Beiträge von Marie04

    Hallo Butterblume!

    Manchmal denke ich, dass das mein Schicksal ist.

    Nun kann man sein Schicksal auch bis zu einem bestimmten Punkt beeinflussen und muß nicht alles ertragen was man ändern könnte - auch wenn es sehr schwer fällt.

    Habe ihm gesagt, er solle sich eine eigene Wohnung suchen. Ich würde mir auch eine kleine Wohnung suchen. Zwei kleine Wohnungen können wir uns leisten.

    Das finde ich toll wie du in Bewegung gekommen bist und mit ihm gesprochen hast das ist schonmal ein guter Anfang. Wenn er nicht will kannst du dein Vorhaben ja trotzdem umsetzen.

    Hallo Korli!

    Glaubst Du das das ein gangbarer Weg sein könnte?

    Nein auf keinen Fall, überlege nochmal warum du hier im Forum bist.

    Ich glaube ich habe sinnlosen Druck ausgeübt um sie vom Trinken wegzubringen. Ich habe kein Recht es ihr zu verbieten und muss nur auf mich schauen, dass ich dabei nicht kapputt gehe

    Du klammerst dich auch an jeden noch so brüchigen Strohhalm. Natürlich hast du kein Recht es ihr zu verbieten aber wie du es anstellen willst nicht kaputt zu gehen wenn sie weiter trinkt, dich belügt usw. erklär mir mal bitte.

    Hallo Korli!

    Ich muss mir diese blöden Fragen nach der langen Zeit nicht mehr stellen, sondern wann nehme ich endlich mein eigenes Leben in die Hand. Ich bin selbstbestimmt und kann es für mich ändern.

    Und nicht mehr länger versuchen andere zu ändern.

    Du kannst andere nicht ändern wenn sie nicht wollen denn auch sie haben das Recht zu tun was sie wollen und sei es zuviel Alkohol zu trinken. Wenn dir das nicht gefällt musst du es ja nicht hinnehmen. Du kannst nur bei dir ansetzen und überlegen was du für dich tun kannst um dich besser zu fühlen.

    Hallo Dani,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Hier im Forum sind einige Teilnehmer die auch Probleme mit einem trinkenden Partner haben.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Hallo Butterblume!

    Dazu kommt ja noch die finanzielle Seite.

    Hast du dich schonmal erkundigt was dir so zustehen würde? Das ist vielleicht mehr was du denkst.

    Natürlich kannst du auch versuchen wie auch Mariexy schreibt in eurer Wohnung ein Zimmer für dich zu beanspruchen? Ich habe mir auch die Kinderzimmer die leer standen für mich reserviert, eins zum Schlafen und eins für meine Hobbies. Aber da man sich ja trotzdem oft über den Weg läuft reichte mir diese Distanz nicht aus. es war auch nur vorübergehend gedacht bis mein eigenes Heim fertig war.

    Jeder von uns denke ich mal hat gewollt daß der Partner aufhört zu trinken bis die Hoffnung verbraucht war und sich ein Gefühl der Ohnmacht einstellte. Aber das ist oft die Kehrtwendung, bei mir war es so. Alkoholiker müssen ihren Tiefpunkt erreichen aber bei uns Co-Abhängigen ist es auch oft so. Jemand der nicht Co-Abhängig ist würde dem Ganzen schnell ein Ende bereiten und nicht Jahre um den Alkoholiker kreisen.

    Hallo Butterblume!

    Mein Mann ist seit vielen Jahren Alkoholiker

    Das war mein Mann auch aber ich habe nach 32 Jahren Ehe die Flucht ergriffen. Ich konnte dieses Leben einfach nicht mehr ertragen. Am Anfang hat er sich nur manchmal betrunken im Laufe der Jahre wurde es immer mehr und immer öfters. Wie oft hat er mir versprochen daß er aufhört das waren aber nur leere Worte.

