Beiträge von Sagara

    Liebe Melanie,

    hast wieder mal die richtigen Worte gefunden. ...

    Wie's in mir aussieht - ich kann's dir noch nicht sagen.
    Im Moment muss ich wieder kämpfen.
    Bin von einer anderen Seite totaler psychischer Gewalt ausgesetzt, weil Menschen nicht sachlich sein können.
    Und wenn ich mittlerweile psychische Gewalt spüre, dann bin ich sowieso "ZU".

    Erst bei deinen Worten hab' ich ein wenig weinen können. Danke!

    Im Moment kann ich meine Gefühle nur bedingt zulassen, weil ich sonst nicht stark sein und kämpfen kann.

    Ich könnte meinem Exfreund auch nicht "offen" gegenüberstehen - ich würd' dann wieder in eine Schleife geraten.

    Kennst du das?


    Da andere Menschen so voll irrationaler Angst sind, muss ich "nüchtern und sachlich" bleiben, um denen die logischen Gedanken vorzusprechen.

    Manchmal bin ich so weit, da denk' ich mir - Menschen, bitte vergesst's mich (will nur in einer Hütte tief im Wald leben). :shock::(

    Hier im Forum wiederfährt mir so viel Gutes - ich bin so dankbar dafür !!!


    Wie geht's Dir denn?

    Einen ganz lieben Gruß,
    Sagara

    Hallo ihr alle!

    Heute war's ein serh schwieriger Tag!

    Ich freu' mich schon d'rauf, wenn mein Leben wieder ganz normal verläuft - hoffentlich bald !!!

    Hab' heute meinen Exfreund gesehen.
    Langsam erkenne ich,.... sehe, wie er kämpft.

    Mein Körper ist total verspannt. Ich bin nur da gestanden und hab' gedacht und gesagt, dass ich mit dem alkohol nicht kann, dass mich das auf 'Dauer kaputt macht und das will ich nicht.

    Er will nicht "ohne".

    Ich werd' auf meinem Weg bleiben ...
    ihr seid da für mich .......

    Im Momet spür' ich mich überhaupt nicht .. irgendwie könnt' ich nur heulen .....


    Das positive was ich vielleicht spüre, wenn es so ist, wie ich glaube ..... dann hat die "Erwachsene" in mir jetzt mal das "Innere Kind" an der Hand genommen oder ist das "Innere Kind" gereift? :?:

    Sind einem von euch diese Begriffe békannt?


    Ich hoffe, morgen wird ein ruhiger Tag!

    Sagara

    (vielleicht melde ich mich später noch ...)

    Hallo ihr alle!

    Mein Kopf hat einen logischen Schlussstrich gezogen -
    mein Herz .... muss auch irgendwann mal loslassen .... :(

    Ja, wie hier oft geschrieben steht ............ nach vorne blicken.
    :arrow::arrow:

    Hab' mir heute ein "lustiges" Buch besorgt; hoffe, es ist auch wirklich "witzig und lustig" - möchte auf andere Gedanken kommen :roll:

    Lieben Gruß,
    Sagara

    Guten Morgen, habangst!

    //"Ich kann ihm nicht wehtun in dem ich mich solang ich ihn sehe von ihm abwende..."//
    - Was löst denn das in dir aus, wenn du dich abwendest?

    Tut er dir manchmal weh?


    //"Ich merke, ich bin psychisch immer noch abhängig von ihm, schaffe es jedoch sobald er nicht da ist mein Leben zu leben...ist er wieder da kusch ich.... "//
    - das ist doch eine gute Erkenntnis ... ;)


    //"bin ich an allem schuld"//
    - in einer Beziehung haben immer beide Verantwortung.


    //"aber ich hab so angst vor dem schritt."//
    - Wovor genau hast du Angst?

    //"Einfach über Nacht die Wohnung leerräumen? Das kann ich doch nicht machen...wenn er da ist alles raus...wie reagiert er? "//
    - Mit welcher Reaktion rechnest du; was für eine Reaktion stellst du dir vor?

