Beiträge von Lindi

    Hallo Oldie,
    Danke fuer Deinen Beitrag,
    und ja, Du hast "meine Geschichte" wohl ziemlich gut im Kopf ..... geht mir bei Manchen hier genausio, bei anderen eher weniger.

    Nun, was das "in eine Dankesschuld" geraten angeht, da besteht wenig bis keine Gefahr .....zumindest nicht, was das "Materielle" angeht.
    Es ist mit ganz klar, dass ich mein Leben allein und unabhaengig auf die Beine stellen muss. Zum Einen, wegen genau dieser Verstrickungen, zum Anderen, weil es auch gar nicht anders geht, praktisch gesehen, auch wenn sich das manchmal ziemlich "kalt" anfuehlt.

    Soweit haben wir da auch schon darueber gesprochen, Derjenige kennt auch meine ganze Geschichte .... bis in die Graue Vorzeit, sozusagen. Wir kennen uns schon, seit ich 16 war......er war meine erste Liebe, damals. Auch haben wir darueber gesprochen, warum und weshalb in den verschiedenen Phasen unseres Lebens, als wir uns spaeter immer mal wieder ueber den Weg liefen (freundschaftlich), es nicht "funktionierte". Fuehrt aber jetzt hier zu weit.

    Zum Letzten Punkt ..... das ist genau mein Problem, Oldie. Und da, wo ich einfach merke, wie ich ganz ungewollt (rational) in negative Emotionen abrutsche.
    Es ist definitiv so, dass ich davon ausgehen kann, dass das Maedel mich ablehnen wird. Nicht "mich" als Person, sondern "mich" als Figur. Und da kann ich mich auf den Kopf stellen und mit den Fuessen wackeln. Warum und weshalb ich so sicher bin .... kann ich wieder nicht schreiben, sonst gibts einen "Rueffel", es haengt einfach mit der konkreten Familienkonstellation zusammen. Der Geschichte dieser Familie.
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    Und um "ihr Vertrauen zu gewinnen" muesste ich ja zuerst mal irgendwas "Nettes" ihr gegenueber ausstrahlen, weiss nicht, Sympathie oder Verstaendnis oder Interesse .....

    Wenn ich ehrlich bin, finde ich in mir aber nichts dergleichen ...... was mich eben zu dem Schluss bringt, es besser gar nicht erst zu versuchen. Das "Theater" das ich dann auffuehren muesste, wird sowieso auffliegen. Niemand kann sich so verbiegen.
    Wenn es dann ueber die Zeit anders wird, O.K., aber jetzt im Augenblick ist die einzige Alternative mich einfach komplett rauszuhalten. Was konkret bedeutet ...... ab und an mal ein WE (selten) oder einen Kinobesuch mit heimlichen Kuessen unter der Strassenlaterne. So halt. :roll:
    Gruesse, Lindi

    Hallo Time...
    es ist nicht das Erste Mal, dass Dich der Aufenthalt zu Hause "runterzieht" und Du danach wieder Sehnsucht hast.
    Warum das so ist ..... ist vielleicht im Augenblick nicht so wichtig. Akzeptiere es einfach, dass es so ist. Und dass es auch wieder vorbeigeht.
    "Aussitzen" ist die Devise, oder eben "Austanzen" ... je nachdem, wonach Dir ist.
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    Was Dein "Zu Hause" mit Dir macht und warum, waere eventuell Gegenstand einer fachlichen Analyse .... wenn Du dafuer bereit bist.
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    Im Augenblick versuche es einfach zu akzeptieren, dass Deine innere Stimme, die Dir grad alles moegliche einfluestert, die "boese" Stimme ist, die, die Dir noch nir gut getan hat und Dich noch nie gut beraten hat.....
    Diese innere Stimme ist keine "gute Freundin" und objektive Beraterin". Das konntest Du ja schon feststellen.
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    Konkret kannst Du evtl. die Heimatbesuche unter irgendwelchen (von mir aus auch Fadenscheinigen) Vorwaenden reduzieren? Z.B. Pruefungs-Stress oder dergleichen vorschieben, bis Du innerlich etwas gefestigter dastehst?
    Lindi

