Hallo Mausepaul,
ich denke, Du begehst da einige Denkfehler.....
1) Was auch immer Dein Mann da im Schlafzimmer tut ..... Entzug wuerde ich das mal nicht nennen wollen. So wie Du sagst, hat er ja lediglich den Konsum runtergefahren. Trinkt also immer noch, wenn auch evtl. weniger.
DAS ist KEIN Entzug und wird auch wohl so nie einer werden.
2) Was hat sein "Entzug" denn mit Dir und der Ehe zu tun? Du schreibst mehrfach, dass Du nicht verstehst, wieso er "an eurer Ehe" arbeitet und sich dennoch trennen will. Wo arbeitet er denn an eurer Ehe? Schliesst sich weg, und wenn er dennoch ans Tageslicht kommt, kuebelt er seine Aggresivitaet ueber euch aus. Wo siehst Du denn da eine "Arbeit" an sich/euch?
3) Kann es nicht sein, dass er sich trennen will (Kontoaufloesung, keine Gespraeche, Verrammeln im Schlafzimmer seit Monaten) und einfach nix mehr weiter mit Dir/Euch zu tun haben moechte?
4) Kann es nicht sein, dass er sein Alkoholproblem nur fuer sich ganz allein aus der Welt schaffen will? Nur fuer sich und sein eigenes, neues Leben, in dem weder Du noch die Kínder vorkommen? Waere das soooo undenkbar? (Was er allerdings wenn, dann anders angehen sollte)
5) Du klammerst grad an der Hoffnung, dass nun alles besser werden wird und schiebst die aktuellen, unhaltbaren Zustaende auf den sogenannten "Entzug". Liebe Mausepaul, wenns denn einer waere, dann waer das koerperlich innerst 10-14 Tagen durch (unter aerztlicher Aufsicht)
6) Er hat Deine Kínder in 20 Jahren nicht akzeptiert......wieso sollte er das nun tun? Nuechtern oder voll, spielt doch dabei keine Rolle. Du vermengst hier Dinge siehst Ursache/Wirkungs-Zusammenhaenge, wo einfach keine sind!
7) Mausepaul, akzeptiers wies ist.
Dein Mann will sich trennen, hat sogar schon erste Schritte eingeleitet (Konto) ...... fuer Dich beginnt nun auch ein neuer Abschnitt. Er koennte doch eventuell auch schoen werden, meinst Du nicht?
Gruesse, Lindi