Beiträge von juergenbausf

    @BC,

    Zitat

    Ich persönlich beurteile Menschen nicht so, wie Du dies immer wieder gerne tust

    Erinnert mich ein wenig an die Menschen, die behaupten daß
    sie keine Angst, keinen Hass, keinen Neid etc. kennen.
    Ich rede über die Dinge, die ich denke.
    Ich rede auch über die "negativen" Gefühle, die ich habe.
    So what, ich denke so manches klare Wort hat auch Dir schon geholfen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo blizzard,

    ich rate jedem Suchtkranken ( Alkohol, Medikamente, Nikotin, THC, etc ... )
    NIEMALS und unter KEINEN Umständen wieder zu einem einmal abgelegten Suchtmittel zu greifen.
    Ich unterscheide da in keinster Weise zwischen den verschiedenen Suchtmitteln.
    Es gibt keine Sucht, die irgendeinen Menschen voranbringt.
    Dein Bericht bestätigt diese Einschätzung.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo BC,

    Zitat

    Sie meinte, vom ersten Eindruck her wäre er nicht nur ein attraktiver Mann, sondern auch offen, klar und bodenständig, kein Schwätzer - wir würden sehr gut zueinander passen. Genauso empfinde ich es auch.

    ich freue mich für Dich, daß es sich positiv entwickelt.
    Das ist ehrlich und ernst gemeint.
    Auch bei mir entwickelt sich einiges positiv.
    Aufgrund der Menge, die Du hier schreibst, schwanke ich manchmal zwischen "Schön, wenn es Ihr gutttut" und der Einstufung als "Selbstdarstellerin".

    Ich persönlich werde in Foren nicht (mehr) soviel über mein Privatleben schwatzen, ich brauche es schlicht und einfach nicht für meine Abstinenz oder Ausgeglichenheit.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. keine Suchtberatung.

    Rockqueen ,

    Zitat

    meine Schwester sagt immer ich hätte das Helfer-Syndrom.

    zu "sozialer Kompetenz" gehört nach meinem Verständnis, daß ich genau kein Helfersyndrom ausbilde und nur denen helfe,
    die wirklich Hilfe wünschen und etwas dafür tun.
    Also Hilfe zur Selbsthilfe ohne jegliches "Kontrollbedürfnis".
    Ich bemühe mich, anderen Menschen die Konsequenzen Ihres Handelns zu spiegeln und selbst authentisch und konsequent zu sein.
    Dabei kann es sehr wohl so sein, daß mich andere Menschen "nicht mehr mögen" - nämlich dann, wenn ich mich aus Konsequenz zurücknehme.

    LG Jürgen
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    Meine Mening. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    Zitat

    Dass es mir so leicht fällt und ich nicht sehr viel dazu tun muss, bzw, mir das tun oder lassen nicht schwer fällt.

    Es ist wie ein "Geschenk des Himmels" .

    wie schwer oder leicht es fällt stellt sich über die Jahre heraus.
    Du lebst nun einige Wochen abstinent - nicht mehr und nicht weniger.
    Es fühlt sich offensichtlich sehr gut an - das freut mich für Dich.

    Ich wünsche Dir, daß Du lernst viel dafür zu tun, damit es so bleibt.
    Ich wünsche Dir, daß Du das Geschenk nie wieder aus der Hand gibst.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    für mein Empfinden fragst Du zu viel nach Problemen und Motiven anderer.
    Aus meiner Sicht "Nebelkerzen", um von Deinen eigenen Baustellen abzulenken.
    Unterbewußt oder bewußt.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    drybabe ,

    Zitat

    So, für mich ist dieses Thema abgeschlossen.

    super! Ich freue mich für Dich.

    In Kombination mit der Tatsache, daß Du die Antwort der "Angesprochenen" nicht mal abwarten musstest,
    möchte ich durchaus mal den Sinn eines solchen Beitrags in Frage stellen.
    Wobei ich zu bedenken gebe, daß "Nichtanworten" durchaus kein Zeichen von Arroganz sein muß,
    es könnte auch intelligente Deeskalationsstrategie dahinter stecken, schlichte Abwesenheit oder oder oder.


