Dankeschön kaltblut![]()
Beiträge von Marie04
-
-
-
Ich bedanke mich recht herzlich für die weiteren Glückwünsche und netten Worte

LG Marie
-
Hallo Laura!
Wie geht es dir mittlerweilen?
LG Marie
-
Herzlichen Glückwunsch!
-
Hallo Layana!
Es ist wirklich sehr seltsam wenn dein Mann morgens betrunkener ist als am Abend, vielleicht hat er irgendwo Alkoholdepots an denen er sich heimlich bedient. Mein Mann hatte oft abends 1 Flasche Bier auf dem Tisch stehen und war plötzlich total betrunken. Ich war damals noch so naiv und dachte er verträgt nichts

Aber er hatte überall Flaschen stehen aus denen er dann heimlich getrunken hat. Er hat so getan als ob er auf Toilette müsste und hat an der Schnapsflasche getrunken. Irgendwann bin ich dahintergekommen, er hat auch manchmal Schnaps mit Limo gemischt und ich sollte denken daß er Limo trinkt.
Nasse Alkoholiker sind sehr einfallsreich wenn es um die Sucht geht.
Ich habe oft gedacht ich tue ihm unrecht denn wenn ich ihn angesprochen habe hat er gelogen ohne mit der Wimper zu zucken und total überzeugend behauptet er hätte nichts getrunken. Manchmal dachte ich er glaubt selbst das was er sagte.
Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
LG Marie
-
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Layana.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
LG Marie
-
Hallo Bergdohle!
Natürlich schaffst du solche Dinge alleine, daß du am Anfang noch unsicher bist ist doch ganz normal. Wenn ich daran denke was ich alles ausfüllen musste als ich meine Rente beantragt habe. Das war zum Schluß ein ganz dicker Umschlag aber es war anscheinend alles richtig denn es kamen keine Rückfragen und es wurde alles bewilligt.
Mit der Zeit wurde ich dann sicherer obwohl es mich teilweise immer noch davor graut und ich es am liebsten erstmals vor mir herschiebe. Aber ich hatte nachdem viele Jahre alles mein Mann gemacht hatte war ich sehr bestrebt es auch alleine zu schaffen und somit immer unabhängiger zu werden.
LG Marie
-
Hallo livia!
Ich habe mich für ein total günstiges Häuschen entschieden das ich dann gekauft und renoviert habe. Es ist abbezahlt und so wohne ich mietfrei. Das Häuschen habe ich sehr schnell gefunden, damals war der Immobilienmarkt noch viel besser. Ich weiß daß es heute sehr schwierig geworden ist etwas Günstiges zu finden.
LG Marie
-
Hallo livia!
Aber das ist nicht so einfach. Ich bin 69 Jahre alt und wie ich schon geschrieben habe, bin ich finanziell von meinem Mann abhängig.
Als ich mich getrennt habe war ich auch schon Mitte 50 und seit 32 Jahren mit ihm verheiratet. Ich hatte vorher auch versucht mit ihm trotz Sucht zusammen zu bleiben. Ich habe getrennt von ihm geschlafen da ich den Geruch vom Alkohol nicht mehr ertragen konnte.
Ich habe mich wenn er zu Hause war in eins der Kinderzimmer verkrümelt und dort meine Zeit verbracht. Ich habe zwar Essen gekocht aber nicht mehr mit ihm zusammen gegessen. Ich habe mein Ding gemacht ohne ihn. Aber das war auch nicht das Gelbe vom Ei, er ist mir ja trotzdem über den Weg gelaufen und hat mich angesprochen.
Aber das war ja nun keine Partnerschaft mehr und ich konnte es auch nicht mehr aushalten. Zum Glück war ich nicht finanziell abhängig sonst wäre ich zum Amt gegangen. Ich wollte da raus und als es konkret wurde ging es mir schon viel besser. Jetzt wohne ich schon einige Jahre alleine und komme super zurecht.
Im Vergleich zu meinem vorigen Leben habe ich jetzt den Himmel auf Erden.
LG Marie
-
Hallo livia!
Er sagt dann, er trinkt soviel, weil ich ihn zu viel kritisiere.
Jaa nee ist klar, sie sagen immer solche Sachen damit du ins Überlegen kommst und die Schuld bei dir suchst. Was hat mein Mann sich einfallen lassen um mich mundtot zu machen. Ich wurde immer angepasster und er hatte noch mehr freie Fahrt um zu trinken.
Das ist der typische Verlauf wenn man co-abhängig ist. Du tust und machst, verbiegst dich immer mehr und gibst dich irgendwann völlig auf. Das ganze Leben dreht sich nur noch um seinen Konsum und du bleibst auf der Strecke.
Da muß man versuchen auszubrechen aber leider bleibt oft nur eine Trennung weil wie du es schon schreibst so sehr kann man sich gar nicht ablenken, das Problem bleibt ja. Ich hatte oft schon Angst nach Hause zu kommen weil ich nie wusste wie er wieder drauf war, gruselig!
Es ist schwierig adäquat mit der Situation umzugehen, mir ist es irgendwann nicht mehr gelungen.
LG Marie
-
Hallo livia!
Wenn dein Mann betrunken ist ist es sinnlos mit ihm zu diskutieren zumal er auch wie du geschrieben hast aggressiv wird. In so einer Situation finde ich es besser ihn einfach links liegen zu lassen.
Nun weiß ich ja nicht ob er täglich trinkt oder auch mal eine Pause macht. Sollte er nüchterne Phasen haben würde ich ihm in aller Ruhe sagen daß es dich total stört daß er soviel trinkt. Konsequenzen kannst du ihm androhen aber dann musst du auch danach handeln.
Aber wenn er nicht einsieht daß er zuviel trinkt ist es oft schwierig bis unmöglich etwas zu erreichen denn dann fehlt ihm total die Einsicht etwas zu ändern. Es ist sehr anstrengend und quälend so eine Beziehung zu führen, ich bin regelrecht krank darüber geworden.
Letztendlich habe ich mich getrennt, ich konnte es nicht mehr aushalten so zu leben. Der Alkohol war ihm wichtiger als alles andere, leider. Sucht kann sehr dominant sein oft geht das ganze Leben den Bach runter.
Du kannst höchstens für dich was machen was dir Freude bereitet, es soll sich nicht dein ganzes Leben um ihn und seine Suchterkrankung drehen.
LG Marie
-
Für wenn das Wetter wieder gut ist hab ich Ideen. Hundi schnappen und in den Wald- Stundenlang, Cafe etc.
Muss ich wohl üben...
Das schaffst du ich habe mich nach und nach recht selbständig gemacht. Zuhause erwartete mich ja das Elend in Form eines betrunkenen Ehemannes der oft auf der Couch lag
. Aber letztendlich musste ich doch handeln und in die Gänge kommen indem ich mich getrennt habe. Das Leben war trotz Ablenkung einfach traurig und nicht lebenswert für mich.LG Marie
-
Hallo Zoezoe!
Es tut so gut, nicht mehr unter Druck gesetzt zu werden, nicht zu wissen, was einen zu Hause erwartet, nicht mehr dauernd Nachrichten sehen zu müssen, die mit ekelhaften Äußerungen kommentiert werden, kein Gebrüll mehr, keine Türen, die aus den Angeln gerissen werden, etc.
Du wirst sehen wenn die Zeit vergeht geht es dir immer besser und du wirst entspannter dieses Gefühl daß der Alkoholiker die Macht über dich verloren hat wird immer intensiver. Du lernst wieder zu geniessen ohne das Gefühl zu haben jemand sitzt dir im Nacken.
LG Marie
-
Hallo EllaDrei!
Da xy eine mittlerweile unbewohnbar vollgestellte Wohnung hat, die auch sein Konsumort ist, möchte er die erste Zeit nach der bald anstehenden Langzeitreha bei mir verbringen, sich dann irgendwann um die Wohnung kümmern.
Das würde ich miran deiner Stelle sehr gut überlegen ihn auf längere Zeit bei dir aufzunehmen. Er kann sich doch in der Langzeitreha Gedanken machen wie und wann er seine Wohnung wieder in Ordnung bringt. Jetzt stell dir vor er wird in deiner Wohnung rückfällig dann hast du ihn an der Backe dann wird er erst recht nicht mehr in seine Wohnung wollen.
Die Hemmschwelle sinkt ja normalerweise immer mehr und dann ist vielleicht sein Konsumort deine Wohnung. Er kann ja viel erzählen aber ich würde erst Taten sehen wollen wenn er aus seiner Reha kommt.
In meiner Lebensphase mit jetzt Mitte 50, aber auch, weil er schon fast immer ein wichtiger Mensch für mich war. Aber vielleicht sollte ich das viel stärker hinterfragen und endlich realisieren, dass ich diese Beziehung schon sehr lange fast nur noch alleine trage...
Vielleicht überlegst du auch was mit dir wird in dieser Beziehung in der du nur die Nachteile zu tragen hast. Wie hältst du das überhaupt auf Dauer aus? Als ich in deinem Alter war habe ich einen Schnitt gemacht und mich getrennt, das war eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben. Schade nur daß ich soviel kostbare Lebenszeit damit verbracht habe mich um ihn und seinen Konsum zu kümmern, ich hätte es schöner haben können.
Bestimmt hilft dir dieses Forum deine Situation zumindest zu überdenken.
LG Marie
-
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, EllaDrei.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
-
Vielen lieben Dank für die Glückwünsche und die netten Worte ich werde mein Bestes versuchen meiner neuen Aufgabe gerecht zu werden

