Beiträge von schnuffig

    Hallo La Mer!

    Es ist wohl eher überhaupt schwer in solchen Situationen zu sagen was man will. Man sammelt aber so seine Erfahrungen und das macht es dann schon einfacher.

    Und in deinen Worten an Gartenblume verwendest du das Wort meisterlich.
    Du verstehst es meisterlich Situationen zu erkennen und dich anzupassen.
    Ich würde für mich beim zweiten Teil sagen, dass ich mich möglicherweise anpasse.
    Weil ich sehr selten Angst habe, nicht anzuecken.
    Ich bin ja auch um einiges älter als du. Meine Freundinnen nehmen inzwischen auch Abstand davon, dass sie mir sagen, sie hätten von ein paar Dingen die ich eben anders mache als sie, Angst.
    Aber ich weiß auch, dass ich ihnen manchmal unheimlich bin.
    Damit klar zu kommen ist aber nicht meine Sache, sondern ihre.

    Liebe Grüße!

    Hallo Petra!

    Sicherheit und Selbstbewusstsein schreibst du.

    Das freut mich! Ich freue mich, dass du dein Leben leben kannst und dass du geliebt wirst!

    Und ich bin auch neugeierig, auch darauf was das nächste Jahr so bringt.
    :)
    Wir werden es dann lesen!

    Er hat mich nicht angerufen. Ich habe es von jemandem erfahren, der durch diesen Ort gefahren ist. Von jemandem der meine ruckartige Kopfbewegung als Reaktion auf die Nachricht falsch gedeutet hatte.
    Wir haben uns das so ausgemalt : Wenn der Bagger kommt um unser Elternhaus abzureißen, stehen wir beide mit einem Luftballon dort, abwechselnd schreiend und jubelnd.
    Ich hätte ihm sogar die Hand gegeben. Meinem Bruder.
    Aber er hat nicht angerufen.
    Ich habe ihn mal verraten.
    Er ist vier Jahre älter als ich. Früher war er auch vier Jahre stärker als ich. Er hat auch heute noch Finger, die breiter sind als eine Klaviertaste und enorm viel Kraft.
    Ich weiß gar nicht mehr, was er mir damals angetan hat.
    Jedenfalls habe ich die Eltern geholt, damit sie mir helfen.
    Sie haben ihn vor meinen Augen bestraft.
    Zu zweit. Sie hat ihn gehalten. Er hat zugeschlagen.
    Mein Bruder wusste, dass seine kleine Schwester das sieht.
    Irgendwas ist da in uns gestorben.
    Für jeden alleine. Fuer beide gemeinsam.
    Der Lieblingsgutachter dieses Landes saß auf seinem bequemen Stuhl im Fernsehstudio und sagte, dass jeder Mensch gut ist und auch böse.
    Dass jeder Mensch auch ein potentieller Mörder ist usw. Es kommt nur darauf an, in welcher Situation er sich befindet. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben.
    Ein Buch, dass ich nicht ganz lesen kann, weil es mich zu sehr aufregen würde.
    Ich bin nämlich auch jeder Mensch. Aber ich würde den Strom bei keinem Experiment hochdrehen und ich würde keine Gefangenen foltern.
    Noch nicht mal, weil ich so gut bin. Sondern weil ich es nicht kann. Ich würde es nicht überleben.
    Auf eine ähnliche Art, wie mein Bruder und ich es nicht überlebt haben. Mit dem eigenen Schmerz haben wir umzugehen gelernt.
    Dem Schmerz des anderen waren wir nicht gewachsen.
    Ich hätte ihm trotzdem gerne in die Augen gesehen während das Haus sich in nichts aufgelöst hätte.
    Denn die Tür dieses Gebäudes kann sich nie wieder hinter uns schließen.
    Das ist gut.

    Hallo Old Flatterhand!

    Du hast mir gestern ein paar schöne Momente beschert, durch deine Worte.
    Deshalb habe ich gerade gar keine Lust dir zu sagen, dass ich eher kein Schmetterling bin. Ich halte es allerdings nicht für ganz ausgeschlossen, dass ich noch einer werde!
    Hast mir eine grosse Freude gemacht!

    Matthias, zu der Umaermelung sag ich auch gerne ja!


    Hallo Zerfreila!

    Für mich war es anfangs eher ein Problem, weil ich die Nächte durchgetanzt hatte....bis es eben nicht mehr ging....und weil ich einmal für eine Leistung das meiste Lob und ein weiter so bekommen habe, als ich einen widerlichen Kater hatte.
    Da gibt es kein weiter so.
    Aber manches muss eben trotzdem raus. Und darf auch!
    Außerdem schreibe ich ganz gerne Liedertexte und warte bis die Worte zu klingen beginnen.
    Bist du in einem Chor?

    Liebe Grüße!

    Hallo Karsten!

    Dieser Tag war wichtig, ja, er enthält immerhin auch die Dinge, die mich nicht vergessen lassen, warum ich aufgehört habe. Dinge, durch die ich nicht auf die Idee komme dass es hier irgendwas gäbe, was man schaffen kann und was dann dadurch irgendwann vorbei wäre.

    Dir einen extra Dank für alles!

    Danke schön Zerfreila :)

    Außerdem war ich letzte Woche als Fabelwesen auf einer Veranstaltung für Kinder und Erwachsene unterwegs.
    Ich brauche den Rausch nicht. Aber diese Dinge brauche ich. Laut singen können, herumhüpfen, tanzen, frech sein.
    Ich werde mir ein neues Kostüm machen.
    Man wollte mich auch auf ein alkoholisches Getränk einladen und es war fabelhaft über den ganzen Platz zu rufen, dass ich das Zeug nicht brauche, weil ich sooowiesoooo alles was ich brauche im Blut habe. ;)
    Ich habe viele Möglichkeiten und ich schöpfe sie auch aus, so gut es gelingt, weil ich es mag mich lebendig zu fühlen.
    Ganz lebendig!
    Saufenderweise hätte ich keine Möglichkeiten mehr, keine Wahlfreiheit.
    Da bin ich doch lieber ein Fabelwesen, wenn es mich schon überkommt, das über drüber.
    Das ist auch viel weniger peinlich als sich zu betrinken. Nämlich gar nicht. Schlechtes Gewissen und verletze Gefühle bleiben auch aus.
    Tja. Weiter gehts.


    .

    Vielleicht hast du aber genau deshalb das alles geschrieben. Wegen Deiner unschönen Situation.

    Um zu hören, dass jemand Mitgefühl mit dir hat, weil du krank bist.
    Vielleicht ist das das Drama und alles andere eher Vorwand.
    Ein anlehnen an jemanden, ein Inne halten, ein ausatmen und entspannen, weil da jemand sagt: Ich fühle mit dir. Alles wird gut.

    Mir ist aufgefallen, dass mir andere und ihr Verhalten besonders dann auf die Nerven gehen, wenn sie sich nicht für mich interessieren.
    Das hat dann aber nur mit mir zu tun.
    Außerdem war ich schon oft bissig in der Hoffnung, dass dann jemand lieb zu mir ist. Und dann brauchte ich Worte, die erklärten und und und....auch um wieder aus der Situation zu kommen.
    Dadurch hatte sich nur leider an meiner Situation nie was geändert.


    LG

    Hallo kleiner Kolibri!


    Natürlich schreibst du für dich! Es geht ja auch um dich.
    Nicht umsonst heißt auch dein Titel:Der Weg zu Mir.

    Was ich nicht verstehe ist deine Denkweise, wo du Alkohol kaufen (und konsumieren?) mit Gönnen in Verbindung bringst.
    Ich finde gönnen tut man sich Sachen die gut sind und nicht Sachen die machen, dass die tödliche Krankheit wieder ausbricht.

    LG

    Schön viel Freiheit hat es mir eingebracht, das erste Jahr ohne Alkohol.
    Vor diesem Jahr sah ich das natürlich anders, da dachte ich, saufen hat was mit Freiheit zu tun.
    Weggehen bis in die frühen Morgenstunden und das Zeugs.
    Dabei folgt der Alkoholkonsum unumstößlichen Regeln.
    Die für alle gleich sind. Die auch alle gleich machen.
    Da ist keine Freiheit. Das ist ekeliger Knast.
    Da will ich nicht mehr hin und ich tue einiges damit ich dort auch nicht mehr hinkomme.
    Ich gehe nicht in die Nähe von dem Zeug und ich habe immer eine Wasserflasche mit.
    Ich informiere jeden den ich treffe klar und deutlich darüber, dass ich keinen Alkohol trinke und ich lehne das Gespräch mit Betrunkenen oder über Alkohol oder ausgehen ab.
    Ich habe schon gelernt, mich zu schützen.
    Und ich werde weiter lernen.
    Das zu dürfen ist ein Privileg und weit entfernt von irgendwas, was mit Verzicht zu tun hat.
    Danke.

