Beiträge von Mäuki

    Hallo Kaleu,
    ich sehe es genau so das Florena nichts hätte ändern können.Das habe ich ihr auch geschrieben.Ich sehe das auch so.

    Doch Kaleu ich kenne Suizidgedanken seit ich ungefähr acht Jahre alt bin und auch noch heute.Ich bin bestimmt weit über die vierzig Jahre mit dem Gefühl aufgewacht mit dem Bewußtsein es ändert sich nichts und man findet keinen Ausweg mehr.Und dann hab ich mich über den Tag gequält.
    Ja und es stimmt.Als ich mir das Leben nehmen wollte hab ich auch nichts gesagt.
    Jedenfalls nicht direkt.
    Aber ich lebe noch.
    Und ich bin sogar sehr oft auch glücklich seit zwei Jahren.
    Und das obwohl ich mein ganzes Leben gesagt hatte :Ich kann diese scheiß Leere nicht mehr aushalten

    Ist das nicht schön? :oops:

    Mäuki

    Hallo Kaleu,
    hab ja schon geschrieben das ich anderer Meinung bin.
    Macht ja nix.
    Weil ich hätte auch immer die Angst die falsche Entscheidung zu treffen.Ich meine das einer geht obwohl man ihm hätte helfen können.
    Und eigentlich glaube ich wirklich das man es bei jedem schaffen kann auch den letzten Weg lebenswerter zu gehen.
    Jetzt magst du denken......mein Gott is die vielleicht naiv. :roll:

    Ja das bin ich auch oft und das ist auch gut so.
    Das bewahrt auch ganz oft die Hoffnung.

    Hallo Girasole,
    warum sollte ich nicht in einem Forum für Co-Abhängige schreiben.Ich bin aufgewachsen in einem Umfeld von Alkoholikern.Mein Vater,Onkel,Cousin........alles Alkoholiker.
    Meine ganzen Verwandten haben immer übermäßig getrunken.
    Mein Schwiegervater mit dem wir als ich verheiratet war auch zusammenwohnten bis er starb,war Alkoholiker.
    Meine Tochter in Jugendzeiten und auch als ihr Kind schon da war hat täglich getrunken.
    Mein Ex-Schwiegersohn war Heroinabhängig.
    Das war alles als ich noch nicht abhängig war.
    Das wäre doch schon Grund genug sich auch als Co zu fühlen.
    Als ich selber trank habe ich einen Freund gehabt ,auch er war Alkoholiker.

    Wir sind hier im einem Forum Girasole.Hier darf jeder schreiben wo er will.Außer im geschlossenen Bereich,dort muß man sich anmelden.
    Für wen ich mich einsetze das ist meine Sache.Ich setze mich für Dinge ein die mir wichtig sind.Oder soll ich dich immer erst fragen?

    Mit der Eigenberechtigung sprichst du ein besonderes Thema an was schon mit in die Sterbehilfe geht.

    Ich bin grundsätzlich gegen den vorzeitigen auch selbst erwünschten Tod.
    Ich finde die Gesellschaft sollte sich eher mal Gedanken machen wie man z.B. auch sterbenden Menschen den letzten und auch wichtigen Weg lebenswerter macht.
    Und das gleiche denke ich im Prinzip auch über Selbstmordgefährdete.
    Auch dieser sucht wohl was lebenswertes.
    Aber ich sag es auch deutlich........das ist meine Meinung!!!!!
    Auch du mußt sie nicht annehmen.Solche Ansprüche habe ich nicht.

    LG Mäuki die sich nicht als Gutmensch sieht,aber auch nicht als dominierend die einfach nur ihre Meinung gesagt hat..........weil is doch ein Forum oder? :wink:

    Hallo Renate,
    wenn du vorher meine Nachricht an Florena gelesen hättest,dann hättest du wohl auch gelesen,das ich der Meinung bin,kein Mensch sollte sich damit erpressen lassen.
    Ob man immer den Notarzt anrufen kann?
    Ich glaube diese Entscheidung ist oft schwierig.
    Schließlich entscheidet man ob derjenige wirklich selbstmordgefährdet ist oder nicht.
    Aber das kann nur jeder für sich einschätzen oder einschätzen wollen.
    Wenn man selber aber nicht helfen kann oder will ,
    sich aber nicht sicher ist das doch was passiert und deswegen sich auch noch mit Schuldgefühlen quält, kann er sich und damit auch dem anderen Hilfe holen.
    Ja auf jeden Fall muß der RTW kommen,sonst ist es unterlassene Hilfeleistung.

