@all
Ein Alkoholiker / Suchtkranker ist per Definition rückfallgefährdet.
Nur ein toter Alkoholiker kann keinen Rückfall mehr haben.
So einfach ist das.
Das, was dann unter dem Thema "Rückfall" passiert kann die unterschiedlichsten Formen annehmen und hängt - laut der Theorie, daß man dort wieder einsteigt, wo man ausgestiegen ist -
auch davon ab, in welchem Stadium der Alkoholkrankheit ich ausgestiegen bin.
Der Erwartungsdruck (Angst ! ) anderer wird naturgemäß umso höher, je später ich ausgestiegen bin, weil die zu erwartetenden Folgen verheerender sind.
Wer - mal angenommen - jahrzehntelang Vertrauen Angehöriger mißbraucht hat, sollte auch damit leben können, daß es Jahrzehnte dauert, Vertrauen wieder aufzubauen.
Bevormundung würde ich dabei nicht akzeptieren, die kommt bei mir aber auch bisher nie auf, weil ich mich erkennbar selbst intensiv um meine Abstinenz und Persönlichkeitsentwicklung kümmere.
Wenn es jemand nicht versteht, erklär ich es ihm auch gerne 3-mal.
LG Jürgen
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Meine Meinung. Keine Suchtberatung.