    Hallo Time,
    als mein XY starb, war ich nicht in der Lage, seine Sachen, Kleidung (seine Hausjacke, der noch den Geruch anhaftete), Papiere, Ausweise, Hausschuhe, Rasierzeug ....etc. wegzuwerfen. Da ich zeitgleich aus dem Haus, in dem wir damals wohnten, ausziehen musste, habe ich alles sorgsam weggepackt.....getrennt von meinen Sachen. Und auch nicht mit in die neue Wohnung genommen, sondern in einer Scheune eingelagert. Da lag es dann .... ich habe es auch nie wieder angefasst, seither, mir nicht angguckt.....es lag halt da. Und wurde durch den Zahn der Zeit (Feuchtigkeit, Ratten) nicht besser, logischerweise.
    Nach und nach konnte ich es dann wegwerfen. Erst die "unwichtigen" Sachen ......danach die ehemals wichtigen.....ich hatte losgelassen, konnte mir die Dinge angucken, sagen "Ach ja...damals...*seufz*" ....und es in den Muellsack stecken.
    Es war zwar immer noch "ein Stich" da.....aber ich konnte es und tat es. Und es war befreiend, die Geister loszulassen, Frieden zu schliessen ..... zu akzeptieren, was nie wieder kommen kann.

    Lass die Bilder einfach nun in Ruhe. Dort, wo sie sind. Irgendwann wirst Du sie auch wieder angucken koennen, ohne dass es "was mit Dir macht"....aber diese Zeit musst Du Dir schon auch geben. Und nicht immer wieder den Schorf abpulen von der Wunde. Sonst heilt sie nie!
    Lindi

    Hallo Speranza,
    solche Traeume habe/hatte ich auch. Ich kann mich nicht oft daran erinnern, aber gerade diese "Real-Traeume", wo ich dann aufwache und wirklich noch FUEHLE, was ich gerade getraeumt hatte, die sind immer besonders wichtig.
    Nach dem Unfalltod hatte ich natuerlich eher furchtbare Albtraume (und Angst davor, das immer wieder zu traumen, deshalb wollte/konnte ich oft nicht einschlafen), aber an einen "schoenen" Traum erinnere ich mich auch. Nicht genau an die Handlung, aber an das Gefuehl danach. Ich hatte wohl getraeumt, Derjenige sei noch einmal zu mir gekommen....kein Traum von frueher, als er lebte, sondern ich hatte getraeumt, er waere "von Drueben" noch einmal zu mir gekommen um Lebwohl zu sagen. Mir zu verzeihen, mir zu sagen "es ist gut, so wie es ist".
    Hoert sich jetzt gruslig an, aber das war so "real", dass ich ganz erschuettert aufgewacht bin. Aber auch getroestet und irgendwie versoehnt. Versoehnt mit dem Schicksal.

    Vielleicht dafst Du ja demnaechst Deinen Traum wiederholen, und ueberall im Haus sind "Exit"-Schilder angebracht, mit Pfeilen, so wie im Flugzeug....

    Gruesse, Lindi

    Ja, Topas, das ist so.....und wird sicher so sein (das hab ich im "Urin" ....)
    Und da wirds halt fuer mich "schwierig" .... nachdem ich nun gerade eine "Ueberfuersorgliche, eifersuechtige bewachende Schwiegermutter" aus meinem Leben entfernt habe. Und genau das sind dann die Punkte, wo ich eben "emotional" ueberreagiere, mich in einen alten Film zurueckversetzt fuehle.
    Wie gesagt, auf rationale Ebene hab ich das schon auf dem Schirm.....krieg aber trotzdem manchmal flashbacks und eine heiss aufsteigende Roete im Gesicht.....

    Die Zeit wirds weisen ....es ist definitiv eine ziemliche Hypothek mit Bankrottpotenzial.
    Lindi

    Hallo Topas,
    noch "kenne" ich das Maedel ja nicht persoenlich .... kann mir also kein Urteil erlauben, ob und wie ich sie evtl. finden wuerde.
    Von meinem Gefuehl her, wird es wohl eher nicht auf "traute Dreisamkeit" hinauslaufen in naeherer Zukunft.....oder nie.....

