Beiträge von aionic_star

    ja Linaki, das ist wohl am ehesten der Punkt bei mir. Es macht mich so glücklich eine so nahe und enge Beziehung zu haben.

    Aber ich nenne das Liebe? Er ist mir sehr wichtig. Aber ich bin mir doch noch wichtiger. Also er ist mir nicht so wichtig das ich deswegen irrational handeln würde und in eine Sache Energie stecken die aussichtslos ist.

    ...ich hab nach diesem rückfall und dem entzug jetzt gerade das gefühl wir sind beide ko- wegen seinen problemen, und es fällt mir schwer mich zu distanzieren, am liebsten wär mir grade einen weile ruhe vor ihm. das er das gespürt hat hat ihm wohl den letzten kick gegeben auf seine biere zu verzichten..

    hallo Sonne!

    sorry für meinen chaotisches geschreibe hier im moment ich hab grad so einen schreibanfall. Ich hab es mehr als deutlich dauernd gesagt und er hat was geändert (mit viel einsatz meinerseits und noch mehr seinerseits), er hatte aber einen Rückfall.
    ich bin überzeugt das ich nicht bleibe, wenn er trinkt, dazu war ich auch nie bereit, aber ich hab ihm beim erstenmal viel Zeit gegeben und meine Toleranz jetzt bei diesem zweiten geht nun gegen null..

    - ich will ja herausfinden ob ich hilfe brauche! vielleicht ja schon und ich stehe völlig neben der realität! ich bin einfach neugierig ob das so ist im moment mehr nicht! verzweifelt oder so bin ich gar nicht aber das sagt ja nichts, man kann ja auch große probleme haben und glaube es ist ok.

    Zitat von Maleny

    Hallo aionic-star,

    ich kann dir auch nicht genau sagen, ob du Co. bist oder nicht. Das musst du schon selbst rausfinden.
    Hier aber mal ein Beispiel deiner Worte, was für mich klar Co ist.


    Da ist es doch egal wieviele Bausteine zu dir passen, oder?

    Warum? ich sagte ja das kontrollieren.. es erscheint mir als deutliche verbesserung unserer situation und im moment die beste option. Er hat mich ja darum gebeten und macht auch mit.


    Zitat von Maleny

    Dann ist doch eigentlich alles ok? Nein?

    Das ist auch Co.
    Erst sagst du, dass du es hasst, aber dann beschönigst du es wieder.

    Naja. Im ersten Satz gehe ich gegen das trinken an, aber im nächsten beschönige ich nicht das trinken sondern seinen charakter und das wohl auch zurecht, er ist ein sehr liebeswerter mensch.

    Es wäre wohl alles ok wenn er nicht trinken würde(ha). Na im Moment sagt er das tut er nicht mehr weil ich ihm wichtiger bin. Sollte er seine Meinung ändern werden wir uns nicht mehr sehen. aber wo ist mein Problem?


    Zitat von Maleny

    Du schreibst auch noch:


    Was hält dich an dieser Beziehung fest? Stellst du dir so eine harmonische Beziehung vor?

    Wenn nicht, dann mach dir Gedanken was du im Leben möchtest und schaue dabei ausschliesslich auf dich. Du kannst ihn nicht vom trinken abhalten - das funktioniert nicht.

    Äh naja. als ich das geschrieben habe hatte er zwar schon mit dem Entzug angefangen, aber hatte verbal geäusserte Willensschwankungen bezüglich seiner Zukunft, was mich dann ziemlich deprimiert hat und woraufhin ich das geschrieben habe. Im Moment schaut es aber doch ganz gut aus- Ich habe ihn zwar nicht vom trinken abhalten können aber er hat sich wohl vorerst für mich entschieden-- ich muss abwägen wieviel chancen das ganze hat und klug entscheiden..

    Vielleicht ist co abhängigkeit die sucht danach sich selbst zu verlieren.

    Zeichnen sich also co beziehungen dadurch aus dass sie besonders eng und intim sind, man sehr viel kontakt hat und viel sex... und durch die ganzen Probleme die dabei entstehen weil man ständig zusammenpickt und der partner trinkt vergisst man wer man ist.

    Dann wäre das mittel zur therapie viel alleine zu unternehmen, was aber bei mir im moment nicht möglich ist- stopp. Ich sollte vielleicht mal wieder aufhören auf meinen freund aufzupassen, die 3 tage während dem entzug ist es wohl noch im rahmen für jemanden den man liebt dazusein wenn der einen darum bittet, aber langsam muss er wohl wieder allin klarkommen, hier ist wohl jetzt eine grenze auf die ich aufpassen muss...

