Beiträge von Sagara

    Grüß' dich, Clärchen!

    ""Damit hat er dir den schwarzen Peter zugeschoben, bleib, schau zu und schau wieviel du aushalten kannst. Oder beende die Beziehung.
    Gut möglich dass er glaubt du gehst sowieso nicht, warum dann auf Alk verzichten?
    Das sind die Spielchen die unsere Alkis mit uns spielen, es liegt an uns was wir tun. Und glaub mir, ich weiss wie schwer es ist. Ich habe das Spiel über 15 Jahre gespielt.
    "

    Du hast recht! so ist es.
    Ich komme mit dem "schwarzen Peter" überhaupt nicht zurecht; hab' volle Schuldgefühle, weil er ja sonst ein lieber ist.
    Die Schuldgefühle sind ein großes Problem bei mir. Es kostet mich echt Überwindung, Dinge zu tun, die mir gut tun.
    Ich spiele "das Spiel" jetzt auch schon mehrere Jahre .... ; ich kann und will jetzt nicht mehr.

    Ich fürchte die Auseinandersetzungen, weil er meine Position ja doch nicht verstehen kann .... irgendwie muss ich da auf meinem Standpunkt bleiben, dass ich "so" einfach nicht weitermachen will.
    "Kraft, Kraft, Kraft" .... das brauch' ich dann in solchen Situationen :wink:

    Danke, dass Du mir das so klar vor Augen geführt hast!


    Grüß' Dich, Morgenrot!

    Danke auch Dir für Dein herzliches Willkommen!

    Meine Zurückgezogenheit war & ist freiwillig; ich hab' das einfach gebraucht bzw. bin ein eher zurückgezogenen Mensch.

    Aber ich kenne die Situationen, in denen ich auch denke "oh weh, das fällt dann vielleicht wieder auf mich zurück" ..... Diese sind für mich belastend und ich muss mich dann wieder "erden", indem ich mir klar mache, dass ich für ihn nicht verantwortlich bin.
    Womit auch immer er nicht zurechtkommt und deshalb trinkt - es gibt andere Lösungsmöglichkeiten, die ihm zur Verfügung stünden.....

    Ja, der Alkohol, der ist ein Teufel :evil:

    ...und eigentlich muss ich mir ja selber helfen :wink:


    Lieben Gruß,
    Sagara


    Grüß' Dich, Girasole!

    :( Danke!!!
    Aufgrund der großen weiten Welt ...
    aber ich werd' mir über Seminare dieser Art Informationen einholen!
    Danke nochmals!!!


    Auch Dir einen lieben Gruß,
    Sagara

    Grüß' Dich, Girasole!

    Weißt du, ich kenn' das ...

    """ eig. habe ich kein Geld nach dem Umzug und so... aber ich musste mir einfach was Gutes tun nach den letzten Monaten, die waren soooo anstregend! ..."""

    & hab' mir das auch schon gegönnt, weil ich kurz vorm Zusammenklappen war ...
    Es hat mir sehr gut getan; ich hab's nicht bereut. :wink:
    Für mich ist die Gesundheit ebenfalls das A&O.

    Schloßhotel ... oh, wie schööön! Ich freu' mich für Dich!!!


    Wie soll ich deine Frage beantworten ...mmhh??
    "Jain" - ich bin in der Trennungsphase, weil ich so nicht weitertun will. Er will das nicht sehen.
    Er sieht das Leben von seiner Seite und tut sich schwer, es von meiner Seite aus zu betrachten. (Sonst hätte er wahrscheinlich schon mal an eine Therapie gedacht :wink: )
    Ohne Alkohol kann er sich aber ein Leben nicht vorstellen (sagt er).
    Ich habe versucht, damit klar zu kommen. Es geht aber nicht.
    Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, wie ich immer grantiger & kränklicher wurde; meine Bedürfnisse hab' ich irgendwo liegen gelassen ... & da es kaum mehr Nähe gab, haben sich auch die Gefühle abgebaut ... :(
    & da ich sehe, dass es mir so nicht gut tut , will ich jetzt wieder meinen eigenen Weg suchen & gehen.

    Natürlich hab' ich Angst vor dem Alleinsein :? ; aber ich bin auch nicht mehr die Jüngste (50ig ) und mag jetzt endlich mein Leben genießen. :lol:
    Ich will jetzt den Mut aufbringen :roll: (deshalb find' ich dein Seminar so gut !) und "ich" sein und nicht mehr so unsicher & angepasst & geduckt.