    Ich persoenlich wuerde mich ja auch mit einer Rolle an der familiaeren Peripherie begnuegen, ich "muss" mich da nicht ein(auf-)draengen.

    Nur ist die "Peripherie" halt verdammt klein, eher nicht vorhanden.
    Der 14-taegige Besuchsrhytmus .....gilt dann wohl eher fuer mich.

    Und ab-und an mal ein Kinobesuch ....sehr romantisch das Alles, so wie zu Teenager-Zeiten.....*gequaelt grins*.
    Gruesse, Lindi

    Danke fuer die Bruecke, Renate...
    hatte mir gerade eine lange Antwort aus der Seele gepult, und wie es immer so ist, just bei dem Beitrag bin ich mal wieder aus dem Login geflogen. Text weg.
    Und nun fehlt mir die Courage, noch mal von vorn zu beginnen.
    Kommt sicher spaeter wieder...
    Einstweilen denk ich drueber nach.
    Lindi

    Hallo Linde,
    schreibst Du das jetzt an Jonas in Funktion "Moderatorin" oder als Mensch mit Namen Linde66?

    Jonas masst sich meiner Meinung nach keine Diagnose an. Ich empfinde es im Gegenteil als Hilfestellung fuer die Betroffenen, in welche Richtung es zu schauen gilt. Naemlich oft in eine Andere Richtung, als der TE selbst gern geneigt ist zu blicken.

    Was dann jeder draus macht, ist ja wiederum eine Andere Sache.
    Mir pers. wuerde es helfen, anstatt eines undurchdringlichen Breis von "....mir gehts so sch....und ich weiss auch nicht weshalb" doch zumindest mal den Anschubs zu haben ......dass da was im Argen liegt, was sogar einen Namen haben koennte. Und dementsprechend auch Mittel und Wege zur Genesung existieren.

    Wer eine Grippe hat und sich mit anderen Grippe-Kranken drueber austauscht, dass er Gliederschmerzen hat und wie gelaehmt ist, zerschlagen und zu nix in der Lage ....dem wuerde es doch auch helfen, wenn Jemand sagt "das koennten Symptome einer Grippe sein". Zum Arzt und in die Apotheke muss dann halt Jeder selbst.
    Gruesse, Lindi

    Naja, von Zusammenziehen und Stiefmama und haeuslichen Pflichten und so sind wir noch weit weg.....es geht erst mal eher um die zarten Blueten des Beginns ...... und dem Nicht-Vorhandenen Freiraum, diese zu giessen und zu pflegen.
    Derjenige hat auch nicht die Erwartung an mich, dass ich mir den Kuechenkittel umbinde und mich in was-auch-immer verwandele....
    bloss den Straps-Guertel, den brauch ich mir erst mal auch nicht umbinden ....
    Und ja, Eifersucht ist dabei ein Thema, eigentlich sogar das zentrale......obwohl ich mir das natuerlich versuche, klar zu machen ..... gelingt aber nur schlecht. Deswegen hatte ich ja gefragt, wie sich die Gefuehle unterscheiden. Da ich sie nicht kenne, "weiss" ich eben nicht, dass es "anders" ist.
    Und hier schliesst sich evtl. der Kreis zum Thema des Forums .... oft wird ja die Flasche von den Partnern als "heimliche Geliebte" empfunden. Etwas, was immer wichtiger ist, die Dritte im Bunde, in Beziehung wie eine Dritte Person dazwischensteht.
    Nun ist das natuerlich was ganz Anderes ..... aber das Gefuehl (fuer mich) fuehlt sich verdammt aehnlich an. Gegen Jede Vernunft. *Seufz*.
    Lindi

