vier Monate her. Diese erste Woche werde ich nicht vergessen.

    Du hast alles richtig gemacht und kannst stolz auf Dich sein -das ist eine Riesenleistung. Ich freue mich, Dich zu lesen!

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Peter

    Guten Abend esgehtanders,

    es ist wohl so, daß uns so etwas immer wieder "droht", aber im Laufe der trockenen Zeit immer weniger wird. In den letzten Tagen habe ich diese Unruhe vermehrt und es geht mir gewaltig auf die Nerven. Zeitweise geht dann im Kopf gar nichts mehr und ich frage mich zehnmal (eher öfter...), ob ich vielleicht doch nicht ganz richtig ticke. Tu´ ich aber!! Und ich habe wieder einmal gemerkt, wenn man über ein Problem redet, wird es schon ein wenig kleiner. Und so wünsche ich uns allen eine ruhige, gute Nacht!

    Alles Gute! Peter

    Hallo esgehtanders,

    gut, daß Du dieses Thema aufgemacht hast! Mir ergeht es ähnlich, und nachdem ich laut Blutbild und vom Blutdruck her völlig ok bin, denke ich manchmal, ich bin/werde vielleicht Hypochonder...

    Mein Blutdruck war zu meiner nassen Zeit jahrelang viel zu hoch, zeitweise bedrohlich. Er wurde eingestellt und normalisierte sich. Bereits nach zwei-drei Wochen ohne Alkohol ging der Druck massiv runter und ich musste das Medikament absetzen. Jetzt, nach vier Monaten eines neuen, alk-freien Lebens habe ich latent zu niedrigen bis normalen Blutdruck.

    Trotzdem aber habe ich manchmal körperliche Symptome, die mich sehr an meine Saufzeit erinnern und mir dann ganz schön zusetzen. Es sind zwar nicht mehr ganz so Schlimme, aber diese plötzliche Unruhe und der schnellere Puls versetzen mich schlagartig zurück in die frühere Zeit.

    Bei meinem Hausarzt bin ich mit diesen für ihn "irrationalen" Ängsten völlig deplaziert. Da denke ich dann durchaus mal, daß ich unter Umständen überteibe, oder aber mir einen Arzt suchen sollte, der sich mit Suchtproblematiken besser auskennt.

    Jetzt schaue ich mal wie empfohlen mit google bei "vasopressin max planck" nach.

    Mich machen mich diese Symptome sehr unsicher - vor allem, weil sie so plötzlich, sozusagen von jetzt auf gleich kommen.

    Peter

    Hallo Kiki!

    Das liest sich wirklich toll!

    Du hast das ganz klasse beschrieben und gehst den richtigen Weg. Dein Körper wird dankbar wieder zu alten (bzw. ganz neuen!!!) Kräften zurückfinden. Mit Deinen positiven Gedanken wirst Du ein wunderbares neues Kapitel aufschlagen! Ich habe mir übrigens gerade eine Scheibe guter Gedanken abgeschnitten - du wirst es aber nicht merken! :wink:

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Peter

    Hallo esgehtanders,

    schøn, dass du dich vorgestellt hast! Herzlich Willlkommen im Forum!

    Ich habe leider auch so aufgehört wie du, und kann es wirklich niemandem raten! Das nur ganz kurz.

    In deinem letzten Halbsatz kann ich alles das wiedererkennen, was es lohnt, den Schritt der Abstinenz zu verfolgen:
    "...jeden Tag kommt ein Stück von mir zurück..." - toll, nicht?

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!


    Peter

    Hallo Seele,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich habe gerade deinen letzten Beitrag gelesen und finde es sehr gut, dass du dich deinem Arzt anvertraust.

    Was mir sehr bekannt vorkam: du denkst laufend an Alkohol! Die vielen Gelegenheiten, die vielleicht entstehende Verlegenheit, wenn du ablehnen solltest, Alkohol zu trinken, was ist nächste Woche usw.
    Setze deine Nüchternheit an die allererste Stelle in deinem Leben, dann erübrigen sich diese Fragen!

