Beiträge von schnuffig

    Hallo Andreas!

    Mein Vater ist in der Hölle aufgewachsen. Ich hab nie was vergleichbares über jemandes Kindheit gehört. Als er starb hat er mich mit flehentlichem Blick gebeten ihm zu sagen, dass ich eine schöne Kindheit hatte. Also habe ich es ihm gesagt.
    Er ist trotzdem elend gestorben. Ich meine, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er so was wie : Es tut mir leid gesagt hätte.
    Er wollte sein Leben lang nichts andere als meine bedingungslose, alles verstehende und alles verzeihende Liebe.
    Er hat sie bekommen, aber es war nie genug.
    Meine Mutter tut so, als wäre ich woanders aufgewachsen.
    Ihr Lieblingssatz war, dass man mich im Krankhaus vertauscht hat, denn nie im Leben könnte sie es gewesen sein, die sowas wie mich geboren hat.
    Wenn ich mich deswegen nicht schuldig fühle, wird sie sauer.
    So richtig sauer.
    Also wo wäre ich, wenn ich den Blick auf die beiden und nicht auf mich richten würde?
    Ich war eine Zeit lang so zornig, dass ich vor ein paar Jahren fast an einer Kinderkrankheit gestorben wäre.
    Ich bin also echt fast innerlich zerfressen worden.

    Es war mir keine Hilfe dass ich fast nur auf Menschen gestoßen bin, die das Augenmerk auf das Gute das Eltern natürlich auch tun, gelegt haben, die mir geholfen haben, das Gute bei meinen zu suchen.
    Das war dann ohnmächtiger Zorn. Der wurde mir gefährlich.

    Jemanden um Hilfe zu bitten heißt nämlich nicht sie zu bekommen.
    Was machst du denn, ich denn, wenn ein Nein kommt? Kannst du mir helfen? Nö.
    Ist mit einem Risiko verbunden. Mit dem nächsten Korb, sagte das Mädchen mit dem Haarspray und dem Feuerzeug zu dem Jungen mit dem Messer.

    Aber dann, wenn wir alle Aufgaben brav gelöst haben, dann sind wir auch mal dran.
    Dann sagt wer: Gut, gemacht, jetzt bist du dran.
    In meinem Leben ist das eine Illusion.

    Ich glaub ja auch, du schaffst es kaum, das Kätzchen vom Notebook zu schieben, so wie ich es nicht schaffe, den Kater mit den dreckigen Pfoten aus meinem Bett zu schieben.
    Ja wenn er so gut schläft :)

    Schaust du bei deinem Checkerblick wohl auch nach oben? ;)

    So weit so nichts gemeinsam. Ha.

    Schönen Tag dir

    Hallo Andreas,

    doch, glaube ich schon, dass ich weiß was du meinst.

    Bei meinem Blickwinkel kommen die Eltern nur eher nicht vor.
    Das sind mehr so Gedanken wie: Nachdem ich so lange meine eigene Armee war, wundert es mich gar nicht, wenn niemand auf die Idee kommt, dass ich auch mal Hilfe brauche.

    Oder dass diese Wachsamkeit Dauerstress bedeutete, dieses nie einen Busch übersehen dürfen. Immer gleich die Lage zu checken, bevor man sich mal einfach umsehen kann.

    Ich finde es schön, dass du zu deinen Eltern ein gutes Verhältnis hast und mit deinen Jungs sprichst.

    Zorn ist auch nur ein Gefühl. Ich nehme die eben wie sie kommen.

    Liebe Grüße

    Hallo Frank,

    was ich wirklich witzig finde, ist, dass sich am Tag als du mir geantwortet hast, ein verfrorener zotteliger Kater durch meine Tür geschlichen hat und seither nicht mehr raus geht.
    Ich habe schon ausprobiert ob er auf deinen Namen hört.
    Tut er aber nicht.
    Seufz ;)

    Schönen Tag dir

    Hallo Weidenkätzchen

    Man geht wie man geht und zieht sich an wie man sich anzieht man fährt mit dem Bus wie man mit dem Bus fährt und man selbst ist immer auch die Anderen.
    Ich bin...was bedeutet bin....sein....was bedeutet Sein?
    Ich kann für mich nicht sagen, ich war vor zwei Jahren nicht echt, und jetzt bin ich es.
    Ich werde immer auch man selbst sein. Es wird mein Leben lang was wegzuräumen geben, was, dass da davor steht wo ich noch nicht hinsehen kann.
    Auf einen Teil von mir selbst der mir verborgen ist.
    Ich bin und war immer schon so authentisch wie ich es gerade bin oder war.
    Schon gar nicht kann ich für mich sagen, die die gesoffen hat, das war gar nicht mein echtes ich.
    Oh doch, das war ich.

