Beiträge von schnuffig

    Hallo!

    Danke Tocco, Wacholderfrau, Penta, Matthias und Correns und García und Maik und Bruce und Lena für euren Besuch und eure Worte und Wünsche!

    Mir wäre es recht, wenn das noch viele Jahre so weiter ginge, mit allen von uns!

    Liebe Grüße

    Hallo Wacholderfrau, schön, dass du bald ein Jahr hast.

    Ich sah das als einen der größten Vorteile des Erwachsen Seins an, dass mich niemand mehr ins Bett stecken konnte.
    Es dürfte wirklich viel : Ätsch Bätsch ich bin erwachsen und gehe schlafen wann's mir passt und mir passt es gerade nicht- dabei gewesen sein.
    Voll kindisch statt erwachsen war das.
    Zusätzlich dazu, dass ich es cool fand, sehr lange mit 4 Stunden Schlaf die Nacht auszukommen und da herumexperimentiert habe.

    Anfangs ging's nur mit Disziplin. Und mein Bett habe ich umgestellt. Und den Kaffee am Nachmittag gestrichen.

    Dass ich mich aufs Schlafen gehen freue, ist noch ziemlich neu. Aber schön!

    Liebe Grüße, auch an dich Matthias und danke

    Hallo Renate,

    für gewöhnlich kommen diese Sätze von Männern die ich blöd finde. Die, über die Frau die daliegt wie ein Brett und sich bedienen lässt, die dem Mann, dem armen, was vorspielt, wo er doch die richtige Stelle ( mich als ganzes? )gefunden hätte, hätte sie es ihm nur gesagt.

    Aber auch du verwendest die Kombination Frau/ Brett, Mann/ Arm

    Da staune ich.

    Ich denke ich sollte Sarawen ihren Thread trotzdem wieder für sich lassen.

    LG

    Hallo Renate!

    Ich schrieb ja über körperliche Liebe.
    Und über die, für die das ein Liebesakt ist und über die, die keine Ahnung davon haben, weil es ihnen um Verlangen geht.

    Grillen kann ich (zur Not) mit meiner Freundin auch. Aber geküsst habe ich sie noch nie.

    Da bevorzuge ich Männer für. :)

    Liebe Grüße

    Hallo

    Zwei Tage bevor meine zwei trockenen Jahre voll sind ziehe ich mal ein bisschen Bilanz darüber, worauf ich achten muss damit noch viele trockene Jahre folgen können. Die Reihenfolge ergab sich zufällig:

    1. Ausreichend Schlaf.
    Das war schwierig zu lernen, denn solange ich trank, mochte ich die Nacht lieber als den Tag. Ich habe nicht gerne geschlafen, jetzt schon.
    Müde macht mich schwach. Also schlafe ich.

    2. Die Anderen
    Um die ging es hier im ersten Jahr besonders und auch im zweiten noch.
    Sie nachzuahmen, mich zu verstellen, zum Beispiel um den Verlauf eines Gespräches nicht zu stören oder um Dinge des Alltags schneller erledigen zu können, bewirkt, dass sich in mir etwas aufstaut was ich früher beim Ausgehen ablassen konnte.
    Da ich das nicht mehr möchte, darf ich auch niemanden mehr nachahmen, auch nicht in Mimik und Gestik um dem anderen dadurch ein gutes Gefühl zu geben.
    Das ist auch die einzige Situation, in der ich bemerke, dass ich mehr Wasser trinke, als ich durstig bin. Jedes Lächeln, jedes Nicken, dass eigentlich keines ist, bringt mich dazu was anderes runter zu schlucken.
    Und da hab ich immer noch Lernbedarf. Das ist schwierig, aber machbar.

    3. Alkoholfreies Zuhause versteht sich von selbst.

    4.Mich täglich zumindest kurz daran zu erinnern, dass ich Alkoholikerin bin.
    Das macht das Ganze einfach, weil ich nicht nachdenken muss. Ich bin's einfach, verhalte mich danach und Punkt.
    Kein Ja Aber von außen, kein Ja aber von innen.

    5. Austausch mit Menschen, die 4. begriffen haben und somit auch danach leben.

    6.Tiefpunkt
    Den behalte ich so nahe bei mir, dass das Erlebte jederzeit ausgepackt werden kann und ich mich schäme, nur für den Fall dass ich mal glaube, ich hätte was geschafft oder wüsste was besser.

    So, das war's fürs Erste.

    Danke Forum!

    Hallo Rhein,

    Der war schrecklich zu seinen Frauen, der Hesse, dem glaube ich kein Wort, dass er über die Liebe von sich gibt.

    Ich habe die natürlich auch gemacht, die schrecklichen Erfahrungen. Manche haben Wunden geschlagen, die bis heute ab und an aufbrechen und das ist nicht mal metaphorisch gemeint.

    Wenn ich bei Verschmelzung nicht gerade an Toast denken würde, täte ich mir auch leichter. Aber mir fällt immer nur Toast ein.

    Das was ich meinte, ist nicht Co Abhängig. Weil ich meinem Körper vertraue und der lässt sich kein X mehr für ein U vormachen.
    Ich kann meinen Geist austrixen, kann meine Seele biegen.
    Das weiß ich.
    Bleibt also nur mein Körper. Und der nimmt mir mangelnde Liebe immer übel.
    Nochmal lass ich keinen Mann soweit in meine Nähe, dass ich dann herausfinden muss, dass er von Liebe keine Ahnung hat.
    Und das sind unglaublich viele! Die, wenn man sich mit ihnen einlässt, einen hässlicher machen. Braucht man sich nur in den Spiegel zu schauen.
    Worte, Taten, Pläne, alles ganz schön.
    Nur: Versteht er auch Liebe? Oder weiß er nicht mal was ich gerade meine, weil er einfach nur verlangt. Und vielleicht dann noch sauer ist, wenn ich nicht gebe.
    Ich finde alle Männer, die keine Ahnung von der Liebe haben, blöd.
    Ich lass mir aber nicht einreden, ich hätte keine.
    Das gleiche glaube ich auch von euch.
    Ich hab kaum eine Frau getroffen, die gar keine Ahnung von der Liebe hatte.
    Aber jede Menge Männer. Jede Menge Männer die keiner braucht. Weil sie grob und unschlächtig sind, abwertend, und nach permanenter Ausdehnung ihrer Gebiete, in welchem Bereich auch immer, strebend.
    Noch so einer und ich glaub, ich überlebe es ehrlich nicht.
    Deswegen halte ich mich an die, die Männer sein möchten. Weil sie Frauen lieben.
    Weil sie uns wunderbar finden.
    Die mag ich.
    Die machen mich schön.


    LG

    Hallo Sarawen!

    Gibt es sowas wie starke und schwache Liebe überhaupt?
    Wenn ich einen Mann liebe, dann bin ich ja Liebe. Wenn er körperlich nicht in der Nähe ist, dann lache ich am Balkon die Sterne an, weil mein Herz so leicht ist.
    Liebe ich, findet sich diese Liebe in allen Dingen die ich tue wieder.
    Sichtbar wird sie, wenn dieser Mann dann den Raum betritt.
    Weil ich mich so freue, ihn zu sehen.
    Weil mein Körper auf seine Anwesenheit reagiert.
    Tut mein Körper das nicht, liebe ich ihn auch nicht.
    Liebe ist so ziemlich das Einzige, wo mir das Denken nicht in den Sinn kommt.
    Auch nicht das, was dann ist, wenn er sich körperlich wieder entfernt, weil er ja irgendwann auch in mir bleibt, wenn er wieder geht.
    Sollte er da wirklich jemals gewesen sein, in mir. Sollte ich ihn da je hingelassen haben.


    Liebe Grüße

    Hallo Mäuki!

    Wie gehts?

    Malen finde ich ist eine prima Idee. Man braucht ja auch nur einen Malkasten und ein paar Blätter.
    Ob "schön" oder nicht, das spielt dabei keine Rolle.
    Du bekommst das bestimmt nochmal hin, hast ja schon Erfahrung damit.

    Liebe Grüße

    Hallo Lütze!

    Vor ein paar Jahren war ich mal sehr krank und bin dann als geheilt entlassen worden.
    Nur gefühlt habe ich mich nicht so und ausgesehen habe ich auch nicht so.
    Weil es auch nicht gestimmt hat, das mit der Genesung. Von daher kann ich dich gut verstehen.
    Ich habe lange von Montag bis zum nächsten Montag gehofft und dann irgendwann die Hoffnung verloren.
    Das ist ganz blöd.
    Denn man braucht diese Hoffnung. Dieses Gefühl tief im Herzen, dass Heilung möglich ist.
    Denn sie ist ja möglich.
    Der Arzt pflegt, die Natur heilt, heißt es ja so schön.
    Mir hat die Beschäftigung mit meinem Immunsystem gut getan, und auch die Beschäftigung mit Psychosomatik.
    Das hat mich jetzt auch ein großes Stück weiter gebracht. Denn meine geheilte Krankheit von damals war eigentlich eine chronische, und die Betonung liegt schon fast ganz auf WAR eine chronische.
    Genau, lass dich nicht unterkriegen!
    Es wird wieder besser.

    Alles Gute

    Hallo Maik, hallo Forum!

    Und die andere Seite der Sache: Es ist ja nicht mal hier jeder damit "einverstanden", dass Alkoholismus eine Krankheit ist, warum bin ich also teilweise davon ausgegangen, dass das "draußen" ganz klar ist?
    Bin wohl von mir ausgegangen.
    Ein paar Sachen bin ich aber schon los geworden. Mal sehen ob man es respektiert.
    Aber ich denke schon. Ganz blöd sind sie ja nicht.
    Schließlich kümmern sie sich normalerweise ja auch um ihre Sachen und das ist bei all den Leuten keine übliche Eigenschaft.
    Nichts desto trotz halte ich jetzt mehr Abstand.

    LG

    Prima Lena!

    Deine kleinen Schritte führen trotz deiner Angst zum Ziel. Schon hast du wieder einen Balkon den du genießen kannst.

    Bestimmt gelingt dir das auch bei der Arbeit für die du dich entscheiden wirst.

    Schönen Urlaub!

    Hi Maik und Bruce und Matthias und Forum

    So ein subtiles Stück Seife kann ich verschenken, mit der Bemerkung, dass es für den Mund ist, weil da schon länger nichts mehr sauberes rausgekommen ist.

    Ja, im Herbst löst sich das Problem dann von alleine.

    Wie fühle ich mich denn?

    Angewidert. Moralsaure Verlogenheit ist was was mich anwidert und abstößt wie sonst selten was.

    Ich kann mich aber froh fühlen, weil ich so lernfähig war, keinen von ihnen in mein Haus zu lassen.

    Als ich noch getrunken habe, hatte ich ein offenes Haus a la Mein Haus ist auch dein Haus.
    Jetzt ist mein Haus mein Haus.

    Das ist das Gute dran!

    Trotzdem schiele ich gerade zu dem Seifenstück im Badezimmer.
    Vorsichtshalber werde ich es wohl mitnehmen.

    Liebe Grüße

    Zum Lachen kommst du also Maik? Gut zu wissen :)


    Hallo Forum!

    Ich unterscheide zwischen Freunden und Bekannten. Freunde sind die, die ich ins Haus lasse, Bekannte sind die, auf die ich draußen treffe und mit denen ich eben rede, weil man sich kennt.
    Einigen Bekannten war gestern (nicht zum ersten Mal) wohl nach geplantem, unfreiwilligem Outing einer Alkoholikerin.
    Da sie dafür auch gründlich im Leben der Betroffenen rumgeschnüffelt haben, kommt mir vor, dass die auch erst aufhören damit, wenn die Alkoholikerin gesellschaftlich tot ist.
    Und der Gipfel für mich ist, dass die wirklich denken, ich würde ihnen dabei helfen.
    Ich!
    Die wissen um mich, die wissen dass ich trockene Alkoholikerin bin.
    Und ich weiß, dass die, die sich so das Maul zerreißen, selber auch trinken.
    Nur eben so, dass man sie nicht sieht.
    A) es gibt einen fetten Streit
    B) ich bin ruhig bis sie sich in den Urlaub vertschüssen
    C) ich ziehe mich aus dem öffentlichen Raum zurück

    C kommt noch am wenigsten in Frage, weil ich ja auch Bewegung brauche.

    Aber diese Verlogenheit, dieses mit dem Finger auf andere zeigen, das ist etwas, was ich absolut nicht mag.

    LG

    Hallo Mäuki!

    Dann hast du also gar nicht vor zu lernen mit dir selbst klar zu kommen und bist auch nicht für dich trocken?

    Du weißt ja selbst, was passiert wenn du wieder trinkst. Oder? Das weißt du doch ganz genau.

    LG

    Hallo Mäuki!

    Rein theoretisch können Teilchen wieder aus schwarzen Löchern raus.
    Ich hab für mich selbst schon lange beschlossen, dass ich so ein Teilchen bin.
    Das inkludiert natürlich, dass ich ab und an in eines reingezogen werde, in so ein Loch.
    Und nen Spiegel mit dem Ellbogen eingeschlagen hab ich auch schon mal, sind ja eh immer nur die anderen, die das schreckt.
    Mich ja eher nicht. Gelegentlich setzte ich eben Extreme gegen extreme Gefühle ein.
    Mir nutzt das eben.
    Manchmal such ich mir dann noch wen, der geneigt ist, sich über Physik zu unterhalten.
    Über die Grenzen, die die Welt und das Universum setzen, über das Denkbare und über das Machbare.
    Und den Nutzen, den das für mich mit sich bringt.

    Aber ich lasse mir nie wieder von wem sagen, dass aufgrund meiner Kindheit und Jugend Heilung nicht möglich ist und ich für immer in dem Loch schmoren muss.
    Und warum nicht?
    Weil ich es inzwischen besser weiß.
    Ich fürchte mich nicht vor meinen extremen Gefühlen.
    Wenn sie kommen? Kommen sie eben.
    Müssen eh wieder gehen!

    Liebe Grüße