Beiträge von Mäuki

    Hallo Forum,
    ich melde mich wieder.
    Nachdem ich hier kurz mein Leben dargestellt habe,
    bin ich gedanklich oft wieder mittendrin.
    Ich durchlebe sämtliche Gefühle (Trauer,Schmerz,Verzweiflung,Hoffnungslosigkeit,Einsamkeit usw.)

    Im Moment überwiegt die Wut,heute mischt sich die Hoffnungslosigkeit ein,
    jemals unbelastet leben zu können.(Altbekannte Gedanken drängen sich in meinen Kopf)

    Ich habe angefangen mit meiner Schwester zu sprechen über unsere Kindheit.
    Vor ein paar Tagen habe ich angefangen in schriftlicher Form mit meinem Bruder zu sprechen.
    Ich will endlich Klarheit was abgelaufen ist!!! Ich will das endlich gesehen wird was passiert ist!!!
    Ich habe auch angefangen mit meinen Kindern darüber zu schreiben.

    Mir ist bewußt geworden das mein Vater ins Gefängnis gekommen worden wäre, wenn meine Schwester und ich ihn anzeigt hätte.
    Und dies wohl für sehr,sehr viele Jahre.Es wäre wohl eine Schlagzeile wert gewesen in der Zeitung!!!!!!!

    Stattdessen schwebt das Verbrechen unter dem Tisch,
    wir spielen mit meiner Mutter heile Welt(außer mein Bruder....er hat den Kontakt abgebrochen)
    Ich entwickle manchmal heftige Wut auch gegenüber meiner Mutter.
    Das sind Momente in denen ich ihr den ganzen Dreck auf den Tisch knallen könnte. :twisted:
    Aber sie ist 77 und obwohl ich mittlerweile fast sicher bin das sie davon wissen müßte ,tue ich es nicht.
    Es würde sie in Verzweiflung stürzen.
    Und da ist ja auch noch der kleine Funke Hoffnung da ,das sie nichts gewußt hat,sie über 10 Jahre nichts mitbekommen hat.
    Also schweige ich ihr gegenüber weiter auch wenn sie sprachlich manchmal von meinem Vater spricht als wenn er der größte war.
    Und ihre Ehe auch die beste war.
    Dabei war alles nur Dreck :!:

    Ich könnte das alles ohne meinen Freund nicht aushalten.
    Ich weiß wenn er nicht da wäre würde ich trinken.

    Ich wünsche mir meine Gedanken besser unter Kontrolle zu bekommen,
    damit das Positive was ich im Moment erlebe bestehen bleibt.
    Ich weniger Einbrüche habe.


    Mein Problem besteht weiter darin das ich trinken werde ,
    wenn mein Freund nicht mehr bei mir sein würde.
    Ich habe bei Martins Thread schon gefragt:
    Soll ich es ignorieren?
    Gibt sich das ,desto länger man trocken ist?

    Es ist halt so ich kann es ohne das Gefühl der Liebe nicht mehr aushalten.
    Weil ich es so noch nicht gespürt habe.

    LG Mäuki

    Hallo Martin,
    Danke für deine Antwort,
    ich sehe das genauso das man sich nie sicher sein kann.
    Sondern das man achtsam sein muß.

    Im Gegensatz zu dir gibt es bei mir immer noch eine Situation ,bei der ich weiß das ich trinken werde.
    Ich schreibe dazu noch in meinem Thread.Hab ich auch am Anfang schon.
    Ich weiß nicht ob ich es ignorieren soll?
    Ob es sich gibt desto länger man nicht trinkt?

    LG Mäuki

    Hallo Martin,
    10 Jahre sind ja schon ganz schön lange.
    Hast du keine Situation im Kopf bei der du wüstest das du trinken würdest wenn sie eintritt?
    Und falls nicht ,hattest du mal eine in den 10 Jahren und wie hast du deine Gedanken dazu umgekehrt?
    Ab wann kann man sich sicher sein das man nicht mehr trinken wird?
    Kann man sich überhaupt sicher sein?
    Ich frag das ,weil ich mir in letzter Zeit gerade dazu Gedanken mache.