    Liebe Grüße

    Hallo Andreas!

    Mir fällt schon auf, dass du in beiden Posts unter deiner Geschichte darauf hinweist, dass es nicht darum geht deinen Eltern Vorwürfe zu machen.
    Das ist halt auch so was klassisches. Die Eltern reagieren falsch und das Kind stellt sich schützend vor sie damit den Erwachsenen ja niemand (verbal) was tut.
    Ich musste auch für meinen Schutz sorgen, was mich heillos überforderte, so wie dich auch nehme ich mal stark an.

    Schönen Tag!

    Guten Morgen!

    Inzwischen sind ein paar schöne Sachen passiert. Auf eine gute Weise kurios.
    Wenn ich was nicht sagen kann, dann dass das trockene Leben keine Höhen und Tiefen hätte.
    Die Spitzen nach oben und nach unten sind genauso da wie vorher, nur kann ich besser damit umgehen.

    Angenehm trockenen Tag wünsche ich

    Hallo

    Nachdem ich jetzt meine eigene Mauer fertig habe, meinen Schutzwall, kann ich auch weiter schreiben.
    Ohne den triggert es sonst.

    Hallo Weidenkätzchen,

    Sicher sagen die sowas. Oder eben sogar sowas wie die Eltern von Andreas. In die Richtung: Nein, bei uns gibts das nicht, war ja nur Spaß.
    Dir passiert schon nichts.
    Warum?
    Sie ziehen alle Geschnisse in den Kopf. Das ist das zuschlagen der inneren Türen, das ich oben meinte.
    Jetzt sind die, die so reagieren, der Meinung genug getan zu haben und außerdem haben sie das Kind ja gelobt. Haben gesagt es sei schnell, es sei klug.
    Wenn ich es dann doch nicht drauf beruhen lasse, weil ich sage, dass das Kind bereits weiß, dass es sowas wie absolute Sicherheit nicht geben kann und sie es mit ihren Worten noch zusätzlich verunsichern, dann wird's heftiger.
    Dann brauche ich die Mauer, denn dann bin ich in der Schusslinie, dann kommt der Teil mit der Stigmatisierung.
    Da ich sie auf ihr Verhalten angeredet habe, reden sie mich auf meine Wundmale, das Stigma an.
    " Du musst ja wegen deiner Lebensgeschichte so reagieren, alles was du sagst ist persönlich eingefärbt. "
    Und schreiben mir die Eigenschaften zu, die ich haben müsste.
    So wie du es auch schon festgestellt hast. Ich bin dann ängstlich, überängstlich, traumatisiert, egozentrisch und was da halt noch so kommt.
    Alles was zur Verfügung steht um mich nicht ernst nehmen zu müssen.
    Das dürfen sie nämlich nicht, denn sonst müssten sie fühlen.
    Das ist es, was ja um jeden Preis vermieden werden muss.
    Mein Alkoholikerin sein kommt jetzt für mich dazu. Das Lokal wo ich dann einfach sagte: Und wie schmerzhaft war deine Woche? 6 Getränke schmerzhaft und deine? Och, ich denke 8 Gertänke müssten hinkommen.Lass uns lieber mal lustig sein.
    Es ist aber keine Option mehr für mich, diesen Weg einzuschlagen.
    Also frage ich Sachen wie: Was hast du da, wo andere ein Herz haben?
    Bestätige außerdem, dass ich einen Vogel habe, aber wenn ich mir die anderen Vögel so ansehe, dann ist meiner gar nicht mal so groß.
    Das hat sich geändert. Früher habe ich mich so oft als Alien unter Menschen gefühlt, heute fühle ich mich als Mensch unter Aliens.
    Und freu mich über jeden, der keins ist, weil er ein Herz hat und sich nicht vor seinen Gefühlen in Sicherheit bringen muss.

    Jetzt gehe ich wieder raus in die Welt.

    Schönes Wochenende

    Hallo!

    Die Justiz hat ihn schon den Mann. Sie durchsuchen sein Wohnung und seinen PC.

