Beiträge von s.z.

    Also für mich ist's nicht verwunderlich das Deine Motivation weg ist, wäre bei mir auch nicht anders, wenn ich mich so etwas:

    Zitat


    Achso was ich eben vergessen hab: Ich war ende letzten Monats dann mal wieder auf ner Party - hatte total angst hin zu gehen - letzendlihch ist die Gefahr sehr hoch genau da wieder in die Alk falle zu treten - mir wurde es quasi auch unter die Nase gerieben - alle kennen mich nur sturzbesoffen! Nun aber auch Nüchtern. Kein Schluck getrunken - es war kam zum aushalten - ich fühlte mich eben nicht frei - nicht so locker wie damals mit Alkohol. Hat ziemlich viel Kraft gekostet und ich war froh als ich Zuhause war - das war nicht das Leben und irgendwie war es sehr sehr fordernd

    Aussetzen würde, konsequente Risikominimierung d.h. keine Partys vor allen in ersten Jahr, meiner Erfahrung nach....


    Grüße Sven...

    Hi Ano!

    Na dann auch wilkommen hier!.....

    Zitat

    jedoch kann es sein das man ein Rückfall in Kauf nehmen muss

    Definitiv nicht!.....

    Die Erfahrung das ein Rückfalk Dich nicht weiter bringt haste ja schon durch, Rückfall vermeiden ist die Devise.....

    Grüße Sven....

    Hi Erik!

    Zitat von Erik

    "Siehste! Ist doch gut, wie es ist!"

    Im Endeffekt ist nicht viel passiert! Es hat kein supertolles Erlebnis stattgefunden oder irgendeine andere "Belohnung", aber einmal wieder bin ich zu Hause angekommen und konnte feststellen: "Ich habe alles im Griff!"

    Und damit hast Du schon so einiges in die tat umgesetzt, denn so unterbrichst Du sich anbahnende Gedanken spiralen, ich finde gut das Du das für Dich bemerkt, notiert und als Erfolg verbucht hast, anders unterbreche ich das auch nicht, auch wenn ich dann trotzdem nur abhäng, ich nen das emotional bin ich befreit......

    Spitze!.....

    Grüße Sven...

    Hi Matthias!

    Zitat von Matthias


    was is gut an nem rückfall?

    "Insbesondere konnte Hr. Zimbo auch vermitteln das u wie er aus den aus dem Rückfall resultierenden Erkenntnissen im Hinblick auf die Fortentwicklung tragfähiger Rückfallvermeidungsstrategien für sich profitieren konnte..."

    So steht's in meinem psychologischen Gutachten, so sieht's die Schulmedizin und so entstehen Gerüchte Rückfälle seien positiv....

    Rückblickend betrachtet habe ich nichts daraus gelernt was ich auch nicht durch vermeiden hätte lernen können, hab mich einem zu hohen Risiko ausgesetzt, was wenn ich die Kontrolle nicht wieder erlangt hätte? Wahrscheinlich RIP....

    Grüße Sven.....

    Hi!

    Immer wieder lustig, wieviel und was hier alles so reininterpretiert wird, aber der Schenkelklopfer des Tages ist immernoch diese Herleitung:

    Zitat von Hans

    Wenn du meinst das es nur einen Weg gibt nenne ich das einfach engstirniges Denken.

    Da hab ich mich ja schon fast bepisst vor lachen heut morgen.....

    Naja viel Spass dann noch....

    Machet jut, von mir war's des dann.....

    Hi!

    @ Bruce, danke....

    @ Scherzkeks-Hans:

    Die Annahmen ich wäre besorgt, oder würde mir was von Dir wünschen sind falsch :wink:
    Weiter brauchste Dich auch nicht zu rechtfertigen, denn im Grunde isses mir völlig wurscht was Du so treibst :wink:
    Mir isses nur aufgefallen, deswegen schrieb ich....

    Eins noch:

    Wenn alles wichtiger erscheint wie die Arbeit an der eigenen Trockenheit,
    ist die Sucht ihrem Ziel einen großen Schritt näher......

    diese Erfahrung haste ja auch schon gesammelt.....

    Hi Kim!