    //"Sorry wenn ich so caotisch schreibe...bin so durcheinander.... "//
    :) ich glaub', da geht's dir nicht allein so .... :)

    Lieben Gruß,
    bis bald,
    Sagara

    Guten Morgen liebe Sonne,

    danke für deine klaren und sonnigen Worte!!!

    //" Aber das braucht er um sich selbst zu schützen. "//
    - Ja.

    //"wofür gibst du dir eigentlich die Schuld?? "//
    -dass ich ihn alleine lasse, wo er doch nicht alles im Griff hat ....
    (Er hat mich auch allein gelassen .....)

    Weißt du, was ich immer schon wollte?
    Keine Schuldgefühle haben, wenn ich nichts schlimmes getan habe;
    keine Schuldgefühle, wenn ich mich um mich kümmere....

    Manchmal hab' ich das auch - keine Schuldgefühle, wenn ich mein Leben lebe, selbstverantwortlich.

    Vielleicht sind es die Einsamkeitsgefühle, die ja doch auch vorhanden sind, die mich immer wieder zurückschauen lassen.
    Vielleicht sollte ich die mal annehmen und akzeptieren, dass die halt jetzt für eine Weile dazugehören .... .

    //"Kann er ohne mich leben? "//
    - klar kann er, hat er ja vorher auch ...

    Ich hätt' halt gerne ein schönes Leben mit ihm verbracht ... :(

    Schattenseiten ..... geht halt nicht; so schon gar nicht, dass er seine "Alkoholkrankheit" verleugnet.

    //"Hat er sich jemals Gedanken über DICH gemacht? "//
    -Leider nicht. S' wär dann sicher auch anders abgelaufen.


    //"Hör auf und bleib bei DIR! Lerne deinen Gefühlen, Beobachtungen zu trauen und stehe zu Deiner Meinung und zu deiner Lebensweise."//
    - Ja, das muss ich lernen und
    //" Denn du bist es dir wert! "//
    - das muss ich auch lernen

    Danke für das Kraftpaket, bin jetzt wieder auf dem beabsichtigten Weg!

    Danke!
    Sagara

    Guten Morgen!

    Bin heute aufgewacht mit dem Gedanken, was erzählt er seinem Umfeld, warum die Beziehung auseinandergebrochen ist?!
    Kann er die Wahrheit sagen oder erfindet er Lügen?
    Panikattacke! Knödel im Hals, Beklemmungsgefühl. Der Gedanke der aufgetaucht ist: Wird man mir die Schuld zuschieben; ich hab' doch alles getan und unterstützt wo ich konnte.
    Es wäre so unfair mir gegenüber, sowas zu sagen.
    Bin ich schon wieder die Schlechte?
    Wann ändert sich das - immer das Gefühl zu haben, schuld zu sein am Unglück der anderen?

    Ich komme mit dem Lügen nicht klar; schon gar nicht, wenn er lügt.
    Mein Vertrauen ihm gegenüber ist weg.

    Ich lese eure Beiträge - Danke!

    Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass mein Partner mich in meiner Situation versteht?
    Kann er nicht. Kann er nicht.

    Ich möchte auch all denen danken, die Ihre Empfindungen aus der Warte der Alkoholkrankheit offen mitteilen.
    Es hilft mir dabei, meine Schuldgefühle, die ich habe, weil ich gegangen bin, von mir zu weisen.
    Es hilft mir, zu sehen, wie sich der andere fühlen kann.
    Danke!

    Sagara

    Guten Abend Gina,

    danke für die Richtigstellung!

    //"Ist wahrscheinlich auch schwer für jemanden, der dieses Problem hat."//
    -- denk' ich auch!

