Beiträge von Rhein

    Hallo Ko,

    schön, dass Du weiter hier schreibst. Dir werden jetzt einige Sachen klarer, Du erkennst Zusammenhänge. Für Dein, sein Verhalten, das der Kinder. Vielleichth wirst Du noch weitere Zusammenhänge finden. Vielleicht erkennst du irgendwann eine Art "System" zwischen allem. Auch zu erkennen, dass eben nicht "alles" Deine Schuld ist.

    Viel Kraft

    Tschö
    Rhein

    Hallo Ko,

    damals hatte ich mir meine Erlebnisse mit xy aufgeschrieben, weil ich dachte, ich würde es eine Woche später schon nicht mehr selber glauben, wenn ich es nmir ins Gedächtnis gerufen hätte. Beim Nachlesen meiner Einträge in mein "richtiges" handschriftliches Tagebuch konnte ich an der Wahrheit nicht mehr dran vorbei, vor allem dann wenn ich mal wieder dachte, mit xy läufts doch mal wieder n Tag gut und ist doch gar nicht so schlimm, das alles.

    Das hört sich gut an, dass Du auch ein paar Leute aus Deinem Umfeld eingeweiht hast (siehe wegen Wohnung).

    ...und wenn Du wieder einknicken solltest, dann gehts am näxten Tag wieder weiter. Jeder Ko ist mal wieder eingeknickt, bis zum letzten Mal und danach nciht wieder. Viel Erfolg

    Gruß
    Rhein

    hallo,

    - du kannst eine sinnlose Diskussion stoppen, indem Du Dich ihr entziehst. (Raum/Wohnung verlassen; sagen, dass Du diese Diskussion nicht weiterführst, ohne Begründung)
    - das Worte im Munde herumgedreht werden kennen Cos zu genüge. Mir hat dann auch kein diskutieren mehr geholfen.
    - tu was Gutes für Dich, mach Dich frei davon für ihn da sein zu müssen.

    Tut mir leid, dass Dich das so mitnimmt. Möglicherweise wird sich das auch in Zukunft so wiederholen usw., nur dass Deine Kraft dann irgendwann komplett alle ist. Dass Du jetzt hiuer im Forum bist könnte ein zeichen dafür sein, dass Deine Kräfte und Nerven schon stark gelitten haben.

    Wie weit geht Deine Leidensfähigkeit noch?

    pass auf Dich auf
    Gruß
    Rhein

    Hallo Simonchen,

    schön, dass Du Dich zwischendurch meldest. Dir scheint es besser zu gehen und Du liest dich entspannt. Das freut mich für Dich.

    Wahrscheinlich wirst Du weiterhin bei Dir genau hingucken, wie Du Dich in der Partnerschaft fühlst, denn ein A'lkoholproblem hat Dein Partner ja, wie er selber zugibt. D.h. ein Grundproblem besteht.

    Was mir bei Deinem pOsting auffiel.
    "Auch die Depression haben wir momentan gut im Griff" = wieso wir? das sind doch seine Depressionen

    und
    "gibt es einen Weg aus dem Alkohol und vielleicht haben wir ihn nun gefunden!
    den Weg muß er alleine gehen. Es ist seine SHG, seine Gespräche mit den Leuten.

    Als Co gucken viele auf sich, dass sie auf sich achten, auf ihr wohlergehen. Das Alkoholproblem des Partners zu lösen ist wohl kaum einem hier gelungen. Viele sagen, der Alkoholkranke muß da alleine den Weg finden (alleine heißt dann sehr wohl mit Hilfe professioneller Unterstützung).

    Meld Dich wieder mal.
    Gruß
    Rhein

    Hallo Renate,

    ich finde Deine Beiträge bei Else ok. Hier schreibt ja kaum jemand vorsätzlich böswillig usw.. Wer sich auch als neuer das Forum etwas zu Gemüte geführt hat, ahnt von unterschiedlichen Dynamiken in der Threadgestaltung.

    So oder so wirken Beiträge. Und sollte jemand abgeschreckt sein und sich zurückziehen weil er sich nicht verstanden fühlt, irgendwann vielleicht kommt dann die Ausgangsnachricht doch wieder in Erinnerung und die message wird klar.

    lg
    Rhein

    Hallo,

    das ist ja letztlich eine Frage an die Forumsleitung, welche die Nettikette festlegt.
    Bewahren wir uns vor einer Regulierungswut und appellieren an den gesunden Menschenverstand, Einführungsvermögen, Nach.vor. und Rücksicht bei allen Beteiligten und dann sollte es doch irgendwie laufen.

