Eric ,
ich kenne "Rückfallgedanken" bei unangenehmen Gefühlszuständen ( körperlicher Schmerz, seelischer Schmerz, Angst ( Panikattacken ) )
sehr gut und kann Deine Situation einigermaßen nachvollziehen.
Es ist auch relativ normal, daß mir solche Gedanken kommen, denn schließlich habe ich 8-10 Jahre in solchen Situationen zur Flasche gegriffen.
Es ist also damit zu rechnen, daß ich eine ähnliche Zeit ( und damit eine gewisse Anzahl solcher Situationen mit einer anderen Handlungsweise )
überstehen muß, bis solche Gedanken nicht mehr auftreten.
Ich verkneife mir heute nach Möglichkeit die Euphorie über geleistete Abstinenz und verkneife mir, in Depressionen so tief hinabzutauchen wie früher.
Die Dinge sollen normaler für mich werden, mein Leben ausgeglichener.
Dazu ist es für mich z.B. erforderlich sich jeden Tag etwas vorzunehmen, das mein Umfeld ( Wohnung, Garten, Beziehung zu anderen Menschen )
positiv verändert / angenehmer / schöner gestaltet.
Es kann auch nur mal eine halbe Stunde sein - dennoch - so sehe ich mittlerweile jeden Tag den positiven Fortschritt in meinem Leben.
Und - nobody is perfect - ich muß nicht jeden Tag alles richtig machen oder Bäume ausreißen.
LG Jürgen
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Meine Meinung. Keine Suchtberatung.