Hallo Zimttee,
*ahhhja*, das mit dem Handy und dem kleinen Bildschirm, auf dem Du nicht mehr "nachgucken" kannst, wenn Du einen Beitrag abfasst, ist in der Tat wohl die Ursache.....
Was ich meinte? Es fiel mir halt eben genau auf, dass die Beitraege der letzten Zeit im Laufe des schreibens den "Bezug" zum Thraed verlieren. Das meinte ich mit "Deinen Film abfahren".
Und halt eben so Sachen, wie "einen guten Freund" mit DEM Freund, also XY, verwechseln, obwohl das eigentlich voellig ersichtlich war....in einem Thread bei den EKA s hatte ich sogar den Eindruck, Du beziehst Dich auf Fakten, die in einen ganz anderen Thread (den ich halt grad zufaellig davor gelesen hatte) gehoerten.....
Dann hoffe ich mal, dass Du bald wieder ein "ordentliches" Laptop hast. Nix fuer ungut
Lindi
Beiträge von Lindi
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Hallo Zimttee,
ich hol mal Dein Faedchen nach oben, um Dich zu fragen, wie es Dir grad geht.
Ich hatte beim Lesen einiger Deiner letzten Beitraege irgendwie den Eindruck, dass sie "wirr" rueberkommen.
Teilweise verwechselst Du die geschilderten Fakten, teilweise habe ich den Eindruck, dass ein "Trigger" reicht, und Du faehrst Deinen eigenen Film ab ..... das koennet natuerlich auch Zeitmangel/Stress sein....aber in Deinem Fall fuerchte ich, dass Dich der "Familien-Sog" gerade wieder staerker in den Strrudel zieht.
Waere schoen, wenn ich mich irren wuerde....
Liebe Gruesse, Lindi -
Liebe Agostea,
warum sollte Dir Jemand einen Tritt in den Hintern verpassen? Das waere ja nur irgendwie hilfreich, wenn Du was tun koenntest/solltest/muesstest.
Kannst Du aber in dem Fall nicht, denn nichts von Allem liegt in Deiner Hand.
Und gerade diese Ohnmacht gegenueber Geschehnissen, die man weder beeinflussen, noch steuern noch kontrollieren kann, macht..... Angst.Ist auch ziemlich viel, was da gerade auf Dich einstuerzt, muss ich sagen.
Gib einfach etwas davon ab. Nicht alles musst Du auf Deinen Schultern tragen.
Dein bester Freund ...... wenn er noch in der Klinik ist, wird sich dort um ihn gekuemmert.
Dein Mann .... *sigh*.....Du weisst es ja selbst, dass nur er was dran tun kann.
Und die Sterbebegleitung ....das ist ein sehr grosses Geschenk, was Du diesem Freund machen kannst. Der letzte wirklich echte Freundschaftsdienst.
Auch wenn es sehr schwer und belastend ist.
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Vielleicht kannst Du es mal so sehen? Du MUSST eigentlich gar nichts tun, um die Geschehnisse in die eine-oder andere Richtung zu lenken.
Was Du tun kannst, ist Dich auf Deine Ressourcen besinnen ..... dafuer sorgen, dass Du nicht ausbrennst. Und natuerlich, sollte Deine eigene Trockenheit in Gefahr geraten, diese bedingslos ueber alles Andere stellen. Koste es, was es wolle.Gruesse, Lindi
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Hallo Zwergin,
ohhhhhhh jaaa, wie ich das kenne. Das "Gebrebel", die Vorwuerfe, Anschuldigungen, Beleidigungen.....
Ich habe fuer mich selbst festgestellt, auch wenn ich den "Inhalt" versuche nicht an mich heranzulassen, emotionale Distanz aufgebaut habe.....es gelingt einfach nicht. Zu "treffsicher" sind die Tiefschlaege, immer genau ins Schwarze.
Ich kann ir hundertmal sagen "Ohren zu", nicht reagieren, bloss nicht drauf anspringen....es klappt nicht. Es trifft trotzdem.
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Also habe ich fuer mich selbst beschlossen, ich hoer mir das gar nicht erst an. Und gehe schon seit einiger Zeit konsequent aus dem Haus, mit dem Hund um die Ecke (der freut sich und muss ja eh).
Wenn ich dann zurueckkomme, schlaeft er schon.....
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Nun ist das natuerlich nicht immer toll oder bequem, wenn es shiet-Wetter hat oder Nachts um .....Uhr. Schon klar. Aber immer noch besser, als mir das anzuhoeren.