    Wir sind überhaupt unheimlich süchtig nacheinander, wir telefonieren und sehen uns ständig weil wir uns irgendwie total wohlfühlen sobald der andere da ist, und hier ist auch ein muster zu erkennen- mit meinem allererstem freund vor 10 jahren haben wir uns auch jeden tag getroffen 2 jahre lang, obwohl er gar keine drogenprobleme hatte und sehr gesund und produktiv gelebt hat.

    Ist das jetzt trotzdem ein Muster bei mir, ein Muster von Co abhängigkeit???

    Wollt ihr mir vielleicht etwas dazu schreiben?

    Mein problem an der Sache ist, ich scheine mich nicht richtig wie ein co abhängiger zu verhalten da ich eben nicht so ein klassischer fall bin.

    ich bin wohl rationaler gesteuert. Ich versuche zb nicht meinen freund zur abstinenz zu bringen weil ich unsere beziehung um jeden preis retten will, ganz im gegenteil, für mich istdas auch ok wenn er krepiert er ist selber schuld und ich brache ihn nicht zum leben - das ist halt seine Sache..Ich habe ihm immer wieder gesagt ich habe nichts gegen ihn, ich mag ihn, es spricht nichts gegen eine beziehung wenn er nicht trinkt.

    sehr rational halt, ich versuche einfach immer vor und nachteile abzuwägen, realistisch zu sein und einfach das was ich als das richtige annerkenne zu tun.

    ALLERDINGS denke ich das ich unter meinem rationalem verhalten vielleicht doch von irgendeiner emotionalen struktur her sowas wie co sein könnte, auch wenn ich das nicht begreife. Da geht es um Gefühle.. Aber allein die tatsache in jemanden sehr verliebt zu sein kann doch auch nicht der beweis für eine Krankheit sein??

    Ich kapiers nicht, bin wohl ein zu komischer Mensch..

    Ich denke wenn man wirklich in Liebe auf seinen Partner zugeht löst sich jede Situation von selbst!

    Was ich in letzter zeit dazugelernt habe, also nach der woche streit, war das streiten nichts bringt, er ist nicht mein feind und ich habe angefangen auf eine liebevolle art keine sekunde ruhe zu geben. Ich habe ihn nur noch so behandelt als wäre es unser gemeinsames ziel aufzuhören, habe ihn ständig darin bestärkt, über seinen zustand befragt, ihn in seinem interesse blasen lassen und mich wirklich ständig mit ihm auseindergesetzt und ihm "geholfen" aufzuhören. Klar war natürlich das er frei ist zu gehen.

    Das hatte tatsächlich den Effekt das er von sich aus gezwungen war zu reagieren, da er mich nicht mehr als Feind wahrnehmen konnte, und es für ihn keinen Ausweg mehr gab, weil 24 h durchgehender stress mit mir und alkohol ihn innerhalb von tagen an seine grenzen gebracht haben.

    Ja heute war alles gut: ) weiss aber nicht für wie lange.


    Es scheint so als wäre er durch diesen zweiten entzug den ich mit ihm erlebt habe durch, jetzt nach ein paar Wochen durchtrinken wars wohl doch nicht so heftig wie das erste mal, und ich habe diesmal viel klarer begriffen wo ich stehe als noch vor einer weile und aufgrund dessen besser reagiert.


    Kurze zusammenfassung:

    - Ich hab eine Woche gebraucht um draufzukommen was abgeht, dann haben wir etwa eine woche rumgestritten weil er jeden tag wieder besoffen war (und er versucht hat mich weiterzubelügen was ich allerdings ganz einfach mit dem kauf von alkoholteststreifen abstellen konnte)- er war zu diesem Zeitpunkt nicht sehr kooperativ und der stress den ich gemacht habe wurde ihm so zu viel das er mit mir Schluss gemacht hat um saufen zu können- danach hab ich ihn eine woche allein in der wohnung gelassen mit dem Plan er hat so und soviel zeit um auszuziehen, am Ende der Woche bin ich draufgekommen dass das keine Lösung ist weil er so die Wohnung versaut (kotzt in seiner pisse aufwacht ect).

    Und zeitgleich kam er zu mir noch total betrunken und hat gesagt ohne mich ist es noch schlimmer geworden und er MUSS sofort aufhören.

    Seitdem, also in der letzten Woche, hat er sich seinerseits bemüht um den entzug, während ich ihn rigoros kontrolliert habe und klargestellt habe das beim kleinsten fehltritt konsequenzen eintreten.. und habe mich hier im forum registriert weil es während seinem entzug ziemlich anstrengend mit ihm war..

