Beiträge von Rhein

    ich denke, so isses auch bei mir, daß es eher was mit dem "können" was zu tun hat. Aus meiner Erfahrung wird der Abstand aber von Tag zu Tag größer und der co Abhängige gesundet von Tag zu Tag mehr von der alten Partnerschaft.

    ich denke Du hast recht ihn da jetzt nicht ungefragt zu bequatschen. Du mußt ihm und auch Dir jetzt nichts beweisen, wie gut,loyal,zuverlässig du bist bzw. denkst zu sein. es geht auch nicht darum, daß 'Du Dich jetzt besser fühlen würdest wenn Du ihm dies und jenes sagen würdest...abgesehen davon, ob Du Dich nach einem solchen Gespräch wirklich besser fühlen würdest.
    Rhein

    sternchen:
    -doch, war die einzig richtige Entscheidung, ansonsten wär ich draufgegangen - was gibts da für eine Alternative?
    - ich war verhindert, hätte auch als Ex Partner teilgenommen.
    Rhein

    sternchen,
    mein xy hat ziemlich genau ein Jahr nachem ich mich distanziert hatte seine Entziehungskur gemacht. Es dauert manchmal seine Zeit, jeder hat seinen eigenen Fahrplan.

    vielleicht hätte er es nie gemerkt hättest du dich nicht von ihm distanziert.
    er scheint es "erst jetzt" zu merken, daß er was tun muß. Mh, lieber erst jetzt als nie.

    ja, die Angst, daß sich bestimmte Sachen wiederholen. das sagt dir dein Inneres.

    ja, in der Therapie. Mein xy wurde vor Beginn seiner Therapie, in der er gerade ist, gefragt, ob er Angehörige für drei Tage mitbringen könnte. Tja, dachte ich, das wären MEINE drei Tage geworden, meine Sicht der Dinge raus und einbringen, meine WAHRHEIT sagen und auch mal AUFERMKSAMKeit bei diesem Thema bekommen, Wiedergutmachung, auch ihn unterstützten. Aber nein, diese Gelegenheit war mir nicht möglich wahrzunehmen, paßt schon. Wenn die Leute von der Therapie, sollte er eine machen, meine, daß die (Ex)Partnerin hilfreich sein könnte werden sie ihm das mitteilen, dann kann er sich bei Dir melden.

    Rhein

    hallo sternchen,

    könnte sein, daß Dein Verhalten den Kontakt mit ihm so gering wie möglich zu halten doch zum Nachdenken gebracht hat.
    Das heißt nicht, daß Du den KOntakt so gering wie möglich gehalten hast um das bei ihm zu erreichen, es ist vielleicht nur ein positiver Nebeneffekt für ihn.
    und das er das jetzt in Betracht zieht und wie er das weiterverfolgt, und ob er das macht oder nicht, das hatte ich mir bei meinem EX weiter aus der sicheren Distanz angesehen, ohne das ich mich eingebracht hätte.

    Die Frage stelle ich mir derzeit auch: wie ist das leben mit einem trockenen Alkoholiker? und ich denke auch: bestimmt nicht normal, auf alle Fälle nicht wenn der trockene Alkoholiker der selber Partner ist der nasser Alkoholiker war als man mit ihm/ihr zusammenwar.

    Rhein

    mh, Melanie, BC hat klar gesagt, daß sie keine weiteren Beiträge von xy in ihrem Thread lesen möchte. Warum kann das jemanden anderes, der viel forumerfahrung hat, nicht respektieren?
    zumal xy Beiträge zum Schluß nicht mehr sachliche waren sonder Provokation.
    wie haben denn die mods reagiert(außer den thread zu schließen?) und der stalk hinweis?
    BC hat sich abgegrenzt und hat die Tür zugemacht. Sie hatte keine Lust sich ihren Thread und Ihre Einträge kaputtmachen zu lassen, genauso wenig wie ich als Co mir mein Leben nicht mehr von einem Alkoholkranken kaputtmachen lassen werde (ok, ein gewagter vergleich, habe hat was für mich); machmal hilft kein reden mehr, es wurde wohl genug gebeten sich rauszuhalten, da hilft nur noch das Feld zu räumen.
    sicher, aufs knöpfchen drücken ist eine Sache (die in diesem Forum wichtig is), ich habe aus seinen Beiträgen in BC Thread mehr herausgelesen als nur das.

    ja, ich will mich da jetzt hier an dieser Stelle auch nicth weiter dazu einbringen. Hat sich hiermit für mich erledigt.

    Rhein

    Hallo Diandra,

    hatte den Thread, auf den Du ansprichst, auch gerade gelesen. Hatte ein gemischtes Gefühl dabei. Warum muß sich jemand in einem Thread aufdrängen wenn er dort vom Threadinitiator nicht gewünscht ist, sollte man dagegen Mittel einlegen und welche technische3n Mittel (Sperrung eines Teilnehmers für einen bestimmten Thread?) gibt es? Ich kann die Threadinitiatorin verstehen und wünsche ihr alles Gute.