    Und wenn Entschuldigung würde ich das per PN tun.
    Und Konflikte gibt es überall. Vorsätzliche Böswilligkeit erlebt man ja auch überall. Eine solche Festzustellen und in den Griff zu kriegen/zu unterbinden ist dann eine gemeinschaftliche, im Notfall einer Leitiungsaufgabe.

    Tschö mit ö
    Rhein

    Hallo Romila,

    wenn es um solche nachvollziehbaren konkreten Probleme handelt würde ich zu einer Beratungsstelle gehen. (Alkoholberatungsstelle z.B. Diakonie oder Caritcas oder zum sozialpsychatrischen Dienst). Dort hat man Erfahrung, wie diesen konkreten Momente begegnet werden könnte.

    Soweit ich verstehe hat Dein Bruder das Haus geerbt. Er kann damit tun und lassen was er will. Ich vermute seine Mutter hat ein Wohnrecht? Dann kann er sie nicht vor die Tür setzen (was bei einem Elternteil sowieso kaum vorstellbar ist, aber eben nur kaum - es gibt Situationen zum Schutz von Hab und Gut sowie Leben, da geht es nicht anders.

    So ganz bist Du auf Jürgens Beitrag nicht eingegangen. Jürgen schrieb (in aller Kürze), dass es die Sache Deines Bruders ist. D.h. sollte Dir die Sache über den Kopf wachsen bist du, so hart das klingen mag, nicht zuständig (ich weiß, wir sind hier nicht auf der Behörde, aber es ist ja gerade die abgrenzung, die Cos und EKAs üben.....).
    Gruß
    Rhein

    hallo,

    als ich endlich erkannte, dass xy alkoholabhängig war, ich endlich eine Idee einer Erklärung für das ganze rumgeeiere der letzten Wochen hatte, meine Gefühle ihm nicht zu reichen, mein Schuldgefühl die Beziehung nicht richtig führen zu können, seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden aber auch bei ihm kein Gehör, keinerlei Verständnis und Respekt zu finden....als ich meinen 'Tiefpunkt hatte hat sich der Schalter umgelegt.

    Da war ich erstmal in einer ätzenden depressiven 'Episode, konnte zwar noch arbeiten gehen, ansonsten Couch (wie Du selber schreibst). Dann ging es gaaaaaanz langsaaaaaaaaaaam bergauf. Wie? Eine Freundin kam für ein Wochenende. Ich bin öfter in die Therme gefahren, habe mir Massagen geben lassen, habe - aber das mag nicht jeder mögen müssen - so einen Kurs zum therapeutischen Tanzen besucht (ergab sich so), kurz: ich mußte erstmal wieder Kopf und Bauch zusammenkriegen. Xy war mir nicht egal, aber ich wußte, ich kann ihm NICHT helfen, denn er will sich nicht helfen lassen denn ER WILL Alkohol. Das war SEINE Wahl. Er hatte sich gegen mich entschieden. Klare Sache. Ich hatte ihm die Wahl gegeben, und dadurch dann auch die Kontrolle wieder gewonnen.

    Aber wie gesagt, nach dem Tiefpunkt: ko, Depression, gerade noch so Alltag gemeistert, ca. 4 Wochen, ab dann gings langsaaaaaam bergauf. Viel selbstreflektion. Ich hatte dann angefangen ein Tatsachentagebuch zu xy zu schreiben, was ich mit ihm an Sachen erlebt habe, die alkoholbedingt waren.

    Das glaub einem ja keiner und man glaubt sich selber ja zum schluß auch nicht mehr. xy würde das ja alles net wahrhaben wollen ("mein" xy hatte dann später das eine oder andere zugegeben, aber nur in wenigen Momenten). Wenn du selber schwarz auf weiß die schwierigen Momente mit xy wieder liest wirst Du vielleicht noch eher glauben und besser wahrnehmen, was Du liest.

    Mir fiel in dem zeitlichen Zusammenhang auch auf, wie sehr Alkohol auch zu bestimmten Festen gehört (CSD usw.). alles schien mir verseucht. und ich fürchte auch, das trifft auf einen nicht unbeträchtlichen Teil zu.


    Dein xy kann doch zum Arzt gehen, wenn er diese Anfälle hat usw.. Was hindert ihn daran?

    viel Kraft
    Rhein

    Hallo Anthony,

    herzlich willkommen hier im Forum im offenen Bereich!

    Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Kraft. Wie immer Du Dich entscheidest, es wird nicht einfach werden. Vielleicht willst Du erstmal zu Dir selber kommen, runterschalten von den Problemen die Dich umgeben (haben?) und zu Deinem eigenen Tempo (zurück)finden. Fühlen was Du möchtest, was gut für Dich ist.