    Ja stimmt die beiden Gruppen die du benennst,äußern dies bestimmt häufig.
    Und irgendwann mag man auch denken......schon wieder das sinnlose Gelabber.
    Hinter jeder Selbstmorddrohung und sei sie auch erst mal leicht dahergesagt,kann große Verzweiflung dahinterstecken.
    Das ist immer schwer einzuschätzen,aber ein kleiner Blick darauf kann ja auch manchmal nicht schlecht sein. Man muß ja nicht immer die Augen ganz zu machen.

    Ich finde es auch sehr schwer da die richtige Entscheidung zu treffen.

    LG Mäuki

    Hallo Kaleu...........du schreibst :

    Ja und? Dann hätte er sich eben eine Woche später umgebracht.

    Du kannst Menschen die nicht leben wollen nicht retten.

    Es geht nicht.

    1Denn sie wollen nicht leben

    Ich könnte erbrechen wenn ich das lese.
    Das hört sich ja so an als ob du jemand bist dem die Verzweiflung anderer scheißegal sind.
    1.) Ja und? Dann hätte er sich eben eine Woche später umgebracht.

    Das weißt du nicht! Oder ? Und rechtfertigt das dein Nichthandeln im Moment ?

    2.)Du kannst Menschen die nicht leben wollen nicht retten.

    Es geht nicht.

    Doch oft geht das ,das würdest du wissen,wenn du dich jemals damit beschäftigt hättest.
    Aber da es dir ja egal wäre...wozu? :roll:

    1.)Denn sie wollen nicht leben

    Das ist defenitiv nicht so :!:
    Das sind Menschen die stark verzweifelt sind und sich nicht in der Lage fühlen momentan mit ihrer jetzigen Situation zurechtzukommen.
    Das heißt nicht das sie es nicht wollen.
    Sie können nicht,weil sie krank sind.
    Kannst du das nachempfinden? Warst du schon mal so weit das du dich umbringen wolltest?Ich meine so richtig?Das glaub ich nicht,denn würdest du nicht so schreiben.


    Und obwohl ich es weiß das es sowas gibt.....also solche Aussagen von anderen Menschen.
    Ich bin immer wieder aufs Neue erschüttert so etwas zu lesen :!:

    Mäuki

    Hallo Florenza,
    ich glaube nicht das du Schuld hast an dem Tod deines früheren Freundes.
    Nicht jeder der ein Problem hat ,bringt sich deshalb gleich um.
    Man sieht Menschen auch nicht unbedingt an das sie sich umbringen wollen.Die Verzweiflung ist oft so groß das sie sich nicht mehr mitteilen können.
    Wie soll das Umfeld es dann bemerken?
    Das ist ein trauriger Kreislauf.

    Ich kann verstehen das du da bei deinem Ex Partner schauen wolltest,was los ist.
    Kein Mensch will das ,das sich jemand umbringt.
    Ich glaube aber du mußt auch sehr aufpassen auf dich um dich aus Schuldgefühlen sich nicht wieder in seinen Bann reißen zu lassen.

    Wenn solche Situationen nochmal auftreten würde ich anders handeln.
    Es hätte auch seine Mutter nach ihm schauen können oder sein jetziges Umfeld.
    Und wenn du mal irgendwann wieder in die Situation kommst,das er mit Selbstmord droht..........ist es zu ignorieren auch sicherlich nicht der richtige Weg.........Ich denke auch für dich nicht.
    Die Sorge um ihn das er sich das Leben nimmt würde dich wohl quälend begleiten.
    Da solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen(Einweisung in die Psychiatrie) .Jeder der sowas äußert wird eingewiesen.

    Jeder sollte handeln bei solchen Äußerungen ,denn die Gedankengänge die ein psychisch kranker Mensch hat können sehr wechselhaft sein.
    Und ein mal eben ein dahingesagter Satz:Ich bring mich um wenn du nicht.............kann schnell zu einem Satz werden der im Geheimen ernst wird.

    Dennoch finde ich sollte auch keiner ( in dem Fall du) durch so eine Äußerung gezwungen werden Dinge zu tun die einem so gar nicht tun.


    Also denk ich .......man soll die Augen nicht verschließen vor der Verzweiflung anderer aber trotzdem auf sich achten und sich ernst nehmen. Ich wünsch dir viel Kraft.

