Beiträge von eklisee

    Liebe Melinak, danke für die klaren Worte, auch wenns wieder Angst macht, Sachen zu hören die ich ja eigentlich weiß, mich aber noch vor den Konsequenzen verstecke.

    Zitat

    das es meisstens eben bei coabhängigen und deren sucht soweit geht, das sie immer irgend einen grund haben auszuhalten, durchzuhalten

    Davor habe ich Angst, dass, wenn ich mit meinen Aktivitäten warte bis zum Sommer, weil es sich dann besser regeln lässt und ich vorher auch einfach nicht weiß, wie ich das anstellen soll, dass dann wieder irgendwas anderes oder was Schlimmes passiert, was mich abhält (Das letzte vor seiner Trockenheit war die Krebserkrankung und der Tod seiner Eltern). Ich dachte es reicht, wenn ich ihm sage, dass ich mit ihm nicht als Paar leben kann und Grenzen setze, reicht das vorerst. Aber gut fühlt sich das nicht an. Und vor gesundheitlichen Folgen fürchte ich mich auch langsam. Stark finde ich das nicht, eher schwach.

    Naja, vielleicht ist mein wahrer Tiefpunkt noch nicht da.

    LG Eklisee

    Hallo Grazia,

    ich wünsche dir auch sehr, das es so bleibt.

    Ja, sich gleich in eine neue Partnerschaft zu stürzen, ist sicher nicht das Allheilmittel. Wenn ich es schaffe, hier mal alles hinter mir zu lassen, würde ich auch erstmal meine Ruhe haben wollen.
    Aber ich denke, das mit der Liebe, das kommt eben einfach, wann es kommt, man kann sich das gar nicht aussuchen. (Das hatte mich zwischendurch ja auch mal einfach erwischt, obwohl ich nicht danach gesucht hatte, und bin davor lieber weggelaufen.) Es ist dann abzuwegen, ob einem diese Liebe gut tut, oder ob alles wieder in etwas Krankhaftes läuft.

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    wenn ich heute dann bei anderen lese, die jetzt dabei sind in einer ungesunden partnerschaft leben.die mit allen mitteln und aller energie versuchen was zu retten was nicht zu retten ist, dann seh ich den unterschied zwischen dem was ich mal früher gelebt habe und dem was ich heut erleben kann

    Melinak, falls du damit auch mich meinst. Ich glaube, mir geht es gar nicht mehr darum, mit Gewalt etwas zu retten, was eigentlich nicht mehr da ist. Davon bin ich schon weg. Ich teste zwar noch täglich, weil ich ihn jeden Tag sehe, was das in mir für Gefühle auslöst oder auch nicht. Aber was ich nicht will, weil es mir nicht gut tut., weise ich rigeros ab. Wenn mein Gefühl nicht wiederkommt, worauf ich auch nicht unbedingt warte, werde ich nicht bis zum Ende meines Lebens so ausharren. Bei mir sind es andere Dinge, die mich festhalten und die mich massiv hindern. Ich habe mir einen ziemlich langen Zeitraum zum erreichen meiner Ziele gesteckt. Zunehmend stelle ich fest, dass es schwer ist, mir vorzustellen, noch so lange still zu halten, auch wenn nun die Dinge klar ausgesprochen wurden, ich jetzt Grenzen gesetzt habe und für unser Zusammenleben vorerst klare Linien festgelegt sind.

    LG Eklisee

    Hallo Grazia,

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    Sich auf anderen Menschen einlassen zu können ohne wenn und aber...das brauche ich. Ich bin nicht davon abhängig, aber brauchen tu ich's doch sehr.

    Das klingt schön, auch was du am 12.9. geschrieben hast. Es bringt mich zum Nachdenken.
    Das ist ein Ziel, wo ich mal hin möchte, wonach ich Sehnsucht habe. Wenn ich es nicht schaffe, mit meinem Partner dieses Ziel wieder zu erreichen, muss ich bald was ändern.

    Schön, dass es dir gut geht :) .