    Im Grunde kam ich die letzten Jahre ziemlich gut "alleine" zurecht (wir haben ein sehr zurückgezogenes Leben geführt ("Zweisamkeit" = Einsamkeit, weil ich immer das Gefühl hatte, er ist sowieso mit seinem Alkohol bei sich und das genügt ihm :( ).
    Viel mehr "alleine" kann ich nimmer sein, denk' ich mir. :wink:

    Ich liebe die Natur und möchte gerne raus aus der Stadt - das ist es, worauf ich mich derzeit zu konzentrieren versuche.
    Schau mir im Netz die Gegenden an und erkunde Wohnmöglichkeiten.

    Wann geht es denn bei dir los? (Seminar)

    Lieben Gruß!

    Sagara

    Liebe Gleichgesinnte,

    es sind ein paar Jahre vergangen und ich habe versucht, mit der Alkohol-
    und Spielsucht meines Partners zurecht zu kommen ...
    aber der Alltag wurde mir zu kompliziert und anstrengend.
    Immer höre ich nur, dass er müde ist und Ruhe braucht; ich kann ihn mit nichts konfrontieren, was wirklich wichtig ist .... .
    Ein Leben ohne Alkohol kann er sich nicht vorstellen ....
    ich habe beschlossen die Beziehung zu beenden.
    Alles was mich nicht betrifft, habe ich abgegeben .....
    ich kümmere mich nicht mehr um die Wäsche, den Einkauf, die Putzarbeiten ... ich denke, er ist alt genug, sich in seinen 4 Wänden auch um seine Angelegenheiten zu kümmern.
    Wenn ihm der Job zu wenig Zeit dazu lässt :wink: muss er sich halt eine Putzfrau, Köchin und Sekretärin engagieren.
    Ich bin es jetzt müde, diese Rollen zu übernehmen.....
    Eigentlich bestand unsere Beziehung aus "?" ....
    Ich dachte, er wird sich ändern, wenn ich ihm ein geregeltes Leben schaffe ...
    Irrtum! Er hat sich hängen/gehen lassen ...
    Und ich hab' ihn so brav unterstützt ... :wink:
    Ich hoffe, ich schaff' den Absprung in mein neues Leben und werd' nicht wieder "rückfällig" ....

    Einen lieben Gruß an Euch,
    Sagara

    Hallo Anfi,

    Willkommen hier im Forum!


    Was ich gelernt habe ist, mich selbst zu fragen: "Was kannst ich tun, damit es MIR besser geht".

    Vielleicht ist dein Mann bereit, mit dir zusammen einen Gesprächstherapeuten aufzusuchen, um die Probleme zu erörtern; um "neutralen Raum zu schaffen", dass man sich anschaut, wie's ausschaut und wo man hin möchte .... .

    Vielleicht möchtest Du alleine einen Gesprächstherapeuten aufsuchen?

    Was sagt dein "Bauchgefühl"?
    (Fragen müssen nicht beantwortet werden :wink: )


    Bis bald,
    liebe Grüße & dir :) ,
    Sagara

    Hallo ihr alle,

    heute haben XY und ich uns wiedergesehen, die Initiative ging von ihm aus.
    Gefühle waren bei mir da, NUR -
    ich habe das Vertrauen in ihn verloren.

    Ich weiß nicht, wo ist "er", der Mensch mit seinen Gefühlen???
    Wo fangen seine Manipulationsversuche an??? Wo seine Empfindungen?

    Habt ihr Antworten?

    Danke!

    Lieben Gruß,
    Sagara

    Guten Abend,
    liebe Grazia, liebe Melanie, liebe Sonne!

    Danke!
    :wink: Brauch’ euch nicht zu sagen, dass ihr recht habt :wink:
    Was ich heute glaube „ganzkörperlich ( = Körper, Geist, Seele) begriffen zu haben:

    - „Strukturen“
    - "Er ist mein Suchtmittel"


    Es ist verdammt viel Übung und Aufmerksamkeit notwendig, dass sich das ändert mit der Zeit …
    Was ich zurzeit spüre:, dass mir zu viel „Nähe“ nicht gut tut, weil ich mich dann wieder leicht verliere ….

    Ich glaub’ es sind so viele kleine Dinge (Verhaltensweisen, Einstellungen, Ängste), die eine Änderung verlangen, damit ich „gesund leben und lieben“ kann.


    Mit Schuld hab’ ich’s nicht belastend gemeint sondern meine „Eigenverantwortung“.


    Ich hoffe, ihr hattet einen guten Tag ?! :)

    Bis bald,

    Sagara

    Guten Morgen!