    Naja mit alk. daheim brauch mer auch nicht mehr groß über Auslöser quatschen, hoffentlich haste jetzt keinen mehr daheim?.....

    Diese inneren Dialoge kenne ich nur zu gut, bei diesen entsteht dann ja auch der Druck, den es dann wiederum zu wiederstehen gilt, das kostet Kraft, ist anstrengend.....

    Nun isses m.E. nach sinnvol genau da anzusetzen, bei den Dialogen um eben erst gar kein Druck entstehen zu lassen+ konsequente Einhaltung der Grundbausteine und die Weichen sind gestellt.....

    Grüße Sven....

    Hi Kim!

    Meld mich auch mal.....

    Ich habe jetzt ne ganze Weile nach der Situation mit den zei Gläsern gesucht, aber nichts gefunden, wie Karsten auch schon schrieb würde ich weder vergessen noch abhaken und vor allem nicht den Kopf in Sand stecken....

    Ich würde nach der Begründung suchen und zwar nicht die äußerlichen Umstände, sondern die innerlichen Auslöser, um im Umkehrschluß dann meine Vermeidungsstrategien zu verbessern.....

    Wegen den Gedanken an Alk. Bzw. Träumen werden die so im Schnitt weniger nach'm Jahr, aber sie bleiben vorhanden und vor allem denke ich umso mehr Du auf Veränderung diesbezüglich wartest umso länger erscheint Dir dieser Zeitraum, ist so wie beim Toaster, stellste Dich davor und wartest bis sie raushüpfen dauert's ewig, machste was anderes zwischen drin sind die Toast im nu draussen....

    Von dem her ist Ablenkung eine gute Variante, auf Besserung warten ne sehr beschissene Variante, kaum auszuhalten meine ich......

    Die dritte Variante und ich finde die beste, ich habe meine Einstellung geändert ich versuche nicht, nicht an Alk zu denken, sondern wenn Gedanken an Alk. auftauchen freue ich mich regelrecht, denn dann kann ich mir wieder sagen "wie geil das ich nicht saufen muss!" und im Vergleich zu dem Kopfkino was ich immer hatte wenn ich besoffen war, bzw. als ich noch nass war sind diese Gedanken kinkerlitzchen, bei mir zumindest, mittlerweile.....

    Grüße Sven....

    Hi Hans!

    Nur mal gschwind was mir so aufgefallen ist....

    Als Du hier aufgetaucht bist hast Du immer wieder als einen Rückfallgrund Vernachlässigung Deiner Trockenheitsarbeit angeführt....

    Betrachte ich nun die Intensität Deiner Anfangszeit im Vergleich zu der heutzutage+ was Du postest (eigentlich nur Begründungen warum Du weniger postest) schließe ich auf gerade diese Vernachlässigung zurück.....

    Schreib doch mal wieder was gerade so abläuft.....

    Grüße Sven....

    Hi b!


    Zitat von beagle

    merkte ich wie ich plötzlich den geschmack und das verlangen nach Gin hatte.

    In dem moment war ich erschrocken. ich habe erkannt, wenn ich mich aufrege, dann bin ich offenbar noch "nass".

    Dat kenn ich, bei mir war's anfangs jedesmal nach dem arbeiten, mittlerweile nur noch wenn ich mich überlaste beim arbeiten, ist dann ein Zeichen für mich es gut sein zu lassen, Hammer ins Eck, Feierabend....

    Zitat von b

    das thema ist ein sehr schwieriges für mich.

    Wieso? Ist einfacher als Du denkst, denn:

    Zitat von b

    ich bin aber froh es erkannt und als nass identifizeirt zu haben.

    darauf kommst es an, SELBSTBEOBACHTUNG und ich habe das Gefühl dazu bist Du sehr, sehr gut in der Lage, diese Dinge zu bemerken (alk Geschmack, Gastgarten) ist schonmal der wichtigste Schritt, dann aber nicht in Panik ausbrechen und Dich z.Bsp. hier darüber austauschen ein weiterer Schritt und somit kommen wir zum existenziellen Schritt, Strategien finden und an diesem Punkt ist meine Erfahrung je einfacher desto effizienter, nicht das große Gedankenspiel, "was soll ich nur tun", sondern vielleicht auch einfach mal gar nichts tun und oft steckt in nem kleinen Nebensatz die Lösung.....