    Ja, Andreas, lassen wir sie halt glauben, dass sie in einer heilen Welt leben. Meinetwegen wünsche ich ihnen sogar, dass sie nie bemerken dass dem nicht so ist.
    Ich weiß auch, dass wenn sie bemerken welche Gestalten denn da noch so unter uns wohnen, sich gerne hinter meinem Rücken verstecken.
    Anlehnen kann ich mich halt nirgendwo. Nicht ohne dass derjenige dann umfällt.
    An Bäumen schon. Aber an Menschen?
    Solange ich mich deswegen nicht an einem Glas festhalte, ist auch das irgendwie ok.
    Meistens.
    Aber ich hab auch keine Lust heute meinen Kopf zu schütteln. :)

    Liebe Grüße

    Gestern musste ich zu den Behörden, weil ein Mensch ein kleines Kind dermaßen eindeutig in seine Wohnung locken wollte und das Kind es mir erzählte.
    Vor die Leute, die das mitbekommen hatten, indirekt mitbekommen haben, habe ich dann deine Worte gestellt Bruce.
    Nicht ausgesprochen, nicht erwähnt, ne so nicht. Eher wie eine unsichtbare Mauer hingestellt, hinter der ich meine schmerzenden Oberarme in Zaum halten konnte, denn die wollten nämlich zuschlagen, meine Arme.
    Für Sätze wie: Die klugen Kinder, die gehen eben nicht mit.
    Die schnellen Kinder erwischt man nicht. Ich bin auch mal nicht erwischt worden, ich bin auch mal schneller gewesen.

    Und dann stehe da ich. Ich, die halt wohl anscheinend einfach ein zu langsames Kind war und eines von den nicht klugen.
    Schweigend schaue ich sie an.
    Die klugen schnellen Menschen, die es nicht mal bemerken, wenn sie wem gegenüber stehen, der kurz davor ist, sie zu verprügeln. Denen anscheinend nur das erste Mal aufgefallen ist, dass ich groß bin.
    Ah. Echt?
    Ja, groß genug um ein Kind zu schützen.
    Aber nicht jeden Moment stark genug, um das ohne die Worte von wem zu tun, der auch Zugang zu sich hat.

    Sie. Die Menschen. Sie die Väter und die Mütter.

    Sie schrumpfen dich wenn du ihnen zu groß bist, sie überhöhen dich, wenn sie ihre Angst blind macht, sie sagen du seist klug, wenn sie selber da wo es unangenehm wird nicht mehr denken wollen, sie sagen, dass du doof bist, wenn es ihnen in ihrer Welt ein kleines bisschen mehr scheinbare Sicherheit verschafft.
    Sie würden dich sogar umbringen, für das kleine bisschen Sicherheit. Damals als du noch ein Kind warst. Und heute, wenn du ihre Narben wieder zu Wunden machst.
    Manchmal durch deine ( meine meine ich natürlich auch) Anwesenheit.
    Durch das Gezeichnet sein, von dem Weidenkätzchen spricht.
    Das Stigmata, das sie nicht verstehen, die Zeichnung die sie nicht entschlüsseln können.
    Aber haltet euch bloß nicht für was besseres!
    Tja. Das ist ja gar nicht mal nötig.

    Du kannst also ruhig Ich nein und aber sagen Bruce, aber besser ist es, du bringst deinen Hammer mit, denn gesungen klingt es doch gleich viel besser. ;)

    Ich muss jetzt nochmal mal aufs Amt.

    Hallo!

    Ich könnte dir jetzt eine Antwort geben Andreas. Eine, die darauf basiert, dass ich möglicherweise fähig bin zu verstehen, was du gesagt hast.
    Da ich dann aber auch fähig bin, zu verstehen was du fühlst, zögere ich.
    Das ist jetzt meine Zwickmühle aufgrund meiner Empathie dir gegenüber.
    Ja, nein, nein ja?
    Ja.
    Habt ihr denn, während ihr zusammen seid, eine gute Zeit miteinander, oder redet sie während ihr gerade zusammen seid, bereits davon, dass du zuwenig Zeit mit ihr verbringst?
    Könnt ihr eure gemeinsamen Momente denn genießen, weiß sie deine Anwesenheit zu schätzen?
    Das kann ich mir nämlich nicht vorstellen, denn von dem was gut ist, gut tut, möchte ich doch einfach mehr und muss mir gar keine Gedanken über Rechte und Forderungen machen.
    Ob du ein aufrichtiger Mensch sein darfst, der es nicht nötig hat jemanden oder sich selbst zu belügen, indem du dich gezwungen sieht etwas herbeizureden was nicht da ist?
    Ja schon. Bist du ja nämlich auch. Du kannst aber weiter so tun als wärst du keiner und das ist mühsam und frustrierend.
    Wie lange hast du noch vor dich für das zu bestrafen was du getan hast?

