....ups...jetzt ging der Beitrag schon ab...also, Fortsetzung:
...und daher gibt es da noch Kontakt, wenn auch selten. Ich will das, was ich mittlerweile über Alk Probls und Co Abs weiß an meinem konkreten (Ex)Partner abgleichen, überprüfen. Ich gebe zu, letztlich checke ich damit auch, ob es noch irgendwo eine kleine Chance auf Fortsetzung der Partnerschaft gibt. Ich entferne mich immer mehr von ihm, ich weiß daß eine 'Fortsetzung der Partnerschaft nicht in Frage kommt, aber ich kann noch immer nicht zugeben, daß die gemeinsamen Träume hinweg, also zerplatzt sind und illusorisch waren und somit eine Trennung aussprechen.
Und ja, ich will bei diesen Begegnungen mich auch beobachten, ob, wann, wie mein co Ab anspringt, wie mich sein Verhalten triggert, wie schnell ich mich abgrenzen kann. Das ist für mich auch eine emotionale Aufarbeitung, ein Teil der Entwöhnung von ihm, es müssen noch die letzten Illusions Luftballons oder Projektions Ballons zum platzen gebracht werden, und das geschieht dann, wenn ich sein Alk Verhalten mittlerweile klar erkenne - was ich damals eben nicht erkannt hatte. Wenn ich sein Alk Verhalten erkenne, dann untermauert daß meinen Weg dahin mich komplett von ihm zu trennen, ich scheue mich davor daß konsequent zu tun. Andererseits, wenn ich mir vorstelle, wenn ich mich jetzt und heute von ihm trennen würde und das auch klar sagen würde, dann würde das Stärke und Entschiedenheit bedeuten. Leider bin ich manchmal entscheidungsschwach. So ist das.
Vielleicht will ich ihm ja mit den Treffen auch immer noch den Spiegel vorhalten, das würde weiterhin von meinem Co Ab zeugen.
Letzten Samstag hatten wir uns auf sein Bitten getroffen, Spaziergang. Ums kurz zu machen: sein Verhalten könnte aus einem "Alk Probls Erkennungs Lehrbuch" stammen. Die Fakten liegen auf der Hand. Ich hatte das Treffen auch dazu genutzt zu versuchen Verletzungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Obwohl er bei dem Treffen zeigte, daß er nicht bereit ist aufzuhören zu trinken, er nur trinken würde wegen eines Problems auf der Arbeit (seit 2,5 Jahren...) und wenn das Problem nicht wäre würde er aufhören zu trinken, das 'Therapieangebot der Suchtberatung würde ihn nicht ansprechen, er würde kontrolliert trinken usw. usf, bla bla bla durchblicke ich ja. Und in diesen Momenten bleibe ich zwar ungläubig, weil ich das schlichtweg fast nicht glauben kann, wie man sich sowas vormachen kann, und wenn ich dann so ungläubig staune und seine Selbstbetrügereien begreife, dann entfernt er sich immer weiter mir oder ich von ihm und die Entscheidung sich zu trennen (was wir ja eigentlich faktisch schon sind da wir uns in den letzten 4,5 Monaten nur drei Mal gesehen haben), das auszusprechen, rückt immer näher.
Muß das überhaupt ausgesprochen werden? Man kann sich auch trennen ohne es auszusprechen. #
ja, ich brauche diese Treffen um mich selber zu bestätigen, das hast du auf den Punkt genau erkannt. Ich glaube, das wird nachlassen.
Welchen teil meines Co Abs spricht das jetzt alles noch an? denn das letzte 'Treffen mit ihm beeinträchtigt meine Gefühlswelt noch immer. Ich will die Kontrolle zurückgewinnen, ich will ihm zeigen, daß ich mich von ihm distanzieren kann. Und ja, das ist vielleicht noch immer co ab.
deshalb bin ich ja auch hier.
vielen Dank nochmal für Dein Posting.
Rhein