    Du schreibst ihr seid seit einer Woche getrennt. Ich vermute Du hast Dich von ihm getrennt? hat er das nicht verstanden, akzeptiert er Deine Entscheidung nicht oder warum kontaktiert er Dich nun eine Woche später und fordert Deine Zeit für seine Freizeitgestaltung ein?

    Ich erkannte später bei xy, dass die Schuldgefühle auch Ergebnis von Manipulation waren. Nun war mein xy nicht so krank vom Alkohol wie Deiner. Aber Du hast ihn nicht krank gemacht. KUrse zum kontrollierten Trinken schön und gut. Abgesehen ob man meint dass das möglich ist oder nicht, sollte er diesen Kurs besuchen und nicht du und das sollte er dann aus freier Entscheidung machen.

    Wie Du im Vorstellungsbereich geschrieben hattest hast du ihn vor die Wahl gestellt: Du oder Alkohol.

    Hat er sich entschieden?

    Was hältst Du davon, ihm nach der Trennung eine Kontaktsperre "aufzuerlegen"? damit Du zur Ruhe kommst`?

    Gruß
    Rhein

    Hallo Colibri,

    das liest sich danach, dass Du damit einen großen Schritt gegangen bist. Die Therapie hat Dir wohl mit dazu verholfen. Du scheinst mit dem Ablauf des Telefonats - soweit möglich - zufrieden zu sein, d.h. insbesondere mit Deinen Beiträgen.

    Du hast Kontrolle über Dich gehabt in dieser Situation mit Deiner Mutter.

    Wie geht es Dir heute nun zwei TAge später?
    Gruss Rhein

    Hallo,
    bringe mich etwas spät in diesen Thread ein, vielleicht was für 2015:

    Ein Freund und ich hatte vor vier Jahren eine Hüttenwanderung im Kaisertal bei Kufstein gemacht. Ein Tal ohne Straßen und Autoverkehr, gemütliche Hütten, Wege unterschiedlichen Schwierigkeitgrades. Kann dazu einen Flyer verschicken.

    Dann erinner ich mich noch an eine Treckingtour - wenn auch nicht in den Alpen sondern im Kaukausus Gebirge georgischerseits - über fünf Tage, mit Lastpferden und einer georgsichen Bergführerin, führt uns über einen 3.700 Meter Pass. Bei Interesse bitte melden.

    Gruß
    Rhein

    Hallo Else,

    das Zusammenleben mit einen trockenen Alkoholiker, mit dem man auch dessen nasse Zeiten mitgemacht hat, stelle ich mir vielschichtig schwer vor. Bei mir kam es soweit nicht, da "mein" xy auf meine Bedingung, dass ich ihn nur ohne Alkohol weiternehme, für den Alkohol entschied.

    Ein neuer Partner von mir darf Alkohol trinken, das sehe ich entspannt, soweit es kein problematischer Alkoholkonsum ist.
    Käme ich, rein theoretisch, mit xy wieder zusammen, so wäre er eben kein neuer Partner, die Belastung und Erfahrung der Vergangenheit stünden über der Beziehung.

    Insofern kann ich gut nachvollziehen, dass bei Dir gerade alle Alarmglocken läuten.

    Und ja, es gibt in diesem Forum oft die Fragen: kann xy nicht gesunden? kann man nicht zusammenbleiben? das muß jeder für sich entscheiden.

    Es gibt Leute hier im Forum, die mit ihren trockenen Partnern zusammenleben. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Keiner weiß was wird, daher ist immer gut einen klaren Blick auf das Jetzt zu haben. Dafür wünsche ich Dir viel Erfolg.

    Gruß
    Rhein

    hALLO Boebe,

    herzlich Willkommen!
    Was ist denn jetzt auf einmal passiert, dass gerade jetzt der Moment gekommen ist, dass Du "aus" (getrennt? ausgezogen? finanz. Leistungen ihm gegenüber gekürzt?) gemacht hast? Das nach zehn Jahren?
    kam es zu einer Eskalation?
    Gruß
    Rhein

    Hallo Ahoi,

    als mein EX Partner nach Entzugsaufenthalt eine staionäre Therapie (abgebrochen) machte, sagte ihm dort der Psychologe, als es um die Beziehung zu mir ging folgendes:

    mein Ex hätte sich mich (als angeblich starken Partner ) ausgesucht, um seine nicht gelebte Abnabelungsphase (senen Eltern) erneut zu initialisieren (mich qusi als starken Gegenpol, den es zu überwinden galt). Und weil er das nicht geschafft hatte (sich quasi von mir unabhängig zu machen) hätte er mit dem Alkoholtrinken angefangen.

    1000 Fragen. Oder. Nicht.

    LG
    Rhein