    Ich habe mich hier allerdings in erster Linie registriert weil ich versucht habe rauszufinden ob ich co bin.
    In meinem Thread deswegen hab ich keine Antworten bekommen deswegen habe ich selbst ein bisschen rumgelesen und mir scheint die anderen co abhängigen hier unterscheiden sich doch sehr deutlich von mir insofern als sie es dann mehr tolerieren wenn der Partner trinkt und längere zeit nicht begreifen wie groß das Problem ist als ich dafür gebraucht habe.. Weil ich gebe wirklich keine Sekunde ruhe.

    Ich fühle mich im Moment eigentlich sehr bestärkt die Situation, also mein Leben, doch im Griff zu haben und kann mich so von einer co abhängigkeit eher abgrenzen..

    Ja das ist klar dass manche sich für den alk entscheiden.

    Aber mir ist das zum Glück etwas ferner geworden ob er weitertrinkt oder nicht, für mich geht es nur noch darum dass er das dann nicht in meiner Anwesenheit tut.

    Also entweder ich hab wenigstens Ruhe vor ihm wenn er trinkt oder er trinkt nicht. Dass ich nicht auf die Dauer mit einem alkoholiker zusammensein kann ist mir zum Glück vollkommen klar also fällt diese Option einfach weg.

    Er sagt ja das Bier ist für ihn im Moment gestorben und er findet dass sehr angenehm, so ganz glaub ich ihm nicht aber ich fühle mich sehr bestätigt von meinem Erfolgserlebnis und denke mit meiner Haltung bin ich abgesichert gegen größere Probleme in der Hinsicht.

    Sag ihm doch einfach das er besoffen nicht mehr nachause kommen darf oder sonstwas, wieso bringt denn ein trinkverbot nichts?

    Man wird doch wenn man mit einem menschen zusammen wohnt mittel und wege finden ihm das leben wenn er betrunken ist immer so dermaßen unangenehm und lästig zu machen das er sich nicht mehr betrunken heimkommt. Wirf doch einfach immer wenn er betrunken ist seine Schlüssel und geldbörse weg, rede ihm ununterbrochen freundlich und liebevoll mut zu während du ihn mit alkoholtests streng kontrollierst.. es gibt sicher noch andere Wege die Situation mit alkohol und beziehung völlig untragbar für ihn zu machen.

    Wenn du ihm das alles im vorhinein ankündigst kann er dir nichtmal einen vorwurf machen, er hat ja die Wahl zwischen gehen oder nüchtern sein.

    Ich habe meinem Freund zb einfach gesagt ab jetzt werde ich ihn jedesmal wenn er betrunken heimkommt im schlaf fesseln und 24 h so liegen lassen und wenn er das nicht will soll er lieber nicht betrunken heimkommen sondern sich einen anderen platz suchen.. Ich bin nicht bereit mir den nochmal betrunken zu geben, entweder nüchtern oder er soll sich woanders aufhalten!

    Aber vielleicht kann man den Partner ja doch zur Abstinenz zwingen? ich hab zu meinem Freund vor ein paar tagen gesagt er soll nicht mehr besoffen heimkommen,dass ich ihn besoffen nicht in meiner Nähe haben, hier bei mir sein ist gleich nüchtern. Falls er es doch tut passiert ihm was so unangenehmes das er es sicher nicht wiederholt. Aber in aller freundlichkeit natürlich. Seitdem ist er auf entzug, langsam wird er normal.. Das gute hier ist halt das er hier nicht offiziell gemeldet ist, er würde zwar nicht rechtlich gegen mich vorgehen, aber es gibt ja vielleicht Männer die sowas tun würden.

    Tja also, nur mal für mich:

    Verhaltenssymptome der Co-Abhängigkeit:

    Andere zum Mittelpunkt im Leben machen
    Selbstwahrnehmung durch Aufopferung in der Umwelt( Familie, Job, Partner)
    Süchtig nach Anerkennung von Außen (Perfektionismus, Im Vordergrund stehen müssen)
    Aufopferung bis zur Selbstaufgabe
    Manipulation des Partners
    Verleugnen der eigenen Krankheit und der des Partners( Lügen für süchtigen Partner)
    Helferrolle wird eingenommen, Bedürfnis, andere retten zu *müssen* bis zum Märtyrertum
    Kontrollsucht gegenüber dem Partner
    Hassgefühle dem trinkenden Partner oder Elternteil gegenüber
    Veränderte Wahrnehmung, Zustand sei normal
    Ständiges Ablenken von sich
    Perfektionismus nach außen,um nicht auf die schlimme Situation aufmerksam zu machen.