    Dass du keine meiner Fragen beantworten musst, versteht sich für mich von selbst.

    Liebe Grüße

    Weißt du was ich am allerschlimmsten finde, Weidenkätzchen?
    Das Thema Kindheit. Der Punkt wo ich plötzlich die einzige bin, die eine Kindheit hatte.
    Von der mir was rausgerutscht ist, bzw ich dachte, ich kann reden ohne nachzudenken (Freundschaft eben) und dann kommt diese Stille.
    Das einzige was ich dann noch höre, ist das Zuknallen der inneren Türen meiner Gesprächspartner.
    Denn alles darfst du, in jeder bizarren Form die dir gerade so in den Sinn kommt, denn wir sind doch so freie Menschen, nur eines darfst du nicht: Mal Opfer gewesen sein.
    Denn es gibt nichts uncoolers als Erzählungen über vergangenes Leid.
    Fast niemand sagte je: Es tut mit leid für dich, dass du das was du mir erzählt hast, erleben musstest und meinte es auch so.
    Geschweige denn dass es mal wer geschafft hätte, die Hand auszustrecken.
    Nein nein, die schauen weg. Auf den Boden. Hinter mich an die Wand.
    Und warten bis ich das Thema wechsle um dann wieder schnattern zu können. Großzügig wie die meisten die ich so kennen gelernt habe sind, verzeihen sie die Zumutung der ich sie ausgesetzt habe. Sollte ich mich dann wieder brav an ihre Themen halten.
    Da hab ich ein paar ( nennt es ruhig masochistische) Listen, wie oft wer in einem Gespräch: Ich, nein, aber ....sagt.
    Ich ich ich. Nein nein nein. Aber aber aber.
    Schnatter schnatter schnatter
    Wuha!

    Schönen Gruß

    Grüß dich Andreas,

    ich darf niemanden ausbeuten. Weder materiell noch emotional. Weder direkt noch manipulativ.
    Mich darf aber auch niemand ausbeuten. Die Versuche stoppe ich mit meinem gesunden Egoismus. Was ich nicht freiwillig gebe, behalte ich. Ob's Geld oder Worte sind oder Taten oder Gefühle spielt dann keine Rolle.
    Zwang und emotionale Erpressung werde ich immer widerlich finden. Dieses: Ich meins ja nur gut mit dir und das Wenn du mich ..... dann würdest du auch....
    Empathie bedeutet für mich, überhaupt mal wahrzunehmen, dass da wer ist.
    Denjenigen dann mal zu grüßen, ob er jetzt eine Straßenzeitung hat und ich vorbei gehe, oder ob sie seit Jahren alleine aus dem Fenster schaut, wenn er mit dem Automaten nicht klar kommt, oder mit gesenktem Kopf vor sich hin trottet, ich bemerke sie, nehme sie war, so dass sie mich dann meistens zurück anlächeln oder winken oder mich fragen ob ich helfen kann.
    Kann ich meistens.
    Niemand soll sich so fühlen, als würde er nicht existieren. Finde ich.


    Schönen Tag

    Grüß dich Weidenkätzchen!

    Schön, dass du vorbei schaust.

    Die Überlegungen waren eher beruflicher Natur. Also das sind jetzt die ersten Leute, die mich unterstützen und mich in Ruhe arbeiten lassen.
    Das kenne ich nicht.
    Freunde, also ich treffe Menschen draußen, und lasse exakt zwei Stück Erwachsene bei mir rein.
    Neben denen tu ich dann aber auch ab und an was.
    Wieviel ich von mir reingebe? Mich.
    Was anderes habe ich ja nicht.
    Als angenehm empfinde ich Gespräche, wo das Jetzt im Mittelpunkt steht.
    Schon auch mit Ausflügen und Gedankenbögen in die Vergangenheit und in die Zukunft, aber beides landet dann wieder im Jetzt. Bei mir und bei meinem Gegenüber und wie wir jetzt sind.
    So: Hab ich dir das schön erzählt....Gespräche, auf die ich dann am Ende sowas wie Aha, arg, ist ja interessant oder furchtbar...sagen soll, die halte ich unbeschwert nicht länger als 15 Minuten aus.
    Also, ich mag Menschen, die jetzt da sind.
    Dann mag ich sie auch so wie sie sind. Egal wie sie sind.
    Hauptsache wirklich da.

    Liebe Grüße :)

    Hallo Weidenkätzchen!