    Rhein

    Hallo Melinak,

    ja, da lernt man jemanden Neues kennen, Beziehungsstatus in den ersten Tagen oder Wochen scheinbar ungeklärt und unausgesprochen, oder ist man doch schon "zusammen", vielleicht zu schnell, man will ja nicht unverbindlich sein, aber kann man dann noch den anderen vorab beobachten und sich ohne großes Tam Tam wieder der "Beziehung" lösen? und schwupps, hat man den Salat, fühlt sich in einer Beziehung, will alles richtig machen, loyal sein, kennt diesen Menschen jedoch kaum, dann weiß man in manchen situation auch nicht was man selber will bzw wer man selber ist. man fängt an sich über den neuen Partner zu definieren, seine Art, seine Ziele, seine Worte - wo bleibt man selber? vielleicht im eigenen Kind gefangen, wie früher.

    ich kann deine Situation verstehen. und ich finde es nicht verwerflich wenn du auf deine Gefühle hörst und sie wahrnimmst. das darfst du dir erlauben, oder? du wirst wissen, daß Gefühle und Wahrnehmungen nicht objektiv sind, du kannst dir evtl. selber ein Bein stellen und Dir eine Partnerschaft vermasseln. die von dir an ihm beschriebene berechnende Eigenschaft auf Hilfe hin Gegenleistung zu erwarten und einzufordern würde mich auch stören. aber darüber mit dem neuen Partner zu reden? wofür? damit er dir sagt: es ist nicht so wie du denkst? er ist ganz anders? warum du sein verhalten nicht verstehst, das ist doch ganz normal und was du gegen ihn hast? - willst Du Deine Gefühle rechtfertigen um den Preis, daß Du in einem Gespräch mit ihm soweit kommst, daß du sagst/denkst: is ja gar nicht so schlimm/will ihn nicht verlieren und machs eben mit/ich kann ja auch mal ausprobieren so zu handeln, vielleicht gar nicht so schlecht usw. usf.
    Wenn Du meinst dich von ihm abgrenzen zu müssen dann ist das dein gutes Recht, auch evtl. um den Preis die neue Beziehung zu beenden, dies auch ohne Gründe, es kommt nicht darauf an daß er alles versteht und akzeptiert was du tust, es kommt darauf an, daß Du bei Dir bist.
    Vielleicht bist Du auch noch nicht wieder so weit eine Beziehung zu beginnen.

    Gruß
    Rhein

    Hallo RF,
    was ich meinte:
    warum meinen manche Menschen sich nicht etwas gutes zu tun, wenn sie für sich alleine kochen?
    wo ist der unterschied beim sich etwas gutes tun, ob man es für andere macht oder für sich selber?
    Rhein

    hallo RF,
    ich koche gerne auch nur für mich selber. Einfach weils Spaß macht, es kreativ ist, man neues ausprobieren kann und man kann für drei T'age das Essen im Voraus kochen. Und es schmeckt dann auch immer wieder 3. Tag anders als am 2. und am 1. . Ich konnte das nie verstehen, wenn Leute sagen, sie kochen nur gerne für anderen und nicht für sich selber. Warum? Macht es Dir dann keinen Spaß das Essen dann alleine zu Essen? Ich esse dann immer ein bischen direkt nach dem Kochen (wenn ich für mich alleine koche koche ich oft spät am Abend) und nehme dann die nächsten 2-3 Tage das Essen mit zur Arbeit und freue mich damit nicht auf Kantinenessen zurückzugreifen.

    Rhein

    Hallo Marmas,
    wenn Du sein Verhalten bisher so auf Deine Weise ertragen hast, vielleicht ist es Dir schon fast unbekannt wie es liebe- und respektvoll zugehen kann. Als co hatte ich in der Beziehung gar nicht mehr bemerkt, daß es mir körperlich nicht gut ging. Ich fing dann an, mir körperlich Gutes zu tun (Therme, Massagen, Tanztherapie, Meditationswochenende u.a.), wieder Kontakt mit mir selber herzustellen, zu meinen Gefühlen, meinem Bauch.

    Wie sieht das bei Dir aus, mit Deinem Körpergefühl, der Wahrnehmung Deiner inneren Gefühle? kannst Du sehen, was --wirklich-- gut für Dich sein könnte? kannst Du zwischen gut und schlecht unterscheiden, in einer Partnerschaft?

    Als ich mit der Kontaktsperre anfing mich um mein eigenes körperliches Wohlergehen zu kümmern fing ich ganz langsam an, jeden Tag eine halbe Minute mehr, mich zu spüren, mich und meine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen.

    Und zu deinem ersten Eintrag, zu dem was Deine Therapeutin sagte. Bei der Beratungsstelle für Partner von Alkoholkranken fragte man mich:"was hindert Sie eigentlich daran Ihr eigenes Lebens zu leben / so zu leben wie Sie leben wollen?" Diese Frage begleitet mich lange. Die Antwort: ICH SELBER.

    ich wünsch dir alles Gute!
    Rhein

    Hallo Marmas,

    was Du zu dem BurnOut schreibst> du dachtest, es waere \Arbeits BurnOut.
    Es gibt ja BurnOut auf allen Ebenen, auch BurnOut aufgrund problematischer Partnerschaftsbeziehungen. In einer Beziehung, in der man spiralenmaessig bei jeder schlechten Erfahrung tiefer sinkt, in der Hoffnung, dass man den kreislauf durchbrechen kann, dann aber kommt die naechste Drehung mit dem naechsten Clash und dem naechsten stumm ertragenen Schmerz und wieder dreht sich die Burnoutspirale, man geraet noch tiefer im Strudel, welcher beginnt sich schneller zu drehen auf dem Weg zum Tiefpunkt.

    Mir hatte es geholfen seinezeit zu verstehen, dass ich einen Beziehungsburnaout hatte, den ich auch Tiefpunkt nenne.

    Rhein