    LG Eklisee

    Hallo Blumenwiese,

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    Außerdem hat er seit zwei Wochen einen neuen Spruch: bei ihm wäre der Groschen gefallen. Er will sich ja ändern (was genau alles hat er dabei nicht erwähnt). Ich muss ihm nur Gelegenheit geben, dass er was ändern kann. Ansatzweise bemerke ich eine Veränderung in seinem Verhalten mir gegenüber, nicht aber im Alk-Konsum

    .

    Solch ähnliche Sprüche habe ich ungefähr 5435 mal gehört. "Du wirst schon sehen; warts ab; gib mir Zeit. usw.
    Alles Hinhaltetaktik, dass ich wieder lieb bin :roll: , dass er seine Ruhe hat. Vielleicht hat er es selber geglaubt. Nein, er hat mir später (trocken) erzählt, dass er gedacht hat, es nicht mehr zu schaffen und aufgegeben hat.
    Irgendwann kamen immer wieder so Sprüche, dass ich ihn nur kontrollieren, ihn fertigmachen will, oder dass es ihn nicht interessiert, oder was ich von ihm will.

    Auch wenn du ihn liebst, so kannst du nicht glücklich mit ihm werden. Und er wird es nicht ändern. Es sei denn du wendest dich von ihm ab. Oder er wird krank. Wenn er dich liebt, und weiß, dass er dich verlieren wird, vielleicht wird er dann einlenken. Dazu muss er aber auch spüren, dich wirklich zu verlieren.

    Meiner ist erst aufgewacht, als ich ihn nicht mehr beachtet habe, ihm nicht mehr in die Augen sehen konnte, weil ich unfreiwillig Gefühle für jemand anderen entwickelt habe und er es rausgefunden hat. Wenn das nicht gewesen wäre, würde er wahrscheinlich noch heute saufen.

    LG Eklisee

    Hallo Joanne,

    Zitat

    Ich glaube langsam er hat eine geteilte Persönlichkeit ????

    Ja, das ist so bei Alkoholikern, da gibt es den Suffi, dem alles Wurscht ist, der vielleicht noch aggressiv ist. Und dann gibt es den normalen Menschen, dem das dann vielleicht immer wieder leid tut, der alles lieber schnell untern Teppich kehren will, um sich damit nicht befassen zu müssen. Außerdem haben sie ja auch Angst, ihr Leben allein organisieren zu müssen. Es ist ja dann keiner mehr da, der alles regelt, und allein schaffen sie es nicht mehr.

    Ich kann dir nicht sagen, dass du dich trennen sollst.
    Aber trotz allem, ich kann dir nur raten, versuche was zu regeln, dass deine Tochter nicht bis sie groß ist, dem Theater jeden Tag ausgesetzt ist. Es tut ihr nicht gut. Ich kann jetzt viel mit meiner Tochter darüber reden und weiß jetzt, dass es besser gewesen wäre, ich hätte sie da raus genommen. (bei meinem Sohn sicher nicht anders, aber der redet nicht viel darüber).

    LG Eklisee

    Hallo Joanne,

    das kann ich nur all zu gut verstehen.
    Furchtbar, dass man durch sowas noch zusätzlich ausgebremst wird.
    Viele betrachten es als Ausrede. Vielleicht ist es das auch.
    Aber wenn am Ende die Schuldenfalle lauert, ist das auch nicht gerade erstrebenswert. Also muss man schauen, wie man das auch noch hinbiegt.

    LG Eklisee

    Liebe Joanne,


    Zitat

    Sein Komentar:Ja 10 Bier und hat sich rumgedreht und ist gegangen,wie soll ich denn da jemanden vertrauen

    Was soll man dazu noch sagen? Er ist wieder voll drauf!!
    Den Spruch mit den 10 Bier habe ich früher bestimmt mind. 100 mal gehört.

    Ich würde mal sagen, wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, dich davon zu entziehen, dann mach es. Es ist leicht gesagt, ich weiß. Ich habe es auch nicht geschafft. Als ich es in Angriff nahm, ging ertatsächlich in die Klinik.
    Aber es wird nicht nur dich irgendwann fertigmachen, sondern auch deine Tochter.
    Ich sehe es bei meinen Kindern. Es hat Spuren hinterlassen. Gerade meine Tochter konnte sich erst erholen, als sie frei war von dem Ganzen, als sie nicht mehr bei uns gewohnt hat.