    Ich finde es furchtbar traurig zu sehen, wie zerstörerisch "Alkohol" sein kann. :cry:

    Ich hoffe sehr, dass bald die Zeit der "Ruhe" bei dir und deinen Kindern kommt!!!

    Seit ich ausgezogen bin, geht's mir "um Klassen besser".
    Ich kann mich besser auf mich und mein Leben konzentrieren und aufarbeiten, was da so alles passiert ist.

    Für heute "Schlaf gut",
    lieben Gruß,
    Sagara

    Was mich fertig gemacht hat :- dass mit meinem Partner in alkoholisiertem Zustand keine Gespräche möglich waren.
    Somit war ich in die Einsamkeit abgeschoben.
    Wie sollen nachhaltig Probleme gemeinsam geklärt werden, wenn der eine Partner in den Alkohol flüchtet?
    Wie soll ich eine Beziehung haben, wenn ich immer alleine bin?
    Da hab' ich doch nur eine Beziehung zu mir.
    Da kann ich auch gleich alleine weitergehen.
    Deshalb hab' ich meine Entscheidung getroffen.

    Liebe Grazia,

    Danke!

    Da bin ich jetzt angekommen, dass ich sage:"ich lass' mich fallen" ins Leben, weil, ich hab' nur "Kontrolle" über mich.

    Dennoch, es tut mir leid, dass diese Beziehung nicht funktioniert hat.

    Ich fange an, "Trauerarbeit" zu leisten.


    //"Wir können uns auf uns selber besinnen und hoffen, dass es auch in unseren Partner was beiwrkt. Es ist nicht ausgeschlossen, nur...wir dürfen uns nicht davon abhängig machen."

    STIMMT auch für mich!


    Ganz lieben Gruß,
    Sagara

    Liebe Grazia,


    //"Wir sind enttäuscht, dass sie sich nicht so verhalten wie wir das erwarten."

    Ist das nicht immer so, wenn etwas nicht nach unseren (Menschen) Erwartungen läuft?

    Der "Gesunde Mensch" sagt dann wahrscheinlich, o.k., s' ist nicht so gelaufen; na gut; und lässt es dabei.
    Der Co-Abhängige versucht dann Handlungen zu setzen, dass es doch noch in seine Vorstellungsrichtungen geht.

    //"Loslassen, sich auf sich konzentrieren, wenn ich mich trenne, soll ich das meinetwegen tun und nicht, weil ich den anderen dadurch zwingen will das zu tun was ich möchte."

    Da hast Du völlig recht.
    Was mache ich bei einer "Mischmasch-Situation" - sozusagen - halb gesundes / halb Co-Verhalten?

    Lieben Gruß,
    Sagara

    Liebe Gina,

    // "Ich wünsch Dir, dass Du die Augen nur noch auf Deine schöne Zukunft richten kannst"

    .. das wünsch ich DIR auch!

    Weißt du, ich denk' mir, dass jetzt einfach nicht der Zetipunkt ist um mit meinem Ex Gespräche zu führen.
    Muss Zeit darüber vergehen lassen, alleine weitergehen. (Traurig, sehr traurig :( )

    S' dürfte sich so viel angesammelt haben (bei mir, bei ihm, bei uns), was zu Problemen geführt hat und noch keine Lösung gefunden hat.

    Und ich denke, dass jeder erst mal für sich, bei sich anfangen sollte, die Situation zu sehen, begreifen, fühlen, analysieren.

    Es schmerzt mich sehr, dass es zu dieser Trennung gekommen isst; aber es waren beide daran beteiligt.

    Irgendwie seh' ich in meiner situation im augenblick keine möglichkeit an der trennung etwas zu ändern.

    Unerwartet gelaufen, nicht so gewollt, .....


    // "Jedenfalls machst Du es in deren Augen immer verkehrt oder hast was gegen einen von ihnen. "

    Mir ist es schon schwierig genug manchmal, mich bei mir auszukennen - mich bei meinem partner auskennen - o.k., das mag ich erforschen, kennenlernen, auch durchmachen (in zeiten mit Problemen).