    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo drybabe,

    da ich auch einige durchaus "kritische" Anmerkungen in MaryLou's Thread schrieb, kannst Du mich in Deine "Namensnennung" gleich mit hineinbasteln.
    Wobei ich es ebenfalls nicht gut finden würde, mit Absicht und Vorsatz bestehende Mitglieder zu verunsichern.
    Bei allem Mut, den ich gern Neuankömmlingen hier machen möchte, möchte ich denn auch auf gefährliche Gedankenkonstrukte, gefährliche Euphorie und Unterschätzung der notwendigen Prioritätensetzung hinweisen, gerade um den Betroffenen eine oder mehrere "Extrarunden" zu ersparen.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    noch eine Anmerkung, die ich mir "nicht verkneifen" kann.

    Zitat

    Und zu diesem Leben gehören jede Menge Alkis, da beisst die Maus kein Faden ab, ich kann Partys mit Alk aus dem Weg gehen aber nicht diesen Menschen.

    Und das will ich auch gar nicht.

    Sie meistern ihr Leben auch mit Alkohol, haben fast alle intakte Familien, sehr gute Jobs, ich kann mir nicht anmaßen sie belehren zu wollen.

    Alki's, die Ihr Leben mit Alkohol meistern !?
    Das habe ich in Schritt 1 (!) einer berühmten Selbsthilfe-Gemeinschaft doch anders gehört.
    Stichwort: Kapitulation vor dem Alkohol.

    Bitte denk mal darüber nach und entscheide Dich.
    Kann ein Alkoholiker (Du?) sein Leben mit Alkohol meistern?
    Wenn ja, warum dann aufhören?

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    Zitat

    Und darum Jürgen kann es durchaus sein, dass du mich hier in einem Jahr noch glücklich trocken antreffen wirst.

    Ich wünsche es uns allen !

    ich denke, es ist am wichtigsten, daß Du es Dir wünschst.
    Ich kann das nur marginal beeinflussen.
    Ich rede einfach mit denen, die da sind.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    ich schrieb es ja, ich "schau Dir mal mindestens 1 Jahr zu" und wie sich das bei Dir entwickelt.
    Mal schauen, ob Du in einem Jahr noch hier, zufrieden, abstinent, und weniger abgeklärt bist.
    Ich empfehle weniger Abgeklärtheit - da hält nach meiner Erfahrung die Abstinenz länger.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo MaryLou,

    ich freue mich mit Dir, daß es Dir so schnell besser geht.
    Ich mußte spontan mal nachschauen, welche Suchtgeschichte Du hinter Dir hast.
    Deine Worte in den letzten Tagen implizierten bei mir sowas wie "ein zwei Jährchen mal zuviel genippt" und nun schnell wieder ausgebügelt.

    Dem ist wohl nicht ganz so.

    Zitat

    Ich habe eine lange Suchtkarriere hinter mir, trinke seit ich 15 bin, ebenso bin ich essgestört, was aber durch den Alkoholverzicht zum Stillstand gekommen ist.

    Ich habe unheimlich viel Mist gebaut durch meine Sucht, habe Menschen verletzt, mich in Lebensgefahr gebracht, meinen Führerschein verloren, meine ungeborenen Kinder in Gefahr gebracht, meine Gesundheit stark gefährdet, meine Seele in Mitleidenschaft gezogen........

    Ich habe genug getrunken für 10 Leben, es ist einfach genug.

    Aufgrund der langen Suchtgeschichte und der kurzen Abstinenzzeit empfehle ich bei aller Euphorie, Zufriedenheit und Zuversicht
    äußerste Wachsamkeit und Achtsamkeit und knallharte Priorität auf Abstinenz.
    Irgendetwas oder sogar viele Dinge wirst Du nun anders machen müssen als in der unmittelbaren Vergangenheit. Weisst Du schon was ???

    Ich empfehle Dir, mit der Aufarbeitung der Gründe fürs Trinken sofort zu beginnen und für Jahre nicht nachzulassen.
    Ich - wenn ich Dein Angehöriger wäre - würde Dir frühestens nach einem Jahr Abstinenz plus erkennbare Setzung von Prioritäten Deinerseits -
    wieder volles Vertrauen schenken.
    Denn was ich mir über Jahre oder Jahrzehnte verspielt habe, kann ich mir nur in Jahren oder Jahrzehnten wieder erarbeiten.
    Step by Step, einfach jeden Tag, ohne große Worte, einfach Taten.