    Ich wollte ich könnte auf einen Knopf drücken und mich in mein neues Leben "beamen".
    Es macht mir nichts aus, alleine mein Leben zu gestalten - hauptsache ich kann irgendwo anders ein neues Leben beginnen.

    Was mich kränkt ist, dass es bei XY zu 95% um ihn geht/ging.
    Was mich kränkt ist, dasss ihm sein Alkohol wichtiger ist als ich!

    Damit hab' ich nie im Leben gerechnet.
    Und das Schlimme ist - lauter andere Co-Abhängige oder Menschen, die Alkohol trinken um ihn herum und ich darf mich wieder einmal mit meinem ganzen Leben alleine abstrampeln....
    Keiner vom ehemaligen Umfeld fragt "hey, wie geht es DIR; brauchst du was, kann ich dir helfen?

    Oh - tut das allles so weh ...............

    Und - bin selber schuld!

    DAS - IST MIR EINE LEHRE!!!


    Liebe Grüße,
    :( Sagara

    Hallo habangst;

    wärst du mir böse, wenn ich dich mit "mutige Frau" anrede?


    //""ich halt es mit mir allein kaum aus... ""//
    - ich kann dich so gut verstehen; ich war kaum älter als du, da ging es mir genauso. ...

    Lass Dir bitte Zeit!!!

    Ich denke, es ist wichtig, dass Du für die Situationen, die für dich seelisch schwer aushaltbar sind, eine Lösung findest.
    AKUTLÖSUNG - was könnte das sein? Was entspricht dir? Auf der Stelle rennen, Hüpfen, Klatschen, frische Luft (Atemtechniken), in den Polster schreien - ?????

    Ziel ist es, diese Anspannung herauszubekommen aus deinem Körper.

    "Du machst es dir nicht so schwer" - die Situation ist momentan sehr schwer und du schaust dich eh schon nach Wegen um, wie du das lösen kannst... DAS IST SUPER!
    Ausziehen ist da sicher hilfreich. Den Gedanken mit der Freundin - nochmal nachdenken - es wäre ja nur ein Zwischenschritt zu deiner eigenen Wohnung.

    Wenn du hier vielleicht manchmal liest, wirst du merken, dass es seine Zeit braucht ...

    "Leben heißt langsam geboren werden" - Antoine de St. Exupery

    Ein Haus mit gutem Fundament zu bauen dauert einfach. Dafür steht es sicher.

    Das ist unser Weg, denke ich!

    Alles Liebe & Drücken,
    Sagara

    Hallo!


    Liebe Heide, liebe Melanie,

    //"ich bin nicht gut genug. doch das ich so manche menschen mit dem was ich leiste überfordert fühlen, sich selbst minderwetriger sehen und deshalb keine anerkennung bringen konnten, das kam mir lange zeit nicht in den sinn."//

    Danke! Daran hab' ich überhaupt nicht gedacht.

    //"das ist iher baustelle"//
    Auch Danke; das hab' ich auch noch nicht so betrachtet.

    --------

    Was ich eigentlich zum Thema "EIGENLIEBE" mitteilen wollte:

    Dass ich schon vor vielen Jahren angefangen habe, mir immer wieder frische Blumen zu schenken - weil das hat mich gefreut und freut mich immer noch und tut mir gut ;)

    --------

    LOB / EIGENLOB STINKT / ANERKENNUNG:

    Ich hab' das auch so gelernt, dass "Eigenlob" stinkt;
    dachte: ich kann mich doch nicht selbst loben ; Ups, dass darf man nicht ...

    Heute lobe ich mich auf jeden Fall für "Dinge", die mir sehr schwer gefallen sind, die ich aber trotzdem gemacht habe oder machen musste.
    Und ich erkenne das auch an, weil es Anerkennung verdient hat, wenn ich was mache, wovor ich Angst habe.

    Liebe Grüße,

    Sagara

    Guten Morgen, Sonne,

    ja, du verstehst mich, habe deinen Thread gelesen.
    Danke!

    Ja, kontolliertes Trinken geht nicht .........

    Waharuuuumm geht's nicht doch !!!!!!!!!!!!! :(:evil::cry:

    Sein Trinken zu akzeptieren ist mir eine Zeitlang gelungen, aber in Phasen, in denen er aufgrund anderer Probleme mehr trinkt oder auch manchmal aus Lust mehr trinkt und ich dann lange Zeit "neben ihm" existiere, dann fällt's mir sehr schwer, weil es dann ja cuh Momente in meinem Leben gibt, wo ich ihn auch brauchen würde; mit ihm gerne darüber sprehcen würde.
    Womit ich mir auch schwer tue ist die körperliche Nähe, wenn er betrunken ist. Dass er das in diesem Moment nicht versteht und sich zurückgewiesen fühlt, ist mir klar, aber ihm nicht.