    LG Mäuki

    Hallo Matthias,
    ich freu mich immer noch über einen Teddy und andere Kuscheltiere :oops:
    Ich habe zwar nicht viele,nur vier(2 Teddys,1Maus,1Hund mit rosa Pfoten und roter Haarschleife :) )
    Den Hund( Pauli )hab ich mir extra für die LZT gekauft.Da hab ich mich an meinen ersten Klinikaufenthalt erinnert.Da hat mir die Therapeutin immer son kuscheligen Stoffhund mitgegeben...........und das hat gut getan.

    Und ich hab schon als Kind immer lange an einer Riesenpfütze, die immer da war, gesessen und die Spatzen beobachtet.

    Ich kann mich an sowas erfreuen.
    Und Therapie?? Ich hab doch schon so viele gehabt.
    Aber ich bin im Moment mittendrin in meinem größten Problem und wenn ich es schaffe es ein wenig kleiner zu bekommen dann löst sich vielleicht auch das andere auf.
    Das seh ich im Moment als die einzige Lösung.
    Ich bin ja jetzt auch in der Geschlossenen. :lol: da schreib ich auch.Das tut auch gut. Aber da biste ja nicht.

    LG Mäuki :wink:

    Hallo Matthias,
    ich meine damit eigentlich mich ,
    den Gedanken den ich ständig mit mir rumtrage und den ich einfach nicht aus meinen Kopf rauskriege,
    der immer noch aufzeigt das ich alleine nicht lebensfähig bin oder vielmehr nicht fühle.
    Ich habs schon öfter geschrieben,
    wenn mein Partner nicht mehr da wäre würde ich das alles nicht mehr ertragen.
    Die Gefühle die ich oft habe ,kann ich nur aushalten ,weil er mir sehr viel Halt gibt.
    Soviel wie noch nie jemand in meinem Leben.

    Und so habe ich öfters Angst das ihm was passiert.
    Wenn das wäre ,dann werde ich wohl wieder trinken.Und das nicht weil ich Spaß haben will,
    sondern weil ich es ohne ihn gar nicht ertragen könnte die ganzen Gefühle.Dann würde ich wohl aufgeben.

    Nix neues also und ich hab auch kein Mittel dagegen wie ich den Gedanken loswerde.Das macht mir Angst.

    Es ist also nix neues.

    Seit gestern fühl ich mich gut............ich weiß nicht warum.
    Es kommt genauso überraschend als wie wenn es mir schlecht geht.

    Und dir wünsch ich ein schönes Wochenende

    LG Mäuki :wink:

    Hallo Jürgen,

    ja man kann es wohl auch Arroganz nennen
    für manche vielleicht auch die Suche nach der Leichtigkeit..........in der Hoffnung das man es kontrollieren kann.
    Was wie wir ja wissen ein Trugschluß ist,
    denn die Leichtigkeit verfliegt schnell und über bleibt die Verzweiflung.

    und dann gibt es noch den
    Gewollten Wiedereinstieg.........nämlich den wenn man sich aufgibt.

    LG Mäuki

    Hallo Matthias,
    vorab eine Frage...........
    Wer ist denn Müki .........is die neu... :lol::lol:

    Ja was ist mit denen die trocken waren.
    Ich glaube die können sich nie sicher sein.Das Leben kann einem viele Fallen stellen..............Suchtgedächtnis ,Gefühle ,vermeintliches Spaß haben,oder einfach nur der dumme Gedanke.....ach diesmal hab ich es unter Kontrolle.

    Aber wirklich gewollt geht wohl niemand wieder in die Abhängigkeit,so denke ich.Ich weiß aber auch das es anders sein kann,nämlich dann wenn man sich aufgibt.

    Wenn sowas in seinem Umfeld passiert,ja dann kann man nebst sicherlich vielen anderen Gefühlen auch Enttäuschung spüren.Aber du hättest es auch nicht ändern können.

    LG an dich von Mäuki :)

    Hallo Jürgen,

    diese Frage war natürlich nicht ernst gemeint,sondern diente als Beispiel.

    Ich sehe das auch so ,das man nur begrenzt helfen kann.Man kann eigentlich nur begleiten.Hilfe anbieten.
    Und da ist es wohl unterschiedlich,wie der Betroffene reagiert.
    Das ist ja das traurige.Ich würde aber nie sagen ,derjenige ist selbst schuld,wenn er nichts unternimmt.Oft reicht die Kraft nicht.