    Die Familie meines Partners - nur mehr oberflächlich. Im Leben gibt es manchmal genug Probleme; Da hab' ich jetzt gelernt mich persönlich abzugrenzen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich gemocht werde. Ich hab' beschlossen, Dinge die nur mich und meinen Partner betreffen auch bei uns zu belassen.

    //"von seiner Familie zu hören bekommen, warum ich mich z.B. in ein bestimmtes Ding mit Absicht nicht reingehängt habe. Das wollte ich allein ihm überlassen. Da wurde ich dann von der Familie gefragt, ob ich was dagegen hätte, weil ich mich nicht äußere."

    War der Ton so, dass es als Kritik zu empfangen war?"

    //"Erst schmeißen sie einem was hin, dass Du Dich kümmerst und dann bist Du nur der A... und alles wird irgendwie gegen Dich verwendet.
    Nee, echt nicht mehr. "

    Das kenn' ich leider auch ... :(

    Drum' - Halte ich emotionelen Abstand bzw. schau', was ich denn da r'aushöre und warum ich mich angegriffen fühle.
    (Was löst das bei mir aus.?)

    Bis später,
    liebe Grüße,
    Sagara

    Liebe Gina, liebe Gracia,


    ich wär' aufgeschmissen, wenn ich nicht den Weg zu Euch / Forum gefunden hätte.

    BItte, bitte Stärkung!!!


    Viele hier schreiben, dass ihr Ex dann angekrochen kommt. Mein Ex ist anders.
    Der rührt sich überhaupt nicht. Das Gefühl was da in mir hochkommt ist - das darf doch nicht wahr sein; was war ich in seinem Leben?
    So einfach "Zag" und sie (ich) ist auch nicht mehr da - na ist auch o.k.


    Ich fühle mich dermaßen mies, es verletzt mich so sehr - ich könnte nur weinen.


    Resultat-Kopfmäßig: Es ist nicht die Reaktion, die ich mir erwartet habe.
    Was hätte ich gemacht, wenn er "angekrochen" gekommen wäre?
    Ich hätte ihm gesagt, dass derzeit kein "gemeinsam" möglich ist; erst muss er erkennen, dass er krank ist und eine LZT benötigt und dann könn' ma weiterschauen.
    Mein Gefühl zeigt mir, dass ich mir Liebe wünsche und auch, dass ein Mann bereit ist, etwas von seinem Ego dazu herzugeben, weil Beziehung ein Geben und Nehmen ist.
    Also - er ist nicht / noch nicht der Mann.
    Er kann es nicht.
    Er hat ein Alkoholproblem und das basiert auf vielen Faktoren - auch auf einer psychischen Instabilität, Labilität und der Unfähigkeit, mit Konflikten / Problemen umgehen zu können.

    Also darf ich mir keine "normale" Reaktion erwarten.

    Gefühle müssen rausgelassen werden, aber die Vernunft muss in so einer Abhängigkeitssituation die Oberhand haben. Bin ich der Meinung.


    Liebe Gracia,


    // "Für mich war es wichtig, mein Anteil an dem Disaster zu erkennen und anzunehmen. Das ist mir gelungen und ich bin dankbar dafür, weil es mir erlaubt mich in dieser Hinsicht zu ändern. "

    Ich find' es großartig, dass du diese Schritte alle gemacht hast <

    Ich bewundere jede Frau, die Kinder hat und bereit ist, diesen Weg zu gehen. Ich hätte mir das nie zugetraut, ein Grund, warum ich keine Kinder bekommen habe, weil ich dachte, dass ich nie die Kraft aufbringen würde, falls ich mal in so eine Situation komme, meine "Bimpis" und mich durchzubringen.

    >und ich freue mich für DICH, dass es DIR jetzt gut geht !!!