    LG Mäuki

    Hallo Sunshine,
    danke das du das klargestellt hast.
    Ich habe das auch nicht so empfunden.
    Du hast geschrieben du verstehst mich nicht und du wirst es irgendwann leid.
    Ich kann nur so schreiben wie ich in dem Moment kann.
    Ich finde trotzdem noch verständlich.(Was hattest du eigentlich nicht verstanden?)
    Darauf war das bezogen das du dich nicht quälen sollst.

    Nein was ich meinte war in einem anderen Thread.
    Hochmanipulativ finde ich das du mit deinem aha ausdrückst ich würde eh nur lächerliches Zeug schreiben.
    Es lesen auch andere hier.
    Ich sage dazu das das mein Empfinden ist.
    Du wirst sicher was anderes sagen.
    Und ich werde es nicht glauben.(So bin ich manchmal/allgemeines Mißtrauen)
    Also laß es einfach als gesagtes Stehen.Ich habe auch keine Lust zu streiten.

    Und noch was zum stehenlassen:
    Ich wollte dir noch sagen das ich es anmaßend finde das du hellge als mein Ober-Guru zu bezeichnen.
    Da provozierst du auch ein wenig
    ,findest du nicht auch? Warum?
    Wie kannst du wissen was ich denke ?
    Also sage nichts über mich was du nicht weißt.

    Ich empfinde hellge als sehr feinfühlig auch verletzbar und für mich vertrauenswürdig.
    Das sehe ich nicht bei jedem so.

    Mäuki

    Hallo Nys,
    habe heute mal kurz reingelesen,
    sehr interessant deine Gedankengänge.

    Laß dich doch nicht davon abzubringen zu schreiben,
    von manchen die meinen es hätte hier nichts zu suchen.
    Wenn es dir hilft.
    Ich bin überzeugt das es viele gerne lesen.
    Keiner ist gezwungen zu lesen.

    Und ich lese jetzt mal noch genauer :wink:

    LG Mäuki

    Hallo,
    ich wollte heute weiter über mich schreiben.

    Mein Leben nach der Trennung von meinem Mann,
    die Zeit in der ich zur Alkoholikerin wurde

    Meine Trennung von meinem Mann hatte mir ziemliche Schuldgefühle gemacht.Er litt darunter(zumindestens dachte er das)
    Aber es ging nicht anders .Ich habe sehr bewußt gespürt ich liebe ihn nicht und hatte es wohl auch nicht.
    Was uns zusammengeführt hat?
    Ich bin mir nicht sicher.......
    Verzweiflung,das Gefühl allein zu sein
    später..Gewohnheit,moralische Wertvorstellungen,Angst vor danach(Trennung)

    Neben den Schuldgefühlen war ich aber auch unendlich befreit,
    Keiner mehr da ,der einem weh tun konnte.
    Ich fing an Bekannschaft mit der Freude des Lebens zu machen.
    Aber das Gefühl der Einsamkeit schlich sich auch wieder an.
    Ab und dann trank ich dann um es zu Betäuben.


    In der Zeit lernte ich meinen Ex-Freund kennen,
    wir waren erst nur Freunde die sich gedanklich manchmal Trost gaben.
    Irgendwann waren wir zusammen.
    An dem Tag als wir zusammenkamen hatten wir viel getrunken,
    und ab dem Tag an habe ich jeden Tag getrunken.
    Mein Freund war Alkoholiker.
    Aber ich denke ich wäre vielleicht auch so zur Alkoholikerin geworden,
    es war nur eine Frage der Zeit.
    Ich hatte viel Spaß am Anfang,
    ich erlebte das Leben in einem Rausch,
    Durch dieses Erleben fühlte ich mich sehr befreit,unbefangen,und viele andere positive Gedanken.
    Ich trank jeden Tag mehr und irgendwann war ich fast gar nicht mehr nüchtern.
    Mein Leben drehte sich 8 Jahre darum wann ich endlich wieder trinken kann.
    Die letzten 3Jahre glaube ich ,kamen die Depressionen wieder,
    ich hatte keine Achtung mehr vor mir.
    Ich habe viele unschöne Dinge gemacht.

