Beiträge von schnuffig

    Hi Lea!

    Danke für den Lacher!

    Die wohnt wo, wo keine öffentlichen Verkehrsmittel hingehen und wird bei mir abgeholt.
    Es ist wohl müßig zu erzählen, dass sie meine Kinder 1000 mal gefragt hat, ob die Omi heute nach der Schule noch mal sehen wollen.
    Sie ist ja nicht bei mir, sondern bei den Enkeln. Geschenke, Naschen, geputzte Zimmer incl.
    Erpressung von allen Seiten.
    Aber ich dreh ihr nicht den Hals um. Das gibt Knast und in den geh ich nicht wegen ihr.

    So.

    :)

    Hallo!

    Seit ich dich Tocco gelesen habe, warte ich schon drauf, die Zeit zu finden dir zu schreiben, dass ich mir dachte, dass du dein Versprechen hältst und dass ich mich freue, dass du deine ersten zwei Jahre so gut gemeistert hast.
    Dem Frank wollte ich sagen, dass er schreiben darf was er mag und immer willkommen ist, obwohl der Tocco schon einen eigenen Thread hat, bei den Lebensgeschichten, die kurze Zwischenbilanz.

    Aaaber meine Mutter hat sich uneingeladen seit Montag bei mir einquartiert und ich weiß nicht genau, wie ich die letzten 3 Stunden überstehen soll.
    Wobei Saufdruck gar kein Thema war, weil ich keinen hatte oder habe.
    Nichts desto trotz muss ich mir selber hierher schreiben, dass ich das jetzt schaffe, weil ich es nicht mehr glaube.
    Letzter Tag und die emotionale Erpressung ihrerseits mir gegenüber ist auf dem Höhepunkt.
    Drei Stunden und ein paar Minuten.
    Ich bekomm das hin.

    LG

    Risikominimierung bei der Partnerwahl

    Da kann ich was dazu sagen.
    1. Nie wieder geh ich mit wem mit, von dem die halbe Welt behauptet er sei harmlos, wenn mein Bauch das Gegenteil sagt.
    Ich gebe mich nur mit Menschen ab, zu denen mein Körper ja sagt.
    2. Beginnt jemand das Gespräch als erstes mit dem Wort: Entschuldigung ...gehe ich davon aus, dass der dieses Wort noch oft verwenden wird und vorher die entsprechenden Taten folgen.
    Ich mag Menschen, die es selten nötig haben, dass ich ihre Entschuldigung annehme, weil sie nichts dergleichen getan haben, was eine verlangt.
    Ultraviele Gespräche beginnen aber genau mit dem Wort.
    3. Die Wenn Dann Fraktion
    Wenn du....getan hättest oder nicht getan hättest...dann würde ich mich anders verhalten, dann wäre alles anders.
    Och bitte. Abgang.
    4. Du bist das was mir zu meinem Glück gefehlt hat.
    Umgekehrt bedeutet das, wenn der mal unglücklich ist, dann bin ich dafür verantwortlich. Die bloße Vorstellung ist mir schon zu anstrengend.
    5. Haste mal nen Euro?
    Ja, aber das ist und bleibt meiner.
    6. Zuerst kuck ich dir auf die Oberweite und dann in die Augen.
    Also ich habs gerne umgekehrt.
    7. Meine Ex war ja so doof.
    Ich mag's aber nicht wenn wer über wen mault, den er mal angeblich geliebt hat.

    Die Liste ist noch etwas länger.

    Ich nehme an, ihr habt auch so eine?

    LG

    Liebe Nys!

    Hast du in deinem anständigen Männerurlaub das Gefühl gehabt, abhängig, so seelisch, von den Männern zu sein?
    Es kommt doch auch immer darauf an, welche Perspektive ich einnehme, von wo aus ich mir was ansehe.
    Die schlechteste Sicht hat man wie ich finde von unterm Teppich aus.

    Gerne würde ich sagen, dass ich einen der Zugvögelbabys, die ich mit der Hand aufgezogen habe, früher, irgendwann mal wieder gesehen habe, habe ich aber nicht.
    Von daher:
    Du hast doch hier schon einen Platz. Einen Ankerplatz wenn man so möchte.
    Also bleib auch hier.
    Du tust es ja nur für dich.

    Liebe Grüße

    Liebe Lindi!

