hallo,
" ich würde Dir zu einer THerapie raten. Oder machst Du schon eine? Ich denke, es gibt viel aufzuarbeiten, nicht nur betr. der letzten Beziehung, sondern auch wieso, weshalb, warum dies alles so kam.
"Nur" die Trennung reicht nicht.
Ganz nach dem Motto der Alkoholsüchtigen: Nur den Stoff weglassen reicht nicht!
Dein süchtiger Partner ist zwar weg, aber Deine Krankheit bleibt .... wie sich jetzt zeigt.... denn Du warst/bist genauso wenig gesund wie XY."
interessanter Punkt. Betrifft somit alle CO`s. Könnte man thematisieren, in einem extra thread. Ich halte es dazu, dass eine Therapie spätestens dann angebracht ist, wenn die Situation/das eigene Leben/die letzte Beziehung was dazu geführt hat Leidensdruck erzeugt, der über einen zu langen Zeitraum anhält und aus dem man/ich keinen Ausweg sehe, keine Hoffnung auf Besserung habe.
Wenn jemand keine Therapie möchte nach der ersten Aufarbeitugn der Co Abhängigen Beziehung, dann kann das ein Zeichen sein, dasss die ersten Wunden geheilt sind, auch wenn bestimmte Pesönlichkeitsstrukturen geblieben sind. Das kann manchen schon genügend sein. Und wie girasole sagt, handelt es sich um Erfahrungen. Wir lernen alle, stetig, langsam, schneller, je nach dem. Nichts geht verloren.
Ich finde übrigens, dass die 'Angst vor Einsamkeit im Alter ein falscher Entscheidungsantrieb für Beziehung ist. Sagen wir nicht erst, dass wir uns selber lieben und akzeptieren müssen, bevor wie Zweisamkeit eingehen. Und wenn man sich selber liebt und sich akzeptiert kann man auch alleine leben, kürzer, länger, für immer. 'Die Angst vor Alleine Sein im Alter könnte wieder zu einer ungesunden Beziehung führen. Warum wird so polarisiert, alleine contra mit Partner? Es gibt so viele Grauzonen.
Grüßle
Rhein