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Allerdings ginge das schlecht jeden Tag (mein XY trinkt nicht taeglich, eher so Quartalsmaesig) und ich muss auch keine taetlichen Angriffe befuerchten.
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Es waere vielleicht fuer Dich Uebergangsweise eine Moeglichkeit. Um bis zur Schluesseluebergabe ein wenig aus dem Karrussel auszusteigen und Dich freizumachen innerlich.Desweiteren wuerde ich Dir empfehln, schon mal ein bisschen auszusortieren, Papiere sichten, vielleicht auch schon Haeufchen bilden, was brauchst Du unbedingt am Tag X, eventuell auch schon wichtige Unterlagen sicher irgendwo deponieren (bei Freunden, Bekannten)....denn Du befuerchtest ja dass es eskalieren wird, wenn Du von Deinen Plaenen berichtest.
Also schon mal ein Not-Equipment zusammenpacken, falls es so sein wird, dass er Dich dann boykottiert, nicht mehr in die bis dato gemeinsame Wohnung laesst oder irgendsowas in der Richtung....Abgesehen davon wird Dir das auch das Gefuehl geben, dass Du "dran" bist, was tun kannst (fuer Dich)......es voran geht.
Also nutze die Sturmfreie Zeit bestmoeglich, um dann, wenn es besprochen auf dem Tisch liegt, rasch die Duese machen zu koennen und nicht auf seine Kooperation (falls ueberhaupt vorhanden) angewiesen sein zu muessen!
Packs an! Jetzt! Und wenns eben so sein muss, "Undercover". Ein schlechtes Gewissen brauchst Du deswegen beileibe nicht zu haben.
Gruesse, Lindi
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hi Nys,
ich versteh das...und es klingt ueberhaupt nicht "seltsam".
Was ich interessant fand, ich habe neulich ein bisschen ueber psychisch Kranke gelesen und dort wurde in einem durchaus ernsthaften Forum in der Rubrik "Angehoerige" ein Text der Bundesstelle fuer Suchtpraevention (oder so aehnlich, ich will jetzt nicht extra nachgucken gehen) 1:1 uebernommen. Einfach nur "Alkoholiker" gegen "psychisch Kranker" ausgetauscht....der Auswirkungen auf die Angehoerigen, die Kinder sind im Wesentlichen die Selben!
Weil die Symptome die Selben sind.
- Mangelnde Aufmerksamkeit/Geborgenheit
- Das Gefuehl "schuld" zu sein am Zustande des Elternteils
- Das Gefuehl selbst fehlerhaft zu sein, ungenuegend
- Das Gefuehl Zuneigung nicht selbstverstaendlich zu bekommen, sondern sich verdienen zu muessen.
- Das Gefuehl nicht angenommen/geliebt zu sein, einfach so.Auch Zimttee hatte das im Rahmen ihres Studiums ja herausgearbeitet. Es ist nicht so sehr Ausschlaggebend, ob der Elternteil nun Alkoholkrank ist oder Depressiv oder Zwangsgestoert oder ......oder wie in Deinem Fall........
Kinder aus diesen Familien erlernen die Grundmuster der Co-Abhaengigkeit. Und landen dementsprechend oft bei einem Partner, der das passende Gegenstueck liefert.
Schoen dass Du das fuer Dich so klar erkennen und Dich befreien konntest!
Gruesse, Lindi -
*Aeh* ..... er weiss ganz und gar nicht, was zu eurer Trennung gefuehrt hat? - *Ohjeh*....der Aerme........dann musst Du es ihm wohl erklaeren, damit er nicht so gaenzlich unerleuchtet bleibt......
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Siehst Du denn nicht, dass er einfach versucht auszuloten, wo Du stehst und wie ernst Dir Deine Ansage war, dass Du *das" nicht tolerieren wirst?
Vielleicht rechnet er auch damit, dass der Zahn der Zeit an Dir genagt hat und Du aufgrund der Sehnsucht nun zu Zugestaendnissen bereit bist......nur Abends, nur am Wochenende, Nur "1" Feierabend-Bier....
Du darfst die Liste fortfuehren.Verstanden hat er allerdings scheibar gar nichts. Und wenn in seinem Kopf was rumkreist (wie Du schriebst), dann scheinbar nicht, was er tun muss, damit eine trockene Basis fuer die Beziehung geschaffen wird.....sondern eher, wie er Dich dazu kriegen kann, mit kleinen Zugestaendnissen anzufangen , um dann, wenn Du voll im Netz bist, die Schraube anzudrehen.
Er manipuliert Dich!
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du schon gefestigt genug bist, Deinen Standpunkt durchzufechten.
