Beiträge von klabund

    Hi K.U.D.68!

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    Hast du im Geschützten,das Gefühl das es jetzt ans "Eingemachte"geht?

    Ja, ich glaub schon. Auf jeden Fall kann ich offener schrieben- das tut gut.

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    Danach wie ich es geschafft hatte war ich stolz etwas zu Ende gebracht zu haben.

    Ich glaube, so ein Gefühl ist sehr wichtig. Ich kann mir vorstellen, dass so eine Therapie sehr aufwühlend ist.

    Wünsch Dir auch ein schönes Wochenende (hier regnets in einer Tour),

    klabund

    Hey Sascha,

    wußte ich ja gar nicht, dass Du auch im geschützten Bereich aktiv warst. :wink: Eine reale SHG hab ich mir noch nicht gesucht, ich warte momentan einfach den Termin bis zur Beratung ab und nutze dieses Forum.

    Hi Dennis79!

    ich meinte das gar nicht so verallgemeinernd. Ich persönlich finde nur diese abreißenden Stränge etwas schade, da ich selber merke, dass mich die Berichte aufmuntern, bei denen ich sehen kann, dass es funktioniert, es einfach weitergeht, auch wenns nicht leicht ist. Dann zu lesen, dass diese Menschen da immer noch am Ball sind und was sich bei ihnen tut finde ich für mich momentan sehr aufbauend.

    Hi Penta:

    Das geht mir auch so, aber ich versuche für mich zu verstehen, dass ich nur von den geglückten Beispielen lernen kann. Das sind grad so meine Überlegungen: wie nehme ich Erfahrungen an, wenn ich so doch eigentlich nicht wirklich verstehe oder in Frage stellen möchte. Fremde Erfahrungen kann man ja nicht eins zu eins nachfühlen. Naja, vielleicht ist das aber auch nur kruses Denken. :wink:

    Heute nochmal beim Doc. War einerseits enttäuschend, andererseits gut. Das Gute zuerst: Blutwerte und EKG sind soweit OK. Negativ: der Arzt hat mich wirklich zwischen Tür und Angel "abgefertigt". Soll Montagnachmittag nochmal kommen für ein weitergehendes Gespräch. Naja. Mittlerweile denke ich daran, dass eine Therapie für mich wahrscheinlich nicht schlecht wäre. Mal sehen, was Montag dazu gesagt wird.

    Einen Gruß einfach mal an alle,

    klabund

    Hey liv, guten Morgen liebe Mitlesende (das klingt ja wie der Beginn einer Ansprache im Bundestag...)

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    ich freu mich auf Dich im geschützten Bereich. Ich bin sicher, es wird Dir dort passen.


    Glaub ich auch, gerade weil ich gestern ein Telefonat hatte, dass mich doch ein bißchen verwirrt hab und ich wieder nicht direkt drauf eingehen kann, weil es nicht so unwahrscheinlich ist, dass diese Person hier früher oder später mal lesen wird.
    ( Sascha: Vielleicht kommst Du ja auch mit, wenn Du Deine Gläser verscherbelt hast? Würde mich freuen!)

    Auch in diesem Telefonat habe ich mich geoutet. Das ist mir sehr schwer gefallen. Im Verlauf des Gesprächs habe ich versucht, anzudeuten, was für Umstellungen jetzt auf mich warten. Mein Gegenüber war auch verständnisvoll, aber ich hatte doch das Gefühl, die Tragweite ist nicht angekommen. Da wurde mir klar, dass ich zu viel erwarte. Zuviel von mir und auch anderen. Ich muß auch den anderen Zeit geben, kann nicht beim ersten Gespräch erwarten, dass sofort 100% Verständnis da ist.
    Aber es ist eben eine Person, an der mir wirklich viel liegt und ich hoffe, dass sie mich in meiner neuen Situation akzeptieren kann.

    Nach diesem Telefonat habe ich mich irgendwie unbestimmt traurig gefühlt und mit diesem Gefühl bin ich auch aufgewacht. Gedanken kamen hoch: So sieht das nun bei Dir aus...

    Ich laß das Telefonat sacken und muß einfach schauen, wie es mit dieser Person weiterläuft. Nicht nur ich brauche Zeit, die anderen auch.

    Naja. Plan für heute: Arztbesuch wegen der Blutwerte. Dann werd ich mir mal meine Wohnung vornehmen, hier ist genug zu tun...