    Ich wäre früher wohl froh gewesen wenn mich jemand an die Hand genommen hätte und mir gesagt hätte wo es langgeht.
    Trotz vielfacher Hilferufe in meiner Umgebung meinerseits,ist niemand auf die Idee gekommen mir zu helfen,sonst hätte ich es wohl schon eher geschafft.
    Und ich fühle mich zur Zeit immer noch stark suchtgefährdet,obwohl ich es nicht will.

    LG Mäuki

    Na ja ob Mitleid oder Mitgefühl............

    das sind Wortspielereien.
    Ich habe 2 Freunde verloren die getrunken haben.
    Bei beiden tat es weh ( nochmal ganz anders ausgedrückt)

    Und nein ich sehe nicht so das es unbedingt freier Wille ist zu trinken.Zumindestens dann nicht mehr wenn man voll drin steckt in der Sucht.

    Dieser Satz.......er kam von dir Jürgen:
    Wer niemand anderen schädigt, darf sich selbst zugrunde richten - so isses eben.

    Ich finde damit macht man es sich verdammt einfach.Dann müßte man auch jeden Selbstmörder von der Klippe springen lassen.Würdest du zugucken?Er schadet ja niemanden.

    Alkoholismus ist für mich immer noch eine Krankheit,deren Ursachen sehr tiefgründig sein können.Und auch das Uneinsichtige kann zur Krankheit gehören.Da kann man auch Mitleid oder meinetwegen Mitgefühl haben.

    Ich leide mit......
    Ich fühle mit....

    Ok wenn ich das lese neige ich zum mitfühlen.
    Aber manchmal tut es auch weh das man leidet.

    Ich finde das Saufen hat eher in die andere Richtung eine Sonderstellung.
    Gesellschaftlich glaube ich das Alkoholismus immer noch nicht als Krankheit anerkannt ist .Sowas spüre ich fast alltäglich wenn wieder mal abfällige Bemerkungen über die asozialen Alkis gemacht werden.

    Meine Meinung dazu.

    LG Mäuki

    Matthias,
    danke :)
    mir fällt nix anderes ein...........schon aufgrund meines Alters :roll:

    Slowly,
    danke schön.........den hab ich gestern gehabt.
    Und heute auch noch :lol: Hab heute auch noch frei .

    Lieben Dank euch beiden

    Mäuki :wink:

    Danke schön fürs Erbrechen .
    Für diejenigen die jetzt nicht wissen was kotzen heißt-
    Es hatte dieselbe Bedeutung wie Erbrechen.
    Ich könnte also auch schreiben :

    ICH KÖNNTE ERBRECHEN1

    Hallo

    ICH WAR HEUTE NACHT MAL WIEDER IN EINER VON DEUTSCHLANDS AUFBEWAHRUNGSANSTALTEN FÜR NICHTBRAUCHBARE.

    ICH MUßTE MAL WIEDER IN VIELE TRAURIGE GESICHTER GUCKEN.MANCHE WAREN AUCH EINFACH NUR LEER.

    und manche kann ich auch einfach nicht sehen,
    WEIL SIE DENKEN SIE WÄREN WAS BESSERES WEIL SIE KOHLE HABEN.
    und ich mag kein Geld,weil ich denke ,ohne wäre die Menschheit glücklicher.

    Ich weiß zwar ein Mittel gegen die traurigen oder leeren Gesichter.
    ABER ICH WENDE SIE NICHT AN.
    Statt dessen sag ich : DA IST JETZT KEINE ZEIT FÜR.
    und das mitten in ihr Gesicht.

    Warum mach ich das ? Weil ich das Geld brauche ,das ich nicht mag.


    Und außerdem hab ich mich heute Nacht auch sehr allein gefühlt,
    und hatte starken Suchtdruck.

    ICH KÖNNTE KOTZEN:(Darf ich Erbrechen schreiben? )
    Mäuki :x

    Hallo Matthias,
    ich glaube das es zu Streitereien kommt,weil es wie so oft im Leben ist.
    Es gibt halt viele verschiedene Meinungen.
    Und jeder glaubt er hat Recht und möchte seine Meinung weitergeben.
    Es fällt halt schwer bei seiner Meinung zu bleiben und gleichzeitig die andere zu akzeptieren.
    Ich schließe mich da nicht immer aus.
    Und wenn es nicht so wäre ,wäre vieles einfacher im Leben.
    Glaube ich. :)

    LG Mäuki :wink: