Beiträge von sonne5

    Ja, liebe inga, allein sein hat auch schöne Seiten, nur kann ich sie wohl zu wenig geniessen.

    Mein Ex protzt derzeit mit seinen extremen sportlichen Aktivitäten, sodass ja niemand glauben kann, dass er je ein Problem mit seiner Liebe (Alk) hätte, dass macht mich rasend!!
    2 Stunden später sah ich ihn wieder vor seinem Stammlokal stehen, wie krass ist das eigentlich? Gehört das auch zum Krankheitsbild???

    Ich weiss, ihr werdet sagen was interessiert dich das noch wenn ihr eh schon getrennt seit. Richtig - und genau das ist mein Problem - wahrscheinlich Co für immer. Langsam verlässt mich die Hoffnung je von ihm loszukommen, obwohl ich auf nichts reagiere.
    Ich habe solche Wut und Unverständnis gegenüber mir selber, dass ich es einfach nicht schaffe mich emotional loszureissen. Ist das schon hoffnungslos Co? :(

    Liebe Grüße

    Hallo an alle!
    Danke für Eure lieben Antworten und Zusprüche, tut gut echte Zuhörer zu haben die einem sogar noch verstehen. :)

    Es ist unverständlich dass man oft die schlechten Seiten der Beziehung ausblendet und sich meist nur mehr an die guten Zeiten erinnern kann. Manchmal frage ich mich sogar, ob sein Alkoholkonsum wirklich krank bzw. so schlimm war.....Bei weiterm Nachdenken liegt dann das Problem Alkohol schnell wieder ganz oben und ich weiss wieder warum ich mich trennte.
    Trennung ist eben Trennung!
    Die Angst allein zu sein bzw. ihn an eine Andere zu verlieren ist oft sehr schlimm. Jedoch beruhige ich mich derzeit damit, dass ich mit seiner Lebensweise niemals leben hätte können (inkl. Alk), wenn das eine Andere kann dann Bitte - ICH nicht!
    Es braucht eben alles seine Zeit und die vergeht uns meist zu wenig schnell, aber langsam gehts bergauf - auch allein und dank EUCH!
    Schönes Wochende ohne Sorgen wünsch ich!
    Liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben!

    Heut ist wieder ein besserer Tag, Gott sei Dank!
    Auch deswegen weil ich eure Ratschläge befolgt habe und mich an all das schreckliche was ich erlebt habe erinnert habe.
    Teilweise habe ich wohl die ganzen Stänkereien, unfairen Vorwürfen,Wutausbrüche, verbale Beleidigungen und Handgreiflichkeiten vor lauter Co verdrängt und vergessen. Wie kann man sowas nur vergessen!!
    Jedenfalls hoffe ich mich nun bald von meinem Co verhalten zu lösen, denn ich merke immer wieder, dass ich keinerlei Mitleid mit ihm habe, bzw. ich mir keine Sorgen um ihn mache...
    Und darum werde ich mir an schlechten Tagen nicht die guten Zeiten mit ihm vor Augen halten, sondern die erlebten Tatsachen ans Licht führen.
    Danke Euch!

    Hallo!

    Bitte um Zuspruch bzw. Aufklärung:

    Bin wiedermal an einem Tief angelangt.
    Derzeit frage ich mich des öftern:
    Jetzt hab ich mich aus meiner unerträglichen Sauf-Lügen-Verleugnungsbeziehung befreit, all mögliche Hilfe angenommen, Kontakt abgebrochen usw.. und jetzt.....???
    Irgendwie derzeit kein allgemein besseres Gefühl... eine unbeschreibbare Leere.
    Ich weiss es ist nicht jeder Tag gleich, aber langsam befürchte ich dass es noch ewig so weitergehen wird und das macht mir Angst.
    Das Loslassen ist meine schwierigste Aufgabe in dieser Zeit - ja fast unüberwindbar....

    Wie überwindet man diese Zeit, die mich anscheinend in eine noch grössere Hilflosigkeit versetzt!

    Danke Euch!

    Hallo!
    Schön zu hören, dass du nicht mehr so leidest, auch dein Halsschmerz wird besser werden und dann wieder raus in die Luft und unter Leute.
    Hab derzeit auch viel zu tun und das hilft.
    Trotzallem denke ich immer noch viel zu viel, obwohl das jetzt doch gar keinen Sinn mehr macht - es ist eben schwer.
    Aber ich geniess die Ruhe ohne Angstzustände und endlich alldas tun können nach was mir ist.
    Mach weiter so und meld dich wieder.
    Liebe Grüsse

    Liebe MissPiano!