    Denke nicht an den Alkohol, er hat es nicht verdient soviel Beachtung zu bekommenl - denke an DICH.


    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!

    Peter

    Hallo Toby,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinen drei trockenen Wochen!

    Du bist auf dem richtigen Weg! Je länger Du dabei bist, desto einfacher regelt sich das mit den Freunden, glaub´mir! Wichtig ist doch zuerst mal Deine Trockenheit und Dein Leben.
    Deine Trinkmengen und Deine Fragen bzgl. Freundschaft haben mich sehr an mich erinnert. Vor allem auch der Stolz, dem Alkohol den Weg aus dem Leben zu weisen!

    Ich wünsche Dir viele weitere solche Erfolge!

    Peter

    Hallo meine Lieben in diesem Forum,

    ich muss es jetzt doch loswerden, obwohl ich eigentlich noch gar nicht wollte. Aber vorhin habe ich etwas im Fernsehen gesehen, was mich zum Weinen brachte: ein junger Mann auf einer Treppe in Hamburg, vollkommen vom Alkohol gezeichnet und im Grunde am Ende seiner Kraft um Hilfe bittend. Mir tat das sehr weh, weil mir der Gedanke kam, was dieser junge Mensch unter Umständen opfert: sein Leben.

    Nun aber:

    Ich bin soooo wahnsinnig glücklich über meine ersten drei Monate ohne Alkohol! Gerade habe ich mir zu diesem Jubiläum eine Riesenkanne Tee gegönnt ( :D ) und die letzten Monate und Jahre Revue passieren lassen. Vor ungefähr einem Jahr bin ich ins Krankenhaus gefahren, weil ich dachte mein Herz gibt auf. Während der Arbeit hatte ich massive körperliche Probleme und habe immer nur auf den "Feier"abend hingelebt, um nachzufüllen. Ich hatte bei jeder Wetterlage Schweißausbrüche. Ich konnte keine 500 Meter laufen, ohne an mein zukünftiges Grab zu denken. Meine Haut sah aus wie ein schlecht gebackener Streuselkuchen und den Blick in den Spiegel habe ich gemieden, wann immer ich konnte. Meine sozialen Kontakte lief ich schleifen. Das alles (und noch viel mehr...) hat mich nicht davon abgebracht, zu saufen. Im Gegenteil: sich immerzu selbst leidtuend musste der "tröstende Freund" her, wann und wo, erst recht wie teuer, das war egal. Mir graust es, wenn ich daran denke und es tut immer noch sehr, sehr weh, wenn ich daran denke, wie schlecht es mir wirklich ging und wie kaputt ich mich gemacht habe.

    Und nun dieser gewaltige Sprung in den letzten drei Monaten..., ich habe mein Leben fast auf den Kopf gestellt (obwohl ich bzw. der Alkohol das nie wollte :twisted: ). Nie hätte ich gedacht, dass es so gut werden könnte ohne Alkohol!! Ich mache lange Spaziergänge (ohne Schweißausbrüche), ich habe neue Dinge angefangen wie eine neue Sprache zu lernen, und ich habe auch alte Dinge wieder entdeckt und nutze meine Zeit sehr viel intensiver und zufriedener. Überhaupt: die Zeit! Jetzt gibt es sie wieder, nachdem ich sie im Suff jahrelang nicht wahrgenommen habe. Um nun noch zum Thema zu kommen: ich entdecke Seiten an mir wieder, die ich immer gern gemocht habe und die ich in meiner nassen Zeit einfach weggeworfen hatte. Ich kann tatsächlich zuhören, Anteil nehmen, mich manchmal einbringen und vor allem mag ich die meisten Menschen wieder und kann wieder auf sie zugehen. So war ich früher auch mal, hat man mir neulich gesagt,... ich war doch sehr beschämt.