    Was so schön ist: GEMEINSAM ist so vieles möglich -
    DANKE an ALLE HIER IM FORUM und KARSTEN für dieses FORUM!!!

    Was ich so wunderbar finde, dass ich hier Verstanden werde in meinen Gefühlen und Gedanken!

    Weißt Du, ich hab' das ja schon einmal durchgemacht - aber es sind halt noch Co-Abhängigkeiten vorhanden geblieben, weshalb ich nochmal in so eine Situation geschlittert bin - und - ich wollt's nicht wahrhaben, dachte, das wird schon!

    Hoffe, ich werd' jetzt besser und nachhaltiger davon lernen.

    Danke!


    Liebe Gina,

    // "Du bist ab heute Schmied FÜR DICH und hast Du ne Ahnung, was für schöne Dinge ein Schmied machen kann?"

    Lass' mich das nicht vergessen!

    Danke!


    Ihr habt mir wieder Kraft gegeben!
    Lagsam spüre ich, dass ich mich hier fallen lassen und offen zeigen kann.
    Das fühlt sich wunderbar an.

    DANKE!
    Sagara

    Guten Morgen, Ina!

    Ich denke, "was passiert ist o.k.", weil man ja daraus etwas erfahren und lernen kann.
    Du bist wieder zu ihm zurück.
    "Was für ein Gefühl war es, dass du verspürtest, und dich zu dem Schritt "zurückzugehen" bewogen hat?"


    // "ich hätte es trotzdem durchgezogen mit ihm bis zum Letzten."
    Warum?


    Lieben Gruß,
    Sagara

    So, jetzt ist es Tage her, dass ich einen Schlussstrich gezogen habe. Ich belibe auch dabei, denn ich merke immer mehr, auf was ich mich da eingelassen hatte und ich will nur eines - Wweg, weg, weg und wieder mein Leben haben; auch wenn ich damals noch nicht so wirklich zufrieden damit war. Aber ich hatte vieles - vor allem "Mein LEBEN": meinen Rhythmus, meine Arbeit (mein Geld), meine Freizeit, meine Sorgen manchmal, meine schlechten Tage manchmal.
    Warum hab' ich mich mit Menschen gequält, die das, was ich geleistet habe, nie gewürdigt haben? Warum hab' ich mich verantwortlich gefühlt, weil er "nicht tut" (faul ist) - ich soll da mehr Druck auf ihn ausüben. Ja haben's denn die alle noch? Wer hat in der Zwischenzeit sich denn um mein Leben gekümmert?
    Also trug' ich "mein" Leben und "sein" Leben - weil, so hab' ich's ja zuhause gelernt - einen schwachen Menschen, lässt man nicht im Stich.
    Na wie fein!
    Und jetzt bin ich schwach und braacuhe Hilfe - und wo sind dann die in der realen Welt, die mir helfen?
    Nirgendwo. weil dann hei?t's ja: du bist groß genug!
    Super!
    Warum machen denn die, die meinen "ich soll mehr Druck auf ihn ausüben" nicht selber auf ihn Druck?
    O.K., ich bin ein Mensch und brauche auch Anerkennung. Aber jetzt erkenn' ich mal an, was ich geleistet hab'.
    Depp ich, hätt' ich diese Kraft in mich investiert .....
    Offensichtlich hab' ich das gebracuht, was ich erlebt habe, weil jetzt werde ich anders handeln. ICH zuerst (es sei denn es ist ein lebensbedrohlicher Notfall; aber das ist eh' klar); mein Leben; meine Bedürfnisse, meine Wünsche.
    Ja, ich hätte mein Leben gerne mit einem anderen Menschen geteilt - aber heute: Nicht mehr um jeden Preis!
    Kompromisse - JA; Selbstaufgabe - NEIN!, Aufopferung - NEIN!
    Wie erwachsen ist ein Mann, der sich nicht um seinen Alltag kümmern kann?
    Wasfür ein Übermensch bin ich, dass ich mir zumute, diesen anderen Alltagskram auch nich zzu übernehmen?