    Ja, es heisst wie in guten sowie in schlechten Zeiten... nur dann dürfte sich wohl niemand mehr scheiden lassen.

    Ich denke dass du (Gott sei Dank) deinen Tiefpunkt so wie die meisten hier noch nicht erreicht hast und gerade jetzt könntest du das noch verhindern.
    Natürlich kannst du bei ihm bleiben, ihm helfen und zu ihm stehen, nur dann darfst du dich über sein Problem nicht mehr beschweren und musst damit leben!

    Allerdings glaub ich nicht, dass du das willst, denn was machst du dann in diesem Forum?

    Vielleicht solltest du DIR auch ein Ultimatum setzen wie lange du noch zu ihm stehen willst, aber Vorsicht - geh dabei nicht unter.

    Wir wollen dir hier sicher alle nur helfen und dich davor bewahren, vor dem Tiefpunkt den viele hier erleben mussten, wo man sich plötzlich selber nicht mal mehr spürt!

    Alles Gute und liebe Grüsse!

    Liebe empty!
    Kann dich auch bestens verstehen.
    Bin seit knapp 2 Monaten getrennt und hab auch die Hölle hinter mir, habs dann endlich geschafft mich endgültig zu trennen und dann......?
    Nun ja, glücklich bin ich nicht gerade, denn (so wie auch bei dir) vermisse ich diesen XY immer noch, denke an ihn, was er macht, ob neu vergeben, trinkt er noch usw. schrecklich.
    Doch dann denk ich schnell was ich alles durchgemacht hab und komme immer wieder zu dem Entschluss, dass die Trennung das einzig richtige wahr und bin dann fast etwas stolz auf mich.
    Bei uns gibts totale Kontaktsperre und das ist gut, denn immer öfter merke ich dass alle Erinngerung langsam aber sicher verblassen. Trotzdem liebe ich diesen Menschen immer noch und das tut sehr weh.
    Auch ich wohne in einem kleinen Dorf und so erfahre ich ständig etwas von ihm, ohne dass ich es will und dass versetzt mich dann wieder für 2 Tage an einen Tiefpunkt.

    Versuche nicht dich nur abzulenken, sondern mach Dinge die du gern tust: hier schreiben, mit Freundinnen quatschen, shoppen usw. befass dich mit dem was dir gut tut (auch wenn dir anfangs nicht wirklich etwas einfällt, das wird...)
    Mir gehts wie gesagt auch nicht anders, ebenso kann ich es einfach nicht verstehen, dass ich XY nach all dem was war noch immer nachhänge, das ist schlimm und erniedrigend.
    Jedoch müssen wir da durch, auch wegen unsrer Kinder, denn so ein Leben wie es war - möchte ich nie wieder.
    Oft muss man auch mal lernen sich "allein" auszuhalten, ohne einen Partner usw. dass tut gut und man findet zu sich selbst, der Rest kommt hoffentlich von selbst.
    Mehr Ratschläge kann ich dir wohl nicht anbieten, da ich selber noch mitten drin stecke, aber wir geben nicht auf - den es wird jeden Tag besser werden, glaub daran!
    Liebe Grüße

    Liebe Petra!

    Keine all zu grossen Sorgen machen, eher einen Freund oder Angehörigen von ihm informieren um zur Sicherheit nachzusehen.
    Klingt wie in den meisten Fällen, eher nach einen Vorwand bzw. Versuch dich auf ihn aufmerksam zu machen, eigentlich unfair. Hab ich auch öfters erlebt, wenn man so schon nicht mehr abhebt oder auf SMS antwortet, kommen eben solche Zeichen, damit du Angst bekommst und dich bei ihm meldest.
    Wie gehts sonst?
    Liebe Grüsse

    Guten Morgen lottemotte!

    Hört sich für mich eher nach einem Grund bzw. Vorwand an um mit dir in Kontakt zu kommen.
    Bin seit knapp 2 Monaten getrennt und erhalte auch manchmal nachst einen Anruf wobei ich nicht rangehe und am nächsten Tag folgt dann meist eine SMS dass er irgendwas braucht usw.

    Wie gehts dir sonst?