    LG und ganz viel Kraft

    v. Eklisee

    Liebe Blumenwiese,

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    Ist das eigentlich krankhaft? Gibt es Menschen, die lügen aber es selber nicht mehr merken? Kann ein Mensch soviele Geschichten erfinden???

    Also ich sehe das so:

    Alkoholiker sind wahre Meister im Erfinden von Geschichten. Sie belügen andere und auch sich selbst. Es soll ja keiner merken, welches Problem sie mit sich haben, Sie wollen es selber nicht merken und lügen sich in die eigene Tasche, um sich mit dem Problem nicht auseinandersetzen zu müssen.
    Sie glauben , dass die Umwelt das nicht mitbekommt.
    Sie wollen nicht gestört werden in ihrer Scheinwelt, in ihrem Schneckenhaus. Deswegen lügen sie, um sich diese Welt erhalten zu können, weiter saufen zu können, sich die Welt schön saufen zu können. Und keiner solles merken. Und wenn , wird die Schuld den anderen in die schuhe geschoben. Oder man muss sich dafür rechtfertigen oder lügen, um glaubhaft zu machen, dass man ja so viel, so schlimm nicht trinkt.

    Manchmal verdrehen sie auch die Gespräche oder vergessen, was der andere gesagt hat, oder was sie selbst gesagt haben. Sie wissen dann nur noch, was der andere Böses gesagt hat. Ich denke, dass das dann schon krankhaft ist, dass sie dann einfach nicht mehr durchsehen. Vergesslichkeit gehört auch ganz groß dazu.
    Sicher kommt es in einem gewissen Stadium auch zu solchen Wahrnehmungsstörungen, dass sie ihre Lügen selber glauben, sich Dinge einbilden und Wahnvorstellungen haben.

    Das alles kann ein Alkoholiker oder eher trockener Alkoholiker sicher am besten beantworten.

    Das hier sind nur Erfahrungen, die ich gemacht habe oder mein trockener Alki so geschildert hat.

    LG Eklisee

    Ja ja,

    der liebe Kopfsalat :roll::wink:

    Ja so ein Haus kann sich echt zur Zwangsjacke entwickeln. Ich denke, ich wär schon lange weg, wenn wir in einer kleinen Wohnung lebten.
    Ich wollte auch immer, dass er auszieht. Aber schmeiß mal einen Mann aus seinem eigenen Haus. Jetzt, wo er sich ja auch wieder kümmert, wäre das ja auch unfair. Da müssen wir irgendwie eine gleichberechtigte Lösung finden.
    Und arme Katzenvichis gibt es bei uns auch :( .

    Zitat

    und der andere sagt:Joanne,er wollte es nicht,gib ihm doch noch eine Chance,aber wie soll ich ihm denn vertrauen?

    So wie du schreibst, interessiert er sich doch aber so und so nicht für euch und will ohne Rücksicht auf euch sein Ding machen, ...ob mit oder ohne Alk oder Tabletten. Macht auf mich so den Eindruck.
    Was für eine Chance willst du ihm denn da geben?

    Schlaf gut

    LG Eklisee

    Hallo Joanne,


    du hast geschrieben

    Zitat

    In dieser Zeit muss ich dann sehen wie ich das mit dem Haus regele,dh mit der Bank reden wegen dem Kredit,oder ob ich es verkaufen soll oder vermieten

    Ist das Haus nur deins, oder gehört es euch beiden?

    Ich kann das gut nachvollziehen. Das erschwert deine Lage. Du kannst jetzt, wo er in Therapie geht, sicher nicht das Haus einfach Haus sein lassen und in eine Wohnung ziehen. Irgendwie muss das ja geregelt sein. Das erschwert die Lage natürlich erheblich.

    Ich wollte auch ausziehen, erstmal zur Ruhe kommen, für mich, und dann weitersehen.
    Mein Mann ging in Therapie und ich saß erstmal fest, weil sich ja jemand um unser Haus und die Finanzen kümmern musste, während er weg war. Und unser Sohn lebt ja auch noch bei uns.
    Jetzt ist er wieder da, und ich sitze ich immernoch fest, weil wir erstmal sehen müssen, wie wir das alles regeln können. Das wird wohl letztendlich irgandwann im Verkauf enden. Und man hängt ja auch am Zu Hause, ich jedenfalls.