LG Marie
-
Hallo Lila-blau!
Es wird nicht dabei bleiben dass er nur am WE trinkt (wenn es überhaupt stimmt). Er wird immer mehr trinken da die Sucht danach verlangt.
Jetzt ist die Frage ob du damit leben kannst und den Kindern das antun willst. Gerade am WE ist doch Familienzeit und gerade dann ist er betrunken.
Ich wollte keinen Partner mehr haben der ständig.betrunken ist denn das ist kein Leben. Ich habe mir irgendwann gesagt wenn der Alkohol wichtiger ist als alles andere bin ich weg! Eine gute Entscheidung war das!
Ich hatte einfach keine Lust mehr mich.mit seinem Problem zu befassen und schon gar nicht darunter zu leiden.
Deine Kinder können ihren Vater doch trotzdem sehen auch wenn er nicht mehr zu Hause wohnt.
LG Marie
-
Hallo Snowmann!
Wie lange willst du so weitermachen? Bei ihr macht es nicht "klick" wie sieht es bei dir aus?
LG Marie
-
Hallo Zoe!
Ich verstehe dass du momentan traurig bist weil deine Beziehung gescheitert ist.
Aber du wirst dich irgendwann seelisch und körperlich erholen und deine Chance auf ein schöneres Leben erhöht sich um ein Vielfaches.
Ich musste mir auch ein ganz neues Leben aufbauen und bin jetzt froh dass es so gekommen ist.
Er war nie körperlich gewalttätig aber verbal und ich habe mich gerade noch rechtzeitig vor der Spirale nach unten gerettet. Er ist an seiner Sucht verstorben.
Du hast dir einfach etwas Besseres verdient!
LG Marie