    Naja, Renate, es IST aber ein Dilemma, wenn der Mann, den ich liebe ein Kind hat (Maedchen, mit dem Buben taet ich mich vermutlich sogar noch leichter)....und das alleinige Sorgerecht bei ihm liegt. Er also kein 14-Tage-Besuchsrechts-Papi ist......
    Ansonsten haettest Du mit Deiner Betrachtung bezueglich der Hunde-und-Katzenliebhaber natuerlich Recht.....ich mag uebrigens Beides 8) am liebsten zusammen, das ist zum piepen komisch, vorausgestezt, sie sind zusammen gross geworden und "moegen" sich.
    Lindi

    Hallo Renate ....
    naja, ich kann damit insoweit was anfangen, wie eben mit den Beschreibungen von Jonas und Garcia ueber die Fugen-Komposition..... rein ueber den Intellekt.
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    Ich sagte es ja schon, dass ich diese innere Sehnsucht, die Du, Speranza und auch Topas scheinbar sehr frueh schon "gespuert" habt, nie empfunden habe.
    Es gab da natuerlich schon so Momente, als ich Mitte/Ende 30 war, z.B. wo ich mir ueberlegen musste, also wenn nicht jetzt, dann wohl nie.....bei "jetzt" empfand ich Panik und Halswuergen, bei "dann wohl nie" ...naja, dann halt eben nie *Schulterzuck*.
    Noch ungluecksseliger waer ja gewesen, es zu versuchen, drauf zu hoffen, dass die Hormone es schon richten werden ..... um dann mit dem Kleinen im Arm festzustellen, dass die Hormone es eben nicht gerichtet haben. Das haette ich unverantwortlich gefunden.

    Wie gesagt, es ist auch nicht so, dass ich mir nun deshalb Fragen stelle oder mir wuensche, es waere anders gelaufen. Es ist fuer mich so, wie es ist, in Ordnung.
    Nur lebe ich nicht allein auf diesem Planeten, und es gibt ja noch weit mehr Moeglichkeiten, mit Kindern konfrontiert zu werden, als selbst welche zu fabrizieren......
    und da komme ich halt eben in die geschilderte Situation, mich wie Marsmaennchen zu fuehlen ..... schwankend zwischen viszeraler Ablehnung und zaghafter Sympathie ....... so ein schwurbeliges Gemisch halt....und wundere mich halt immer darueber, dass es allen Anderen Menschen total NORMAL und SELBSTVERSTAENDLICH scheint, Kinder suess, lieb, niedlich, frech, witzig oder sonstwie zu finden....per Definition, sozusagen.
    Ich finde manche Kinder witzig, oder den ein-oder anderen suess, manchmal auch herzerfrischend frech, aber das haengt halt immer von der Persoenlichkeit ab, die es hat - oder nicht hat. Wie bei Erwachsenen halt auch.
    Ich finde sie nicht PER SE einfach zum liebhaben.

    Weiss nicht, ob mein Dilemma jetzt etwas klarer ist.
    Lindi

    Hallo Speranza,
    Danke auch fuer Deine Antwort ... das mit dem Haus habe ich schon gelesen, bloed gelaufen, aber naja.
    Hauptsache die gegenwaertige Situation laesst sich halbwegs aushalten. Es geht wohl wirklich nur, wenn man jedes Gefuehl fuer Denjenigen verloren hat .... ausser vielleicht ein oberflaechliches Gefuehl der Freundschaft. Aber kein "Wir" mehr.

    Ich merke, ich muss etwas praezisieren ...... wie unterscheidet sich die "Liebe" zu einem Partner von der "Liebe" zu einem Kind? Ja klar, das eine ist a-s....uell , das andere nicht........aber in der Intensitaet? Der Unabdingbarkeit?
    Ist es so, dass ihr den Partner als Ergaenzung, im Besten Fall als ideale Ergaenzung empfindet, aber eben doch als "ich" und "er"....waehrend das bei Kindern, vor allem wenn sie noch sehr klein sind, in etwa so ne doofe Frage ist, wie ob man seine Hand als Teil seiner selbst empfindet, oder das linke Bein....?
    Lindi

    Hallo Topas,
    also, wenn ich es Recht verstehe, hast Du es immer "irgendwie" gewusst, vielleicht nicht konkret, aber als Gefuehl?