Eine winzige Andeutung (es kreisen Gedanken in seinem Kopf) und schon liest Du da was heraus, er koennte evtl. darueber nachdenken, aufzuhoeren und springst sofort mit Hilfsangeboten (moralische Unterstuetzung, was-weiss-ich) in die Bresche!Liebe Varescu, jeder muss tun, was er meint tun zu muessen......auch Du.
Aber ueberleg Dir zumindest vorher, dass das, was gerade ablaeuft der Beginn ist. Manipulation, Versprechen, Hoffnung, Enttaeuschung, Appell ans Mitleid.....
Wenn Du am Anfang Deines threads behauptet hast, dass Du nicht zu den typischen Co-Abhaengigen zaehlst....dann waer ich mir da mittlerweile an Deiner Stelle nicht mehr so sicher.
Und wenn Du es noch nicht bist, er bringt Dich schon noch da hin. Keine Sorge!
Lindi -
Hallo Nys!
Ey ..... das hoert sich gut an DU hoerst Dich gut an!
Danke, dass Du es mir "extra" erzaehlt hast......ich hatte bei Dir schon gelesen, es war mir aber so verklausuliert und ein bisschen "eso" abgefasst, dass ich nicht so ganz verstanden habe, worum es eigentlich genau geht. Und Du hattest ja gesagt, dass Du nicht weiter drueber reden wolltest. Und so hab ich mir die Frage "was meinst'n jetzt genau?" die schon auf der Tastatur lag, verkniffen.....
Es scheint wie eine Last, die Dir von der Seele gefallen ist!
Bleibst Du dem Forum denn erhalten?
Grillparty am Stall (natuerlich weit weg vom Strohlager
) waer suuuuper!
Ooooch, wenn wir es vielleicht auch nie schaffen uns beim Marathon zu treffen (wie Correns und Garcia), wuerden mir da ja andere Gelegenheiten einfallen. Equitana, z.B. das waer ja so ein Event wo man eh "hinmuss" *hihi*.
Naja, dazu muss ich aber zumindest mal in Germanien sein, schon klar.....
und mir auch ein paar Fluegel wachsen lassen, sonst komm ich bei Deinem aktuellen Hoehenflug gar nicht hinterher. Mein Feeerd heisst "Platero" (wie der Esel aus dem Buch, fand ich damals enorm witzig, die Idee, jetzt reuts mich manchmal) und nicht "Pegasus"!!!!!!
Geniess es!
Gruesse, Lindi -
Sorry, so wichtig finde ich meinen Beitrag nun auch nicht, dass ich ihn gleich zweimal posten muss.
Hatte den "Sendevorgang" unterbrochen, um an der entsprechenden Stelle das Woertchen "trocken" einzufuegen.
Also bitte, liebe Mods, wenn ihr eh am editieren im thraed seid (was ich mal ganz stark anneheme) dann kann von meinen beiden Beitraegen der erste gleich mit rausfliegen
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Hallo Varescu,
hier kommt die Frau mit der Shampoo-Flasche
Ich denke, dass es fuer Dich gut war, den Brief zu schreiben. Ob es auch gut waere, ihn abzuschicken, da bin ich mir nicht so sicher.Er ist soo voll von verletzten Gefuehlen, das springt einen aus jeder Zeile geradezu an.......ergo wird "er" draus schliessen, dass da noch welche sind....und weiter bohren.
Der Brief bietet massig Stellen, wo Du ihn angreifst - direkt. Und wo er nachhaken koennte und seine Sicht darstellen, soooo war das ja gar nicht, das hab ich anders gemeint, das empfindest Du nur so....
Wie auch immer .... es waere der Einstieg in einen Dialog. Unbewusst moechtest Du das ja sogar (vielleicht). Und wenn er nur lange genug anders redet, vernuenftig, so wie frueher (ungefaehr "ja, das war eine Kurzschglussreaktion von mir, ich habe Angst vor meinen tiefen Gefuehlen fuer Dich bekommen) wirst Du anfangen, ihm Glauben zu schenken.
Wenn nicht, wenn Du keinen Glauben schenken kannst, was bringt dann ueberhaupt ein wie auch immer gearteter Dialog?Die "helfende Hand" ... fuer was? Wobei? Den Gang zu den entsprechenden Stellen, die Therapie, die Erkenntnisse....das muss er eh allein machen (wenn er es denn ernst meint). Ganz ohne helfende Hand.
Evtl. koenntest Du den Brief erst mal ne Weile liegen lassen. Und stark zusammenkuerzen.