    Ich bekam Angst das ich es bald nicht mehr schaffen würde.
    Ich sagte es meinem Freund.
    Er sah es nicht so das ich ein Alkoholproblem habe .
    Er gab mir den Ratschlag weniger zu trinken.
    Manchmal war er sauer wenn ich so viel trank.
    Ich konnte aber nicht wenig trinken.
    Ich war kräftemäßig ziemlich am Ende und ich hätte einen Partner gebraucht der mich unterstützt.
    Es hat lange gedauert der Weg zur LZT.
    Ich wollte , aber ich hatte nur die Kraft langsam zu gehen.

    Ich habe mich im Stich gelassen gefühlt.
    Er hat mich in der Sache nicht unterstützt.Ich glaube heute weil er selbst ein Alkoholproblem hat.
    Da habe ich mich innerlich und auch sonst sehr zurückgezogen.
    Ich war sehr froh als ich zur LZT kam.
    Danach habe ich mich getrennt,weil keine Liebe mehr da war.
    Unsere Liebe war im Alkohol entstanden und sie lebte eine Zeitlang davon.
    Und nüchtern sah man die Dinge mit anderen Augen.

    Ich habe meinen Ex-Freund nicht verlassen damit er sich dann deswegen mal mit seinem Alkoholproblem befasst.
    Ich habe ihn verlassen weil ich ihn nicht geliebt habe.
    Und das wahrscheinlich nie.
    Denn eigentlich kannten wir uns gar nicht richtig,
    weil man sich meist und auch nur dann im Rausch des Alkohols begegnet ist.


    In der LZT habe ich angefangen zu mir zu finden und ich bin noch nicht fertig.
    Ich habe auch die Liebe entdeckt.
    Ich habe sie nicht gesucht .
    Sie ist mir über den Weg gelaufen.

    LG Mäuki

    Hallo,
    ich finde die Kommunikation mit anderen Menschen teilweise sehr schwierig.
    Es ist mir nie so aufgefallen da ich erst vor kurzen angefangen habe damit.
    Und wie schon beschrieben war es auch nie erwünscht.
    Ich habe angefangen mir eine Meinung zu bilden über die Dinge des Lebens.
    Und das Beste ich traue mich oft sogar sie zu sagen oder sie einfach mal in den Raum zu stellen.

    Es ist dann meine Meinung/meine Wahrheit in dem Moment.
    Ich teile mein Empfinden mit.
    Ich bestehe damit nicht auf Übernahme meiner Meinung.
    Sowas finde ich tödlich.
    Ich kann auch gut eine andere Meinung stehen lassen,
    ich stelle meine dar aber ich aber ich glaube nicht das sie die Wahrheit von allen ist.

    Die Kommunikation!
    Sie ist oft schwierig.
    Das schwierigste finde ich das die Menschen oft nicht richtig zuhören/lesen.
    Sie glauben das man mit einem Satz den man gesagt/geschrieben hat,
    noch "tausend andere Dinge gesagt/geschrieben haben soll. :roll:

    Und mir fehlt oft der Einfall wie ich es hinkriegen soll mich verständlich machen soll.

    Hab ich etwa den Zug verpasst?
    So in der Art wie:Jetzt hat dich die Kommunikation 50 Jahre einen Scheiß Dreck interessiert ,
    jetzt brauchst du auch nicht mehr ankommen.


    Nö da sag ich mal : Nicht mit mir .
    Ich muß also versuchen die Dinge verständlicher darzustellen.
    Und ich muß besser zuhören/lesen was der andere sagt.

    Das wäre für jeden gut denke ich.


    Also übe ich weiter das Leben und das Sprechen/Kommunikation.

    LG Mäuki

    Garcia,
    ja die Liebe ,die wirkliche,die ist selten und großartig.
    Und ich hebe sie oft auf den Podest,
    und schau sie mir an.
    Weil ich so nie vermutet hätte.
    Ich hab sie nach 50 Jahren entdeckt.
    Ich freue mich drüber und sie würde mir fehlen.

    Aber ich vergesse nicht an mir zu arbeiten,
    weil es ohne dem die Liebe für mich nicht geben würde.
    Ich könnte es nicht fühlen.

    Und ich weiß es lohnt sich.