    So ist es dann, wie es ist, dass der Alkohol die Beziehung zerstört. SOOOOOOOOOO LEIDDDER!!!!!!!!!!


    :wink: Bin eh schon wieder in meiner Wohnung! :wink:


    Es geht halt so nicht :(:(:(:(:(:(:(

    Danke für die "Erinnerung" //"bleib bei dir!"//


    Lieben Gruß,
    Sagara

    Guten Morgen! :(

    Es fällt mir so schwer loszulassen.
    Ich bin mir auch sicher, dass er Gefühle der Liebe für mich hat, die er auch ohne Alkoholkrankheit für mich hätte.
    Die Alkoholkrankheit macht es halt schwer, verwischt und vermischt vieles. Das ist manchmal schwer für mich, weil ich noch nicht weiß, was von welchem Teil von ihm entspringt.
    Obsolet.
    Im augenblick sehe ich zwei Menschen, die gerne miteinander weitergehen würden, ..... Weg ist keiner zu sehen.
    Ich weiß, ich muss auf mich schauen.
    Er weiß, das mit dem alkohol geht so nicht, er muss was tun.
    Gestern sind wir wieder mal an einem "kontolliertem Alkoholkonsum" gescheitert, weil er sich nicht auf z.B. Wochentage kein, Wochenende schon Alkohol, festlegen wollte.
    Da hab' ich dann gesehen, dass der ALkoholdrang stark ist und mich logischerweise zurückgezogen.
    Wir können beide nicht mit ohne einander, aber miteinander gehts auch nicht.

    Ich versuch mal, das so stehenzulassen und zu akzeptieren, so wies steht.
    Und TROTZDEM, MEIN LEBEN zu leben.

    Heute scheint die Sonne - "Klasse", das entlockt mir ein Lächeln und Freude.

    Lieben Gruß an Euch,
    und einen schönen Tag!!!
    Sagara

    Liebe Melanie,

    eine gutes Thema "Eigenliebe entwickeln" - Danke!

    Was mit "heute" dazu einfällt: Auf seine eigenen Bedürfnisse schauen!

    Ich fang' jetzt an, wenn's mir psychisch schlecht geht in einem Moment, mich zu fragen: "Was kannst du denn dazu tun, dass dein Gefühlszustand erträglicher wird".

    Lieben Gruß,
    Sagara

    Hallo, am Abend!

    :shock: was ich heute erlebt habe, hätte ich nicht erwartet ....

    wirklich, wahrscheinlich wie im Lehrbuch! ...
    Hab' aus organisatorischen Gründen meinen Exfreund getroffen - dann hängengeblieben und weil er mich so lieb gefragt hat, wies mir geht, bin ich netterweise zusammengeklappt und hab' ihm über meinen allg. Kummer (nicht ihn betreffend) erzählt. ich wurde dann umsorgt - platsch, die falle war fast zu. Nur mein Bauch war aufmerksam und der hat letztendlcih erkannt, dass alles keinen sinn hat und hat wieder mal'n Schlusstrich gezogen.
    Es folgten die Typischen Aussagen - mein Verhalten nicht nachvollziehbar, ich habe ein Problem, also ihn trifft keine Schuld, er wollte das nicht so, würd' ja auch nciht trinken, wenn ich anders reagiert hätte, ...

    Wenn es nicht sooo traurig wäre, weil zwei Menschen mit sich selbst kämpfen, wär mir fast zum :lol: , weil's so typisch - wie ich halt oft hier gelesen habe, jedoch noch nicht oft selbst erlebt hatte - ablief.

    Und ich bin traurig, weil ich doch weiß, wie's anders sein könnte - er war ja mal lange Zeit ohne unterwegs ....


    :wink: ich erzähl nichts neues .....

    bin jetzt bei euch angekommen, mit meinen erfahrungen der letzen tage ... :oops::wink:

    Ein Wahnsinn, was da abläuft ... :shock:

    Warum ich letztendlich abgewendet habe -
    weil ich kein Vertrauen mehr hatte; ich konnte mein Herz und meine Seele nicht mehr fallen lassen ....
    Keine Kraft mehr da für einen weiteren Versuch und das ist GUT SO!!!

    Bis später ihr alle,
    liebe Grüße,
    Sagara

    Liebe Melanie!