Wenn ich den Rotstift fuehren wuerde, dann bliebe ungefaehr nur uebrig, dass Du sehr traurig ueber den Verlust der gemeinsamen Illusion bist. Dass Du ihm das Beste wuenschst und wenn er auch nur ein einziges Wort ernst gemeint hat (von wegen der besonderen Beziehung) dann koenne er in ungefaehr einem Jahr mal wieder (trocken) vorbeischauen und nachfragen, ob es Dich dann noch interessiert.Mehr nicht.
Gruesse, Lindi -
Hallo Varescu,
hier kommt die Frau mit der Shampoo-Flasche
Ich denke, dass es fuer Dich gut war, den Brief zu schreiben. Ob es auch gut waere, ihn abzuschicken, da bin ich mir nicht so sicher.Er ist soo voll von verletzten Gefuehlen, das springt einen aus jeder Zeile geradezu an.......ergo wird "er" draus schliessen, dass da noch welche sind....und weiter bohren.
Der Brief bietet massig Stellen, wo Du ihn angreifst - direkt. Und wo er nachhaken koennte und seine Sicht darstellen, soooo war das ja gar nicht, das hab ich anders gemeint, das empfindest Du nur so....
Wie auch immer .... es waere der Einstieg in einen Dialog. Unbewusst moechtest Du das ja sogar (vielleicht). Und wenn er nur lange genug anders redet, vernuenftig, so wie frueher (ungefaehr "ja, das war eine Kurzschglussreaktion von mir, ich habe Angst vor meinen tiefen Gefuehlen fuer Dich bekommen) wirst Du anfangen, ihm Glauben zu schenken.
Wenn nicht, wenn Du keinen Glauben schenken kannst, was bringt dann ueberhaupt ein wie auch immer gearteter Dialog?Die "helfende Hand" ... fuer was? Wobei? Den Gang zu den entsprechenden Stellen, die Therapie, die Erkenntnisse....das muss er eh allein machen (wenn er es denn ernst meint). Ganz ohne helfende Hand.
Evtl. koenntest Du den Brief erst mal ne Weile liegen lassen. Und stark zusammenkuerzen.
Wenn ich den Rotstift fuehren wuerde, dann bliebe ungefaehr nur uebrig, dass Du sehr traurig ueber den Verlust der gemeinsamen Illusion bist. Dass Du ihm das Beste wuenschst und wenn er auch nur ein einziges Wort ernst gemeint hat (von wegen der besonderen Beziehung) dann koenne er in ungefaehr einem Jahr mal wieder vorbeischauen und nachfragen, ob es Dich dann noch interessiert.Mehr nicht.
Gruesse, Lindi -
Hallo Marvormar,
toll, das Du den Anfang gemacht hast, wegen der Zahnbehandlung. Steht bei mir auch aus .... und mich graust es unsaeglich davor. Nicht wegen spezieller "Zahnarzt-Phobie" sondern weil es der "sichtbare Beweis" ist fuer das Leben, was ich mir angetan habe. Die wenige Wertschaetzung mir selbst gegenueber, die verpassten Chancen, etc.
Nun bin ich kein Alkoholiker. Eher depressiv veranlagt ...aber die Auswirkungen sind wohl die Gleichen.
Mir hat ein Zahnarzt (war dort wegen einer ganz akuten Entzuendung *auaaaaaa*) gesagt, dass Paradontose eher eine Folgeerscheinung des Rauchens sei. Es sei ueberwiegend festzustellen, dass P-Patienten alle Raucher seien...und die ersten Warnzeichen wie z.B. Zahnfleischbluten ausbleiben koennten (klar, wegen der Durchblutungsreduzierung durch Nikotin, logisch, wenn mans so sieht)Naja, egal....was mich eher interessiert, wie siets denn da mit der Kostenuebernahme aus? Gilt das als "selbsverschuldete Bloedheit"?
Ich muss gestehen, das Ganze nagt doch sehr an meinem Selbstbewusstsein. Moegliche Jobs, "andere Zwischenmenschliche Interaktionen" *aehem* ...... mit einem Gebiss koennte ich mich glaub nur schwer arrangieren. Adé Attraktivitaet, Adé alles andere....
schon bitter, irgendwie. Und noch bitterer, dass ich mir die Suppe selber gekocht habe. Und jetzt nicht ausloeffeln will.Wie gehts denn voran, in dem Punkt (bitte eine Runde Mutmachender Aussagen

Gruesse, Lindi
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Hallo Roseanne,
ich habe die "schoepferische Kraft der Wut" immer ganz gezielt fuer mich eingesetzt. Um Dinge zu tun, die mir sonst sehr schwer gefallen waeren...
z.B. im "akuten Wutstadium" meine Buecher weggeschmissen *schwups* wieder ein Arm voll in die Tonne, oder meine Kuebelpflanzen, oder .....
egal. Ich konnte daraus die Kraft ziehen, Dinge ANZUPACKEN, die mich normal "umgebracht haetten" (in Anfuehrungszeichen, extra!!!)