    LG Mäuki

    Renate ,
    ich habe für mich gesprochen/geschrieben,
    wie ich handeln würde.Momentan.
    Nicht über andere ,auch nicht über dich.
    Und deine Frage kann ich dir nicht beantworten.
    Ich spüre deine Gefühle nicht.


    inbetween,
    dein letzter kleiner Abschnitt,
    den teile ich nicht ,
    ich glaube das kann man auch in einer Beziehung erarbeiten.(das war jetzt nur mein Gedanke/Glaube für mich,ich sehe das es bei dir anders ist)

    Mäuki

    Kaleu,
    deine Aussagen in deinem ersten Absatz gebe ich dir teilweise recht,
    warum betonst du das so und warum sagst du mir das?
    Ich habe teilweise dasselbe geschrieben.
    Warum fässt du es für mich zusammen?

    Was mich in dieses Forum zieht?
    Die Tatsache das ich Alkoholikerin bin.
    Ich möchte mich austauschen(einfach gesagt)
    Ich lebe in einer Beziehung in der nicht getrunken wird.
    Folglich Nein zu deiner letzten Frage.

    Reicht das aus damit du dich nicht mehr wunderst?
    Warum hast du dich überhaupt gewundert lag es nicht auf der Hand?
    Und warum wolltest du es wissen?

    Mäuki

    Sunshine,
    es geht nicht um das Thema Abhängigkeit,
    davon habe ich zumindestens nicht geschrieben,da du mich ansprichst.
    Ich habe meine Gedanken mitgeteilt zu der Beziehung vom Nichtrinkenden zum Trinkenden.
    Du hast da wohl was falsch verstanden.

    Mäuki

    Hallo Girasole,
    nein einen Schlag ins Gesicht geben wollte ich niemanden.
    Ich habe meine Aussage nicht verallgemeinert,
    ich hasse Verallgemeinerungen.

    Ich kann deine Frage nicht beantworten,was ich tun würde wenn es meinen Tod zu Folge hätte?

    Wenn ich nicht trinken würde und mein Partner trinkt?
    Dann würde ich versuchen ihn dabei zu unterstützen Hilfe anzunehmen,
    ansonsten wenn es zu dem Zeitpunkt unmöglich ist für denjenigen Hilfe anzunehmen,
    würde ich einfach nur dasein,
    als jemand der einfach da ist und sagt:Ich liebe dich auch wenn du durch die Krankheit anders bist.(Und es ist ja nicht alles anders)
    Dies alles nur unter der Vorraussetzung das Liebe da ist.

    Girasole,
    ich kenne deine Geschichte nicht,
    jeder handelt so wie es für ihn am besten ist,also auch du.
    Ich verurteile niemanden dafür das er jemand verläßt weil er Alkoholiker ist.Das steht mir auch nicht zu.
    Ich finde man sollte nur ehrlich sein mit den Gründen.
    Und ich denke halt das ist oft nicht so.
    Mehr und nicht weniger wollte ich sagen.
    Nirgendwo habe ich geschrieben :Macht man nicht!!!
    Jeder hat seinen Grund.(Ich bezweifle nur das da immer noch Liebe dabei ist.....ich glaube seltener)

    LG Mäuki

    Hallo,

    ja das stimmt,
    Liebe heißt nicht Aufopferung!

    Und wenn ich jemanden beistehe egal weswegen,
    und wenn ich dies tue weil ich ihn liebe,
    dann kommt für mich das Gefühl von Aufopferung erst gar nicht auf.

    Und wer kann lieben?
    Ich sage mal jeder.
    Ich kenne noch nicht viel von der Liebe,
    aber was ich jetzt kennengelernt habe finde ich ziemlich schön.
    Aber ich könnte mir vorstellen das es viele verschiedene Sichtweisen von Liebe gibt.
    Und ich denke jede hat es verdient ernst genommen zu werden.
    Auch die des Alkoholikers als auch des Co-A.


    Ich glaube das viele Co-A. den anderen verlassen weil keine Liebe mehr da ist (wodurch auch immer dies passiert ist).
    Das habe ich auch schon getan.
    Ich habe ihn nicht verlassen,weil es besser für ihn gewesen wäre.

    Wenn ich heute anfangen würde zu trinken,
    und mein Partner würde mich deswegen verlassen,
    wüßte ich er hat mich nicht wirklich geliebt.
    Wenn er bleiben würde obwohl er mich nicht liebt,
    wär er nicht der Grund weshalb ich mich bemühen sollte aufzuhören.
    Weil ich spüren würde er liebt mich nicht.
    :!:
    Ich frage mich warum viele Co-A. sagen es ist wegen dem Alk,
    wo es doch eigentlich oft wegen der fehlenden Liebe ist?