    Das Ganze verunsichert mich sehr (also das Thema)..... ich habe nichts "gegen" Kinder, bin kein Kinderhasser, aber ich habe auch nicht das Beduerfnis, mich in ihrer Naehe aufzuhalten....

    Nun habe ich selbst ja keine, dachte eigentlich immer, dass ich es schon merken wuerde, wenn der Zeitpunkt herannaht....und er nahte heran....und ich merkte .....NICHTS!

    Das war/ist eigentlich auch in Ordnung, ich habe das nie als Manko empfunden, ja eigentlich noch nicht mal drueber nachgedacht.....

    Ich weiss nicht, ob der Vergleich mit den Tieren auch nur halbwegs ins Schwarze trifft .... ich liebe meine Tiere, klar, aber wenns hart auf hart kommt, werde ich mich von ihnen trennen muessen. Das ist bei Eltern ja nun anders (ethisch-moralische Gesichtspunkte mal aussen vor, bitte!).

    Ich bitte um Verstanednis, dass ich nicht schreiben moechte, weshalb die Frage akut ist.....ich kriegs halt einfach nicht sortiert, wie Jemand fuehlt, der Mutter/Vater ist ......kann es einfach nicht annaehernd nachfempfinden.

    Ich hatte uebrigens nie Baby-Puppen oder so, eher Plueschtiere und wenn Puppen, dann halt Barbie und Konsorten, also eher "erwachsene" Puppen.....ich stelle es halt einfach nur fest .....wenn ich Jemand begegne, der einen Welpen ausfuehrt, beuge ich mich spontan runter, spreche ihn an (den Hund), finde ihn Todniedlich, plaudere mit dem Besitzer, lache......treffe ich Bekannte mit Kindern, unterhalte ich mich mit den Bekannten - fertig.

    Ich hab da scheinbar echt kein "Gen"......

    Hallo zusammen,
    ich haette da mal eine Frage, die jetzt wenig (nichts) mit dem Themenkreis Alk/Co zu tun hat .... aber viel mit dem "Leben".

    An Diejenigen unter euch, die Muetter sind....
    "Woran habt ihr gemerkt, dass ihr gerne Mutter werden wuerdet?"

    Ich meine jetzt nicht so Betrachtungen wie "gehoert einfach dazu" oder "das kann man nur wissen, wenn mans erlebt hat" .... das trifft nicht den Kern meiner Anfrage...

    Habt ihr irgendwie eine innere Sehnsucht verspuert? Hat es euch laecheln gemacht, wenn ihr in fremde Kinderwagen geguckt habt? Habt ihr den Drang gehabt, mit fremden Kindern zusammenzusein, ihnen ein Laecheln zu entlocken, in Kontakt zu sein, wie auch immer?

    Entschuldigung, dass ich so bloed fragen muss.....bei dem Thema steh ich in etwa so daneben, wie bei Jonas Musikthread .... verstehe nur Bahnhof und kann das, was Jonas und Garcia da beschreiben auch nicht annaehernd irgendwie nachempfinden. Gleichwohl ich es glaube, dass sie so empfinden und es ja auch nicht bewerten will. Ist einfach eine Welt, zu der ich wohl keinen Zugang habe. Ein "blinder Fleck", da wo eigentlich die Musik-Rezeptoren sitzen muessten.....oder so.

    Warum ich das frage? Nee, ich bin nicht schwanger, waer ja auch bissl spaet....gleichwohl muss ich mich mit dem Thema hautnah auseinandersetzen......naeher, als mir lieb waere.
    Gruesse, Lindi

    Hallo Brummbaer,
    ich habe lange Zeit in der Gastronomie gearbeitet und diese "Fuersorgepflicht" gibt es in der Tat.
    Der Gastronom (Kneipenwirt) darf offensichtlich beeintraechtigten Gaesten nichts mehr ausschenken.....so die Theorie.
    Bloss....wer setzt das fest, wann genau Jemand offensichtlich beeintraechtigt ist? Nach dem 3. Glas oder doch eher nach dem 15?
    Wer kontrolliert es? Wer will das beurteilen?