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Trotzdem: erst mal innehalten......und nachdenken.....
Der Brief, den Du geschrieben hast - was bezweckst Du damit?
Deinen Mann konfrontieren "Ha, hast Du gedacht, ich bin so bloed, Dein Vorratslager nicht zu finden, Du Luegner"
Oder:
Ist er Ausdruck Deiner verletzten Gefuehle, eher weinerlich abgefasst "Wie kannst Du mir das antun, wo doch immer Ehrlichkeit die Grundlage unserer Ehe war"
Oder:
Bezweckt der Brief noch mal ein letztes Aufbaeumen....wenn Du nicht...dann mach ich....dann geh ich....dann wars das. Hopffst Du, dass ihn das zur Einsicht bringt? (btw. eine Einsicht, die er selbst vermutlich schon lange hat, die er aber ums verrecken nicht eingestehen wird).Ich weiss nicht, ob Dein Mann den Brief nun schon gefunden hat.
Wenn nicht, denk drueber nach, ob das zum JETZIGEN Zeitpunkt so eine klasse Idee ist.
Den "Alternativplan" hast Du noch nicht stehen....kannst also letztlich nix anderes tun, als (leere) Drohungen auszusprechen. Denn fuer die (sofortige) Umsetzung fehlts noch an Fakten, Informationen, etc.
Ausser dass es einen riesen Krach geben wird, wie Du ja auch befuerchtest, wird wenig dabei rumkommen.Denk noch mal drueber nach, ob das nun wirklich der rechte Zeitpunkt fuer die finale Aussprache ist....oder ob Du nicht evtl. lieber noch ein bisschen "Under-Cover" Deine Plaene vorantreiben moechtest, bis sie Hand und Fuss haben und DANN .....
Es muss bei Deinem Mann ja nicht so sein, aber es waere nicht ungewoehnlich, wenn im Moment der finalen Konfrontation auf einmal ganz "fiese" Seiten zum Vorschein kaemen, von materiellen Schikanen bis hin zu ...... emotionaler Erpressung, Selbstmordandrohung, was-weiss.ich.
Deine Wut ist verstaendlich. Aber letztendlich hast Du ja nichts entdeckt, was Du nicht eh insgeheim schon wusstest. Dass er trinkt. Wo er den Stoff bunkert, ist doch dabei ziemlich unerheblich..
Gruesse, Lindi
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Hallo Cocomel,
was macht es denn fuer einen Unterschied, ob er noch Gefuehle fuer Dich hat, oder nicht?
Es klingt fuer mich ein bisschen so, als waere die logische Weiterleitung ........wenn er noch Gefuehle fuer mich hat, ist nicht alles verloren, auf dieser Grundlage koennen wir zusammen....blabla, unsere Liebe ist staerker, dann wird er aufhoeren....blabla......wir koennen es gemeinsam schaffen.
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Na klar, ein bisschen gekraenktes Ego darf schon sein, ist ja normal bei einer Trennung, aber gerade die letzte Zeit gehts in einigen Threads immer wieder um dieses Thema. Liebt er mich denn nicht mehr? Das bringt nicht weiter. Erstens wirst Du es nie erfahren, selbst wenn er es sagt, kannst Du nicht sicher sein, ob es stimmt oder Taktik ist und zweitens gehts darum im Grunde genommen doch gar nicht.In der fruehen Pubertaet hatte ich einen Verehrer. Der liebte mich ganz sicher. Mir gingen seine waessrigen Glubschaugen die dauernd klebrig auf mir hingen jedoch einfach nur tierisch auf den Sack.
Niemand ist moralisch verpflichtet "zurueckzulieben".
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Die Frage muesste also eher heissen: liebe ich ihn noch? Und wenn ja, was bedeutet das konkret? Was aendert es an der Situation?Die Antwort koennte ja durchaus auch lauten: ja, ich liebe ihn noch. So wie er jetzt ist. Nicht wie er mal war oder wie ich ihn gerne haette. Aber das Leben an seiner Seite macht mich fertig. Deshalb koennen gibt es keine gemeinsame Zukunft fuer uns unter den augenblicklichen Umstaenden.