    Ja die gibt es, die schwarzen Schwäne, für mich gibts die nur nicht weil ich schon mal einen gesehen habe, sondern weil ich es dir und den Bildern auf denen sie drauf sind, glaube.
    Aber wissen tu ich es nicht.
    Das geht mir mit ganz Australien so, und vielen Teilen der Welt, ich glaube das was ich auf den Bildern gesehen habe, aber aus eigener Erfahrung weiß ich nicht mal, dass es Australien gibt.

    Daher seh ich schon überhaupt keinen Grund, in einer Schublade zu bleiben, weil jemand, der mich nicht mal kennt, was geschrieben hat, dass mir vorschreibt, wozu ich den Rest meines Lebens fähig bin oder auch nicht.
    Mir ist es viel lieber jemand teilt seine Erfahrungen mit mir, so wie hier.
    Denn dann kann ich meine auch teilen und das bringt mir was.
    Dir liebe Grüße! :)

    Liebe Nys!

    Ich schon wieder. Ich hab mal jemanden sagen gehört, zum Thema Primzahlen glaube ich, dass die einen weinen, weil sie sie so schön finden und die anderen, weil sie sie nicht verstehen.
    Bei den anderen kann man auch noch hinhacken ergänzen, weinen und hacken.

    Ich bin hier sicher auch in der Alkoholiker Ecke, weil ich viel zu lange versucht habe, denen, die es nicht verstehen was zu erklären oder drüber nachzudenken, warum sie es nicht verstehen.
    Wie gut, dass es dann, weil es nie klappte, wem was zu erklären der es nicht verstehen wollte, konnte, den Alkohol gab. Das war der kleinste gemeinsame Nenner.
    Das, worauf ich mich mit "den anderen" einigen konnte und wenn ich mal was sagte, konnte ich es außerdem darauf schieben, betrunken gewesen zu sein. Fand ich besser als schrullig.
    Inzwischen lese ich das höchstens noch quer was mich behindert und orientierte mich ausnahmslos an denen, die auch verstehen möchten.
    Nichts schlucke ich mehr für die anderen hinunter.
    Nie wieder.
    Darum bin ich hier.
    So verbraucht das auch meine Kraft nicht.
    Darum kann ich bleiben.

    Liebe Grüße!

    Hallo Forum, hallo Nys!

    Da du dich so geöffnet hast, werde ich das jetzt auch mal tun.

    Schnuffig und die Männer

    Es gibt da so ein Spiel, dass ich gerne spiele, es wäre zwar keine Katastrophe könnte ich es nicht tun, aber eine Bereicherung für mein Leben ist es dennoch.
    Auch weil es keinen Alkohol gibt.
    Ist ein Spiel mit Strategie und Taktik aber gar nicht Schach.
    Trotzdem spielen es fast ausschließlich Männer. Und ich.
    Mittlerweile schon ziemlich lange.
    Anfangs dachte ich mir, das geht sicher schief. Einer wird sich verlieben, oder ich werde sie ablenken oder dauernd besser sein müssen als sie oder mit zotigen Bemerkungen überhäuft werden, oder, oder, oder....
    Jedenfalls gab ich mir geringe Chancen in der großen Gruppe meine Ruhe nicht zu verlieren.
    Aber siehe da, die reden genausogern über das Sachthema, das Spiel, wie ich, und konzentrieren sich, bis auf den ein oder anderen Witz, so wie ich aufs Gewinnen.
    Zu der Zeit, als mir das klar wurde, hatte ich einen Traum.
    Ich war mit den ganzen Männern auf einem Schiff, auf einem fies hölzernen Piratenschiff und hatte unter den ganzen Männern nichts anderes zu tun, als mitten unter ihnen einzuschlafen.
    Aufgewacht bin ich, weil ich so laut gelacht hatte.
    Gelacht hatte ich deswegen, weil ich scheinbar noch nie so eine Erfahrung, noch nicht mal im Traum, gemacht hatte.
    So eine Erfahrung von Nähe und Vertrauen an einem Ort von dem es kein Entkommen gab.
    Es tat mir unbeschreiblich gut.

    Die Frage die ich daraufhin mir stellte, war: Ist es vielleicht das, was ich von Männern möchte? Dass sie mich mitspielen lassen?