    Eigentlich ist es auch so, dass der "Wirt" betrunkene Gaeste nicht einfach vor die Tuer kicken darf, wenn er schliesst .... und dass er Gaesten, die getrunken haben die Heimfahrt mit dem eigenen PKW verwehren muss, also Schluessel weg und Taxi rufen....

    Aber stell Dir das doch mal konkret vor, wie soll das Jemand umsetzen?
    Vor Allem weil in bestimmten Lokalen (Eck-Kneipe) ja die ueberwiegende Mehrheit der Gaeste in diese Kategorie faellt.....davon abgesehen, dass die Gaeste ja gerade WENN sie in diesem Zustand sind, eher wenig Einsichtig sind und die Herausgabe des Autoschluessels zB. nur zu Rabbatz fuehrt....

    An dieser Stelle kannst Du kaum ansetzen, denke ich!
    Gruesse, Lindi

    Hallo Nys,
    hab gerade gelesen, dass Du mit 2 CV (Modellbezeichnung fuer die "Ente", aber eigentlich deux chevaux = 2 Pferde) im Leben unterwegs bist :)
    Das Hobby teilen wir (und noch einige andere hier, wie ich erstaunt feststellte) ... und auch mich "erdet" mein Pferd immer sehr konkret.
    Er will was zu fressen, moeglichst annaehernd zu selben Uhrzeit, ergo nix mit im Selbstmitleid auf der Couch versinken.
    Er will raus, ergo nix mit untaetiger Braesigkeit, zumindest nicht den ganzen Tag.
    Er will ein sauberes Bettchen, ergo koerperlich anstregende Taetigkeit, aber ich machs gern, ist fast schon "meditativ".
    Und, fast noch wichtiger, er braucht eine resolute Fuehrung, da er vom Charakter her recht, aeh, dominant ist. Da kann ich mir Zaudern und Schwaecheln gar nicht erlauben!
    Mein Bester Therapeut ..... ist mein Pferd!

    Viel Spass mit Deinen Beiden
    Lindi
    P.S.: tut mir leid da steht jetzt x-mal "er"..... aber mein Pferd ist halt nun mal maennlich 8)

    Hallo Hepzibah,
    ich hatte den Eintrag von Frozen Tears schon vorhin gelesen, kurz nachdem sie ihn eingestellt hatte....und ich fand ihn so einfuehlsam, so ausgewogen formuliert, so .... klasse, dass ich ihn nicht zerreden wollte, mit einem erneuten Beitrag.

    Lass mal wirken ....

    Und so Momente wie heute, die werden sich haeufen .... denn, eigentlich hast Du die Pfanne am Stiel, soll heissen, seine "Macht" ueber Dich hat er nur solange, wie Du sie ihm einraeumst.
    Lindi

    Hallo Hepzibah,
    Du wuerdest einen Partner nie freihalten? Aber genau das tust Du ja! Zwar nicht mit Geld, nimmst ihm aber das ab, was eigentlich "Seins" waer, naemlich sich um seine Wohnung zu kuemmern. Oder hat er eine Spuelmittelallergie und kriegt sofort lebensbedrohliche Astma-Anfaelle, sobald er einen Wischmop anfasst?
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    Wenn Du oefter "Nein" sagst, wird er sauer? Ja, das kann sein .... und was passiert dann? Wird er rumschreien? Wird er Dir seine Zuneigung entziehen? Wird er sich von Dir trennen?
    Das rumschreien hast Du auch so schon. Zuneigung gibts eh keine. Wenn er sich trennt, das waer doch eigentlich in Deinem Sinne, denn im Grunde willst Du das ja.
    Soweit, so gut.
    Wenn Du allerdings Gewalt befuerchtest, befuerchten musst, dann sind "Kuschen" und "Vermeiden" auf Dauer auch keine guten Strategien ....
    Bis spaeter,
    Gruesse, Lindi