    Ich will ja für mich die Krankheit annehmen, spüre aber auch, dass das ein weit größerer Schritt ist, als ich bisher dachte. Ich werde wohl wieder viel lesen (und schreiben). Ich kopiere mir mittlerweile aus den Beiträgen viele kleine Zitate raus, die ich sammel. Auffällig, dass die schlüssigsten Sätze immer von denen kommen, bei denen steht: sehr aktiver Teilnehmer
    Wenn ich die lese, fühl ich mich recht naiv...
    Viele andere starten neu mit großem Getöse, haben ein paar Einträge und verstummen dann. Auch das macht mir klar, dass es eben ein langer Prozess ist. Lebenslang. Ich weiß, dass ich das jetzt noch nicht verstehen kann, aber ich will alles dafür tun, ohne Alkohol zu bleiben.

    So, und jetzt ein weiterer Tag ohne! Euch einen schönen Tag,

    lg

    klabund

    Hallo liv,

    schön von Dir zu lesen und schade mit dem Job :? ...Aber eine Arbeit, die hin und wieder Spaß macht, ist hin und wieder auch viel wert! :wink: Jobsuche ist ja auch ein Thema von mir, vor dem ich noch einen ziehmlichen Horror hab und ich weiß nicht, ob ich mit einer Absage schon gut umgehen könnte. Von daher find ich gut, wie Du damit umgehst.

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    Klabund, hast Du Dir das mit dem geschützten Bereich nochmal durch den Kopf gehen lassen?


    Ich habe gestern schon meinen Zugang zum geschützten Bereich beantragt, wollte aber eigentlich erst drüber schreiben, wenn auch alles in trockenen Tüchern ist. Überweisung hab ich heute klar gemacht. Ich hab ja gelesen, dass es dort ein Tagebuch gibt, und ich glaube, das wäre bei meinem Schreibdrang genau das richtige für mich :wink:
    Also gar kein Drängen :lol:

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    ich find Du machst Dir sehr gute Gedanken und das Handeln das daraus entspringt ist prima

    Danke! Ich bin ja noch recht verunsichert und einfach darauf angewiesen, was ich hier lesen kann. Und eben schreiben. Ich glaube, ohne das Forum wäre es jetzt die Tage bis zu meinem ersten Termin bei der Suchtberatung sehr schwer. Gerade, dass man es schaffen kann, damit leben kann, Dein Beispiel und das anderer, macht mir Mut.

    Gruß zurück,

    klabund

    Hey nobby!

    Hab mich entschieden, die Gläser einer gemeinnützigen Organisation zu spenden. Wegschmeißen kam mir irgendwie unethisch vor, einfach wegen des Werts. Soll sie eine Organisation bekommen, die damit noch was gutes tun kann. Die kommen die Tage und da hab ich noch ein bißchen Zeit, andere Dinge zu entsorgen.

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    wie du deine Gedanken durchgegangen bist.

    Tja, die Gedanken. Ich will annehmen und umsetzen, spüre aber auch, dass ich vielleicht ein bißchen viel auf einmal will. Ich bin ja krank. Das anzunehmen wird sicherlich die Aufgabe der nächsten Wochen, Monate, (Jahre?) sein. Und so, wie ich es hier lese, darf man bei diesem Gedanken nie nachlässig sein.
    Auch ist oft zu lesen, dass Erfolge auch gefährlich sein können, da sie einlullen. Tja, das scheint mir eine Zwickmühle zu sein. Fortschritte machen, aber nicht überschwenglich werden. Die Erkenntnis halten, das Leben umbauen, aber dann doch wieder nicht allzu freudig. Das alles macht mich nachdenklich, ich stehe ja am Anfang.
    Da ich ja nun immer getrunken habe, frage ich mich, wie sehen die Situationen und Lebensumstände aus, die für mich gefährlich sind?
    Und wie will ich mein Leben in Zukunft füllen?


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    War auch ein Gefühl von "alles, aber auch wirklich alles" hinter sich lassen zu wollen.

    Dieses Gefühl habe ich auch sehr stark, daher war ich auch so frustriert, als mein Suchtberatungstermin nicht zustande kam. Ich versuche, ein bißchen lockerer zu werden. Momentan reibt mich die Erkenntnis, Aklkoholiker zu sein mehr auf als der Gedanke an ein alkoholisches Getränk- und das macht mich stutzig.

    lg

    klabund

    Guten Morgen, Nobby,
    was haste denn damit gemacht? Wegschmeißen ist ja schon hart- die Gläser haben ja schon einen gewissen materiellen Wert. Andererseits würde ich mich blöd fühlen, genau die Gläser zu verschenken, die ich mit meinem Trinken assoziiere. Die Vorstellung, dass ein anderer daraus vielleicht säuft wie ich... Ist aber vielleicht auch ein wenig zu übertrieben, oder?