    Mir fiel viel ein. Wie ich meine Freundin kennen gelernt hatte: Sie mit dem mockigen Gesicht, weil sie einen Mädchenpokal bekommen hatte und ich mit meiner dämlichen Mädchenmedaille, und die Buben, die uns gönnerhaft bestätigten, dass wir eh ganz gut waren.
    Wir waren nicht gut, wir waren besser.
    Oder ich auf dem Schwebebalken aus dem Fenster sehend, wie die Jungs im Sauwetter Ball spielen durften. Im Bubenturnen. Keiner von denen war je auf dem Balken.
    Oder wie sie mich nicht mehr mitspielen ließen, nie mehr, als ich mal ein Tor durchließ.
    Oder wie sie mit ihren Vogelhäuschen aus dem Werkunterricht kamen und und ich mit der damals so verhassten Wolle Socken stricken sollte.
    Überhaupt hatten sie solange ich denken kann, immer das bessere Werkzeug und die für mich auch noch cooleren Maschinen dazu.
    Die meisten Mädchen die ich kannte, waren außerdem supersauber.
    Denen kullerte nie ein Apfelputzen, ein verschimmelter aus dem Ranzen, die waren auch sehr selten mal dreckig wenn sie dann nach Hause gingen.
    Die waren sauber und ich stand zwischen den Stühlen.
    Denn die Männer kamen beim Ausleben ihrer Interessen prima ohne Frauen klar, oder empfanden sie sogar als störend und ich hatte blöderweise die selben Interessen.
    Interessiert waren sie aber sehr wohl am Sternchenzeugs.
    Das war also das was ich mit ihnen spielen konnte? Sternchenzeugs?
    Und das, weil sie allesamt Zottel sind, auch noch nach ihren Regeln. Oder nach den Regeln der Sternchenindustrie, die aber eher den Männern zugeneigt ist, bzw. so tut.
    Ich hab übrigens noch nie einen Mann gefunden, der das durchschaut hat oder durchschauen wollte.
    Zumindest habe ich von einem gelesen, aber der ist tot.
    Tja.
    Bunte Schwäne
    Die Existenz von bunten Schwänen, weil ich mit eigenen Augen schon mal einen gesehen hätte, die wäre ja cool bitte.
    Dann würde ich mich mit meinem kleinen Hut, dem mit den Leopardenohren, den ich so mag, zur Baustelle stellen.
    Dem überaus arroganten Kran vergleichbar arrogant zunicken, meinem Liebling dem Bagger zuschauen, wie er wirklich was bewegt und es würde zumindest ein Mann dabei sein, der sagt: Na, magste auch mal mit dem Bagger fahren?
    Au ja, möchte ich!
    Aber hey, wenn ich mich in der Realität mit meinen Ohren an die Ecke stelle, wo die Baustelle ist, bekomm ich andere Sachen zu hören.
    Und solange das so ist, kann ich schon froh sein, wenn mich einige von ihnen im Spiel an ihrer Seite kämpfen lassen.
    Ich glaube ich bin eine, die auf gleiche Rechte abfährt.

    Liebe Grüße

    Hallo Nys!

    Der bedeutet, der schwarze Schwan, dass ein empirisch wissenschaftliches System an der Erfahrung scheitern können muss. Die Hypothese dass alle Schwäne weiß sind z.B. oder :
    Alle Kinder die in den ersten 6 Monaten ohne liebenden Erwachsenen aufwachsen mussten, sind als Erwachsene unfähig zu lieben ist eine Hypothese, die an meinen Beobachtungen, an meinen Erfahrungen und Daten bereits gescheitert ist.
    Ich komm dann nochmal um dir was zu schreiben, was mir aufgefallen ist.
    Bis gleich also :)

    Liebe Nys!

    Es gibt in solchen Gesprächen praktisch immer ein Muster.
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommt der Moment wo sich jemand auf die Seite der Eltern stellt.
    Hier noch dazu in schönen großen Buchstaben:
    ALLE Eltern machen Fehler.
    Ab da hilft nicht mal mehr ein Rammbock um durchzukommen, sofern diese Aussage einfach unreflektiert durch alle durchgeht. ( Was sie auch so gut wie immer tut ;) )
    Was bedeutet das?
    Das Augenmerk des Lesers, Zuhörers geht weg vom Leid des Kindes hin zu dem der Eltern. Diese bekommen mit dieser Aussage eine naturgegebene Entschuldigung.
    Ein Ex Kind, das sich vor sie stellt und sagt: Ging nicht anders, geht nicht anders, wird nie anders gehen. Lass Mama und Papa in Ruhe. Bleib auf deinem Platz, benimm dich dort ordentlich. Was glaubst du wer du bist?