    Vielleicht schaffst du es, in der Zeit wo er weg ist, den Kopf etwas frei zu kriegen und eine Lösung zu finden. Ich wünsche es dir :wink: .

    LG Eklisee

    Liebe Leonia,

    ja, wie bin ich mit der Angst umgegangen?

    Ich habe mir anfangs auch Sorgen gemacht und war immer wieder am Boden zerstört, wenn er wieder getrunken hat.
    Er hatte es schon mal vor Jahren auf eigene Faust probiert. Es ging 3 Monate gut, dann ging alles schlimmer weiter als vorher.
    Organisch war bei ihm noch alles in Ordnung. Aufgrund der Tatsache, dass er unter Alkohol immer so eklig zynisch und beleidigend war, konnte ich wenig Mitleid für ihn empfinden. Es war, als hätte er zwei Persönlichkeiten. Ich sehnte mich nach unserem alten Leben, nach der Persönlichkeit, die ich doch so liebte. Die bekam ich anfangs auch immer mal wieder, Die Enttäuschung wurde aber immer größer, wenn dann doch schnell wieder dieses „Mutantenwesen“, wie ich es nannte, auftauchte.
    Das tat dann nur noch mehr weh.

    Irgendwann stellte ich fest, dass es besser ist, das gar nicht mehr an mich ranzulassen. Dann erlebte ich diese Enttäuschung und den Schmerz nicht mehr so sehr. Ich fand mich damit ab, dass ich es nicht ändern kann.
    Nur war das nicht so einfach, weil ja unser ganzes Familienleben davon abhing und unsere finanzielle Situation. Es entwickelte sich in eine Richtung, welche nicht meinen Lebenszielen entsprach.
    Dadurch entwickelte ich diese Abstandshaltung zu dem Menschen, den ich mal so geliebt hatte.
    Es regte mich zum Schluss nur noch auf, wenn er wieder irgendwelche Krankheiten hatte. Es waren ja nur Erkältungs-, Knochen- und Psycholeiden. Ich wusste, dass wenn er so weitermachen würde, auch schlimmeres dazukommen wird. Ich begriff aber, dass ich es nicht ändern kann. Zu lange hatte ich schon gekämpft.

    Nun, jetzt ist er zwar trocken. Aber meine Abstandshaltung kann sich nicht mehr lösen. Ob das nun gut für mich ist oder nicht, das weiß ich selber noch nicht so genau. Ich denke, es ist ein Panzer zu meinem eigenen Schutz, den ich da aufgebaut habe. Das ist mir alles zu krank und es macht mich krank.
    Sollte er jetzt wieder anfangen zu trinken, dann weiß ich, ich werde ihn nicht davon abhalten können. Dummerweise könnte es sein, dass ich mir dann Vorwürfe mache, eventuell mit meiner Abneigung nachgeholfen zu haben. Aber ich bin nicht mehr bereit, mich gegen mein Gefühl zu opfern, nur damit es ihm gut geht. Wenn er wieder trinken sollte, dann ist das eben so.
    Er hat mich in der schlimmen Zeit ja auch nicht gefragt, wie ich mich dabei gefühlt habe, hat mich benutzt, ihm alle Unannehmlichkeiten vom Hals zu halten, um in Ruhe seine Sucht zu leben, und mir dafür noch in den Hintern getreten, wenn vielleicht auch krankheitsbedingt.

    Ich bin dabei einen Weg zu suchen, der vor allem mir gerecht wird.

    Ich wünsche dir viel Kraft.

    LG Eklisee :wink:

    Liebe Leonia,

    du kennst mich ja auch schon ein bisschen.
    Ich habe mich nun auch in die :wink: Geschlossene :lol: verfriemelt, weil ich da offener schreiben kann.
    Ich fühle mich dort sehr gut aufgenommen und empfinde es sehr wohl als vertraute Umgebung.
    Bei dem, was ich bis jetzt hier gelesen habe, habe ich nicht den Eindruck, dass hier grundsätzlich zur Trennung geraten und getrieben wird .

