Beiträge von Lindi

    Ein Neue Jahr .... vvie immer Zeit der Rueckschau und der Bestandsaufnahme.

    Ich bin gerade ueber den Begriff des "Katastrophismus" gestolpert und darueber ins Nachdenken gekommen.

    Eigentlich vvar ich nie ein pessimistischer Mensch. "VVird schon, geht schon ...... irgendvvie" vvar immer meine Einstellung. Vielleicht ein bisschen leichtlebig, kann sein. Aber immer hatte ich diese innere Sicherheit "vvird schon, geht schon".

    Und die ist mir gruendlich abhanden gekommen. Im Gegenteil. Gerade sehe ich ueberhaupt keinen gangbaren VVeg. VVeitermachen vvie bisher ist nicht mehr moeglich. Dazu habe ich auch schon zu viele Aktionen in die VVege geleitet. Z.B. ja nun all meine restlichen Habseligkeiten schon verschickt, incl. Papiere und Allem.

    Und doch vvird es sehr, sehr unschoene und traurige Konsequenzen geben. Ich vveiss nicht vvelche und ob es Moeglichkeiten geben vvird, das "Schlimmste" zu verhindern......es steht und faellt alles mit einem Job. Den ich nicht habe und auch ehrlich gesagt mir nicht einbilde zu bekommen. Jedenfalls nicht "schnell" oder "einfach".

    Und so stehe ich hier immer noch auf dem 10 Meter-Turm. Die Treppe hinter mir habe ich abgefackelt, nachdem ich raufgeklettert vvar. Und springen trau ich mich nicht, vveil ich nicht sicher vveiss, ob VVasser im Becken ist. Und kann es von hier oben auch nicht erkennen.

    Und so vvarte ich .... und vvarte .... auf vvas? Auch das vveiss ich nicht. Nur dass es mir unsaegliche Angst macht zu springen.

    Sicherheit, dass VVasser im Becken sein vvird, kann ich nicht erlangen.

    Und es braucht Mut. Den ich frueher ja hatte ..... oder vvar das einfach nur verantvvortungslose blau-aeugigkeit?

    Und so steh ich auf dem Turm ..... und zaudere. Und die Randbedingungen veraendern sich, vverden immer unguenstiger, klar.

    VVas tun, gegen ""Katastrophismus" ???

    Lindi
    P.S.: dass mein aktueller VVG-Bevvohner nun seit mehreren Monaten nicht mehr trinkt sei am Rande ervvaehnt. Aber es ist zu spaet. VVas mal zvvischen uns vvar ist tot und nicht vviederzubeleben. Zu spaet. Auch traurig, irgendvvie......

    Hallo Girasole,

    ich habe gerade Deinen Beitrag bei Firebird gelesen bez. des Katastrophimus..... vvie kann man den denn uebervvinden? Einfach nur anders draufschauen, vveiss nicht, ob das reicht. Ich tippsel mal den Rest bei mir ins Faedchen, gehoert dann vvohl eher dahin. Vielleicht hat Du ja eine Strategie erlernen duerfen, die mir da vveiterhelfen koennte.
    Vielen Dank,
    Lindi

    Hallo Nys,

    Oooooohhhhhh ...... soviel Neues!
    Zuersteinmal, ich freu mich riesig fuer Dich, vvas da jetzt alles passiert und noch passieren vvird! Mann, das hoert sich "gut" an, nach "Bewegung", nach "Leben" ..... da drueck ich Dir jetzt mal das virtuelle Daeumchen!

    Und so gesehen hatte die Chose dann ja auch was Gutes! VVenn alle Stuetzen wegbrechen .... und auf einmal nichts mehr uebrig bleibt, ausser man selbst..... so schmerzhaft es ist. - Zunaechst.

    Und wie immer hast Du mit vvenigen Worten ins Schvvarze getroffen. Besser haette ich es nicht ausdruecken koennen "den Mut, den man braucht, um gut fuer sich selbst zu sorgen" Ja, genau, that's it.
    Das ist der Punkt, an dem ich grad (immer noch) stehe...... den Mut, vveitere Schritte zu gehn. Nicht ausharren und betaeuben, verdraengen, vvegsehen....und dabei immer vveiter zu versteinern, hart zu vverden mit mir und allen Anderen.

    Mut, sich aus der passiven Opfer-Rolle zu befreien. Selbst machen, entscheiden ..... anstatt mein Lieblingsmotto in Anvvendung zu bringen: "Ja, ist nicht so doll, aber ich konnte ja schliesslich nichts dafuer."

    Das erfordert Mut. Viel Mut.
    Oh mann ..... das vvird meine Aufgabe fuer 2014 sein. War es eigentlich auch schon fuer 2013, eigentlich. Aber da habe ich eben vveggesehen.
    Augen zu, vveitermachen, egal vvie. Auch vvenn das Weitermachen unvveigerlich immer vveiter an den Abgrund fuehrt.

    Mut, das Steuer herumzuvverfen, in die Hand zu nehmen.... und das Schvverste: Mut, zur Hoffnung, Mut zu Glauben, Mut Visionen zu entvvickeln ..... auch auf die Gefahr, dass sie zusammenbrechen (koennen).

    Einfach MUT ZU LEBEN!

    DANKE dafuer!
    Lindi

    Oh, Danke Inbetween :P
    Wolltest Du nicht grad Deinen Hund auslueften? Hab ich heimlich im anderen thread gelesen,*hihi*.

    Nee, ganz so "bitter" ist es nicht .... ich nehme an, dass Du auf Mr. Internet anspielst....? Nee ,da ist alles paletti, obwohl sich auch da eine gewisse Ungeduld breit macht. "Wann kommst Du endlich?"

    Ich meinte schon die Kontakte hier im Fórum, die Nestwaerme, die *peng* ganz schnell wieder weg sein kann. Aus Gruenden, die nicht beeinflussbar sind.

    Jetzt aber *husch, husch* um die Ecken, bevor die Knallerei anfaengt!

    Liebe Gruesse von Lindi, die trotzdem sehr dankbar ist fuer das Mitgefuehl und all die guten Gedanken hier!

    Hey,
    willkommen im Club der "Allein mit Hund-Feierer"...... meiner liegt nach 4 Stunden Fussmarsch angenehm ermuedet im Kistchen, schnarcht ganz fuerchterlich...aber ich moechte diese Art Hintergrundmusik gar nicht missen!
    :P
    Ja, her mit dem Neuen Jahr! Das alte war eh nicht so dolle .....das kann sich schmerzlos verkruemeln, von mir aus!

    Gruesse, Lindi

    Liebe Nys,

    Danke fuer Deinen "Anstupser".....ich muss sagen, ich bin noch immer erschuettert ueber das, was vorgefallen war. Musst Du aber kein schlechtes Gewissen haben, deswegen. Ist ja eher mein Problem, wenn ich zu sehr auf virtuelle Kontakte gebaut habe......
    Ich bin seither eher "stumm" im Fórum, zumindest was mich betrifft .... ist halt ein sehr unverbindliches Medium, dessen muss ich mir bewusst bleiben.

    Dummerweise hat es bei mir einige Vorfaelle in meiner Vergangenheit wachgerufen.....

    Ich habe Deine sporadischen Auftaucher bemerkt, mich gefreut......wollte aber nicht drauf eingehen. Wie schnell der "Hahn abgedreht" ist, hatte ich ja grad gesehen.
    Nein, ich bin nicht sauer. eher traurig.

    Immer noch.

    Liebe Gruesse und "Danke"

    Lindi

    Hallo Karl,

    :cry: ....

    Schoen, dass Du noch "da" bist ....ich denke jeder hier hat sich "sowas" oder "sowas aehnliches" in der Schweigepause schon gedacht. Nicht weil wir so unheimlich schlau sind und alles Besser wissen.....sondern weil Jede(r) hier diese Stadien so oder so aehnlich durchlaufen hat. Du musst Dich also nicht schaemen.

    Weisst Du, diesen ganzen argumentiven Schwurbel musst Du Dir nicht reinziehen, wenn Du nicht willst. Die Motivation dahinter, Dich davon zu ueberzeugen, dass alles ganz normal ist, die bemerkst Du ja selst. Und Du bemerkst auch, dass eben NICHTS normal ist.

    Halte Dich einfach ganz stur an Deinen 4-Punkte-Plan! Der war doch gar nicht schlecht.
    Und zwar kompromiss-und kommentarlos! Es gibt fuer euch kein "bisschen" trinken mehr. Ein Piccolo .....und aus-die-Maus, Sofa und Gespraechsende!

    Das das natuerlich keine Lebensperspektive ist, ist klar. Aber mit "diskutieren"und "argumentieren" kommst Du erst recht nicht weiter. Im Gegenteil, manche vorgebrachten Argumente, qwenn mans Recht betrachtet, sind ja schon wahr, und ueberhaupt........DA, genau DA zieht die Spirale an, die letztendlich dazu fuehrt, dass Du ueberhaupt nicht mehr weisst, ob Du Maennchen oder Weibchen bist.....schwarz ist gruen und Weiss ist blau.....auch das haben viele von uns erlebt...
    Glaubs einfach mal!
    Welche Schluesse Du daraus ziehst, ist ja wieder Deine Sache. Und Zweifel und Schwaechen, Angst und Unsicherheit.....Deine Zweifel und Unsicherheiten, darum geht es. Auch wenns weh tut.

    Gruesse, Lindi

    Auch von mir ein "Willkommen" hier.....

    Als ich hier "ankam", hat es mir sehr gut getan, ueberhaupt erst mal aussprechen zu koennen, was mich bewegt, bedrueckt, vvuetend macht.....und gehoert zu vverden.
    .
    Die Frage, die "Inbetvveen" Dir gestellt hat, haette ich damals mi "er soll endlich aufhoeren zu trinken" beantwortet. Denn darin sah ich Grund, Ursache, Ausloeser fuer ALLE meine Uebel .....

    Dass die in Wahrheit wo ganz anders liegen, viele noch nicht einmal mit meinem Partner zu tun hatten und wenn doch, dann nichts mit dem Alkohol zu tun hatten ..... das sickerte erst so ganz langsam in mich rein.
    Wie die meisten hier dachte ich:" Er ist doch eigentlich ganz anders, lieb, nett, fuersorglich....etc, bloss der Alkohol macht aus ihm ein A....."

    Insofern, liebe Schaltraegerin ..... auch Du warst vielleicht nicht ganz so blind, wie Du meinst. Nur sehr beduerftig. Nach Zuwendung, Hilfe, Unterstuetzung, was-auch-immer......und hast evtl. viele Aspekte verdraengt, ausgeblendet, nicht sehen wollen. Schon damals, vielleicht?

    Es wird weh tun, da hinzuschauen. Du wirst hier Anregung, Zuspruch, aber auch den ein-oder anderen Tritt in den Allerwertesten bekommen.

    Einen guten Austausch der Dich weiterbringt, wuenscht Dir

    Lindi

    8 Flaschen Bier 0,5 mit 3,4 Vol% (glaub ich) = 4 Liter und 1,3 Gramm reiner Alkohol.

    1 Liter Vodka mit 38 Vol% = 1,6 Gramm reiner Alkohol.

    In Summe trinkt er also fast eine halbe Flasche Vodka. Aber 8 Bier ist ja nicht das Selbe.

    Also Alles Bestens. Und Du kannst unbesorgt eineZukunft mit ihm starten.

    Mach Dich nicht so rum, ey, Du bist ja bloss uebersensibel und hysterisch.

    Besser?

    ..... habe eben Deinen Nachtrag gelesen.....
    Machst Du VVitze?
    Litervveise (!) Vodka getrunken, die Thera haelt eine SOFORTIGE Einvveisung in die Klinik fuer sinnvoll ...... na, vvesvvegen denn vvohl? VVeil alles nicht so schlimm ist und er noch nicht vvirklich ein Alk-Problem hat????

    Hoer doch auf, Dir die VVelt schoenzureden! Schau vvenigsten hin, vvenn Du schon unbedingt diesen VVeg gehen vvillt. Aber lass vvenigstens Deine noch ungeborenen Kínder aus dem Spiel!

    Gruesse, Lindi

    Hallo SophieRose,

    da bist Du leider auf dem Holzvveg .....total und komplett!
    Jeder, der mit dem Problem Alkoholsucht als Partner konfrontiert vvird, muss sich auch selbst hinterfragen und gegebenenfalls vvas aendern.

    Zusammen lustig feiern und in Massen kontrolliert trinken? Gemuetliche Abende bei einem Glas Rotvvein? Angeregte, prickelnde Atmosphaere im Restaurant mit einem Glas Champagner? VVinterspaziergang und danach einen vvaermenden Gluehvvein auf der Skihuette vor dem Kamin?

    Das vvird mit Deinem Partner NIE (!!!!), NIE (!!!!!!) NIE (!!!!!!!) gehen.

    Wenn Dir das vvichtig ist, als Perspektive, dann ist dieser Mann nicht der Richtige. VVeil er (falls er sich dazu entschliesst) NIE vvieder etas trinken kann. NIE mehr. Bis ans Ende eures Lebens.

    Falls er sich nicht dazu entschliesst und auf seinen paar Bier (8 Flaschen, das ist ja schon eine ziemliche Menge) besteht, dann steht Dir und den gemeinsamen Feiern nichts im VVeg. VVie praktisch.

    Allerdings vvirst Du dann das Gesamtpaket nehmen muessen......die paar lustigen Momente und die ungeheuer einsamen, erniedrigenden, verzeifelten, verlasssenen, hilflosen .....und die vverden MEHR im Laufe der Zeit! Davon ist das Fórum hier voll, von diesen Lebensgeschichten!

    VVas vvillst DU also fuer Deine Zukunft?
    Gruesse, Lindi

    ..... heisst im Klartet (Tschuldigung, die "Iks"-Taste klemmt aufm Compi):

    "Du bist fuer verantvvortlich, ob ich saufe, oder nicht, lass mich nie allein, sei immer bei mir, tu niemals nicht irgendvvas Eigenes, vvas Dich von mir entfernt.....etc".

    Lieber BadFate,
    so "schmeichelhaft" sich so eine Aussage in der ersten Verliebtheit anhoert, so bedenklich ist ihr Kern fuer die Entwicklung einer Partnerschaft.
    Zieh Dir den Schuh bloss nicht an! VVer trinkt, trinkt vveil er trinken vvill. Partner/Freund/Geliebter hin-oder her. Schau auf das, vvas sie tut und ueberleg Dir, ob es das ist, vvas Du vvillst.

    Gruesse, Lindi

    Hallo Mausepaul,

    ich habe auch Deinen anderen Thread gelesen.... Du schreibst u.a. dass Du schon einige Therapien gemacht hast. Haben die Dir nicht geholfen, Deinen Focus auf Dich zu richten?
    Du scheinst in der typichen Opfer-Rolle festzukleben, Dich fuer alles und Jeden aufzureiben......auch fast erachene Soehne muessen nicht mehr versorgt vverden vvie Kleinkinder. Hotel-Mama ..... bis Du zuammenbrichst.

    Natuerlich liegt Deine Augenmerk gerade auf Deinem Partner. Du schreibt er entzieht ......und holt sich Abends die Biere aus dem Kuehlschrank. Von Entzug kann da gar keine Rede sein! Den Zahn kann ich Dir gleich mal ziehen. Venn ueberhaupt verucht er grad vveniger zu trinken. Da aendert aber nichts am Grundproblem.

    Mausepaul, auch ich habe einen Partner durch fruehzeitigen Tod verloren (Autounfall im volltrunkenen Zustand) und habe mir lange Zeit Vorvvuerfe gemacht, ob ich es haette verhindern koennen/muessen, ob ich Schuld bin.

    Rational vveiss ich, dass das nicht so ist. Es vvirklich zu fuehlen, ist ein langer VVeg gevvesen. Dabei hat mir dieses Fórum damals sehr geholfen. Einfach alles mal von der Seele schreiben.

    Dir vvuensche ich, das Du im Austausch mit Anderen anfaengst, Dich vvieder selbst zu spueren ...... und ein Gefuehl dafuer entvvickelst, vvas gut und vva schlecht fuer Dich ist. Diese VVaehnehmung cheint Dir in all den Jahren abhanden gekommen zu sein.

    Gruesse, Lindi
    P.S: auf meinem Notebook klemmen einige Tasten. Deshalb die vielen Tippfehler. Mehr als sonst *fg*, sorry.

    Naja sicher.... eigene Erfahrungen sind schon wertvoll....aber die Schluesse draus muss halt Jeder fuer sich selbst ziehen.
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    Und es ist wohl ein Unterschied, ob es sich um einen jahrzehnte-langen Spiegeltrinker handelt, oder um einen "Problemtrinker" mit unterschiedlich langen Pausen dazwischen. Das ist nicht "besser oder schlechter", das will ich damit nicht sagen, aber sicher "anders".
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    Ich hatte auch mal eine Zeit, wo ich, hm, sagen wir mal ein problematisches Trinkverhalten an den Tag legte.....immer mit meiner Freundin zusammen.......wir trafen uns zum Plaudern, die erste Sprudelblaeschenflasche steht aufm Tisch......wir plaudern weiter......und nachher hatten wir regelmaessig eine huebsche Altglas-Sammlung da stehen....
    Das fand ungefaehr einmal die Woche statt. Weil das irgendwie immer so endete, bin ich schon gar nicht mehr unter der Woche zu dieser Freundin gefahren, weil ich ja arbeiten musste, am naechsten Tag und sie auch.
    War ich deshalb Alkoholikerin? Ich denke - Nein. Schwer in der Gefahrenzone - bestimmt.
    Hatte ich deswegen einen "kalten Entzug" jede Woche? Bullshit - natuerlich nicht.

    Das "Problem" endete, als die Freundschaft aus ganz anderen Gruenden in die Brueche ging. In gewisser Weise war das auch gut so, vielleicht.
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    Das ist nun auch eine eigene Erfahrung. Es gibt mehr als Schwarz und Weiss, es gibt auch hellgrau und dunkelgrau.
    Gruesse, Lindi

    .... und was hat Karls Frau mit Deinem Ex zu tun, liebe Renate?
    Doch wohl eher kaum was bis nix. Also wuerde ich auch sagen, dass Du nicht einfach Deine Erfahrungen als Allgemeingueltig drueberstuelpen kannst.
    Es ist sein Thema. Und was dran vorbei ist und was nicht, liegt in seinem Ermessen.
    Sorry fuer den Offtopic, Karl.
    Lindi

    Hallo Karl,
    Na, dann fahr Du doch den Film "Ich informier mich jetzt ueber Rechte und Moeglichkeiten, damit ich fuerderhin weiss, wovon ich rede, wenn ich Konsequenzen in den Raum stelle"...
    Nee, im Ernst, nutz doch jetzt die Zeit der gegenseitigen "Beobachtung" um Dich schlau zu machen. Solange in Deinen Augen zu lesen ist "OhgottogotthoffentlichnimmtsiemeineDrohungnichternstweilichhabjakeineAlternativen" kann Dein Mund brebeln, was er will....es "wirkt" nicht!

    Zum Beispiel wer im Falle des Falles ausziehen "muss" und wer nicht.
    Hier darf keine Rechtsberatung gegeben werden, aber im Normalfall, bleibt meistens Derjenige im ehem. gemeinsamen Haus, der die Kinderbetreuung uebernimmt. Von wegen der Zumutbarkeit des Ortswechsels etc.
    Ein Termin beim Anwalt koennte nuetzlich sein. Nur zur Information fuer DICH!
    Betreuung .... wer betreut denn jetzt? Deine Frau arbeitet doch auch, so wie Du sagst.....alternativ dann erst mal Putz/Koch-Hilfe bezahlt, das wird sich finden! Ganz bestimmt!
    Auch ein bissi improvisiert, fuer den Anfang, evtl.....

    Gruesse, Lindi

    Nunja,
    Millionen von Frauen stehen in der Situation, das Alles Parallel leisten zu muessen......weil der Mann sich eine Juengere genommen hat, weil es immer noch "irgendwie" Selbstverstaendlich ist, dass im Trennungsfall die Kinder bei der Mutter bleiben und die Vaeter sich mit der Ueberweisung des Kindergeldes "aus der Pflicht" genommen fuehlen.....
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    Aber im Ernst. Wenn Du Dich trennst, weil es zumindest im Augenblick unhaltbar ist, so wie es ist..... was waeren denn dann die Betreuungs-Alternativen?
    Gibt es denn welche?
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    Zu Deiner Frage der moeglichen Folgeschaeden bei Kindern..... Niemand hat eine Glaskugel und kann es vorhersagen, was genau.

    "Mangelndes Urvertrauen", Elternliebe die nicht als Selbstverstaendlichkeit erfahren wird, sondern als Unberechenbar (vom Pegelstand abhaengig, was das Kind aber nicht zuordnen kann) und "verdient" werden muss, Selbstzweifel, Innere Leere die "irgendwie" versucht wird zu fuellen.....

    Mit anderen Worten: Deine Frau IST doch EKA und zeigt viele "Merkmale". Also schau DA hin und frag Dich, ob Du das fuer Deine Buben moechtest......genau DAS!

    Gruesse, Lindi

    Lieber Karl,
    ich moechte Deine Frage bei den EKAs nicht "zerbomben" ........ aber.....
    meinst Du das im Ernst? :shock: ?
    "Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Beruf .....und die Kinder zu mir nehmen kann ich auch nicht im Falle einer Trennung"...... was denn sonst bitte?

    Bei Deiner Frau lassen? Die JETZT schon nur Teilzeitmutter ist?

    Was fuer ein Maennerbild ist DAS denn.....materielle Versorgung und wenns brenzlig wird, verpisst sich der Mann, weil er so maennlich ist und sich ueber den Beruf definiert....

    Ich hoffe, dass Du das nicht so gemeint hast, sonst faellt mir naemlich alles aus dem Gesicht!

    Es gibt hier einen Thread von "Hiob", ebenfalls drei Kinder, ebenfalls Haus und Hof......und eine ganz andere Sicht zum Thema "Was einen Mann zum Mann macht". Naemlich Verantwortung uebernehmen. Dort, wo sie angebracht ist. Nicht dort, wo es Zwecklos ist.

    Vielleicht magst Du Dir denn mal zu Gemuete fuehren?

    Lindi