    Bringt dann natürlich nichts Konstruktives mehr das ganze.
    Das ist auch ein Grund, warum jemand jahrelang eine Therapie machen kann, ohne davon zu profitieren.
    Sobald man sich rechtfertigen muss, ist der Zug abgefahren, bzw. sobald man das Gefühl hat es tun zu sollen.
    Für solche Gespräche braucht es wen, der unverrückbar auf der Seite des Kindes bleibt. Wie ein Felsen. Dann sind sie konstruktiv.
    Dann sind sie heilsam.
    So wie Balsam von innen.
    Darauf konzentriere ich mich.
    Und freue mich außerdem über den Wissenschafter, der schon lange festgestellt hat, dass nicht alle Schwäne zwangsläufig weiß sind, nur weil man noch keinen Schwarzen gesehen hat.
    Das war übrigens kein Psychologe. ;)
    Lass dich nicht beirren!

    Liebe Grüße

    Hallo Nys!

    Meine erste Erinnerung bezieht sich darauf, dass ich alleine bin, weine, aufs Licht starre dass durch das Schlüsselloch des anderen Zimmers schien und dann solange weiter weine, bis ich mich übergebe, aber es kommt niemand, weil gar niemand da war.
    Das mit dem mich alleine lassen war auch nicht einmal so, ich musste mir sogar mal anhören, dass das eben damals normal war, dass man schlafende Säuglinge alleine lässt und wer aufwacht hatte eben Pech.

    Nun mag ich aber meine Eltern wirklich nicht so gerne, dass ich den Rest meines Lebens damit zubringe, nach der Liebe zu suchen, die sie mir verwährt haben.
    Ich mag nicht mein Leben lang meine Arme nach jemandem ausstrecken, der mir geben soll was ich früher vermisste.
    Ich mag mich nicht verlieren sondern bei mir bleiben.
    Mir näher kommen, mich nicht im anderen suchen müssen.

    Natürlich kam es seitens der Psychologie, dass ich mir da kaum Chancen auszurechnen brauche, was nun aber nicht stimmte.
    Es reicht oft, sich manchem ganz bewusst zu werden und nach neuen Erfahrungen zu suchen.
    Nicht immer wieder nach den alten, nach Mama und Papa und Symbiose. Sondern nach Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen.
    Einer davon bin ich.
    Die Vorteile überwiegen ja auch. Die Dinge, auch die mit den *** sind dann so wie sie von der Natur gedacht waren.
    Und nicht so wie sie sich Mama für dich oder mich gedacht hat ( oder auch nicht).
    Ich empfand das mit den psychologischen Schubladen und dem Deckel drauf für mich einfach als Frechheit.
    Ich mag keine Schubladen.
    Das hast du erlebt und weil du das erlebt hast, bleibst du jetzt auch schön darin sitzen.
    Nein.
    Bleib ich nicht.
    Warum sollte ich.
    Warum solltest du?

    Liebe Grüße

    Hallo!

    Schuldzuweisung bedeutet doch, dass ich mich wieder nicht mit mir beschäftige.
    Es geht nicht darum wer schuld an etwas ist, was mir in der Vergangenheit wiederfahren ist, sondern darum wie es mir dabei ergangen ist.
    Es geht um die eigene Geschichte, nicht um die der Eltern oder Männer oder Frauen.
    Das ist erstens doch mal interessant.
    Die eigene Geschichte.
    Ob jemand aus der Geschichte lernen kann, liegt auch immer daran, ob er es überhaupt möchte.
    Denn egal ob es die eigene ist oder die der Menschheit, es ist für Menschen die was spüren, immer mit Schmerz verbunden.
    Mensch sein. Autsch!
    Aber auch Kinder haben heute Rechte.
    Es ist inzwischen sogar verboten sie zu schlagen. Zumindest in vielen Ländern, wenn auch nicht in allen.
    Wenn ich auch niemanden kenne, der je dafür Strafe zahlen musste sein Kind geohrfeigt oder körperlich sonstwie angegriffen hat.
    Im Gegensatz zum fehlenden Parkschein. Das kostet immer.

    Wer sich die Frage nicht stellt, was mit Kindern passiert, die misshandelt wurden, wer sich die Frage nicht erlaubt, wie sich das eigene erfahrene Unrecht anfühlte oder immer noch anfühlt, der steht nicht auf der Seite der Kinder.
    Es ist wichtig, dass Kinder das was sie verletzt, sei es durch Eltern oder Lehrer oder wen auch immer, ausdrücken können.
    Dass sie Erwachsenen sagen können: Das was du getan hast ist falsch.
    Und dass sie dann auf Erwachsene treffen, die ihr Unrecht auch einsehen und nicht nur das, die auch spüren, wie sich dieses Kind fühlt.
    Das kann ich aber nur, wenn ich weiß, wie ich mich als Kind fühlte.
    Wenn ich Zugang zu mir habe.
    Wie soll ich den Schmerz eines anderen erkennen können, wenn ich meinen nicht mal spüre?
    Wie kann es dann, solange ich blind mir und meinen Gefühlen gegenüber bleibe, jemals Frieden geben?
    Das Brennen auf den Fingerspitzen meiner Kindheit, die die selben Fingerspitzen sind, die ich heute habe, die kleinen Schläge die es gab fürs angreifen von Erwachsenensachen, die kann ich, weil ich es möchte, bis heute spüren.
    Ich habe meine Kinder nie geschlagen, ich spreche auch bis heute mit meiner Tochter über den Abend an dem sie mich betrunken erlebt hat.
    Ich mache das so lange, so lange sie das braucht.
    Es ist meine Pflicht ihr nicht auszuweichen. Es ist aber auch das was ich mir vom Leben nehme, nämlich mit meinen Kindern glücklich zu sein und davon nehme ich auch reichlich.
    Wir haben eine schöne Zeit!
    Obwohl ich die nicht hatte.
    Es hat was gebracht, was konkretes, dass ich mir das Zurückschauen erlaubt habe.
    Viel sogar.
    Und es gibt nun mal drei Sachen.
    Gestern, heute und morgen.
    Wieso sollte man die Fehler vom Montag am Dienstag wiederholen?
    Das muss nur jemand tun, der die vom Montag schon vergessen hat, oder sie als nicht so schlimm eingestuft hat.
    Einer, der sie sich genau angesehen hat und der dabei etwas gespürt hat, wiederholt sie nicht.
    So ist das mit der Geschichte und denen, die beschlossen haben, daraus zu lernen.
    Sie machen nicht die gleichen Fehler immer wieder.
    LG

    Hallo cocomel!

    Hat er dir auch gesagt, dass du was tun musst, gegen deine Sucht oder war die " Vereinbarung" dahingehend, dass alles wieder gut ist, sobald er nichts mehr trinkt?

    Ich kenne zwei Cos sehr gut. Beide benehmen sich daheim auch schon mal wie die Berserker, die dem unmündigen Trinker sehr oft erklären müssen, was er für ein schlechter Mensch ist und wenn sie damit fertig sind, gehen sie wohin und lassen sich trösten weil sie so unter ihrem trinkenden Partner leiden.
    Die beiden lügen auch nicht weniger als der trinkende Teil.

    Das glaub ich ohnehin. Denn wer bleibt denn schon bei einem Alkoholiker, sobald er ehrlich zu sich selbst ist?
    Außer dann, wenn er was dafür bekommt versteht sich. Sowas wie Geld, Anerkennung fürs ertragene Leid, Mitgefühl, Redenszeit....das Gefühl der die Gute zu sein...irgendwas halt, was gebraucht wird.
    Auch das fällt bei mir unter lügen.


    LG

    Hi Andreas!

    Ne, die braucht keiner mehr so Leute. Heutzutage sagt man : Lass uns reden und schminkt z.B. keine Typen mehr im Schlaf, verstellt dann den Wecker so, dass sie ohne Badezimmerbesuch aus dem Haus rennen müssen und nicht verstehen warum alle Leute lachen.
    Wenn auch nicht so wie die kleine Schwestern, die den pinken Clownbruder auch noch fotografiert und das Foto teuer verkauft hat.
    Heute fragt man: Wie fühlst du dich und was macht das mit dir?
    Wehe dem, der Nichts sagt. ;)
    Ich mochte das Kind ganz gerne, den Erwachsenen nicht.

    Verkühlte , freundliche Grüße

    Hallo,ihr zwei, hallo alle!

    Danke!

    Was ich mich mit dem Kerl geprügelt habe, ist schon richtig arg. Gebrochene Knochen und Blut inklusive. Da das aber mehr meine Knochen und mein Blut waren, weil er doch um einiges älter ist, hab ich mich dann eher auf Fallenbau, Geschwindigkeit und subtile aber fiese Rache spezialisiert.
    Von daher war es mehr als schlau ihn gestern von mir fern zu halten.
    Das gilt wohl auch für morgen und übermorgen.
    Das sind nämlich lauter Fertigkeiten die ich mir damals beigebracht habe, die heute mehr als unerwünscht sind.

    Aber nach Klöppeln lernen ist mir heute auch nicht.

    Liebe Grüße

    Hallo Wacholderfrau!

    Danke :)

    Das einzig wirklich gute an den neuen Glühbirnen, ist wie ich finde, dass sie nicht mehr heiß werden.
    Weswegen ich auch einen selbstgemachten Lampenschirm mit Federn besitze.
    Nur leider keinen in weiß. ;)
    Irgendwo hab ich auch noch eine Anleitung für eine Marionette aus Treibholz.
    Stell ich mir auch ok vor sowas.
    Machst du was aus deinen Schneckenhäusern oder wohnen die so bei dir?

    Liebe Grüße

    Grüß dich Matthias!

    Das eine was mir einfällt, ist dieses wohlbekannte Beispiel wo man sich eine Hose kauft, die umtauschen möchte, was aber nicht geht, weswegen man dann sagt: Na eigentlich passt sie ja gar nicht so schlecht, die Hose.
    Na eigentlich ist der Job ja ganz ok, die Wohnung eh nett....
    Mensch passt sich an, meistens weil es vernünftig ist das zu tun, also kein Rubikon, kein Risiko weit und breit.

    Du kannst ja auch jetzt noch nicht sagen, was am Ende rauskommt mit dem neuen Raum. Du kannst nicht wissen, ob du dann glücklich und zufrieden bist.
    Ich finde das ist das eigentliche Risiko.

    Das nagende kleine: Was wenn es dann wieder nicht passt?
    Und da komme ich dann um die Frage nicht umhin: Was möchte ich denn wirklich? Für mich?

    Zeit oder Geld?
    Beides ist selten möglich. Für wen möchte ich das Geld?

    Ne neue Wohnung (für mich) oder aus der alten das rausholen was ich eh schon immer aus ihr machen wollte?

    Tust du die Dinge für dich, dann ist es glaub ich eher egal ob es unbequem wird oder nicht.

    Hmmm. Ist nicht einfach deine Frage!


    Liebe Grüße

    Es geht mich überhaupt nichts an, wer in meiner Herkunftsfamilie säuft, Therapien abbricht und sonstiges unter Einfluß von Alkohol anstellt.
    Und wer dann für wen lügt.

    Hallo Forum!

    Zugegeben musste ich mir dafür ein paar Bilder von Pandas ansehen, dafür dass ich mich nicht voll aufrege.
    Die sind ja sowas von knuddelig.

    Was mich was angeht ist die Arbeit an meiner Trockenheit und wen ich bei meiner Tür reinlasse, frisch nach der Ausnüchterung in dem Fall, und wen nicht.
    Meine Antwort war nun mal nicht. Ich lasse euch nicht rein.
    Mir ist in etwa klar, was man jetzt über mich sagt, aber es ist nichts, was man nicht immer schon über mich gesagt hat.

    Pandabärenbabys sind gleich noch viel knuddeliger. Ich glaub ich brauche noch ein paar mehr davon, sonst denke ich doch noch an meinen Bruder.
    Dann nehm ich vielleicht noch diese Klöppelstäbchen und steck sie ihm sonst wohin.
    Allerdings wären sie dann unbrauchbar.

    Also, mehr Pandas.

    LG

    Hallo Wacholderfrau!

    Ich glaube hätte ich weitergetrunken, wäre ich in absehbarer Zeit überhaupt nicht mehr vom Fleck gekommen. Hätte meine ganze Energie an einem Ort verbraucht. Vielleicht auch an zweien.
    Aber das wärs auch schon gewesen an Perspektive.
    Jetzt kann ich selbst entscheiden, wo ich meine Energie reinstecke oder auch nicht.

    Du hast recht, es geht weiter auf dem Weg. :)

    Liebe Grüße