    Das ist mein Gefühl, es ist nicht böse gemeint, es spiegelt meine Sorgen und Gedanken, ich bin nicht co-abhängig veranlagt.

    Ich wünsche Dir Zuversicht, Selbstvertrauen in die eigene Abstinenz, viel Mut und Geduld zur Selbsterkenntnis und den nötigen Biss auf Deinem Weg!

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Verena ,

    ich muß sagen, ich freue mich sehr für Dich und über Deine Entwicklung, die ich Dir vor einigen Monaten so nicht zugetraut hätte.
    Du gehst für mein Gefühl achtsam mit Dir um und redest offen über Deine Ängste und Sorgen.
    Die "Anfangseuphorie" ist mittlerweile in ein sorgsames Kümmern übergegangen.
    Schön zu lesen, bleib dran.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Hallo Mary,

    Zitat

    dieses Bewusstsein dass es eine KRANKHEIT ist, unser Alkoholismus, den habe ich ehrlich gesagt erst seit diesem Film !!!

    wenn der Film dies bei Dir bewirkt hat und es Dir hilft ist es gut.
    Ich brauchte keinen Film und keine Krankheit für meinen Entschluss, aufzuhören.
    Es ist und war mir mir nämlich wurscht, ich möchte nicht mehr trinken.
    Die einzig realistische Möglichkeit langfristig abstinent zu leben, ist zu sagen: Ich bin Alkoholiker.
    Daß es als Krankheit anerkannt ist, hat mir geholfen, eine kostspielige Therapie auf Kosten der Versichertengemeinschaft durchzuführen.
    Ich war sehr erstaunt, wie schnell und konkret ich Hilfe bekam und dafür bin ich dankbar und dafür sehe ich auch den Sinn der Einstufung als Krankheit.
    Den weiteren Sinn der Einstufung als Krankheit sehe ich in der Möglichkeit, uneinsichtige Alkoholiker gegen Ihren Willen vor sich selbst und dem sicheren Tod zu schützen ( Stichwort Betreuung, etc ... )

    Wenn ich von noch saufenden Alkoholikern allerdings nach dem x-ten Rückfall die Ausrede bekomme:
    Ich bin eben krank ( und unternehme nichts dagegen ... ) , so habe ich kein Verständnis dafür.

    Ich bin kein Freund von Ausreden.
    Jeder darf sich totsaufen, sollte dann aber freundlicherweise niemanden mit hineinziehen.
    Ich übernehme Verantwortung für die Dinge, die ich tue.
    Für mich der bessere und sicherere Weg.


    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    @all,

    ich wüßte überhaupt nicht, warum ich mir solche "Leidensgeschichten" freiwillig reinziehen sollte.
    Ich trinke nicht mehr, war nie in einem solchen Zustand und möchte ihn auch nicht erreichen.
    Filme zur Abschreckung benötige ich nicht - ich habe meine SHG und sehe in der Innenstadt genug Elend live - wenn ich möchte.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    zoolander ,

    nachdem was ich so lese, bist Du nach 12 Tagen Abstinenz bereits wieder in einer Phase der "Euphorie".
    Ich habe mit der Anfangseuphorie keine guten Erfahrungen gemacht.
    Abstinent bleiben hieß und heißt für mich knallharte Prioritätenverschiebung und intensive Auseinandersetzung mit den Gründen,
    warum ich getrunken habe.
    Und diese Dinge ändern sich nicht in 12 Tagen - never ever.
    Mein Rat an Dich : Steck die Euphorie ein paar Jährchen nach hinten.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.

    Haering ,

    wenn Du eine LZT nach 3 Wochen abbrichst und später einen 3-tägigen Rückfall baust, hast Du schlicht und einfach Dein Ziel der Abstinenz nicht erreicht.

    Die Gründe dafür sind belanglos, denn es ist Dein Schade.
    Haben alle anderen zeitgleichen Mitpatienten auch aufgegeben ?
    Würden die mir das gleiche berichten ?

    Ich hatte in der LZT ausreichend Möglichkeiten zur Selbstbeschäftigung ( Ergotherapie ( Bildhauen, Basteln ) , Sport ( allein, mit anderen ), Lesen , Spazierengehen, Unterhaltung mit anderen ) .
    Eine LZT ist keine Fremdbespaßung durch andere.

    LG Jürgen
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    Meine Meinung. Keine Suchtberatung.