Beiträge von Marie04

    Hallo Kaettl!

    Das sind auch meine Gedanken und trotzdem habe ich das Gefühl ihn zu hintergehen.

    Nein das tust du nicht, mit ihm ist ja keine ehrliche Kommunikation möglich was sein Problem betrifft, da ist es doch nur legitim dich zu informieren und für dich selber Hilfe zu holen. Ich habe viele Jahre mit keinem Menschen gesprochen weil es mir peinlich war daß er trinkt, ich stand unter immensem Druck dadurch und es ging mir immer schlechter.

    Wenn man es genau sieht hintergeht er dich doch auch, er verschweigt dir das Ausmaß seines Alkoholkonsum und versucht alles schönzureden oder dich zu täuschen indem er alkoholfreies Bier trinkt. Es ist die Sucht die ihn treibt, sie verändert jeden Menschen.

    Ich habe da große Angst davor dass er es irgendwann herausfinden könnte. Noch bin ich nicht bereit dazu ihm davon zu erzählen, da ich glaube dass er mich für verrückt hält, denn er glaubt ja ganz fest daran dass er kein Problem damit hat

    Ich würde es ihm auch nicht erzählen daß du hier bist. Es soll die Hilfe sein die du für dich holst, er wäre vielleicht auch sauer weil du über ihn erzählst, vor allem wenn noch kein Einsehen da ist daß er ein Suchtproblem hat.

    Manchmal frage ich mich warum trinkt er heimlich.


    Trinkt er heimlich um mich zu schützen?


    Um Diskussionen aus dem Weg zu gehen?

    Ich denke um Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Vielleicht weiß er tief im Inneren daß sein Trinkverhalten nicht okay ist aber die Sucht die ihn treibt zu trinken ist stärker als jede Vernunft.

    Hallo Kaettl!

    Man liest hier so wenig positives. Ich selbst kenne einige Alkoholiker die seit Jahren trocken sind, das vermisse ich hier etwas.

    Es gibt hier auch einige Alkoholiker/innen die seit Jahren trocken sind. Viele von ihnen sind mit Hilfe dieses Forums trocken geworden.

    Hallo Kaettl!

    gäbe es keine Chance warum gibt es dann diese Hilfegruppen wenn man nichts machen kann

    Du kannst ja was machen aber bloss für ihn kannst du nichts machen sondern nur für dich. Die Hilfegruppen beraten ja dich was du tun kannst, wie es weitergehen kann.

    Ich habe damals auch alles verloren, meinen Mann, das Traumhaus bei dem ich beim Bauen geholfen habe, fast hätte ich auch meine Gesundheit verloren. Um die zu retten musste ich gehen, ich habe jahrelang gebraucht um das zu verarbeiten.

    Es tut mir sehr leid daß ich dir nichts positives in Bezug auf deinen Mann schreiben kann.

    Hallo Kaettl!

    Ich habe deine Beiträge zusammengefügt, bitte eröffne keine neuen Threads sondern schreibe hier weiter. Es wird sonst zu unübersichtlich mit mehreren Threads.

    Danke für dein Verständnis.

    Hallo Kaettl!

    Doch seit ich ihn am Montag erwischt habe als er heimlich im Keller getrunken hat sind alle Vorsätze wieder weg.

    Das kenne ich zu gut, heimlich trinken und dann zu behaupten er hätte nichts getrunken hat mein Mann auch immer gemacht. Manchmal lallte er und behauptete steif und stur er hätte nichts getrunken. Ich habe irgendwann aufgegeben nachzusehen wieviel er wirklich trinkt denn er hatte überall Flaschen gebunkert. Ich habe irgendwann gar nichts mehr gesagt es brachte ja doch nichts.

    Ich fühle mich so Ohnmächtig, hilflos übermannt von Ängsten wieder alles zu verlieren alles kaputt zu machen.

    Deine Ängste kann ich gut nachvollziehen aber es liegt ja nicht in deiner Hand ob er trinkt sondern in seiner. Ihm gegenüber bist du hilflos weil er alleine entscheidet ob und wieviel er trinkt. Mir hat geholfen ihn seinen Weg gehen zu lassen und ich habe für mich gesorgt. Natürlich ist das keine gute Basis für eine Beziehung aber wenn einer der Partner trinkt geht die Beziehung irgendwann den Bach runter, das ist leider so.

    Ich war irgendwann mit den Nerven am Ende und habe mich aus dem Suchtstrudel der immer weiter nach unten geht gerettet. Ich habe mein Leben neu orientiert und bin auch wieder glücklich und zufrieden geworden. Es war ein langer Weg der Jahre gedauert hat.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Hallo Kaettl!

    Komme erstmal in Ruhe an und lese ein wenig bei anderen Betroffenen. Leider ist es so wenn dein Mann nichts gegen seine Sucht tun möchte kannst du wenig erreichen. Er muß einsehen daß sein Trinkverhalten nicht okay ist und er bereit ist daran etwas zu ändern.

    Was du tun kannst ist dafür zu sorgen daß es dir besser geht und deine Gedanken nicht ausschliesslich um ihn und seinen Konsum kreisen. Ich weiß daß ist sehr schwierig aber du musst deinem Mann die Verantwortung für seinen Konsum überlassen. Nur er ist dafür zuständig daß sich etwas ändert.

    Schau dich einfach hier um, ich bin auch eine Angehörige. Wenn du Fragen hast ist bestimmt fast immer da der sie dir beantworten kann.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Kaettl.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Kaettl,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo livia!

    Ich bin ja nicht in der Situation, dass I C H alkoholsüchtig bin. Ich bin ja die Angehörige eines Alkoholikers und ich finde, dass man da schon einen Unterschied machen sollte, denn als Angehöriger sieht man es schon ein bisschen anders.

    So habe ich auch lange gedacht, er trinkt schliesslich warum sollte ich etwas ändern, ich sah ihn als Schuldigen und biss mich daran fest. Aber er änderte ja nichts also musste ich in Bewegung kommen damit es wieder besser wurde. Ich musste das gar nicht aushalten, es gab schliesslich andere, bessere Wege.

    LG Marie

    Hallo Layana!

    Es ist wirklich sehr seltsam wenn dein Mann morgens betrunkener ist als am Abend, vielleicht hat er irgendwo Alkoholdepots an denen er sich heimlich bedient. Mein Mann hatte oft abends 1 Flasche Bier auf dem Tisch stehen und war plötzlich total betrunken. Ich war damals noch so naiv und dachte er verträgt nichts :oops:

    Aber er hatte überall Flaschen stehen aus denen er dann heimlich getrunken hat. Er hat so getan als ob er auf Toilette müsste und hat an der Schnapsflasche getrunken. Irgendwann bin ich dahintergekommen, er hat auch manchmal Schnaps mit Limo gemischt und ich sollte denken daß er Limo trinkt.

    Nasse Alkoholiker sind sehr einfallsreich wenn es um die Sucht geht.

    Ich habe oft gedacht ich tue ihm unrecht denn wenn ich ihn angesprochen habe hat er gelogen ohne mit der Wimper zu zucken und total überzeugend behauptet er hätte nichts getrunken. Manchmal dachte ich er glaubt selbst das was er sagte.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Layana.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie