P.S.:
Also wenn ich zu euphorisch bzgl. meiner Abstinenz wurde, konnte ich mir selbst regelmäßig "Arroganz" bescheinigen.
"Arroganz" gegenüber dem Alkohol und der davon ausgehenden Gefahr für mich.
Ich konnte mir am Anfang meiner Abstinenz auch Vorurteile gegenüber anderen Alkoholikern bescheinigen, die ich erst abbauen durfte / musste, um abstinent zu bleiben.
Ich bremse mich in "übertriebenen Euphoriephasen" bzgl. Abstinenz ganz bewusst ein und trenne daher mein normales Leben von meiner "Alkoholabhängigkeit".
Das Ergebnis meiner Abstinenz wird immer nur Abstinenz sein.
Alles andere hat mit reflektiertem Denken und harter Arbeit an mir selbst zu tun - was in der Tat ohne Abstinenz nicht stattfinden könnte und würde.
Auf die Ergebnisse meiner Arbeit an mir selbst darf ich stolz sein.
Gruß Jürgen