    Gestern hatte ich noch eine merkwürdige Situation. Keine Kippen mehr. Der einzige Laden, der noch aufhatte, war der Kiosk um die Ecke. Da wo ich oft nachts noch Bier geholt hab. Wird auch hauptsächlich als "Alkoholstation" genutzt, was heißt, dass da abends und nachts (das Ding hat bis 2.00 Uhr auf...) Leute mit Plastiktüten gefüllt mit 0,5 Billigbier rausmarschieren.
    Zuerst dachte ich: naja, sind doch nur Zigaretten, du willst ja kein Bier kaufen. Hab dann lange hin und her überlegt. Die kennen mich da ja auch nur als regelmäßigen Käufer (ich kann da sogar anschreiben, so ein "zuverlässiger Kunde" bin ich :? ). Und ich kenn den Gang darein, der erste Griff in den Kühlautomaten. Na, wieviele brauch ich noch. 4 oder 5 Halbe?
    Wie so oft in den letzten Tagen war ich verwirrt. Dazu kam der Zigarettenschmacht.
    Ich hab dann noch ein bißchen hier gelesen und bin zu Bett und dann verschwand auch der Gedanke an eine Zigarette oder den Kiosk.
    Da ich mich ja nicht sofort in eine neue Wohnung beamen kann und ich hier nun mal in einem heftigen Viertel wohne, weiß ich nicht, wie ich nun damit umgehen soll. Ich werd hier jeden Tag Leute mit Bierflasche in der Hand sehen.
    Ich werd darauf achten müssen, dass ich zigarrettenmäßig eingedeckt bin, damit ich abends nicht in diesen Kiosk gehen muß. Oder gleich aufhören, aber das wäre mir wohl zuviel auf einmal.
    Es ist alles so merkwürdig für mich. Natürlich mußte ich wieder den Impuls der sagt: ist doch nicht so schlimm, bla, bla, runterkämpfen.
    Nach wie vor bin ich froh, hier schreiben zu können, da ich vermute, dass für jemanden, der mit Alkohol kein Problem hat, das alles ganz schön verstiegen und merkwürdig klingen würde. So komme ich mir auch momentan vor. Verstiegen und merkwürdig...

    Einen schönen Tag euch,

    der verstiegene und manchmal verwirrte

    klabund

    Sascha: Danke!
    Mit Schreiben meinte ich ja hier. Außerdem les ich mir momentan die Augen eckig, glaub ich. :wink:

    Ansonsten der Tag heute: Vortrag gabs nicht :( , dafür hab ich mich um meine Gläser gekümmert. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich jetzt überhaupt nur noch zwei Wassergläser hab. Der Rest waren Alkgläser. Schon strange. Die stehen jetzt in Zeitung eingewickelt und im Karton verpackt im Flur. Was damit tun? Ich will sie ja raus haben, ich könnte sie spenden. Oder doch ab in den Orkus? Naja, mal schauen. Gefühle dabei? Eigentlich keine besonderen. Sie müssen halt raus.

    Im gleichen Zuge habe ich mal meine Wohnung gesichtet und mir ist aufgefallen, wie viel DVDs und Bücher ich hab, die ich eigentlich nur als Runterzieher bezeichnen kann. Da hab ichs ja mit dem Weltschmerz, hab mich geradezu darin gesuhlt. Die Welt ist schlecht und kaputt...
    Auch dort habe ich aussortiert. Hört sich vielleicht nach Aktionismus an, aber ich verspüre Lust darauf, meine Wohnung und die Dinge, die mich umgeben, zu verändern. Jetzt stehen mehrere Kartons im Flur. Vielleicht wirds Zeit für einen Flohmarkt?

    An den Brief an meinen Kumpel hab ich mich noch nicht gesetzt. Das letzte Telefonat war so blöd, dass ich mich auch frage, wozu das alles. Ich denke, er wird sich eh nicht mehr melden...

    Allen Mitlesenden einen Gruß,

    klabund

    Hey Sascha,

    also mir persönlich hilft das Schreiben enorm. Dadurch, dass ich viel aufschreibe (mache ich auch außerhalb des Forums) stellen sich bei mir manche Überlegungen von alleine ein. Ich lese das Geschriebene nochmal und denke dann: hmmm, da stimmt doch was nicht?
    Da kommen dann ne Menge Posts zusammen, aber naja :wink:

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    und weiter in meinen Lügen(Scheinwelt)gelebt, hätte mich irgendwann der Alkohol hingerichtet.