    Grüße Sven....

    Hi beagle!

    Zunächst mal finde ich gut das Du bemerkst das Dich das triggert im Gastgarten und Deine Konsequenzen ziehst, nicht versuchst das ungute Gefühl zu überdeckeln, wegen dem Flair....

    Nun dieser Flair ist ja nicht lebensnotwendig, Distanz zum Alk. für unser eins doch schon....

    Ich habe mir einfach andere Beschäftigungen gesucht und irgendwann ist mir dieser Flair unwichtig geworden, denn andere Dinge sind mir wesentlich wichtiger geworden, als dieser Flair, oder ähnliche Unternehmungen (Partys usw....)es jemals waren, so habe ich meine Prioritäten verändert, mein Denken von Nass auf Trocken umgestellt...

    Grüße Sven....

    Hi Berthold!....

    Ich will da ungern weitere Gedanken in diese Richtung anschupsen, klar das nagt alles, dies in erster Linie erstmal aushalten ist nicht einfach, aber notwendig, denn wie OF schon schrieb Priorität hat die Suchtbehandlung und alles was Dir diesbezüglich gut tut, alles andere wird die Zeit zeigen....

    Ich habe anfangs gelernt wie ein verrückter, alles was mit Sucht, Alkoholismus zu tun hat habe ich aufgesaugt....

    Hier im Forum findest auch jede Menge Infos.....

    Grüße Zimbo....

    Hi Berthold!....

    Nö meine Frau hat mich nicht verlassen, bin männlich, zum. nicht körperlich, geistig war ich für sie nicht existent im ersten Jahr, mittlerweile konnte ich das Vertrauen wieder aufbauen, also dahingehend ne andere Zielsetzung wie bei Dir.....

    Die Zeiten die ich mit meiner Tochter verbringe zeigen mir das ich nicht saufen muss um zu überleben, ruck zuck sind 4-5 std. rum, ohne Saufdruck und mittlerweile auch ohne Töchterle......

    Grüße Zimbo....

    Moin Berthold!

    Erstmal willkommen im Forum und gratulation zum Entschluss!...

    An ertster Stelle die Stabilität erreichen, mir hat dazu gerade meine Tochter gut getan, denn wenn ich mit ihr rausgehe, auf'n Spielplatz, spazieren, in Zirkus, bummeln, sonst wo hin komme ich nicht auf dumme Gedanken und sie beruhigt mich ungemein, die paar Stunden mal ohne kreisende Gedanken um Probleme, einfach mal Kind sein.....

    Kopf hoch das wird schon....

    Wegen den Schulden bin ich zur Schuldnerberatung, somit hatte ich damit nicht mehr viel am Hut und konnte meine Energie in die ng leiten

    Hi Erik!


    Zitat von Erik

    Damit habe ich die Grundvoraussetzung geschaffen, um als gesunder Mensch Anlauf für den Sprung ins Leben zu nehmen und dort die volle Verantwortung zu übernehmen.
    Ich möchte nach vorne blicken und mich auch nicht mehr schonen.
    Ich bin erwachsen und stark genug das durchzustehen.

    Gratulation zu dieser Erkenntnis!....
    Und dem Dimensionssprung den Du im Text davor wohl durchgeführt hast....

    Nun ist die Frage wie nutzt Du diese Energie?

    Wie setzt Du das in die Tat um?

    Was sind Deine ersten Handlungen?

    Grüße Sven....

    Hi Bruce!

    Zitat

    Wenn ich jetzt total bescheuert wäre, wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, mir einzureden, dass mein Problem nicht so groß ist, wie ich anfangs dachte, und dass ich zum Trocken Bleiben nicht sonderlich viel mehr tun muss. Einfach abschalten, und Happy End geniessen.

    Ich finde hier schreibst Du das Wesentliche, diesen Faktor nicht zu vergessen ist die Kunst.....
    Denn ich denke die Krankheit ist es die ein trügerisches Gefühl der Sicherheit projiziert, wobei ich mir kein Kopf mache ob nun trügerisch oder nicht, meine Handlungen bleiben konsequente Risikominimierung......

    Grüße Sven.....