    Liebe Grüsse

    Danke für Eure lieben Zusprüche!
    Es geht mir heute ganz gut, allerdings spüre ich etwas Wut auf mich selbst.
    Ich kann es einfach nicht lassen, mich über ihn Gedanken zu machen. Was macht er, wie gehts ihm, trinkt er, trocken usw. grausam
    Er verschwendet bestimmt keinen Gedanken mehr an mich und ich? grrr
    Es macht mich wütend und zugleich sehr traurig!
    Alles Liebe und schönes Wochenende! :(

    Hallo an Euch!
    Danke für die lieben Ratschläge, tut sehr gut!
    Heute denke ich ist ein guter Tag und ich freu mich aufs Wochenende.
    Ja ich werde versuchen meine Gedanken von ihm abzulenken und mich auf meine Aktivitäten zu konzentrieren. Auch wenn mich noch oft mein schlimmes Kopfkino einholen wird.
    Es ist eben schwer zu akzeptieren dass einem Menschen den man liebt der Alkohol und seine darin empfundene Freiheit wohl wichtiger ist als man selbst.
    Jedoch weiss ich dass dies kein Leben für mich und mein Kind gewesen wäre und dieser Gedanke hilft.
    Ich danke Euch!

    Liebe lottemotte!
    Wie du vielleicht schon bemerkt hast, sind hier in diesem Forum sehr viele die all dies schon mitgemacht haben so wie auch ich und dich deshalb gut verstehen.
    Auch bei mir gabs mehrere Trennungen bei denen ich immer wieder zu ihm zurück bin, anfangs funktionierte es dann immer - bis zum nächsten Rückfall/Terror.
    Die Zeiten in denen es dann funktionierte wurden immer kürzer und seine Ausfälle (Beschuldigungen gegen mich, Eskalationen usw.) dafür immer heftiger. Und dass alles könntest du dir noch ersparen.
    Das Thema wegziehen/eine andere Umgebung gab es bei uns zwar nicht, jedoch hab ich es schon oft als Folgereaktion des Süchtigen im Krankheitsverlauf gelesen. Also eine typische Reaktion bzw. Flucht dieses Krankheitsbildes.
    Vielleicht würde es anfangs auch besser funktionieren, weil man besser zusammenhalten muss weil man ja in einer neuen Umgebung anfangs niemand kennt. Jedoch wirds selbst dann wieder das gleiche Drama. Lies mal unter Verhaltensweisen eines Alkoholikers nach.
    Ich wünsch dir viel Kraft und nur das Beste, auch wenns sehr schwer ist. Ich bin an ähnlicher Stelle wie du, nur dass ich die Trennung diesmal durchziehe. (unter anderem auch deswegen, weil er sich diesmal nicht mehr so oft meldet und mich in gewisser Weise in Ruhe lässt).
    Wir schaffen dass!
    Alles Liebe!

    Liebe Aurora!

    Bist ja echt zu bewundern, ein Vorbild so zusagen, schön dich so glücklich zu sehen (lesen).

    Mit dem NEIN sagen und den Komplimenten tu ich mir auch ganz schwer, komplimente werden meist ignoriert oder gar nicht bemerkt und Nein sagen, naja es könnte einem ja jemand böse sein, oder viell könnte man dadurch auch jemanden verlieren usw. Typische Co-Gedanken eben.
    Aber wie man sieht kann man auch das umlernen auch wenns schwer ist, weil es einem ja bisher nicht wirklich bewusst war.
    Freu mich für dich!

    Hallo Hanna!
    Dank dir für deine Antwort, tut gut!
    Heute ist leider kein guter Tag, denke viel und das Schlimmste: ich vermisse ihn, trau es mir kaum zu schreiben dass ich sojemanden vermisse, aber es ist so.
    Mir kommen nur mehr seine guten Seiten in den Kopf und der erlebte Terror geht dabei unter, außerdem befürchte ich dass er mittlerweile vielleicht anderwertig vergeben sein könnte. Der Kontakt ist (fast) gleich Null.
    Ich weiss, dass meine Trennung das einzig richtige war und ich nur ohne ihm wieder glücklich sein kann, aber...naja es tut weh wenn dich jemand gegen eine Flasche Bier eintauscht und dann noch mit erhobenen Haupt herumstolziert!
    Und diese Gedanken fressen mich zeitweise auf.
    Trotzdem werd ich mich bemühen, allein weiterzukommen und mich auf die gegebenen Fakten zu konzentrieren, hoffe es gelingt.
    Hoffe auch, dass es dir gut geht und freu mich von dir zu hören. Liebe Grüße und danke

    Liebe Hanna!