    Nun ist es leider so, dass die meisten von uns viele Jahre in solchen Beziehungen gelebt und gelitten haben, mit Beleidigungen, Beschimpfungen, ständigen Enttäuschungen und was alles dazugehört. Selbst wenn der Partner es irgendwann endlich in die Trockenheit geschafft hat, ist oft schon so viel an Vertrauen und Liebe zerstört,so dass es nicht möglich ist, in solch einer Beziehung weiterhin glücklich zu leben.
    Wir haben auch sicher nicht alle so ein ausgeprägtes Helfersyndrom, dass wir uns nach der Trennung zwingend einen neuen Partner der gleichen Art zum :? versorgen und vertätscheln :roll: suchen müssten.

    Wenn es bei dir anders ist, sowie sicher auch bei einigen anderen, mag es ja durchaus auch Sinn machen, für die Beziehung zu kämpfen. Wenn noch genug Liebe und Vertrauen beiderseits, sowie ein fester Wille, die Probleme anzugehen und zu bewältigen vorhanden ist, muss man ja nicht alles gleich wegwerfen.

    Es geht nur nicht, dass man sich für den Partner aufopfert und sich selbst aufgibt, nur damit es dem armen Kranken :roll: gut geht und selber dabei auf der Strecke bleibt, unglücklich ist und sich eigentlich ein ganz anderes Leben wünscht.

    Im Fall von Joanne würde sie sich und ihr Kind opfern für ein Leben mit einem Partner, dem seine kleine Familie, ob mit oder ohne Alkohol, einfach zu anstrengend ist und der gar keinen Wert darauf legt, mit ihnen glücklich zusammenzusein. Das ist dazu auch meine Meinung. Man kann nicht ein ganzes Wesen ändern.

    Trotzdem Leonia, wünsche ich dir wirklich, dass du den richtigen Weg für dich findest, ob nun mit oder ohne deinen jetzigen Partner. :)

    LG Eklisee

    Ach Joanne,

    ja ist veilleicht auch leicht gesagt, ihm es begreiflich machen.

    So wie ich das sehe, scheint das bei deinem Mann leider eine Grundeinstellung zu sein, ob mit oder ohne Alk.
    Theoretisch könnten es dann ja noch jahrelang die Spätfolgen der Krankheit sein. Wie lange willst du da warten? Bis dahin bist du selber krank.

    Mein Mann Ist ja jetzt seit ca. 10 Monaten trocken und begreift und bedauert, was er da alles angerichtet hat. Sich um die Fußballspiele unseres Sohnes zu kümmern ging ja auch, dann hätte es auch für andere Dinge gereicht. Zu den Elterngesprächen unseres Sohnes ist er dann mitgekommen auf mein Drängen. Nach dem Dilemma mit unserer Tochter wollte ich das nicht mehr allein ausbaden. (Es sei denn, er hatte schon wieder eine Fahne)

    LG Eklisee

    Hallo Joanne,

    ich habe hier mal etwas mitgelesen und finde es traurig, dass er sich so garnicht für euer Leben interessiert.

    Zitat

    also ich reite selber auch nicht,bleibe auch nicht immer dabei,aber ich schaue zu wenn sie Wettkämpfe hat oder einen Lehrgang mitmacht
    und das findet er langweilig und hat keinen Bock
    Unsere Tochter findet das nicht schön das er gar nicht mitgeht,auch nicht zu Klassentreffen mit Eltern .......natürlich muss ich es akzeptieren,aber dann soll er auch nicht so ein Theather wie am Sonntag machen

    .

    Ich finde, ob die Partner mit uns Zeit verbringen wollen oder nicht, ist das eine. In der Entwicklung einer Beziehung ändert sich vieles im Lauf der Zeit. Da kann man vielleicht auch nicht viel dran ändern.

    Aber: Wenn man Kinder hat, sollte man sich schon für deren Belange interessieren und sich dafür gewisse Zeit nehmen. Wenn man dazu keinen Bock hat, sollte man sich keine Kinder anschaffen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Tochter da traurig ist.