    ------------> Davon habe ich nur die Helferrolle, halt wenn er hilfe braucht, aber tja zu einem gewissem grad ist das sicher normal in einer Beziehung dass mal einer hilfe braucht.
    Was ich sehr stark habe ist die Kontrollsucht, was durch sein lügen provoziert wird, ich kontrolliere ihn sehr starkt aber das hilft uns kommt mir vor.

    Körperliche Symptome:

    Burn-Out
    Fett- oder Magersucht, Bulimie
    Neurodermitis
    Migräne
    Angstneurosen
    Depressionen
    Borderline
    Suchtverhalten
    Suizid
    Selbstverletzendes Verhalten
    Workaholic
    Atemprobleme
    Rückenschmerzen

    -------------------> ich habe keine dieser körperlichen symptome..

    Hi!

    Ich habe grad mächtige Probleme mit meinem süchtigem Freund.
    Was ich die ganze Zeit nicht so richtig klären kann ist ob ich co abhängig bin.
    Natürlich möchte ich irgendwo gerne hören das ich es nicht bin, aber ich würde mich sehr freuen wenn mich jemand unterstützt klarer zu werden und versuche da einfach offen zu sein.

    Meine Fragen gehen so in die Richtung ob man mit einem Alkoholiker automatisch co ist, und warum?

    Unsere Geschichte ist folgende:

    Wir waren eine ganze Weile einfach gute Freunde (ich nenne ihm mal X), und mir war klar dass ich sicher nicht in X verliebt bin oder mit ihm schlafen würde, weil er getrunken hat und überhaupt ziemlich fertig war (psychiatrie und sowas). Ich hatte damals noch einen anderen Freund (der kein süchtiger ist ) zusammen, und der hat sich ständig aufgeregt weil er im gegensatz zu mir den Eindruck hatte das ich sehr wohl in X verknallt bin.
    Als jedoch mein vorheriger Freund sich letztendlich nach 6 jahren von mir getrennt hatte (die beziehung war schon lange kaputt) hat es keine 2 wochen gedauert und ich fing an mit X zu schlafen...

    Daraufhin folgten ein paar Wochen heftige streiterein weil ich noch versucht habe das ganze wieder zu beenden weil er eben trinkt. Naja, irgendwann kam der Knackpunkt und ich habe aufgegeben, weil ich schon sooooooo verliebt war und nicht mehr rational denken konnte (und er mir versprochen hat längerfristig aufzuhören..).
    Seitdem ist ein 3/4 jahr vergangen und ein ständiger Stress zwischen alkoholabstürzen seinerseits, entzügen die die beziehung am allerärgsten erschüttern (gerade der zweite) und Phasen wo er nicht getrunken hat, bzw sehr wenig und ich die glücklichste Beziehung meines Lebens hatte.

    ich denke wir lieben uns sehr aber den alkohol liebt er irgendwo noch mehr, allerdings steht er da auch wieder vor der wahl aufzuhören oder sich umzubringen.

    .. Nochmal zu mir. Ich versuche im Moment total ihn zu kontrollieren und zu verhindern das er trinkt weil es ihm doch zu helfen scheint. Andererseits ging es mir bis vorletzte Woche oder so selber gut, nur sein letzter Absturz ist jetzt wirklich etwas mühsam. .. Das mit dem gutgehen erklärt sich so dass es mir selber im leben recht gut geht, ich es zwar hasse wenn er trinkt, er aber ansonsten traumhaft lieb und aufmerksam ist, und auch wenn er betrunken nicht gemein oder sonstwas wird. Seine Destruktivität richtet sich ausschließlich gegen ihn selbst.

    Naja, ich würde gern wissen ob ich einen schaden hab. ich meine könnte ja auch sein dass ich ihn einfach wegen seines Charakters liebe, er es schafft aufzuhören und wir glücklich werden??? Oder ist das völlig unrealistisch. Er ist wirklich schwer süchtig und schaut auch ziemlich kaputt aus so mit augenringen usw. er ist 31 und trinkt so seit 10 jahren seine 3-10 Bier am tag.

    meine vorherigen Freunde waren alle sehr verschieden, da zeichnet sich kein ersichtliches Muster ab.

    na ja, ein schlechter foreneintrag, ich war heutre vormittag als ich mich registriert habe richtig in fahrt zu schreiben aber diese laune ist gerade nicht so da, ich hoffe ihr sucht euch da irgednwo ein paar infos raus oder fragt nach und antwortet mir trotzdem...