Ich liebe ihn noch. Aber mir zuliebe muss ich gehen.
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Aus diesem Stoff sind die tragischen Romanzen in Film und Literatur gemacht.Gruesse Lindi
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Hallo Kleinerkolibri,
ich habe Deine Geschichte von Anfang an mitgelesen, weil Du so wunderbar erzaehlst, von Deiner zweiten Heimat, der Landschaft, dem einfachen Leben auf der Farm.....in gewisser Weise habe ich mich darin auch wiedererkannt, obwohl ich kein Alkoholiker bin.
Auch ich lebe im Ausland, unter teilweise recht einfachen materiellen Verhaeltnissen......frueher auch auf einer Finca (Farm) abseits bewohnter Gebiete ..... auch wenn die Dimensionen natuerlich doch nicht so sind, wie in USA....auch die Liebe zu den Pferden teile ich. Ich habe mit Genuss Deine Schilderung gelesen, wie Du Dein Pferd sattelst und zum naechsten Nachbarn reitest (naja, das war diese Freundin, in dem Fall) .... ach, das kann ich mir gut vorstellen.
Und nun ist alles schlagartig anders geworden.
Ich vermute mal, fuer Deinen Ron ist es ein herber Schlag, die Farm verloren zu haben. Nicht nur wirtschaftlich, sondern das war es ja, was ihn im Kern, als Mensch, als Mann, definiert hat.
Er braucht da sicher eine Zeit, um diesen Tiefschlag, der ihn ja im innersten Selbstverstaendnis erschuettert, zu verarbeiten. Er, der Handyman, der alles macht/kann/autark ist ...... und jetzt?
Gib ihm einfach die Zeit, die er braucht. Er war immer fuer Dich da, hat Dir nie Vorschriften gemacht, wann Du wie lebens sollst....hat Deine Entscheidungen mitgetragen, egal was kam.....nun gibt Dir das Leben die Moeglichkeit, fuer ihn genauso da zu sein. Still und vertrauensvoll abwartend, nicht fordernd.Jetzt ist DEINE Staerke gefordert! Jetzt bist Du der Fels in der Brandung fuer euch Beide! Jetzt zeig, ob Du auf der Hoehe bist!
Gruesse ins Exil von einer aus dem Exil....
Lindi -
Lieber Vertreter (fuer wen? willst Du nicht lieber Du selbst sein?)
ich habe den Eindruck, es faellt Dir sehr schwer, ueber Deine Beweggruende zu sprechen und auch das Eingestaendnis, mit Deiner Ehe (so wie sie jetzt ist) und den Lebensplaenen (bezueglich Haus, Altersruhesitz, etc) gescheitert zu sein.
Vielleicht ist es fuer Maenner halt auch noch mal ein bisschen anders, das "Quasseln und Aussprechen" liegt uns Frauen (mit der jeweiligen besten Freundin) halt doch eher im Blut.
Maenner "machen sowas eher mit sich allein aus".
Ein Thread (einer der Ersten, die ich gelesen hatte) und der sehr beruehrend ist, ist der von BerndG.
Auch wenn er jetzt eher ueber seine eigene Suchtproblematik schreibt, ist der Anfang seiner Geschichte eine, die sich um seine damalige trinkende Partnerin dreht.
Ich hoffe, Bernd ist es recht, wenn ich Dir den Hinweis gebe...
musst nur oben in der Menueleiste die Suchfunktion anklicken und dan nach Autor suchen......
Vielleicht erkennst Du ja einiges wieder und siehst, dass Du nicht der Einzige (Mann) bist, der in so einer aehnlichen Situation ist. ....
Vielleicht bringt das was "ins rollen" bei Dir?
Auch der von "Hiob" waere ein Thread von einem Mann zum Thema.Es macht zwar grundsaetzlich weniger einen Unterschied, ob das nun Maennlein oder Weiblein sind, die "betroffen" sind, aber die Herangehensweise ist doch ein wenig anders, geschlechterspezifisch...
So kannst Du Dir erst mal klarer werden, wo Du eigentlich in Bezug auf Deine Frau stehst.
Viele Gruesse, Lindi
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Hallo Dorothy,
falls es keine Verzoegerungstaktik ist ......ja, zumindest mal nach Wohnungen schauen, sich ausmalen, wie es waere, dort ganz gemuetlich und nach Deinem Geschmack eingerichtet....das macht doch fast Mut, oder?
Erinnerst Du Dich noch an Deine erste Wohnung zu Jugendzeiten? Wie toll das war, einen eigenen Schlussel, das Einrichten und es sich schoen machen (auch mit den sicher begrenzten Mitteln).