    Saubere Brüche.

    Hallo La Mer!

    So eine habe ich auch in meiner Vergangenheit, oder sind es zwei?
    Du bist also auf sie zugestürmt und wolltest mit ihr reden, wohl auch, weil nach eurer Trennung noch ein unangenehmes Gefühl bei dir da ist.
    Ich finde daran nichts auszusetzen. Auch weil ich eben selber Trennungen mag, wo man dann wen wieder trifft und sich eben für den Moment darüber freut.
    So.
    Es kann sein, dass das bei dir auch so ist. Du wolltest an diesem Abend wo du sie gesehen hast, ein Gespräch mit ihr.
    Sie hat eurem Gespräch eine andere Bedeutung gegeben.
    Wieder einen Anfang gesehen.
    Aber für dich hat das Gespräch eben etwas anderes bedeutet.
    Du hattest das Bedürfnis nach einer, endlich sauberen Trennung.
    Meiner Meinung nach sprach auch dein Kontakt Abbruch eine klare Sprache.
    Wäre sie ein Mann mit dem du mal was hattest und du redest wieder mit ihm, worauf er dir mitteilt, dass jetzt alles klar ist und ihr wieder eine Beziehung anfangen könnt, würdest du dann auch die Schuld bei dir suchen?
    Oder würdest du dir nicht eher denken, nur weil du jetzt mit dem geredet hast, schuldest du ihm noch lange nichts?
    Kurz: Lass dich nicht ärgern von der Person, sie passt eben nicht zu dir.
    Daran ist niemand schuld.

    Sag Tocco, bist du wieder da?

    ............

    Gestern im Freien kugelt für mich wie aus dem Nichts ein Mensch am Boden vor meine Füße. Eine Dose mit Alkohol fällt ihm aus der Hand.Spritz herum. Von weiter drüben rufen seine Freunde dass da nichts ist. Da ist nichts. Das hat er öfter. Nur ein kleiner Anfall. Da ist nichts.

    Ich bin einen Moment wie versteinert. Der Mensch am Boden kommt zu sich. Schaut mich an. Zieht sich hoch. Öffnet die nächste Dose. Grinst.

    Ich hätte die Rettung rufen können. Ich konnte das aber nicht.
    Alles was mir möglich war, war aufzustehen und zu gehen.
    Der Mensch da am Boden war jünger als ich.

    Danke Fleur, das freut mich!

    Also mache ich weiter.

    Die Guten

    Was ich denn mit meinen Händen mache, wollte der Grundschuldfreund von mir wissen.
    Auf seinem Dachboden. Zwischen den Legosteinen. Ich hatte sie ganz fest aufeinander gepresst, die Hände. Ich habe sie gedrückt und geknetet. Manchmal bis es weh tat.
    Jedesmal wenn ich etwas fühlte. Zwischen den Legosteinen damals war es Freude.
    Aber egal ob das was ich fühlte gut war, oder schlecht war, wichtig war, dass es niemand bemerkte.
    Wenn ich meine Hände aneinander presste merkte niemand wie ich mich fühlte. Ich konnte so all meine Empfindungen direkt in den Körper leiten und dort verstecken.
    Aber der Schulfreud merkte es. Verstand es aber nicht. Was mich damals erleichterte.
    Dennoch hatte er eine sehr eigenartige Familie. Die haben aus Salatschüsseln gegessen und Servietten verwendet. Der hat zwar auch Schimpfe bekommen, aber gleichzeitig die Möglichkeit die Dinge wieder gut zu machen. Der war nicht so wie ich von Grund auf schlecht und Schuld an allem.
    Ich habe dort mal einen Kuchen unter den Teppich geschoben.
    Da bekam ich dann auch so schimpfe wie er. A la. Nicht du bist schlecht, aber das was du getan hast, war echt blöd.
    Bis sie umgezogen sind, verbrachte ich viele Stunden bei der Familie.
    Sie haben mich auch mal fotografiert. Ich sitze stolz wie Pfau auf einem Sessel. Die Nase trage ich so weit oben, dass man rein sehen kann. Schaut her, sagt das Foto, ich bin auch wer.
    Ich empfinde Dankbarkeit für jedesmal wo man mir dort die Türe geöffnet hat.


    LG

    Hallo Papaya, ist doch schön wenn du dir sicher bist, dass dein Gehirn nichts abbekommen hat!

    Es ist gut, dass du da wo ich überzogene Reaktionen zeigte, einen Schutzreflex hast.

    Mein Interesse gilt der Beseitigung von Folgeschaeden und dem Aufzeigen von Leiden.

    Gelegentlich gibt es dabei Unterstützung seitens der Hirnforschung.

    Aber da du nicht unter den Folgeschäden zu leiden scheinst, oder eben gar keine hast, brauchst du wohl auch diese Unterstützung nicht oder wie auch immer.
    Ich hingegen brauche sie schon. Ab und an.

    Hallo Stracho!

    1. Auf jeden Satz der mit: Bin ich die einzige, die....
    anfängt, ist die Antwort
    Nein.
    So kurios könnte deine Idee gar nicht sein, dass da nicht noch wer wäre!

    2. Tagträume sind eindeutig was angenehmes. Die Realität ist da viel unangenehmer!
    Nun kenne ich für meinen Teil, weder mich, noch sonst einen Menschen, der gerne Sachen macht, die für ihn, oder mich, unangenehm sind oder es werden könnten.

    Du schreibst: Ich habe Angst, dass es sich niemals ändert.

    Wer oder was ist dieses Es ?

    Es wird sich nie ändern. Aber du kannst dich ändern.
    Solltest du bereit sein, auch die unangenehmen Dinge in Kauf zu nehmen. Denn die gibt es nun mal.

    Liebe Grüße!

    Hallo Rockqueen!

    Keiner deiner Freunde interessiert sich mehr für dich, wenn Du ganz am Boden bist.

    Auch ein Grund weshalb DU nicht zu Boden gehst!

    Mehr als durch dein Trocken bleiben einen Weg aufzeigen, dass es auch ohne Alk geht, kannst du nicht.
    Und das tust du ja bereits.

    Weiter so!

    Hi Mia! :)

    Ich meinte mit dem Nein weniger die Ungerechtigkeit, sondern mehr, dass ich nichts, was je an Dingen durch meinen Alkoholiker Vater passiert sind, wollte. Nein, ich wollte das nicht!

    Wie weit ist man dann entfernt von einem Selbstbewussten: Ich weiß was ich will und ich weiß wie ich es kriege?

    Du bist die, die den Vorschlaghammer hat.

    Schnuffig meldet sich nach einem Vormittag voller :Immer schön meiner Angst entlang, da bin ich richtig.
    Abhauen und verstecken ist nicht mehr.

    Liebe Gruesse!

    Hallo Mia, hallo alle!

    Mia, du schreibst du begreifst nicht wann und weshalb (mit meinem Gerät hier ist zitieren sehr mühsam, Sorry) du dir das antrainiert hast.

    In mir war, und ist auch noch, ein Wort, Gefühl, das so ziemlich alles zusamenfasst was früher war:

    NEIN ! Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!

    Stell dir mal vor du brüllst so laut dir danach ist Nein. Kommt von Herzen oder?

    Das ist Sabotage.
    Ich hab mal eine Strichliste gemacht, wie oft ich am Tag Nein sage, und Nicht und Aber.
    Und dann bewusst die Anzahl verkleinert.

    Leben braucht ein Ja. Für alles was kommt. Ein Ja. Ein ja ich bleibe. Ein Ja ich mache den nächsten Schritt.


    Liebe Grüße.

    Hallo Natalie!

    Ich glaube, was jetzt vielleicht merkwürdig klingt, dass ich es leichter habe als du was diese Sorte Menschen betrifft, die du beschreibst, weil ich bei den Alkoholikern hier aufgeschlagen bin.
    Ich habe dann eben mein Umfeld gewechselt. Aber eine Freundin ist noch da. Alles andere hat sich verschoben.
    Ohne die drohende Gefahr im Nacken wuerde ich mir wohl auch noch Jammereien und narzisstische Leutchen reinziehen und um sie nicht so nervig zu finden, noch was trinken, anstatt einfach die Leute wegzulassen und davor den Alk.
    Gar keinen Alkohol mehr zu trinken ist und war die beste Entscheidung überhaupt.
    Und es eben nicht mehr zuzulassen, dass ich mich wo aufhalte, wo wer säuft.
    Also sind auch alle Säufer weg und die, die sich nicht dafür halten, es aber trotzdem tun, die auch.

    Der eigentliche Grund für die Arbeit an mir was meine Kindheit betrifft, ist wohl auch, dass ich mich selbst als nicht ungefährlich eingestuft habe.
    Um nicht zu sagen als gefährlich.
    Ich habe das ja nicht überlebt, ohne permanent das Verhalten von Menschen zu berechnen und es auch vorauszusagen. Auch zu manipulieren.
    Und ich war verdammt gut darin, sonst wäre ich ja nicht hier.
    Zusätzlich zu dem angestauten Zorn, dem Hass, all der Wut...tja.
    Geklaut habe ich auch bevor ich 18 war, was mir aber auch keine Aufmerksamkeit seitens meiner Eltern gebracht hat.
    Ich habe auch keine Vorstrafen oder so. Es war mehr ein innerliches Kochen, von irgendeiner Giftsuppe, die sich in mir angesammelt hatte.
    Dabei wusste ich gleichzeitig immer, dass ich eigentlich nett und fröhlich bin. Offen und kontaktfreudig. Ganz witzig und bei weitem nicht so hässlich wie ich dachte.
    Es ist nicht so, dass jemand leicht auf die Idee kommen würde, ich haette Angst vor einem Menschen da draussen.
    Es ist aber auch nicht so, dass sich jemand vor mir fürchtet. Ich und meine Grenzen werden aber sehr wohl respektiert!

    Ich war mal bei einer Ausstellung über Dschingis Kahn. Der hatte was, was die anderen nicht hatten, weswegen er so erfolgreich war.
    Nämlich einen Steigbügel. Mit dem konnte sich sein Volk während dem Ritt auf dem Pferd umdrehen und nach hinten schießen.
    Auf seine Art stand ihm dadurch die Welt offen.

    Das wollte ich auch.
    Einen Steigbügel mit dem ich mich auf dem Pferd namens Leben umdrehen und zurück schießen konnte.
    Gezielt versteht sich.
    Denn so verletzt man nicht die vor sich, nicht die neben sich. Niemanden bis auf die, die mich, als ich mich noch nicht wehren konnte misshandelt haben.
    Und selbst die, merken meine Schüsse manchmal nicht. Weil ich ja in die Vergangenheit ziele.
    Dadurch ist die Giftsuppe in mir viel viel weniger geworden. Da ich sie ja als Munition verwende.
    Ich bin ungefährlich für meine heutige Umwelt.
    Kinder mögen mich zum Beispiel echt gerne. Auch weil sie spüren, dass ich gar nicht in der Lage bin gewisse Grenzen zu überschreiten. Aber mir innerhalb dieser Grenzen meine Freiheit einfach nehme.
    Sicher sind die anderen klar im Vorteil, was den Start betrifft.
    Aber spielt das wirklich eine entscheidende Rolle, wer als erster die Ründe fertig gedreht hat?
    Ich glaube nicht.
    :)

    Liebe Grüße!

    Hallo Mia,

    Ja, so ein richtiger Fan von Verhaltenstherapie bin ich nicht. Erwischt! ;)

    Es gibt Fotos von mir, die beweisen, dass ich nicht immer so war. Ich wette was, du würdest mich darauf erkennen, wenn ich dir nur den Hinweis gebe unter allen die Person zu suchen, die ausschaut, als wäre sie völlig abgetrennt von der Welt.
    Die war ich.

    Was ich nicht verstehe, bei dir und bei Zimttee auch nicht, ist das mit den Freundschaften und dem offen sein für Kontakte.

    Du lässt ja gerade Nähe zu und bist auch offen für Kontakte. Für den Kontakt mit mir, für den Kontakt mit anderen hier.
    Außerdem riecht es hier für mich, trotz des ernsten Themas eindeutig nach Spass.

    Was bedeutet das, dass du und du Schwierigkeiten mit intimen Beziehungen habt? Ich merke hier nämlich nichts davon.
    Bedeutet das, dass es Menschen gibt, die du nicht leiden kannst?
    Und:

    Was ist der eigentliche Grund, warum ihr, du, diese Eigenschaften ablegen wollt?

    Liebe Grüße!