    Naja, ich war als ich getrunken habe auch ich. Mir kommt das hier im EKA Bereich oder bei den Cos gefühlsmäßig öfter unter.
    Die betrunkene Person ist die nicht authentische, die nüchterne Person ist die "echte".
    Selbst wenn es sich um ein und dieselbe Person handelt.
    Für mich mit ein Grund, warum sich manches so lange im Kreis dreht: Dem Betrunkenen abzusprechen, dass er, bzw sie, bzw ich wirklich ich war als ich betrunken war.
    Ich kann nur sagen, doch doch, das war schon ich. Und ich bin's auch noch immer, nur eben nüchtern.
    Also doch anders, aber mit derselben Persönlichkeit.
    Sicher bin ich mal schneller müde. Nicht mehr bereit, diejenigen, denen so gar nichts einfällt, zu unterhalten. Auch nicht, wenn sie nichts getrunken haben und mich ganz echt ansehen, in ihrem Warten darauf, dass gleich was passiert, weil ich die bin, die was macht.
    Nö! Der Unterhaltungsclown, der mag nicht mehr. :)


    Liebe Grüße

    Hi Matthias, hallo Lea!

    Lea, ich arbeite ja an meiner Trockenheit und wenn ich mich damit beschäftigen würde, wer was wann wieso wieviel getrunken hat, dann beschäftige ich mich mit dem Trinken.
    Wenn da also irgendwelche konsumierten Getränke aufgelistet werden, gehts ums Trinken, bzw. um Fragen die sich ums Trinken drehen, nicht um die Trockenheit.
    Das alleine lässt mich schon Abstand nehmen.
    Alkohol ist ohnehin Alkohol. Den unterteile ich nicht mehr in Getränkenamen, weil ich ihn nicht mehr trinke.
    Sobald er in Getränkesorten dasteht, ist er aber was zu trinken.
    Mir erschließt sich der Sinn von Getränkeauflistungen in einem Forum für Alkoholiker nicht.

    Schönen Tag

    Hallo Heike!

    Mein Kopf hat sich das erste trockene Halbjahr lang jedes Wochenende beim Aufwachen gedreht um zu schauen wie stark der Kater diesmal ist.
    Obwohl ich weder trank noch aus war.
    Ich glaube das ist so der Zeitraum wo ich auch dachte, dass ich gut widerstehen kann und erst danach habe ich verstanden dass ich das ja gar nicht muss.
    Ab da ca fand ich dann auch dieses für immer als Yeah und Juhu.
    Also wenn ich mich über was freuen möchte, brauche ich nur daran zu denken, dass ich nie mehr trinken muss und schon freu ich mich.
    Das mit den Freunden war schwierig. Eine von den alten ist noch da.
    Und keiner von den alten Freunden. Es ging nicht mehr, als ich dann beschlossen hatte, ehrlich zu mir zu sein.
    Das hat schon gedauert.
    Aber tauschen möchte ich nicht mehr.

    Hallo Forum!

    Es gibt da wo ich bin so ein winziges Käseblatt, dass sich für mein Auftauchen auf dem Weg den ich jetzt gehe, bedankt hat.
    Ich tu mir schwer damit, nicht skeptisch zu sein, aber es gelingt.
    Wiewohl ich noch nie mehrere Menschen gefunden habe, also mehrere auf einem Fleck, die mich so sein lassen wie ich bin, bzw. das sogar zu schätzen wissen.
    Klar ist natürlich, dass ich mich ohne den Grundbaustein Nr.6, den mit den neuen sozialen Kontakten, bei meinem ehemaligen Freundeskreis aufhalten würde.
    Ach, da habe ich keine Lust mehr dazu.
    Also gehe ich weiter und mach einfach.

    Liebe Grüße

    Hallo Heike!

    Körperlich abhängig, in dem Sinn dass ich Entzugserscheinungen gehabt hätte, war ich auch nicht.
    Aber es brauchte halt bei mir einen Schluck Alkohol und dann ist mein Gaumen schon trocken geworden, als wäre ich ewig in der Wüste gelaufen und je mehr ich trank, desto durstiger wurde ich.
    Das nenne ich dann schon körperlich, weil einer der kein Alkoholiker ist, irgendwann mal keinen Durst mehr hat.
    Was ich nicht verstehe ist dein Kontakt zu den Trinkern und deine Bereitschaft diese herumzufahren.
    Zumal du sogar selber sagst, dass es dir schwer fällt unter Trinkern zu sein.
    Warum bist du es denn dann?

    LG