Dann eben auch im Kopf durchrechnen, Miete, etc.... denn wenn Du den "Alternativplan" morglichst detailliert stehen hast, dann bekommt Dein "Ultimatum" erst Sinn und Durchschlagskraft. Ansonsten waeren es nur halbgare Worte...
Rechne eben damit, dass Du gezwungen sein wirst, Deine Konsequenze auch zu ziehen ...sprich: es ist unwahrscheinlich, dass diese "letzte Frist" Deinen Mann zum umdenken bringt. Ohjaaaaa, sagen und versprechen wird er sicher einiges.
Nur Taten zaehlen!
Bei Dir dann aber auch.
Gruesse, Lindi -
Hallo Katz-und-Maus,
also jetzt mal wegen der Katze ..... das ist ja ein Punkt, der immer wieder kommt und der auch in gewisser Weise der "Fuss" ist, den Du bei ihm (oder er bei Dir) in der Tuer hat.
Warum holst Du sie (ihn) nicht zu Dir?
Dass Katzen unter dem Ortswechsel "leiden" ist, gelinde gesagt: Quatsch.
Sicher, es gibt Typen, die eher "Reviergebunden" sind und andere, die eher "Menschengebunden" sind.
Die "Reviertypen" tun sich dann schon schwerer, bis sie sich neu eingewoehnt haben, den "Menschentypen" macht es weniger aus, Hauptsache der vertraute Mensch ist da.
Ich hatt mal ne Katze, die eigentlich Stallkatze war und dort auch grossgeworden ist. Nur fuehlte ich mich so allein zu Hause, dass ich irgendwann beschloss, sie mitzunehmen. Da ich mir nicht so sicher war, ob die Vermieterin das genehmigen wuerde, hab ichs heimlich gemacht und die Katze dann am naechsten Tag wieder mit in den Stall genommen und abends zurueck.
Da ich keinen Transporter hatte, habe ich sie einfach in einen Rucksack gestopft (ja, nicht ideal, ich weiss) und dann in der Wohnung angekommen spazierte so neugierig und gar nicht aengstlich herum, vom ersten Tag an!
Spaeter dann (die Vermieterin hatte es doch mit der Zeit mitgekriegt und es genehmigt) lief sie immer freiwillig mit zum Auto, stieg alleine ein, fuhr frei mit (verboten, ich weiss....) und stieg dann am Zielort wieder aus...... fast wie ein Hund!
Lediglich einen Freigaenger in eine Etagenwohnung einzusperren ist ein bisschen fies. Damit kommen sie kaum klar, wenn sie es halt anders gewohnt sind.
Also schnapp Dir das Tier ..... es wird Dir auch gut tun und Deine Wohnung heimeliger werden lassen!
Gruesse, Lindi -
Hallo Nys, hallo inbetween,
da werd ich doch glatt ein bisschen
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Um ehrlich zu sein, bin ich gerade nicht soooo sehr mit meinem Leben beschaeftigt, sondern mit dem Leben Dritter und Vierter.....da spitzt sich gerade eine Krise zu (nix mit Alk) und das braucht oft meine "Hineindenk-Kapazitaet" auf. Mehr geht dann nicht.....
Ich lese zwar schon hier regelmaessig mit, oft habe ich aber einfach "nichts zu sagen". Wenn ich so "Statements" ablasse, sind das ja keine unumstoesslichen, in Stein gemeisselten Wahrheiten, sondern das, was ich mir halt so denke ..... und es ist immer auch fuer mich interessant zu schauen, ob ich da auf dem rechten Pfad wandele, sozusagen. Wenn es nebenbei dem ein-oder anderen einen Anstoss gibt, schoen, ist aber fuer mich eher ein "Nebeneffekt".
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Tja, was gibts Neues? Ich schlage mich (immer noch) mit Formalkram rum. Nicht gerade meine Staerke sowas zielstrebig anzupacken.
Allerdings habe ich nun den "Weg" klar .... und auch die Reihenfolge, in der ich wie, was und ueberhaupt...nur MACHEN muss ich noch *sigh*.Im Zusammenhang damit hatte ich einen mail-Austausch mit meinem Vater (zur Erinnerung, meine Moebel, Papierkrams, Unterlagen, etc.) sind ja schon letzten Sommer abgereist. Und in einem Nebensatz erwaehnte mein Vater, dass er erst am naechsten Tag haette antworten koennen, weil er sich am Abend ne Flasche Wein gegoennt haette und so muede geworden war.