    Danke für deine liebe Antwort.
    Weil mich auch Deine Erfahrungen sehr interessiert haben, versuchte ich nun deine Geschichte rauszulesen, kenn mich noch nicht recht gut aus hier und weiss nicht ob ich dir persönlich schreiben könnte?
    Jedenfalls sind zwar alle "Geschichten" hier sehr ähnlich ist ja auch ein Krankheitsbild, doch deine Erzählungen könnten ebenfalls von mir stammen fast unglaublich so ähnlich.
    Was mich am meisten so zermürbte waren auch seine Anschuldigungen an mich im Suff. Erst noch lustig und bester Laune und plötzlich von einer Minute auf die andere gings los mit stänkern, kritisieren usw. egal wo und egal wer aller zusah!
    Meist fing er dann immer wieder mit dem gleichen Thema an über das er mich ständig kritisierte und mich gleichzeitig am wunden Punkt erwischte.
    Immer wieder glaubte ich ihm, dass wohl ich der Grund für all diese Auseinandersetzungen bin, dass man es mit bzw. bei mir wohl nicht aushalten kann usw. immer das gleiche!
    Über sein Alkproblem wurde fast nie gesprochen, weil ich es vor mir selbst verleugnet habe und nicht wahr haben wollte, bis mir eines Tages auffiel, dass er mir im Suff ohne Grund oder Anlass den selben Vorwurf machte, immer wieder kam er oft aus heiterem Himmel auf meine ja sooo schlechten Eigenschaften. (will hier öffentlich nicht genauer beschreiben) und dass schlimmste: ICH GLAUBTE IHM.
    Doch eines Tages wurde mir dies bewusst: dass er es immer nur im Suff tat, egal warum wir ins streiten kamen, immer wieder hing er an diesem Thema fest, immer wars meine Schuld.
    Und nebenbei war mir an diesem Tag wirklich absolut keine Schuld bewusst. Und erst jetzt nach der Trennung wo ich hier soviel lese wurde mir bewusst, dass dies ein typisches Zeichen seines Krankheitsbildes war und nicht meine Schuld. (wie schlecht ich war, gemein, unfähig, beziehungsunfähig usw.)
    Und das hat mir geholfen, sehr sogar.
    Ich danke dir auch für deine Anleitung zu einem besseren Denken, was mir allerdings noch sehr schwer fällt.
    Freu mich von dir zu hören und schick dir liebe Grüsse!

    Hallo ihr Lieben!

    Danke für Eure Antworten und Euer Interesse an meinem "Leid".
    Ich fragt wies mir geht? Naja, es gibt "Solche" und "Solche" Tage, ihr versteht was ich meine.

    Heute ist leider kein so guter Tag, obwohl die letzten Tag recht angenehm waren.

    An guten sowie den letzten Tagen denke ich, dass ich völlig die Achtung von meinem Ex verloren habe, bzw. nichts mehr auf ihn halte, nach alldem was er mir angetan hat bzw. ich mir antun lassen habe und bin fest überzeugt die richtige Entscheidung getroffen zu haben. An solchen Tagen hab ich auch wieder Freude an kleinen Dingen und kann mich gut beschäftigen.

    Jedoch an Tagen wie diesen kreisen meine Gedanken leider ganz anders: mein Interesse gilt immer noch nur IHM, was macht er, wie denkt er, warum hat er das getan, was wollte er wirklich bei seinen nächtlichen Anrufen, vielleicht ist er doch nicht süchtig und ich übertreibe (so wie er immer sagte) usw. Und dann kommen auch wieder die schrecklichen Schuldgefühle die ich immer hatte, nicht weil er jetzt auf sich gestellt ist, sondern eher - ob nicht doch ICH Schuld an dem Misslingen unserer Beziehung hatte (und nicht sein Trinkverhalten)....

    dabei sind solche Gedanken jetzt uninteressant, aus und vorbei da nützt das ganze Grübeln nichts, wie gesagt ich weiss dass sehr wohl, aber meine Gedanken wohl nicht.
    Es geht mir auch mehr darum, wie ich mich nun an solchen labilen Tagen verhalten bzw. denken soll, damit ich alles besser überwinden kann??