    Zuhause hat er auch heimlich getrunken, er hat den Alkohol an verschiedenen Orten gebunkert. Ich hatte oft das Gefühl mein ganzes Leben dreht sich nur noch um den Alkohol. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen weil ich mich geschämt habe wenn er wieder so betrunken war, ein gesellschaftliches Leben war gar nicht mehr möglich mit ihm zusammen.

    Ich bin regelrecht krank geworden in dieser Beziehung, war immer angespannt aber gleichzeitig auch sehr erschöpft und depressiv. Ich habe aber die Kraft gefunden aus der Ehe auszubrechen und mich zu trennen. Ich war sehr erleichtert als ich diesen Schritt geschafft habe und habe mir nach und nach ein neues Leben aufgebaut.

    Er hat es nicht geschafft sondern sich zu Tode getrunken, er hat nie seinen Tiefpunkt erreicht, es blieb bei einigen halbherzigen Versuchen. Ich kann bis heute nicht erklären warum ich das so lange mitgemacht habe, aber das war die Co-Abhängigkeit.

    Ich habe immer wieder gehofft, dass alles besser wird und wir noch ein paar schöne Jahre haben werden.

    Wenn er so wenig Bereitschaft zeigt etwas gegen seine Sucht zu tun bist du machtlos, wir Angehörige können ihn nicht ändern, das kann er nur selbst bewirken. Du kannst dir aber zumindest erwas Gutes tun, oft reichen auch schon kleine Dinge die dir Freude machen.

    Aber man ist nie zu alt um Dinge grundlegend zu ändern, ich dachte lieber alleine als mit ihm zusammen so ein Leben zu führen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Butterblume.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Butterblume,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Hier findest du viele Teilnehmer die dein Schicksal teilen.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Hallo Rosa!

    Vielleicht hat er die Therapie nur der Familie zuliebe gemacht und nicht weil er der Überzeugung war daß er ein Alkoholproblem hat? Jetzt trinkt er wieder und der Kreislauf beginnt von vorne wenn du selber an dir nichts ändern wirst.

    Wenn dein Mann nicht reden will mußt du das akzeptieren, du kannst ihn nicht dazu zwingen. Du kannst deinen Seelenfrieden nicht von ihm oder seinem Verhalten abhängig machen.

    Du bist eine eigenständige Person und musst (kannst) eigene Entscheidungen treffen ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Du hast nur die Wahl ihn so zu akzeptieren wie er ist oder dich zu trennen. Er will sich nicht ändern und du kannst reden soviel du willst, momentan ist seine Sucht stärker als alles andere.

    Ich habe lange bei meinem Mann ausgeharrt, alles versucht, aber er hat weitergetrunken. Es wurde sogar immer schlimmer, er hat immer mehr und immer öfter getrunken. Letztendlich habe ich mich getrennt, es war kein Leben mehr so wie ich gelebt habe.

    Bereut habe ich das nie, im Gegenteil ich habe wieder das was man schönes Leben nennt.

    Hallo Korli!

    Ich habe mir deinen Thread nochmal durchgelesen und weiß so richtig nicht was ich dir schreiben soll. Du weißt doch genau was Sache ist, vom Kopf her ist dir ja alles klar und trotzdem dreht sich dein Karusell immer weiter. Du steigst zwar zwischendurch immer mal ab springst aber sehr schnell wieder auf.

    Es gibt ja nur 2 Sachen die du machen kannst du kannst immer so weitermachen oder (endlich) den Absprung schaffen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß man mit einem Süchtigen keine zufriedenstellende Beziehung führen kann, man wird immer den Kürzeren ziehen.

    Der Absprung und somit der Kontaktabbruch ohne wenn und aber tut zwar auch sehr wenn aber wenn du durchhältst wird das auf jeden Fall besser. Irgendwann wirst du dich fragen wieso du 5 Jahre deiner Lebenszeit so eine sinnlose Beziehung geführt hast.

    Wenn du aber nicht konsequent einen Schlußstrich ziehst wird es eben so weitergehen wie bis jetzt.

    Hallo Berdohle!