    Lügen/Scheinwelt finde ich gut. Bei mir bezieht sich das wohl auch nicht nur auf den Alkohol, sondern auch auf mein Selbstbild, mein ganzes Leben, Beziehungen. da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, so verkorkst ist das alles :wink:

    Daher auch der leere Raum. Ich spüre ein großes Verlangen, diesen aufzusuchen und mir anzuschauen. Meine bisherigen Strategien haben mich ja hierher gebracht, sie haben nicht funktioniert.

    lg, und wenn Du heute Schicht hast, ruhige Schicht,

    klabund

    Hallo Sascha!
    Es berührt mich, dass Dir ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen wie mir.
    Ich habe heute telefoniert, mich erklärt und nun eine Lösung gefunden: Ich fahre einen Abend vorher hin und bleibe am Geburtstag nur bis Mittags. Alle wissen Bescheid und auch warum, also wie ich mich fühle und welche Bedenken ich habe. Während meiner Anwesenheit wird nicht getrunken (Feier ist ja erst abends).

    Ich habe beim Stöbern in den Threads folgendes Statement gefunden in Bezug auf Erfahrungen der Menschen, die länger abstinent leben (von Karten, glaub ich):


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    Wer den persönlichen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat, aber den Weg nach untern schon angetreten hat, aber nicht weiter abrutschen will, muß erst recht vertrauen können, wenn er nicht abrutschen will.

    Vielleicht liegt da ein Problem: Da ichs selber nicht weiß, bin ich drauf angewiesen, zu hören, wie es andere machen. Ich merke, wie es in mir dagegen rebelliert, sich Gedanken einschleichen: nicht so schlimm, durchhalten etc. Aber was weiß ich denn schon? Gar nix. Außer dass ich Trinker bin. Also versuche ich etwas umzusetzen, dass ich noch nicht verstehe. Ohne Alkohol bleiben ist das Ziel.

    Auch beschäftigte mich heute der Gedanke ans Loslassen, die Demut. Ich will versuchen, Dinge loszulassen. Ohne Schmerz und Trauer. Dinge, die mir nicht gut tun. Irgendwie hab ich diese Dinge ja gebraucht, also entsteht erstmal bei mir eine Leere (ich nenne das für mich den leeren Raum). Was und wie ich diese Leere füllen kann, weiß ich noch nicht, aber ich fühle mich immerhin besser als lange Zeit (auch wenn ich das nicht überbewerten will), und das ist doch auch schon was.

    Sascha, ich wünsche uns, dass wir hier noch mehr Anstöße mitnehmen können. Dir auch einen schönen Mitwoch!

    klabund

    Guten Morgen!

    Das war die erste gute Nacht, der Kopf wurde ruhiger, ich habe über viel über das, was ich hier gelesen und was ihr hier gepostet habt, nachgedacht.
    Ich denke, ich bin mir noch lange nicht über die Konsequenzen meines Alkoholproblems bewußt. Gestern abend hab ich mir vorgestellt, wie es wäre, auf diesem oder jenem Geburtstag zu sitzen. Zuerst habe ich gedacht, na, wird wohl kein Problem werden, stell Dich mal nicht so an, trink einfach nicht.
    Da merkte ich schon, wie ich mir vorstellte, ich würde doch ein Glas Wein trinken. Da wurde ich traurig. Es geht nicht. Ich muß wegbleiben. Dann habe ich an meine Trinktage gedacht- so soll es nicht wieder sein. Das alles verwirrt mich. Ich glaube das Problem ist, dass ich etwas umsetzen muß, das noch gar nicht zu 100% in meinem Kopf angekommen ist.
    Ich neige wohl noch immer dazu, mein Trinken zu verharmlosen. Also denke ich an meine Trinktage- da gibt es nichts Positives. Jetzt schon. Denn ich trinke nicht mehr.

    @Linde:
    Hi, Linde!

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    sondern ich wünsche dir, daß du dich auf den Prozeß einlassen kannst, deine Trockenheit nicht irgendwelchen vermeintlich wichtigeren Dingen unterzuordnen.


    Genau da stehe ich wohl. Maßnahmen hab ich ja ergriffen, andere Umstellungen folgen und gerade über Deinen Satz habe ich viel nachgedacht. Ich will mir nicht vormachen, dass ich da schon irgendwie weiter wäre.

    Spanijoggel :

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    Jetzt,nach 3 Jahren,bin ich manchmal in Country-Events.