    Ist mir wirklich so fad?

    Ja, ein bisserl Gefühl auch "gebraucht zu werden" tut mir anscheinend gut.
    Aber es sollte nicht zu einer Belastung für mich werden.

    Sagara


    P.S. Kann mir bitte einer erklären, wie ich an meinem "Thread" weiterschreiben kann ohne auf "Antwort erstellen" zu gehen? Danke!!!

    Hallo Gina!

    ich denke, du bist auf einem guten Weg!!

    Wenn ich an meinen Ex denke sag' ich mir immer wieder vor: "Nein, solange er nicht erkennt, dass er eine Alkoholkrankheit hat und zum Aufhören (falls er das überhaupt möchte) professionelle Hilfe benötigt, hat alles weitertun (auch intenisverer "Kontakt") keinen Sinn.

    Wir hatten ja schon einige Male eine "Alkoholpause" -
    eine wunderschöne, unvergessliche Zeit nur -es nutzt nichts. Die Alkoholkrankheit macht alles kaputt. (schleichend und auf - ab, auf - ab; wie Hochschaubahnfahren für mich)

    Also - schau' ma, dass es UNS besser geht. ;)

    Ablenkung ist auch gut für mich - ich geh' jetzt wieder laufen. Ist super! Wenn ich einen Gedanken (betreffend die Ex-Beziehung) habe, der negatives Empfinden bei mir auslöst, renn'' ich gleich viel schneller - das tut gut.

    Hast DU Zeit, etwas Gutes für Dich zu tun?

    Lieben Gruß,
    Sagara

    Hallo Gina,

    herzlich Willkommen.

    Ich hab' auch erst vor ein paar Tagen Schluss mit meinem Freund gemacht, weil ich ein Problem mit seinem "Alkoholkonsum" habe.

    Meine erste Trennung als Co liegt schon Jahre zurück, aber ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.

    Für mich war es damals unter anderem so schwierig, weil meine ganze "Lebensvorstellung" mit diesem Mann weg war.
    Auch kamen in der ersten Zeit der Trennung immer wieder Gedanken an die gute Zeit zurück - und das schmerzt.
    Obwohl sich die Trennung schon irgendwie angebahnt hatte - dass wirklich nichts mehr geht, konnte ich lange nicht akzeptieren.

    Nach und nach kam ich dann d'rauf, wo ich die Probleme mit mir selbst hatte/habe.
    Einiges konnte ich dann aufarbeiten und ich hab' mich dadurch auch verändert und ich denke, dass es genau daran liegt, dass ich mir "heute" doch leichter tue.
    Klar, alle Bereiche sind noch nicht aufgearbeitet; aber hier im Forum lerne ich viel dazu und fühle mich gut aufgehoben.

    Lieben Gruß,

    Sagara

    Hallo Nadine,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Das Gefühl, für etwas die Schuld zu bekommen, woran man nicht schuld hat, ist etwas ganz
    Fürchterliches, Schlimmes.
    Ich kenne das (leider) aus eigener Erfahrung und bin dem auch immer noch ausgesetzt.

    Was mir hilft sind das Wissen und die Worte (die ich immer wieder wiederhole, sobald dieses Gefühl durch die Schuldzuweisungen entsteht) : "ICH BIN UNSCHULDIG" ("... auch wenn ihr das nicht, noch nicht, verstehen könnt und/oder wollt").

    Da ich aber nicht weiß, wie man letztendlich damit umgeht, (auch mit der Situation) hab' ich mir jetzt einen Termin bei einem Therapeuten geholt.
    Ich hoffe, ich weiß dann mehr ... .

    Hier im Forum sind viele Menschen die Wissen, dass du UNSCHULDIG an seiner Alkoholkrankheit bist.

    Viel Kraft weiterhin,
    liebe Grüße,
    Sagara