    Ich habe neue Leute kennengelernt - Leute, die ohne Alkohol leben und glücklich sind. Leute, die in ähnlicher Lage waren und sind, und mit denen ich mich austauschen kann. Und natürlich vor allem dieses Forum und damit EUCH ALLE. Ihr werdet mich hier so bald nicht mehr los! :wink:

    Ich möchte Euch allen herzlich danken und umarme Euch!

    Euer heute sehr glücklicher Peter

    Hallo Frodo,

    das hast du wirklich gut gemacht! So viele gute Schritte in so kurzer Zeit - toll!

    Die Sache mit der Scham, naja....
    Ich denke, in dem Augenblick, indem man sich so ein Elend wie den eigenen Alkoholismus bewusst macht und danach richtig handelt (wie du jetzt gerade), kann man erst einmal stolz sein und ein bischen besser in die Zukunft blicken!

    Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!

    Peter

    Hallo Paula,

    ich möchte Dir schnell zu Deinem zwölften Tag gratulieren!
    So wie Du berichtest, ging es mir auch und deshalb freue ich mich sehr für Dich, weil ich es so gut nachvollziehen kann.
    Bleib´weiter stark und geniesse Deinen Urlaub!

    Alles Gute auf Deinem Weg

    Peter

    Hallo Ryan,

    ich finde es klasse, dass du mit dem Rauchen aufhören willst! Vielleicht hast du gestern zufällig die Doku dazu auf arte gesehen? Dort wurde sehr klar, dass die ganze Problematik mit der Nikotinsucht ungeheuer komplex ist..., was aber nicht heißt, dass es unmöglich ist, aufzuhören! Ich habe es vor gut 2 1/2 Jahren geschafft, und mein bester Freund ist heute genau zwanzig Tage ohne Qualm. Es ist im Grunde eine Sache, die sich nach der kurzen Zeit des Nikotinentzugs ausschließlich im Kopf abspielt. Die Methode des von Tag zu Tag hangelns, also "heute nicht" rauchen, halte ich für richtig. Du kannst in jedem Augenblick ungeheuer stolz auf dich sein, den du ohne Kippe lebst. Zu diesem Müll (Tabak) selbstbewusst NEIN zu sagen, gehört für mich zu den besten Erlebnissen! Mir selbst hat dabei das Buch von A. Carr ganz gut getan - ich glaube, ich habe es mehrfach gelesen. Das Schöne am Nichtrauchen ist, dass du innerhalb sehr kurzer Zeit ein deutlich besseres Körpergefühl hast, nicht mehr stinkst und vor allem: kein Sklave dieses absolut unnützen Zeugs mehr zu sein.
    Ich wünsche dir sehr viel Erfolg bei deinem Entschluss!

    Peter

    Hallo Daniela,

    herzlichen Glückwunsch und viele viele weitere Monate wünsche ich Dir!!

    Habe auch bald mein "zweimonatiges" und freue mich darauf fast so wie ein Kind auf den Geburtstag... :D

    Alles Gute und viel Kraft weiterhin wünscht

    Peter

    Hallo Bloody,

    mir geht es ähnlich wie Caruso: erst seit einigen Wochen trocken - aber bereits ein Leben gewonnen, daß ich nicht mehr missen möchte.

    Ich hatte auch "nur" Schlafschwierigkeiten, Schwitzen, ein wenig Herzrasen und dachte: "na, dass geht ja noch...". Bis ich dann die Dinge hier im Forum über den Entzug gelesen habe und mir davon ganz schön bange wurde. Wenn das bei mir noch glimpflich war, wie ergeht es anderen, die noch mehr gesoffen haben? Und wie wird es mir ergehen, wenn ich weitermache??

    Es ist gut, wenn Du Dir über die vermeintliche Leichtigkeit eines Entzuges Gedanken machst!

    Ich wünsche Dir alles Gute und ein wunderbares Leben ohne Alkohol!
    Es lohnt sich!!

    Peter