    Hallo Yvonne! Ich hab die drei mal fett gemacht. Du bist nach 3 Jahren noch sehr vorsichtig. Also werde ich nach meinen paar Tagen noch vorsichtiger sein. Das Schlimme ist, dass es sich mir noch nicht ganz erschließt. Kopfmäßig vielleicht schon, theoretisch, aber im Gefühl ist es nicht angekommen und so muß ich Entscheidungen auf eine ganz andere Art treffen, als ich es gewohnt bin. Dadurch, dass ihr es geschafft habt, kann ich sehen, dass es geht und man dennoch damit leben kann.

    consuela :
    Hi Consuela,

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    Ich versuche erst mal mich nicht mehr selbst so zu zerfleischen, denn dadurch gehts mir noch schlechter und ich setze mich selber bloss noch mehr unter Druck

    Ich hoffe, dass Dir das gelingt.
    Tja, meine letzte Trinkpause war eben auch so hinterhältig: Mir ging es gut und ich hab auch kaum an Alkohol gedacht. (Dazu muß ich allerdings sagen, dass da das Wort Alkoholiker bei mir noch keine Rolle gespielt hat. Aber dann-zack, hat es mich wieder erwischt.) Das will ich nicht mehr. Mehr weiß ich nicht.

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    und immer weiter zu gehen.


    Genau. Ich fühle da ähnlich, obwohl ich wirklich noch nicht ruhig bin... :wink:
    Ich habe hier mal von so einer Anfangseuphorie gelesen. Die hatte für kurze Momente. Dann dachte ich- hmmm, aber so einfach ist es wohl doch nicht. Täusch Dich nicht, ab jetzt bist Du mit Deinem Leben allein und alles hängt von Dir ab. Ich wünsch Dir jedenfalls viel Kraft auf Deinem Weg!

    So. Einen Teil meines Plans hab ich heute schon erfüllt- regelmäßig früh aufstehen. Dann werde ich heute den Brief schreiben, Telefonieren wg Fest nächste Woche. Schrank ist noch voller Wein/Longdrinkgläser. Die werde ich nie wieder brauchen. Mal sehen, wer die bekommt. Dann werde ich heute abend mal auf einen Vortrag meiner Kirche gehen. War ich ewig nicht mehr. Wird 100% nicht getrunken.

    Ich grüße Euch alle und wünsche Euch einen starken Tag,

    klabund

    Lieben Dank für die zahlreichen Rückmeldungen!

    @ Penta:
    Das bedeutet, dieses Gedächtnis kann man nicht steuern, aber versuchen, die Reize zu minimieren? Wenn ich früher mal nicht trinken wollte, hat mich das Trinken anderer auch häufig überfallen, das wird es wohl sein. Irgendwie wird mir das ja auch klar, deshalb liegen die vor mir stehenden Termine auch auf meinem Gemüt...

    Bruce :


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    Aber unbewusst nahm ich wohl jede Begegnung als bestandenen Test wahr

    so würde mir das auch gehen, wenn ich nächste Woche hingehen würde. Dort würde es wohl noch gehen, die meisten wissen ja auch Bescheid und würden mir keinen Alkohol unterjubeln. Aber danach? Deine Einstellung hört sich für mich gut an.
    Ich werde es mit Lindes Vorschlag versuchen, einfach solo aufzukreuzen, Mittags, da kann nix passieren. Ich muß halt nur den Mut aufbringen, dass auch so zu vertreten, da ich genau weiß, dass mein Fehlen auffällt und eben noch nicht jeder einzelne informiert ist (entferntere Verwandte, Nachbarn etc)

    Euch allen ein Danke, ich habe ja noch eine Woche Zeit mich damit auseinander zu setzen...

    lg

    klabund

    Hey Sascha, Hallo Penta,

    das ist alles verwirrend für mich.

    @ Penta:

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    Das kann anspringen, egal ob du zufrieden oder abstinent oder beides bist. Da ist wenig, was bewusst zu steuern ist.


    Das verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Ich will doch gerade etwas tun, um nicht mehr zu trinken.

    @ Sascha:

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    Ich will mich ja nicht zuHause einmauern


    Ich würde das ja glatt tun :wink: , aber das ist wohl eher mein ganz spezielles Problem...

    Nee, mir gings einfach darum, dass ich Menschen, meiner Familie, die mir sehr wichtig ist, verletzen würde, wenn ich einfach nicht käme. Und ich könnte es wahrscheinlich auch gar nicht so gut begründen, da ich ja selber noch so unsicher bin.

    Ich wünsch Dir eine nicht so stressige Schicht,

    lg

    der viel postende

    klabund