    LG Mäuki

    Hallo,
    ich habe mich hier mal umgeschaut.
    Und ich finde Alkoholismus ist eine Krankheit,
    und wenn ich meinen Partner liebe lasse ich ihn damit nicht im Stich.
    Wenn mein Partner Krebs hat und ich liebe ihn lasse ich ihn nicht in Stich.
    Wenn mein Partner dement wird ...wenn ich ihn liebe laß ich ihn nicht im Stich.
    Wenn mein Partner liebe laß ich ihn nicht im Stich.

    Und wenn in Wirklichkeit keine Liebe da ist,
    dann kann man das nicht,
    dann hat man nur das angenehme was vorher da war gerne mitgenommen.
    Aber dann sollte man ehrlich sein und sagen :
    Ok ich mag dich aber Liebe ist es nicht,weil sonst wäre ich in der Lage dich in der schwierigen Zeit zu begleiten.
    Es ist meiner Meinung nach die bittere Erkenntnis ,das die Liebe fehlt,die einen gehen läßt.
    Wenn keine Probleme da sind fällt es nur nicht so schnell auf,das sie fehlt.
    Der Alkoholismus ist nicht der Grund auch wenn man das gerne schnell sagt.
    Es ist auch einfacher zu sagen :Ich schaff das nicht mehr du bist mir momentan zu anstrengend.
    als:Ich liebe dich nicht.

    LG Mäuki

    Hallo,
    ich wollte mich mal wieder melden.
    Im Moment geht es mir wieder gut.

    Schnuffig ja die alten Zeiten sind vorbei,
    schlechte Gedanken die sich von klein auf eingenistet hatten und über Jahrzehnte in mir verweilten,
    sind überarbeitet/neu bedacht,
    werden zur Zeit überarbeitet/neu bedacht,
    oder manche müßen vielleicht neu überarbeitet /neu bedacht werden.

    Ja aber das muß ja glaub ich sowieso immer wieder aufs Neue,
    weil alles andere bedeutet Stillstand.

    Ja keiner kann mich heute mehr misshandeln.
    Aber es ist nicht vergessen,
    ich kanns noch spüren.
    Vielleicht ist es ja auch so eine Art Selbstmisshandlung,wenn man sich so in seine alten Gefühle/Erinnerungen/Gedanken hineinfallen läßt.

    Ich bin nicht allein damit..das tut,auch wenns schlimm ist,gut.
    Ich habe gestern den Film "Die Folgen" gesehen.
    Ich habe mich dort oft wiedergesehen,
    man ist mit seiner"manchmaligen Andersartigkeit",
    nicht allein.


    Lea du hast Recht,ich weiß auch nicht warum es mir oft immer so wichtig ist verstanden zu werden.
    Vielleicht weil ich früher Jahrzehnte wenig gesprochen habe,
    und wenn dann bestimmt nichts über meine Probleme,
    und sonst hatte ich nichts zu sagen(Was auch???)

    Aber ich wurde verstanden ,
    jetzt als ich darüber gesprochen habe
    und es gibt mir ein gutes Gefühl.
    Aber was gibts auch eigentlich daran nicht zu verstehen

    und wenn ich ehrlich bin,könnte ich das auch nicht gebrauchen,
    das hab ich alles schon gehabt.

    Nys,
    dein Beitrag hat mich sehr berührt.
    ich habe in der Traumatherapie auch die Arbeit mit dem inneren Kind kennengelernt.
    Und ich bin manchmal sehr verschieden,
    ich bin das kleine Mädchen was Angst hat,
    ich bin das kleine Mädchen was sich alleine fühlt,
    ich bin das kleine Mädchen die das Leben nicht mag,
    ich bin das kleine Mädchen was Schmerz erleidet ohne zu schreien,
    ich bin das kleine Mädchen was sich in Traumwelten flüchtet.

    Ja ab und zu mutiere ich wohl auch zum Teenager ,
    der nur Blödsinn im Kopf hat,
    angriffslustig ist,
    und auch manchmal zu unkontrollierten Lachkrämpfen neigt.

    Und neuerdings bin ich auch oft einfach nur
    Ich
    und das ist auch gut so aber ich trau dem Braten nicht


    Weinen konnte ich noch nicht.