Ich dachte nur: "Oh mein Gott, nee, also das halt ich nicht aus!"
Zur Klarstellung, mein Vater ist (soweit ich das "sehen" kann) kein Alkoholiker, aber abends picheln und dann redselig werden...das kenn ich von ihm schon auch.
Ich hab da ja sowas von keinen Bock drauf, allein bei dem Gedanken zieht sich mir alles zusammen!
Gibts denn aus dem Mist kein entrinnen? Allein der Gedanke daran *berg*......
Mein "Domizil" dort waere die ehemalige "Kellerwohnung" die meine Oma bewohnt hatte, bis sie im stolzen Alter von 94 verstarb. Keller, Nordseite.....die Kueche und das Bad sind seither "abgebaut" worden. Auch ist das keine abgeschlossene Wohnung mit separatem Eingang. Ein Zusammenleben ist also unumgaenglich und eine Abgrenzung (raeumlich) nicht moeglich.
*puh* ich seh mich da unten schon im "Loch" sitzen und verschimmeln....
Keine Aussichten, die jetzt extrem befluegeln wuerden. Aber das ist (bisher) halt nur mein Kopfkino ...... mal sehen.
Ja, so siehts aus, bisher.....
Gruesse, Lindi -
Hallo inbetween,
*hmja* .... *seufz* ..... steter Tropfen hoehlt den Stein .....oder so.
Ich hab so das Gefuehl, dass Du sie nicht "ueberzeugen" wollen solltest. Also nicht mit Vernunft und Logik. Das prallt (noch) voellig ab.
Ihr eventuell aufzeigen, dass Du "ihren Weg" nicht aus der Naehe begleiten willst/kannst, aber jederzeit fuer sie da bist, FALLS sie was aendern will.
Das kann natuerlich bedeuten, dass sie sich erst einmal ganz von Dir zurueckziehen wird.
Was verbindet euch sonst noch?
Koennt ihr die Freundschaft weiterpflegen und DAS Thema aussparen?Das kannst Du ja hier auch oft lesen ...dass sich die "Real-Freunde" irgendwann zurueckziehen weil es einfach sinnlos und super-nervig ist, wenn sich Jemand so verrennt und immer und immer wieder die selbe Litanei ableiert.....Diejenigen fuehlen sich dann nicht verstanden und alleingelassen.
Es wird schwierig werden, da zu definieren ...was ist fuer Jemand da sein und was ist als Heul-Sack missbraucht werden?
Vielleicht musst Du auch einfach ein bisschen Zeit ins Land gehen lassen .... und solang (mitfuehlend, aber nicht mitleidend) zugucken wie sie weiter in die Sackgasse rennt.
Diese Erfahrung kann man wohl keinem abnehmen/ersparen. Sie ist erwachsen. Wie Du auch.
Lindi -
Hallo inbetween,
ist diese Freundin denn Eine von denen, die Dir in Deiner Situation oft als Taschentuch gedient hat? Dann verstehe ich Deinen Zwiespalt...
Vielleicht ist es am Besten, wenn Du es klar ansprichst, ihr gegenueber. Dass Du fuer sie da sein moechtest, wenn es schlecht geht, dass Du aber aufgrund Deiner noch frischen Erfahrung nicht in der Lage bist, Dich dem Geschehen zu nah auszusetzen. Dass Du sie wohl verstehst und mitfuehlst, aber ihre Schilderungen in Dir zu viele frische Wunden aufreissen.
Letztendlich laeuft es darauf hinaus, was hier im Forum ja auch oft angesprochen wird. Jammern und sich mal aussprechen ist gut und oft noetig. Wenn es aber dann dabei bleibt, wenn aus den Jammer-Sessions immer nur die Kraft gesaugt wird, um sich dem Wahnsinn wieder zu stellen...und wieder und wieder....dann ist es weder hilfreich noch gut und laesst den "Helfenden" ausgesaugt und schlaff zurueck.
----
Da es bei Deiner Freundin ja wohl um den Anfang einer Beziehung geht und JETZT schon Gewalt und Angst im Spiel sind ..... koenntest Du dieser Freundin ja evtl. den Link hierher geben (wenn Du magst) oder ihr sachlich erklaeren, was sich da anbahnt und dass Du es nicht mitansehen kannst, wie sie offenen Auges ins Unglueck rennt.
Dass Du ihr aber keinen Tipp oder Rat geben kannst, wie sich die Sache zum Besseren aendern laesst.
Dass sie sich entscheiden muss, ob sie Gealt und Angst fuer eine tragfaehige Grundlage einer Beziehung haelt.
Gruesse, Lindi