    Danke Euch

    Liebe Aurora,
    danke für deine lieben Zeilen.

    Ich weiss, dass mein Schritt der Richtige war, aber das Herz spielt eben noch nicht so mit.
    Wir waren knapp 3 Jahre zusammen, keine lange Zeit ich weiss, aber wenn ich eine Beziehung eingehe, steckt bei mir immer sehr viel Gefühl dahinter.
    Wir haben uns schon öfter getrennt und sind nach ein paar Wochen wieder zusammengekommen, die Phasen in denen er es bei mir mit "weniger" Alk aushielt wurden immer kürzer, bis ich schliesslich die Tatsache endlich erkannte.

    Spione habe ich keine, aber lebe in einer Kleinstadt wo man selbst ungewollt solche Dinge erfährt oder teilweise selber sieht.
    Es tut eben noch weh, wenn ich an seine verletztenden Schuldzuweisungen zurückdenke und zusätzlich die Vermutung dass er mich kaum vermisst!
    Ich weiss ich soll jetzt an mich und meine Freude am Leben denken, aber oft fällt es mir wirklich schwer mich gedanklich von ihm abzuwenden.
    Kaum ein anderes Thema interessiert mich mehr als über IHN nachzudenken und dass macht mir Angst. Richtig Co!!
    Ich muss einfach versuchen, mich auf meine Interessen zu konzentrieren um wieder mehr Freiheit in meinen Gedanken zu finden.
    Im Kopf weiss man immer alles, aber im Herzen gehts eben nicht so leicht.....

    Liebe 'Grüße und gute Nacht

    Liebe Schmetterlingsfee!

    Ich bin auch neu hier, und verstehe dich allzu gut, da es mir sehr ähnlich geht, ausser dass ich mich vor einigen Wochen getrennt habe.

    Leider muss man sagen, es wird nicht besser werden, eher schlimmer.
    Sorry wegen der harten Worte, aber gegen den Alkohol ist man als Co machtlos.

    Und wie so oft hier beschrieben, kannst DU ihm wahrscheinlich niemals helfen, dass kann er nur selber, leider.
    Auch ich wollte es lange nicht wahrhaben und hab alles verdrängt und beschönigt, bis schließlich neben meinem Kind alles eskaliert ist.

    Schütze Dich und Dein Kind, ich weiss wie schwer dies ist und wahrscheinlich willst du dies gar nicht lesen, dass es wahrscheinlich besser wäre dich zu trennen.
    Aber es besteht die Gefahr, dass du mit ihm untergehst und wenn er dich nicht mehr an seiner Seite hat, wird er vielleicht zu denken beginnen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft!
    LG

    Hallo ihr Lieben,

    bin ganz neu hier und kenn mich auch kaum aus.
    Trotzallem hat mir dieses Forum hier die Augen geöffnet.
    Bin eine Co-Abhängige wie es im Buche steht, jetzt jedoch getrennt.

    Habe das volle Programm wie so oft hier beschrieben hinter mir:
    mein Partner hat:
    viel getrunken, Streit provoziert, agressiv, launisch, für alles mich oder andere beschuldigt usw.

    ich hab dazu passend:
    alles beschönigt, verleugnet, vertuscht und ihm nebenbei alles geglaubt was er zu sagen hatte, bzw. wie schlecht und beziehungsunfähig ich wohl sei.
    Obwohl mir mein gesamtes Umfeld monatelang schon sagte, dass wohl eher seine Alkoholsucht zu unseren Problemen beitragen würde als alles andere, habe ich es nicht kapiert.
    Doch schön langsam, eben durch die vielen Berichte hierherrinen kann ich ziemlich sicher sagen, dass er Abhängig ist.

    Das Problem liegt derzeit darin, dass ich im Kopf zwar weiss dass Richtige getan zu haben, aber mein Herz leider immer noch sehr an ihm hängt.
    Ich habe den Kontakt seit ein paar Wochen total abgestellt, er trinkt anscheinend mehr als zuvor, mit deftigen Ausfällen und dann wieder versuchte Abstinentphasen.
    Vielleicht gibt mir jemand etwas Hilfe, um auch gefühlsmässig weg zu kommen, denn derzeit drehen sich noch immer all meine Gedanken als Co nur um ihn.

    Vielen lieben Dank!