Moin allerseits,
das liest sich alles sehr interessant und ist für mich auch bis zu einem gewissen Grade nachvollziehbar. Aber, wenn man jemanden mag/liebt tut man natürlich auch gewisse Dinge für ihn, weil man es gern tut. Evtl. auch um dem anderen zu gefallen. Das alles ist ja in einem gewissen Maße auch nicht schädlich. Wenn man dann einen Partner an seiner Seite hat, der ein gesundes Selbstbewußtein hat, wird das auch funktionieren. Denn derjenige wird sich niemals alles abnehmen lassen und sich schon gar nicht kontrollieren lassen. Es wäre für mich z.B. niemals wünschenswert, dass meine Partnerin mir alles vor den Hintern schleppt. Sie müsste allerdings damit leben können, dass ich gewisse Dinge eben dann tue, wenn ich sie für richtig halte und nicht wenn sie es für richtig hält. Ich nenne mal ein Beispiel: Ich persönlich finde es ein Unding wenn Männer ihre Frauen Getränkekisten schleppen lassen, egal ob da Bier oder Coke drin ist*g* Das ist eine Sache für die ich sorge, aber dann wenn es mir passt und nicht wenn die Dame das wünscht. Voraussetzung ist natürlich, dass niemand verdursten muss. Wenn die Partnerin das gern selbst tun möchte, darf sie das natürlich, soll mir aber anschließend nicht damit kommen, dass ich das ja auch hätte machen können. Das ist ein ziemliches einfaches Beispiel aber genau da findet für mich Partnerschaft statt. Nun bin ich allerdings etwas abgeschweift*g* In einer Partnerschaft macht jeder das, was er besser kann oder lieber macht. Mögen es beide nicht müssen es die Kinder tun*lol* Nee, quatsch, dann macht man es entweder abwechselnd oder man macht es gleich zusammen. Du bist im Moment, da du dich intensiv mit deiner Co Abhängigkeit auseinandersetzt, besonders auf der Hut. Das ist auch richtig so. Solltest du in die nächste Beziehung reinschlittern in der dein Partner deine Krankheit nicht versteht/verstehen kann, ist das Chaos vorprogrammiert. Ich lerne auch täglich über die Co Abhängigkeit und finde es sehr interessant wie die Grundsteine dafür gelegt werden und wie es sich im späteren Leben auswirkt. Der gesunde Mittelweg ist sicher die Lösung, denn wenn man es zu sehr übertreibt und aus Angst, dass es Co Verhalten ist, gar nichts für den Partner tut, wäre die Beziehung auch zum Scheitern verurteilt.
Mal so meine Gedanken.
Liebe Grüße
Caruso