    Jetzt stelle ich mir auf der Heimfahrt von der Arbeit oft vor, wie es wäre in eine ruhige Wohnung zu kommen. Und es fühlt sich gut an.

    An diese Vorstellung habe ich mich auch geklammert, ich stellte mir immer ein helle Wohnung vor in der es total friedlich ist. Ich konnte mein Leben so gestalten wie es mir gefiel.

    Wie oft lag er betrunken auf der Couch und hat mir irgendeine Pöbelei an den Kopf geworfen. Die Küche sah oft aus wie ein Schweinestall weil er sich irgendwas zum Essen gemacht hatte. Mein Weg nach der Arbeit war immer erst die Küche sauber machen, danach habe ich mich in eines der Kinderzimmer zurückgezogen.

    Die Kinder waren zu der Zeit schon ausgezogen und ich wohnte mit ihm alleine im Haus. Irgendwann ist das Ganze so eskaliert daß es mir reichte und ich mich auf den Weg machte. Mein neues Heim ist so wie ich es haben wollte, hell und ruhig und sehr gemütlich, endlich kam ich zur Ruhe, unbeschreiblich schön war das.

    Das hätte ich schon viel früher haben können.

    Ich war viele Jahre mit ihm verheiratet und bin immer noch geblieben als ich schon keine Hoffnung mehr hatte daß er aufhört. Irgendwann wurde ich krank von diesem Leben - danach wurde ich endlich wach. Ich war 32 Jahre verheiratet, anfangs hat er sehr selten getrunken zum Schluß jeden Tag.

    Es hat Jahre gedauert mich psychisch davon zu erholen.

    Hallo mimimi!

    .......aber das Drama um den Alkohol ist so schlimm.

    Es kann dein ganzes Leben total beeinflussen wenn man es nicht schafft sich abzugrenzen. Im Grunde will man demjenigen ja nur helfen aber je tiefer man da reinrutscht umso schwieiger und anstrengender wird es.

    Bei mir kreisten die Gedanken nur noch um ein Thema:"Wie kann ich ihm helfen seine Sucht in den Griff zu bekommen?" Aber er wollte gar nicht aufhören zu trinken sondern hat immer nur Dinge versprochen, mich angelogen, heimlich getrunken. Für mich war es selbstverständlich daß man nicht trinkt und dahin wollte ich ihn bringen.

    Ich habe lange nicht kapiert daß er gar kein Interesse hatte aufzuhören, nur er konnte sich aus der Sucht befreien.

    Hallo mimimi!

    Trotzdem fühl ich mich jetzt schuldig..die Person fallen gelassen zu haben.

    Was sagt Ihr?

    Das war das einzig Richtige was du tun konntest. Du hast dich jahrelang aufgeopfert und vor den Karren spannen lassen, einmal von ihm und einmal von den Freunden. Die Freunde haben es sich wirklich einfach gemacht, sie hatten ja dich die sich immer gekümmert hat.

    Im Grunde hast du dir und auch ihm keinen Gefallen getan, denn er hat die Verantwortung für sein Leben dir in die Hand gegeben und du hast gemacht und getan. Es wird Zeit die Verantwortung bei ihm zu lassen er ist für sich und seinen Alkoholkonsum selber verantwortlich. Es gibt so viele Hilfsangebote die er in Anspruch nehmen kann.

    Übrigens wenn jemand depressiv ist kommt das auch oft durch den Alkohol, muss aber nicht so sein. Aber die Depressionen können nicht besser werden wenn er trinkt, die Medikamente falls er welche nimmt können gar nicht richtig wirken. Aber wie gesagt es ist seine Verantwortung.

    Du hast ein eigenes Leben und kannst es dir so gestalten wie du es für richtig findest, aber solche Belastungen verträgt niemand auf Dauer. Du hast ein Kind und einen Mann und solltest dich darauf konzentrieren und es euch schön machen. Ich würde den Kontakt zu ihm ganz abbrechen, du wirst irgendwann froh darüber sein. Du wirst ja doch nur ausgenutzt von ihm und das solltest du unterbinden.