    Im MOment geht es mir icht gut. Ich schaue zwar, dass ich auf mich schaue - es ist das einzige was immer b´leibt . ich, mein leben, meine gesunde eigenliebe.
    In der Exbeziehung ist kein weiterkommen. er bleibt dabei; ich soll seinen alkohol aktzeptieren. das kann ich nicht, das tue ichnicht, weil "so" eine beziehung für mich nicht stattfinden kann. er möchte, dass jemand da ist. Das ist "keine Liebe", dass wissen wir eh'. dazu bin ich mir auch zu schade. ich möchte mein leben gerne mit einem menschen teilen. dass ist aufgrund der Co-Abhängigkeit, wo ich lernen muss, mehr auf mich zu schauen eh schon schwierig genug.
    irgendwie steh' ich da und hab' keine ahnung, was "Liebe" ist. Irgendwie kommt der Inhalt "gutes tun". Nein, ich habe wirklich keine ahnung, was Liebe ist.
    wenn ich an mich selbst denke, dann ist damit verbunden, dass ich auf mich aufpasse, mit gutes tue; mir schönes gönne.
    Irgendwie hab' ich das auch in einer Beziehung bisher so verstanden.
    Gemeinsam ist für mich nicht nur den Alltag zu managen, sondern auch gemeinsame Aktivitäten, v.a. "Kennenlernen" (was denkt der andere, fühlt der andere) Gespräche; Unterstützung (wenn's möglich ist).
    Irgendwie hab' ich das Gefühl, das ich nix (fast nichts) weiss. Ich weiß, was mit guttut, was ich brauche, möchte. Aber eben von mir.

    //"es ist nicht deine verpfilichtung ihn zu verstehen."//
    - nein, verpflichtung ist es keine; aber ich bin der Meinung, dass in "Beziehung" generell ein gewisses Maß an Empathie da sein sollte.

    Das ist bei uns gegeben. Trotzdem klappt's nicht, weil wir unterschieldiche Vorstellungen haben. Ihm reichts, enn ich physisch zugegen bin; mir sicher nicht.
    Mich hat das :shock: , dass er das so sieht; da dachte ich mir, O.K,; da hab' ich wirklich nichts mehr verloren. Da kam die Traurigkeit in mir; Tränen.

    Gemeinsam ist halt für mich gemeinsam. Da gehören halt auch Gespräche dazu, wie man sich was vorstellt, was man möchte, wie man dieses oder jenes Problem im Gemeinsamen Haushalt löst ,..... du weißt schon, was ich meine.
    Für ihn reichts, wenn ich da bin und den Alltagskram erledige und er heimkommen kann und sich seinen Alk reinziehen kann.

    Ein grausames Leben für mich. Da geht's mir alleine wirklich besser.
    Da bin ich dann für mich da und nicht bloß "Handlangerin". Selbst ein Tier braucht ein gewisses Maß an Zuwendung.
    diese Art Egoismus ist brutal. ÄHHHHHH! Es ist mir zum Kotzen, wenn ich das so sehe.

    //"du musst nicht kämpfen!

    ich habe es lange nicht verstanden gehabt. ich dachte auch wie du. ich müsste kämpfen, was beweisen, rechtfertigen,zeigen ich bin nicht so wie mein exmann denkt das ich bin.ich kämpfte bis ich zusammenbrach.

    du bist dieser gewalt solang ausgesetzt, solange du es zulässt. "//

    Das muss ich erst so sehen lernen! Im Moment trifft's halt noch "mein Inneres Kind".

    Ich bin müde. Seelische Belastungen und das Aufarbeiten machen soooo müde.

    Bis dann,

    gaaaanz lieben Gruß und Danke!

    Sagara

    Noch dazu, Melanie:

    Gestern oder heute, ich weiß nicht mehr, da war so ein Moment, da hab' ich das Loslassen gefühlt und da kam dann die Traurigkeit; vielleicht bin ich dann davongelaufen, weil ich's nicht wahrhaben wollte; nicht im Moment, wo ich noch stark sein muss, weil er versucht lieb zu mir zu sein und mich wieder einzufangen.

    Aber sonst kann ich Trauer schon leben, bin ein emotionaler Mensch.

    //"Versöhnung mit der Situation"//
    -das ist neu für mich, gefällt mir aber unheimlich gut. Ja, ich muss mich mit der Situation versöhnen; dann ist es viel leichter....

    S' ist ja weder von ihm noch von mir beabsichtigt gewesen, dass es so endet. S'ist halt der Alkohol.

    Und er will's noch nicht ganz sehen obwohl er's schon angelugt hat - hat halt wieder die augen verschlossen.
    Er muss sich psychisch wahrscheinlich sehr schlecht fühlen im allgemeinen, damit er trinkt.

    Wie siehst du das?

    Lieben Gruß,
    Sagara