    Zusammengefaßt :
    Ich habe die Türen zugestellt in meiner Zweier-WG
    Ich hör das Monster aber ich laß es nicht rein.
    Und im Moment geht das gut.
    Ich weiß aber auch das es die nächste Minute schon wieder aussehen könnte.

    LG Mäuki

    Hallo,
    Katha und Sonnenblume,
    danke für eure Antworten.
    Es hilft mir im Moment wenn ich sehe ich werde gehört.

    Ich bin noch immer sehr aufgebracht.
    Meine Gefühle sind in Aufruhr geraten,
    die Erinnerungen drängen sich in meinen Kopf.

    Ich glaube es hängt mit den klaren Worten zusammen,
    ich habe mich zu sehr drauf eingelassen,
    habe in Erinnerungen geschwellgt,sie haben sich etwas festgesetzt.
    Ich spüre manchmal wieder merkwürdige Körpergefühle,mein Kopf droht manchmal an zu zu gehen.

    Seit gestern Abend ist es ein wenig besser geworden,
    weil ich ein Telefonat hatte,in dem ich angefangen habe zu sprechen.
    Und heute werde ich wohl darüber sprechen.
    Und meine Angst ist groß das ich nicht verstanden werde,
    oder man nur vorgibt mich zu verstehen.
    Das hab ich schon oft erlebt,
    man kann Dinge bei mir oft falsch deuten,
    und schon oft habe ich erlebt,das man mir daraufhin Dinge unterstellt die nicht so sind.
    Meine Hoffnung ist das ich das Gefühl bekomme verstanden zu werden,
    nachdem ich gesagt habe was mich bewegt.

    Ich bin immer noch so wütend was man mir angetan hat und mir keiner geholfen hat und traurig auch .
    Es hat sich keiner die Mühe gemacht .zu sehen wie es mir geht.
    Ich spüre den Schmerz darüber so heftig manchmal zur Zeit,
    das ich einfach weinen möchte.
    Aber ich kann nicht,
    weil ich denke ich muß stark sein wie ich es immer war.
    Damit es niemand sieht.

    Meine Schutzschilder gegen diese Gefühle (Alkohol/Depressionen) sind nicht da,
    und es tut einfach so weh.

    Meine Zweier WG..........da muß ich zur Zeit drum kämpfen,
    das Monster klopft ständig ein und will mir weißmachen ,das ich mit ihm davon nichts spüre.
    Aber dann spür ich auch wieder kein Leben mehr.

    Und meine Hoffnung besteht nun darin das es durch das Aussprechen besser wird,
    und das mein Gegenüber mich so ertragen kann,
    in meiner momentanen Schwäche.
    Und das die Liebe noch da ist.
    Und ich glaub wenn ich das spüre ,
    dann kann ich auch anfangen wieder stark sein.

    Und das Schreiben hilft auch immer ein wenig,Danke.

    LG Mäuki

    Katha,
    ich will nicht mehr in die Zukunft sehen,
    denn das läßt mich das Jetzt vergessen .
    Es läßt mich nicht mehr das Schöne des Moments sehen,
    weil ja die Zukunft besser werden soll.

    Ich plädiere für mich weiter das Jetzt.
    Und wenn ich im Jetzt bin,
    muß ich auch meine Augen schärfen,
    oder darauf achten das sie die Dinge richtig sehen.

    Und das was mir nicht gefällt aber dennoch nötig ist zu tun,
    kann ich versuchen sie in einem anderen Licht zusehen.


    Der Weg ist nie vergebens,
    man läuft ihn ja sowieso,
    festgelegten Zielen läuft er manchmal hinterher,
    aber läuft man ihn und schaut sich dabei um,
    dann kann er voller Überraschungen stecken.
    Und das im Jetzt.

    LG Mäuki

    Hallo Viola,
    Ja das Monster hält sich im Hintergrund auf,
    es lauert darauf bei der kleinsten Schwäche meinerseits wieder einzuziehen,
    das weiß ich genau.

    Und sag mal warum in alles in der Welt soll ich in die geschlossene ??
    Ja bin ich denn verrückt :x:lol:
    Ich überlege noch wegen dem Eintrittsgeld.

    LG Mäuki :wink: