Beiträge von schnuffig

    Hallo Rattenschwanz,

    das mache ich auch so wenn ich Saufdruck bekomme, was mir selten passiert, aber dann wenn ich zufällig ein paar bestimmten Leuten irgendwo draußen reinlaufe.
    Also ich denke dann auch fertig. Bleib gedanklich nicht bei einem Schluck irgendwas sondern stelle das Szenario innerlich bis zu dem Punkt nach, an dem ich am Morgen aufwachen würde.
    Dann ists mir vergangen, aber echt.
    So ein Erwachen möchte ich nicht mehr.
    Du auch nicht, das finde ich gut.

    Grüße

    Hallo!

    Weidenkätzchen in dem Sinn war nichts lustig, eher grotesk. Wie immer.

    So. Stress den ich habe hin oder her, ich bleibe jetzt hier mal sitzen. Etwas. Kurz. So ein bisschen.
    Wäre nicht zufriedenstellend zu schaffen das alles, müsste ich auch noch mit dem Alk kämpfen.
    Maximal irgendwie hinwursteln könnte ich dann die Sachen und es wäre auch noch viel anstrengender als so.

    Was ich arg finde, sind gestresste Kinder, die koffeinhaltige Limonade trinken, in der Hoffnung darauf, sie hätten danach mehr Energie.
    Hab ich einige gesehen in letzter Zeit.
    Mich gefragt, ob das vielleicht so anfängt. Mit dieser Hoffnung, dass irgendwas zu trinken das Leben erleichtern könnte.
    Viel zu wenig Aufklärung in der Schule zu dem Thema Alkoholismus.
    Wenn nicht sogar so gut wie keine.
    Das finde ich nicht gut.

    Trockene Grüße

    Der rote Faden vom Just...hallo, deine Gefühle sind nicht das Problem. Die sind schon richtig.

    Ich kenne das von meiner Mutter. Für sie bin ich sowas wie Spielzeug.
    Braucht sie mich nicht, komm ich in die Ecke, braucht sie mich soll ich sofort reibungslos funktionieren. Am besten mit Freude über die Aufmerksamkeit die nichts weiter ist als auferlegte Last.
    Check mal was es unter Parentifizierung so zu finden gibt.

    Alles Gute dir :)

    Hallo Forum!

    Der Tocco, wie gut zu wissen, dass du deinen Kurs hältst.
    Gedacht habe ich es mir schon, dass du zu Weihnachten auftauchst und befürchten tu ich eher, dass du bis Ostern nicht mehr auftauchst.
    Hauptsache es geht dir gut. :)

    Mir geht es auch gut, danke der Nachfrage. Ich hatte eine schöne Zeit.
    Und: Ich habe mich nach Jahren mit meinem Bruder getroffen, bei meiner Mutter, ja bei meiner Mutter, für so zwei Stunden.
    Ist eher nicht angebracht das Ganze witzig zu finden, aber ich finde es dennoch irgendwie witzig.
    Was ich in meiner Welt eher für mich behalte.
    Der Alkohol hat mich während der Zeit nicht gereizt und das ist gut so.

    Soweit so sonnig und trocken

    Hallo Frank,

    ( und ein klein wenig naiv ;) )

    um meine Kinder gehts nicht, aber ich mag den um den es geht sehr und lerne mit ihm, also gehts mir Nahe.

    Die Wirkung wiegt ja die Nebenwirkungen nicht auf und die sind gerade bei jungen Menschen sehr groß.
    Es gibt keine Langzeitstudien zu dem Thema. ( Nur zu schweren Depressionen)
    Kaum Aufzeichnungen von EEG's . Wird auch praktisch nie eins gemacht.

    Der Begriff lautet übrigens Neuro Enhancemnet.
    Falls deine Tochter auch keine schweren Depressionen oder schwere Zwangsstörungen hat.

    Unter dem Begriff, falls du ihn nicht eh schon kennst, findest du vielleicht auch noch was, was du brauchen kannst.
    Was welches Zeug kann und was eben nicht, weil's oft auch noch die falschen Medis sind. Und noch mehr Sachen.

    Bleiben wir beide auf unserem Kurs. Auch wenn mit scharfem Wind zu rechnen ist.

    Danke fürs Vorbeischauen :)

    Guten Morgen!

    Ich finde es blöd an sich gesunden jungen Menschen Psychopharmaka zu verschreiben um ihre Gehirnleistung zu verbessern.
    Verbessern zu wollen.
    Noch blöder finde ich es dann, wenn der Mensch das nicht mal möchte.
    So, das musste jetzt mal raus. Ist nämlich dringend.

    Schönen Tag

    Eigenbröderlische Menschen find ich ja sowas von sympathisch. :)

    Die einsamsten Momente sind mir eingefallen. Wenn ich nach Hause gekommen bin, Samstag und/oder Sonntag in der Früh, betrunken, wenn der neue Tag anbrach und ich alleine da stand, wenn alles und wenns auch noch so lustig war, was in der Nacht passierte nicht mehr zählte, wenn der neue Tag nichts für mich zu bieten hatte, weil ich alles in der Nacht ausgegeben hatte, jedes Gefühl, alle Endorphine, die ganze Kraft und auch das Geld und trotzdem mit leeren Händen da stand, da war ich einsam.
    In einem dieser Momente hätte ich mich garantiert in absehbarer Zeit umgebracht.
    Es wäre mir völlig egal gewesen.

    Vereinsamter Trauerkloß.
    Ich kann mir nicht helfen, irgendwie finde ich das witzig bis absurd. Klingt irgendwie so, als wäre Alkoholismus bloß eine Einstellung.
    Eine, die ich der Geselligkeit und Freude wegen ändern könnte.
    Einfach wieder mal mitmachen gelle.

    Am Ende lieg ich dann alleine tot am Boden. Und die Menschen, zu denen ich wollte sagen: Wie einsam, wie traurig.

    Nein. Das macht sie nicht, die ich ist.
    Das lass ich einfach bleiben.


    Schönen Tag

    Hallo Nys,

    es freut mich, dass du uns aus deinem Weihnachtswohnzimmer aus ein bisschen was hierlässt.
    Es steht zwar nicht dabei ob es dir gut geht, aber ich hoffe es doch.
    Ein Archipel für deine Weiterentwicklung.
    Schönes Bild.

    Liebe Grüße :)

    Hallo Xsa,

    meinen Tiefpunkt hatte ich, als ich mich vor meiner Tochter betrunken habe. Das war das Ende vom Trinken, denn nochmal würde ich das nicht durchstehen. Ich kann aber die Worte, die sie zu mir gesagt hat, jederzeit abrufen, es tut und soll auch weh tun, denn sie sind in meinem Notfallkoffer.
    Hast du sowas?

    Ansonsten ist mein Leben weniger anstrengend, weil das schlechte Gewissen fehlt. Ich hab einfach nicht mehr das Gefühl mich so anstrengen zu müssen, mehr zu leisten als eigentlich möglich um zu zeigen, wie gut ich trotz trinken funktioniere. Mir muss ich nicht mehr einreden, dass ich gut funktioniere, weil ich alles was sich so angestaut hat, beim Trinken wieder abbaue.
    Das fehlt alles.

    Schönen trockenen Tag wünsche ich

    Hallo Xsa,

    ja, das Leben kann ganz schön anstrengend sein. Nur mit Alk ist es um ein vielfaches anstrengender als ohne.
    Ich bin sicher schon weit mehr als ein Jahr nicht mehr mit hochgezogenen Schultern und dem Ich muss...ich muss...ich muss....im Kopf herumgelaufen.
    Ich muss natürlich noch immer. Jeder muss was.
    Ist aber keine große Sache mehr.
    Früher war bald mal eine Mücke da, die zum Elefanten wurde.
    Das hat sich geändert.
    Ich hab ohne Alk viel mehr Zeit und Kraft.

    Lohnt sich, der Weg. Kann ihn nur empfehlen, den Weg ohne Alkohol.

    Willkommen hier.

    Hallo

    Ja, das wäre das letzte gewesen, was wer zu mir hätte sagen dürfen: Vereinsamter Trauerkloß.
    Oder vereinsamter spießiger Trauerkloß. Noch schlimmer.
    Da hatte ich richtig Muffensausen davor. Freitag und nichts vor? Samstag und nichts vor?
    Keine verpassten Anrufe, keine unbeantworteten Mails für unter der Woche? Kreisch!
    Das wäre die Katastrophe schlechthin gewesen.
    Früher.
    Ich hab einen ziemlich coolen Drachen gezeichnet, einen Drachen beim Klauen, an diesem Wochenende. Für ein Kind.
    Ich würde ihn nicht eintauschen gegen die Veranstaltungen und Leute von früher.
    Ich habe mich für das entschieden was aus meinem Inneren kommt und nehme nicht mehr alles an, was so angeboten wird an Freizeitgestaltung.
    Möglich, dass eine Person wie ich einen vereinsamten, traurigen Eindruck macht, weil ich nicht auf Partys und seltenst in Konzerte gehe, aber ich fühle mich nicht so.
    Ich fühle mich reich an vielem auch an Erlebnissen die mir noch bevor stehen.
    Während ich mich beim Saufen einfach nur im Kreis gedreht habe, selbst wenn rings um den Kreis jede Menge Menschen standen, denen ich zugelacht habe, am Ende kam ich wieder da an wo ich angefangen hatte.
    Und jetzt geht was weiter. Weil ich ja jetzt mich habe und weiß dass das auch reicht um mir einen schönen Abend zu machen. Die gehören jetzt wieder mir.

    Finde ich ja direkt beneidenswert schön.


    :)

    Hallo Rattenschwanz und willkommen hier.

    Irgendwie habe ich nicht verstanden, wie lange du jetzt nichts mehr trinkst.
    Dieses Phasen der Abstinenz und des dann wieder Trinkens stelle ich mir sehr anstrengend vor.

    Aber erstmal: Gut, dass du hergefunden hast.


    MfG

    Hallo Leony,

    der Titel deines Threads lautet Wohin mit diesen vielen unerträglichen Gefühlen.
    Da kann ich dann sogar antworten. Wo ich jetzt nicht weiter weiß, ist dann bald drauf dein Ich lebe im hier und jetzt. Ich entscheide wie es mir gehen soll. Das fühlt sich gut an.
    Was denn nun?
    Ich habe den Verdacht, dass die Dinge, Menschen die dir helfen sollen, sektenähnliche Strukturen aufweisen.
    Zumindest bin ich mir sicher, dass das eine Falle ist.
    Die Vergangenheit in Frieden verwandeln?
    Erschaffung von Gefühlen?
    Erschaffung von Realität?
    Ist dir bewusst was du da sagst?

    Liebe Grüße

    Hallo Weidenkätzchen!
    Neues Projekt? Gratuliere!

    Mein ganzer Plan lautet: Weiter machen. Meine Selbstzweifel dürfen auch mitmachen. Obwohl ich mir manchmal wirklich denke, sie kommen von außen.
    Aber wie dem auch sei. Entgegenstellen tu ich mich nicht mehr, denn das verbraucht meine Kraft. Ich darf mich auch fühlen wie der vorletzte Wurm auf Erden. Hab ich mir erlaubt.
    Das finde ich dann meistens sogar witzig und wenn ich lache hab ich ohnehin die richtige Entscheidung getroffen.
    Also, weiter machen, du kannst das.
    Liebe Grüße

    Der schöne Schulterklopfer vom Matthias wirkt noch immer nach....

    Hallo Andreas, hallo Forum

    Die Welt der Meinungen in der wir leben. Mein- ung, jedes Ego darf sowas haben, beruft sich sogar auf das Recht darauf sowas haben zu dürfen.
    Ich berufe mich da inzwischen auf mein Recht, mich nicht dafür interessieren zu müssen.

    Wenn ich auf wen treffe, der was weiß, finde ich das toll.
    Weil das kommt nie aus nur einer Person, um was zu wissen muss ich vorher was annehmen können von wem.
    Ich fände es zum Beispiel fahrlässig und anmaßend zu sagen: Meiner Meinung nach ist ein kalter Entzug gefährlich und dann kommt ein anderer und hat eine andere Meinung und das Recht darauf, dass sie auch was gilt.
    Geht nicht, weil es nicht meine Meinung ist, die den kalten Entzug gefährlich macht.
    Den meisten Sachen ist die eigene Meinung wurscht, weil sie in Wahrheit sind wie sie sind.
    Darum schätze ich auch Erfahrungsaustausch. Da kann ich mir das Meinungszeugs das ich eh nicht mag, sparen.

    Ich kann nicht arbeiten, wenn ich in Gedanken bei den Menschen bin, bzw bin ich dann nie zufrieden mit meiner Arbeit.
    Dieses: Warte, warte bis ich es doch schaffe mich zu öffnen, warte bis ich dich liebe, warte bis ich erkenne, dass du mir was bedeutetest, warte, ich erkläre dir alles mögliche, warte, denn in Wirklichkeit bin ich anders.
    Das ist total fruchtlos.
    Deswegen habe ich sie alle nicht bei mir, wenn ich arbeite. Nicht mal die streunenden Katzen, niemanden.
    Erst dann ist es, wird es gut.
    Es reicht ohne wenn und aber hier zu sein.

    Ich hab versucht, das Leid der Lebewesen zu denen auch ich gehöre wegzusaufen.
    Jetzt weiß ich dass das nicht funktioniert. Dass ich es bin, die daran zugrunde geht, wenn ich es nochmal versuche.
    Ich meine es nicht, ich glaube es nicht, ich weiß es.

    Dir und euch auch einen schönen Tag

    Hallo Karl!

    Das ist ein direkter Einstieg ins Gespräch und das ist immer schwierig.
    Für euch alle. Du brauchst eventuell eine Handpuppe für jeden oder falls du sowas nicht hast für jeden ein Stofftier, das du hinten angreifst, die Hand kann man ruhig sehen.
    Und du brauchst einen Sprachfehler. "Dats war getstern überhauptst kein tsöner Abend nie nicht" , sagte der Eisbär zur Ente und dann fragte er die Ente ob sie wisse warum nicht.
    Wenn es die Ente nicht weiß fragt der Eisbär den Braunbären.
    Wenn der Braunbär nicht reden kann, dann kann er brummen und die Ente darf in Quaksprache reden. Und muss auch nicht ruhig sitzen.
    Ihr redet, der Punkt kommt.
    Und redet dann miteinander, nicht zueinander. Und ihr werdet lachen.
    :)