    Bei uns war das früher auch so, aber in Alkzeiten.
    Ich bin mit meinen Kindern oft wie eine Alleinerziehende rumgelaufen.
    Es waren eben nicht seine Interessen. Er war dann auch oft sauer, wenn ich alleine losgezogen bin, sollte wohl mit ihm gemeinsam im Wohnzimmer versauern. Er hat sich nur mit meinem Sohn in punkto Fussball befasst. Das war auch schön. Aber bei allem anderen hat er sich meist rausgehalten.
    Erst dann, als es Ärger gab, wollte er bei meiner Tochter mit zum Elterngespräch. Sie meinte dann, er war sonst nie mit, dann kann er nun auch wegbleiben. Wenn er mitgeht, bleibt sie zu Hause. Sie war oft sehr enttäuscht.
    Das hat sich jetzt z. Glück geändert. Aber nun sind sie groß, schade.

    Vielleicht solltest du ihm mal versuchen begreiflich zu machen, das eure Tochter es nicht verdient hat, so von ihm abgeschoben zu werden, und das es ihr weh tut.

    LG Eklisee :)

    Hallo Aurora,

    bin wieder da, meine Erkältung ist besser aber immer noch da.
    Ansonsten, naja, was soll ich sagen, mächtig Kopfsalat u. neue Erkenntnisse, wie du vielleicht im Beitrag von mir bei Blumenwiese gelesen hast.


    Hallo an alle,

    habe eben gesehen, dass ich für das erweiterte Forum freigeschaltet bin, werde da erst mal stöbern.

    Vielen vielen Dank :D für euren Beistand und eure offenen ehrlichen Meinungen.
    Sicher werde ich mich hier auch öfter mal melden.

    Ganz liebe Grüße von Eklisee

    Ich wollte noch sagen,
    ...
    und er schafft es auch trotzdem noch, bei mir auf die Tränendrüse zu drücken.
    Wenn er die ganze Zeit hier leidend vor meiner Nase rumläuft, tut es mir noch mächtig in der Seele weh. Aber nur für ihn, nicht für mich, so aus Mitleid und alter Verbundenheit. So dreht er an meinen CO-Knöpfen, wie hier viele sagen.

    So, nun muss ich aber schnell eine Stunde schneller schlafen :shock::lol:

    LG Eklisee

    Ach Blumenwiese,

    Zitat

    Und dann kommen wieder die kleinen Teufelchen, die sagen ... "und wenn ich ihm Unrecht tue?"..... ist das nicht total daneben, dass ich so denke?!?!

    Nee, das ist nicht daneben, nur vielleicht etwas naiv. :shock::wink:

    Ich denke, wir sehnen uns nach etwas Normalität in unserem Leben, nach Ruhe und ein bisschen Glücklichsein. Da lassen wir uns von den kleinen Teufelchen :evil::twisted: beeinflussen. Wir fallen rein auf die leeren Versprechungen und wollen unsere kleine heile Welt wiederhaben. :cry:

    Leider sieht die Realität anders aus und wir stehen uns damit selber im Weg.

    Mein Mann hat ca. 10 Jahre versprochen „Jaaa , du wirst sehen, warte nur ab usw. u. sofort, hat sich 10.000 mal entschuldigt, für das was er mit uns immer so gemacht hat. :x
    Er hat so lange versprochen ... und ... ich habe so lange gewartet, bis meine Liebe zu ihm weg war, und noch länger. :cry:

    Das wird mir jetzt immer mehr bewusst.

    Und doch kommen da immer wieder die :evil: Teufelchen :twisted: und wollen, dass ich mich damit arrangiere: "brauchst dich doch bloß bei ihm einkuscheln, ging ja früher auch, u. alles wird gut".... Hauptsache ich kann in meiner …ZuHauseHeile-BlümchengartenMiezi-Welt….. bleiben. --- und bei einem Mann, den ich nicht (mehr) liebe ??? Das ist doch alles ein Hohn. :shock::x

    Ich weiß nicht, ob dir das jetzt was hilft, bin selber grade ziemlich am Boden.
    Ich will nur sagen, dass ich mir vorstellen kann, wie du dich fühlst und was die :evil: Teufelbiester :twisted: mit dir machen.
    Aber ich denke, diese Hürden müssen wir überwinden und uns erst so richtig Sch… fühlen, dass wir es schaffen, vorwärts zu gehen.


    LG Eklisee